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Dieses Video ist in Deutschland leider immer noch nicht verfügbar

neuesgemadingsYoutube hat seine Sperrtafel für Videos, die möglicherweise GEMA-lizenzierte Musik enthalten, erneuert. Nun steht dort:


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

“Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der GEMA bisher nicht einigen konnten.”

Youtube musste die Sperrtafeln ändern, weil der bis zuletzt genutzte Hinweis laut Landgericht München irreführend war. Das eigentliche Problem ist leider immer noch nicht gelöst.

11 Kommentare
  1. Eine kleine Zusammenstellung diverser Videoplattformen für das Teilen von Videos, die sowohl längst eine Abkommen mit der GEMA haben, als auch Europäisches Recht halten als auch nicht von Uploader den Übertrag der Nutzungsrechte an die Plattform ( ala YouTube ) in den AGBs verlangen, würde dich auf diesen Blog hier Sinn ergeben. Man staune, das sind nämlich so ziemlich alle , AUSER Youtube, selbst die Konzern Mutter Google…. Das würde auch den leider suboptimal informierten Behörden uns Politikern helfen, damit zukünftig relavnte Stream nicht durch YouTube fadenscheinig , unter den Vorwand eines GEMA Problem ( z.b ernsthaft behauptet bei einen Stream d. UN zu Digitalen Themen,… bei dem nicht einmal eine Maus musikalisch gepiepst hat..) zensiert werden können. Its Wertschöpfung, stupid.

  2. Schade dass sie eine so zahme Version genommen haben. Besser wäre IMHO: „Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar. Die GEMA hat uns die alte Fehlermeldung verboten die erklärt warum.“

  3. Naja, es wurden auch Live-Streams vom Maidan in Kiew mit GEMA-Hinweis blockiert oder andere Inhalte, bei denen klar ist, dass kein Takt Musik darauf zu hören ist. Das kann man dann nun nicht mehr dem umstrittenen Musikrechte-Verwerter in die Schuhe schieben. Es ist dann eindeutig YouTube’s Entscheidung den ungelösten Konflikt mit der GEMA auf dem Rücken der Nutzer auszutragen.

    1. Wie heißt der Mutterkonzern? Richtig „GOOGLE“….
      Die sind selbstverständlich nicht an kritischen Inhalten interessiert, das ergibt sich aus der neoliberalistischen Marktlogik.

  4. Der Haupt-Zankapfel ist doch (afaik), ob die Gema pauschal per View (das will die Gema) oder Prozentual an den Werbeeinnahmen (das will google) bezahlt wird.
    Habe allerdings noch keine Seite gefunden, die die beiden Modelle miteinander vergleicht- ich vermute stark, dass das monetär halbwegs aufs Gleiche rausläuft, die Gema sich aber wegen Bürokratie / Abrechnungsproblematik sträubt. Seitens der Gema wäre eine Erklärung, warum sie genau googles Angebot nicht wollen, sinnvoll.

    1. Das stimmt, theoretisch läuft das monetär auf das gleiche raus. Das Problem für Google ist nur, dass das GEMA Modell aus Radiozeiten stammt und auf einer Videoplattform sehr missbrauchanfällig (Bots etc.) ist.

      Die GEMA müsste sich einfach mal grundlegend reformieren und vor allem ihre Abrechnungsmodelle überarbeiten. Ist aber leider ein träger Bürokratieapparat.

  5. Also, mich stört an der Meldung vor allem das „KÖNNTE“! Oftmals möchteich mich Videos (aus dem amateurmäßigen Sportbereich) angucken, die meiner Meinung nach sichbar sein müssten.

    Umso ärgerlicher ist es, dass es keine (legale) Möglichkeit gibt, das zu überprüfen. Oder zumindest einen Button um die Sperrung zu bemängeln. Das wäre ja mal was. Ich als Nutzer fühle mich dieser Fehlermeldung schutzlos ausgeliefert.

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