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#31c3: Mein Bot, der Kombattant – Operative Kommunikation im digitalen Informationskrieg

Ein weiterer interessanter Talk vom 31. Chaos Communication Congress: Mein Bot, der Kombattant – Operative Kommunikation im digitalen Informationskrieg. Kann man dort auch runterladen. Der Vortrag bietet eine sprachwissenschaftlich informierte Perspektive auf den Informationskrieg mit Fokus auf operative Kommunikation in sozialen Medien. Am Beispiel eines selbst entwickelten Bots werden wir linguistische Prozeduren zur Manipulation von…

  • Markus Beckedahl

Ein weiterer interessanter Talk vom 31. Chaos Communication Congress: Mein Bot, der Kombattant – Operative Kommunikation im digitalen Informationskrieg. Kann man dort auch runterladen.

Der Vortrag bietet eine sprachwissenschaftlich informierte Perspektive auf den Informationskrieg mit Fokus auf operative Kommunikation in sozialen Medien. Am Beispiel eines selbst entwickelten Bots werden wir linguistische Prozeduren zur Manipulation von Kommunikation mit dem Ziel der Beeinflussung von Wissen, Werten, Gefühlen und Handlungsdispositionen vorstellen.

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „#31c3: Mein Bot, der Kombattant – Operative Kommunikation im digitalen Informationskrieg“


  1. Der ARD-Programmbeirat würde sagen: Tendenziös. Es gab ja direkt nach dem Vortrag auch zurecht Empörung. Wer mit einem Typen wie Alexander Dugin die russische Sicht verdeutlicht, betreibt mindestens Augenwischerei.


  2. @Walter: Offenbar hast du den Vortrag überhaupt nicht verstanden. Es geht nicht um die russische oder die amerikanische Sicht, sondern um Informationsethik. Komm’ mal aus dem Schützengraben deines Infokriegs und open your mind.


    1. en.wikipedia.org/wiki/Astroturfing#Internet

      Etwas Ausgeglichenheit hätte da nicht geschadet. Das Thema „russische Sockenpuppen“ war ja wohl eher eine Verschwörungstheorie unserer Presse, zum Zwecke eine Begründung dafür zu finden ihnen ungemütliche Online-Kommentatoren loswerden zu können, ohne dass man es Zensur nennen darf.

      Es gibt keine Logs die den angeblichen „russischen Informationskrieg“ beweisen und die NSA hätte ja nun sicherlich solche liefern können, gäbe es ein „russisches Informationskriegsministerium“.

      Der Irak-Krieg hätte genausoviel hergegeben. Inklusive harter Beweise. Da floss nachweislich Geld für eine Sockenpuppen-Infrastruktur.

      heise.de/newsticker/meldung/Mit-multiplen-Online-Persoenlichkeiten-gegen-Feindpropaganda-1210486.html


      1. Ein wunderbarer Beitrag der das Repertoire meines Bots bereichern wird.
        „Verschwörungstheorie unserer Presse, zum Zwecke eine Begründung dafür zu finden ihnen ungemütliche Online-Kommentatoren loswerden zu können, ohne dass man es Zensur nennen darf.“ ->wird sofort in die Datenbank kommen.


      2. Es labern immer diejenigen am meisten über Bots, die am liebsten welche hätten, aber es nicht drauf haben! :)

        Sehr lustig finde ich auch Menschen, die nicht begreifen, dass Pseudo-„Aufklärung“ über „feindliche Propaganda“ natürlich auch Propaganda sein kann.

        Das Flugblatt-Abwurf Hubschrauber-Foto im Film, war das ein russischer Hubschrauber über der Krim? Falls nein, denk mal darüber nach…

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