Öffentlichkeit

Internet-Zensur in Russland: Es ist alles eingetreten, wovor wir immer gewarnt haben, sogar noch schlimmer

In Russland ist heute das Gesetz zur Internet-Zensur in Kraft getreten. Begründet wurde es mit Kinderschutz, trotzdem werden auch politische Webseiten von Oppositionellen zensiert. Umgesetzt wird das mit Deep Packet Inspection, womit neben der Zensur gleich noch Überwachung möglich ist – inklusive Anbindung an den Geheimdienst.

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Im Juli diesen Jahres hat die russische Duma ein Gesetz zum Sperren von Webseiten mit schädlichen Inhalten für Kinder beschlossen. Die russische Wikipedia protestierte noch mit einem Blackout, da sie die Einführung einer generellen Zensur-Infrastruktur befürchtete. Heute ist das Gesetz in Kraft getreten – und die Befürchtungen werden sogar noch übertroffen.

Netz-Sperren: Nur gegen Kinderpornografie?

Der Kreml beschreibt das Gesetz selbst:

Um den Zugang zu Webseiten mit Informationen, deren Verbreitung in der Russischen Föderation verboten ist, zu begrenzen, wird durch das Bundesgesetz eine einheitliche Liste von Domains, URLs und IP-Adressen errichtet.

Internet-Zugangs-Anbieter werden verpflichtet, den Zugang zu den Webseiten auf dieser Sperr-Liste zu blockieren. Offiziell ging es nur gegen Kinderpornografie, Drogenkonsum oder Suizid-Anleitungen, stets wurde betont, dass es nur um die Kinder gehe. Das mag laut Gesetzestext theoretisch stimmen. Dennoch werden mit der damit installierten Zensur-Infrastruktur auch andere Inhalte gesperrt, wenn Gerichte das angeordnet haben. Das trifft laut Andrei Soldatov und Irina Borogan bei Danger Room nach gemeinsamen Recherchen mit Agentura.Ru, CitizenLab und Privacy International schon heute auch „politische Extremisten und Gegner des Putin-Regimes“.

Das erinnert natürlich sofort an Zensursula und die Diskussion um Netz-Sperren in Deutschland. Auch hier wurde vordergründig immer betont, dass es ausschließlich um einen bestimmten Inhalt geht, hintenrum aber bereits dutzende weitere Vorschläge für zu sperrende Inhalte gemacht. Und es erinnert an die Niederlande, die ein Gesetz zum Schutz der Netzneutralität haben, aber nach Gerichtsbeschluss trotzdem The Pirate Bay gesperrt wird.

Deep Packet Inspection: Spionage in jedem Daten-Paket

Doch es gibt noch weitere Parallelen zu Diskussionen hierzulande: Die Netz-Sperren werden mit Deep Packet Inspection (DPI) Technologie realisiert. Technik aus westlichen Staaten, die auch in Deutschland im Einsatz ist. Und die Zensur eignet sich auch prima zur Überwachung: Mit der Technologie kann gleich noch der komplette Internet-Verkehr mitgeschnitten werden.

Um das Problem von Overblocking zu verringern, sollen in Russland nicht „nur“ Domains, sondern auch IP-Adressen und einzelne URLs gesperrt werden. Im September sperrte der russische Telekommunikationsanbieter VimpelCom gleich ganz YouTube, obwohl er nur den anti-islamischen Film „Unschuld der Muslime“ sperren wollte, weil er nur DNS-Sperren hatte. Die Anbieter MTS und MegaFon hingegen sperrten nur das einzelne Video.

Um das zu realisieren, müssen sie jedoch in jedes einzelne Internet-Paket ihrer Kunden reinschauen, ob sie zu YouTube wollen und wenn ja, welches konkrete YouTube-Video sie angucken wollen. Wie das funktioniert und warum das politisch gefährlich und abzulehnen ist, hat der Digitale Gesellschaft e. V. in seiner Broschüre zu Deep Packet Inspection erklärt.

Mit dem Gesetz zu Netz-Sperren sind die Provider nun verpflichtet, Deep Packet Inspection Technologie einzusetzen. Das bestätigten das Kommunikationsministerium und Duma-Abgeordnete gegenüber Danger Room. Die Technologie dafür kommt von den üblichen Verdächtigen: Allot (Israel), Cisco (USA), Huawei (China) und Sandvine (Kanada).

Auch in Russland wurde DPI zunächst mit anderen Begründungen und Anwendungsfällen eingeführt. Zunächst war die Begründung die interne Netzwerk-Sicherheit. Aber schon bald wurde von Mobilfunkanbietern auch Skype gesperrt. Und schließlich war der Hauptgrund für die Verbreitung von DPI-Hardware Peer-To-Peer Verkehr wie BitTorrent. All diese Begründungen gibt es auch hierzulande. So drosselt Kabel Deutschland ebenfalls BitTorrent Verkehr und die Telekom benutzt genau die gleiche Hardware wie Russland, um Skype in Mobilfunknetzen zu sperren.

Und jetzt eben Webseiten politischer Gegner. Kein Wunder, dass autoritäre Regime diese Technik lieben. China und Iran sind bekannt. In Usbekistan leiten Provider auf Anweisung des Geheimdienstes sogar Webseiten, auf denen kritisch politisch diskutiert wird, einfach um.

Überwachung: Der komplette Datenverkehr Russlands – direkt beim FSB

Ein weiterer Nutzen neben der Zensur ist jedoch Überwachung. Es ist trivial, alle versuchten Zugriffe auf gesperrte Seiten auch zu protokollieren. Das wollte die damalige SPD-Justizministerin Zypries auch hier. Doch es kann noch viel umfassender dokumentiert werden, wer welche Seite angeschaut hat und welche Sachen hoch- oder runtergeladen hat. Inline Telecom Solutions, das Sandvine-Technologie in Russland verkauft, empfiehlt seinen Kunden sogar, nicht nur die IP-Adressen zu loggen, sondern gleich die Provider-internen Login-Daten, damit auch über wechselnde IPs immer nachvollziehbar bleibt, wer was im Internet gemacht hat.

Und Russland setzt nochmal einen drauf. Unter dem Namen Sorm speichert der russische Geheimdienst FSB laut Carsten Knop und Holger Schmidt „alle Daten … die über das Internet nach Russland geschickt werden oder Russland verlassen.“ Alle Anbieter von Internet, Telefon und Mobiltelefonie sind an das System angeschlossen und übermitteln Daten an den Geheimdienst. Ende September diskutierten „IT security professionals“ auf der Infosecurity Russia 2012 Konferenz, wie man die DPI-Technologie direkt an das Geheimdienst-Netz anschließen kann. Vertreter der DPI-Firmen beruhigten, man müsse sich keine Sorgen machen: Die Systeme zur Deep Packet Inspection sind absolut kompatibel mit Sorm:

Wir haben es geschafft. Mit DPI können wir den Verkehr einfach spiegeln, nicht umleiten. Das ist sehr praktisch, denn DPI hilft, nicht den gesamten Datenverkehr zu kopieren, sondern nur ein bestimmtes Protokoll oder Traffic bestimmter Kunden. Zum Beispiel, wenn Sie wissen, dass Alexei Navalny, einer der bekanntesten Führer der Opposition, Kunde bei einem bekannten Anbieter ist, kann der gesamte Verkehr von Navalny durch DPI an das externe System kopiert werden. Es ist echt. Und es zeigt Ihnen sogar, auf welchen Seiten er gewesen ist.

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38 Kommentare
  1. wow….
    so krass dass solche etwas mal eben einfach so passiert und einfach keiner außer ein paar wenigen (Russen) etwas dagegen unternimmt, bzw. versucht etwas dagegen zu unternehmen.

    Hat irgendwer in der westlichen Welt etwas davon mitbekommen oder was dagegen getan? Nein! Ein paar hundert, vielleicht wenige tausend Menschen vielleicht die kaum Macht besitzen sich Gehör zu verschaffen.

      1. typisch auch das pauschalisierende Urteil. Man sollte das Wort Diktatur nicht so oft gebrauchen, sonst verwischt sein Sinn. Russland ist nicht mehr Diktatur als Deutschland. Und in manchen Sektoren der Meinungsäußerung sogar freier…

    1. Das konnte man noch nie.

      Und das sage ich ohne Polemik oder Rassismus/Nationalismus.

      Wenn man sich Russland genau betrachtet haben sie den Schritt zur Demokratie nie getan, das Zarenreich war Absolutistisch, darauf folgte die Sovjetunion von der heute sicher auch kaum jemand behaupten wird sie sei demokratisch gewesen, danach kam die russische Föderation, aber seit ihren Anfängen ist Wahlbetrug dermaßen geläufig und üblich und bekannt, dass er kaum abgestritten werden kann (teilweise auch arg plump).

      Nach so mancher Meldung fragte ich mich vielmehr warum man noch so eine Demokratie-Simulation fährt. Ich finde es ist überhaupt nichts schlimmes undemokratisch zu sein, es gibt jede Menge Monarchien und Diktaturen und Plutokratien… das ist nichts wofür man sich schämen müsste.

      Ich würde eher sagen viele Staaten in Westeuropa waren mal demokratisch und entfernen sich zunehmend davon.

    2. Kann man Deutschland und USA als demokratische Länder bezeichnen? Ich bitte Sie! Sich in die Angelegenheiten eines Staates einzumischen, um dort „Demorkatie“ mit Bomben zu schaffen. Das kennen wir wohl aus den Staaten wie Lybien. Vor der Entfernung Kaddafis gab es dort „schlimmste Diktatur“, heute gibt es „demokratische“ islamisch-fundamentalistische Regierung.
      Also, hören Sie auf mit ihrem Demo-schwachsinn.
      Mich hat immer die doppelte Moral fasziniert, z.B. in DE: man verachtet den deutschen Nationalismus und Patriotismus überhaupt, aber der türkische Präsident erlaubt sich zu den Türken in DE zu sprechen, dass sie sich nicht anpassen sollten. Die Türken schreien laut, wie stolz sie seien, Türken zu sein. Und der „demokratische“ Deutsche lächelt und hat überhaupt nichts gegen den türkischen Nationalismus, der sich in einem ziemlich hohen Tempo auf deutschem Boden verbreitet.
      Es ist eine Diktatur zu meinen, nur demokratische Werte seien gut und alle andere verwerflich.

    1. Ja. Aufmerksamkeit sollte man auf jeden Fall erregen. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber mir hat die Situation in Russland schon seit einiger Zeit „nicht mehr gefallen“. Hast du schon einmal von http://die-russische-frage.de gehört? Ich schon und muss dir sagen, dass Protestaktionen etwas bringen. Pussy Riot hat zum Beispiel für einen großen Aufruhr gesorgt. Leider hat sich (noch) nicht viel geändert. Es wird noch mehr Personen brauchen, insbesondere russische, die sich für eine bessere Politik aussprechen.

  2. Da die russische Regierung die russischen Bürger wie Kinder behandelt, ist es nur konsequent, wenn sie sie auch wie Kinder ’schützt‘. Wenn’s nicht so traurig wäre…

  3. „Meine Damen und Herren, die Schritte, die Russland unternommen hat, zeigen, das es, aller Unkenrufe und Weltuntergangsprophezeiungen von irgendwelchen Bloggern und Chaoten aus dem Computerclub zum Trotze, möglich ist, das Internet zu einem sichereren Ort für alle Bürger zu machen, wenn genügend politischer Wille besteht. Eine wehrhafte Demokratie, wie sie Russland zweifelsfrei ist, darf nicht tatenlos zuschauen, wie jeder anonym bei MySpace mobben oder in geheimen Onlineforum Anschläge vorbereiten kann. Denn es trifft oft gerade die Schwächsten in unserer Mitte. Kinder, die unseres besonderen Schutzes bedürfen, oder Mitbürger mit ausländschen Wurzeln, die in dritter oder vierter Generation gut integriert in unserem Land leben und arbeiten und unsere kulturelle Landschaft bereichern. Wer unseren Ermittlungsbehörden, die, wie ich immer wieder betonen darf, hervorragende Arbeit leisten, derartige Mittel zur Verhinderung von Gewalt, Terrorismus und Missbrauch vorenthalten will, weil er befürchtet, beim illegalen Herunterladen vom neuen Roland Kaiser Album erwischt zu werden, dem spreche ich jede moralische Urteilskraft ab. Vernunft und nicht platter Populismus wird sich durchsetzen, das werden auch die Damen und Herren aus der Opposition irgendwann einmal einsehen müssen. Unsere Bürger verdienen es, dass wir ihnen ein Sicherheitsgefühl vermitteln, anstatt ihnen ständig mit Vergleichen aus der Nazizeit und der Stasi und chinesichen Verhältnissen, wobei im Übrigen jedes historische Feingefühl und Perspekt vermissen lässt, weil ich habe in meinem Amt diese Sachen ja aus nächster Nähe miterlebt und kann Ihnen sagen, hier flüchten sich die Damen und Herren von der Opposition in eine Phantasiewelt und natürlich mag es die ein oder andere berechtigte Kritik geben, aber unsere Sicherheitsexperten haben nicht nur die notwendige Erfahrung, sondern auch das Feingefühl, solche Dinge so umzusetzen, dass niemand etwas zu befürchten hat, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Das Bundesverfassungsgericht hat uns da deutlich die Richtung vorgegeben und wir stehen mit unserer Politik für eine besonnene aber schlagkräftige und konsequente Sicherheitpolitik, die einen rechtsfreien Raum Internet nicht zulassen kann, und deren Erfolge, ich kann es nur nochmal betonen, deutlich für sich sprechen. Ich kann den russischen Kollegen also nur zu ihren mutigen Schritt zum Schutz der Kinder und der Sicherheit beglückwünschen und werde auch weiterhin alles dafür tun, dass unsere hart arbeitenden Sicherheitsbehörden alle Mittel zur Verfügung haben, die sie in Zeiten von Cyberterrorismus und Iinksextremem eBay-Betrug brauchen, um unser Land und unsere Bürger zu schützen. Trotz aller Widerstände und Schwarzmalerei einer lauten Minderheit ohne moralischen Kompass. Vielen Dank.“

    Möchte jemand Tipps abgeben, welcher Politiker mit seiner Aussage diesem Text mit seinem Statement wohl am nähsten kommen mag?

    1. wenn sie also die „Russen“ zu diesem DPI-Projekt beglückwünschen…., dann können sie auch sicherlich berichten, wieviel Kinder bereits gerettet worden sind? – Können sie nicht.

      Aber dafür hat man dann ein neues Spielzeug der Überwachung. Wer überwacht eigentlich die Überwacher? Ich will nicht wissen, wieviel Beamte und Richter oder Politiker belastendes Material auf ihren Privat-PC`s haben….. Jedenfalls würde es mich nicht wundern, wenn gerade Sie irgendwann schon mal belastendes Material auf ihren Rechner hatten. Dann werden sie sich denken: „ich habe nichts zu befürchten!…..“ – nicht wahr?

      Ihnen geht es nicht um den Schutz der Kinder. Ihnen geht es darum, dass nach ihren eigenen Werturteilen, das Internet kein rechtsfreier Raum sein kann. Also der Staat mit seinem Gewaltmonopol sich durchsetzt. Das bedeutet hier im Umkehrschluß auch, keine Anonymität, keine Redefreiheit mehr. Denn gegen unliebsambe Bürger, kann man mit IT-„Feintuning“ ihre Karrieren, Leben, Einkommen und sogar Familien zerstören.

      Genau mit dieser potentiellen Angst rechnen Sie. Das nenne ich Diktat der sog. „Demokratie“.

      Sie sind ein verwerfliches kleines Menschlein. Verkriechen Sie sich in ihr Loch, aus dem Sie gekrochen sind.

      Was sie wollen, sind handzahme Bürger, denen sie ihre Platitüden verkaufen können. Bis zur nächsten Wiederwahl und zur nächsten und nächsten….

      Der Bürger als willfähriger Büttel, der ihren persönlichen Machtinteressen dient. Natürlich in einer „freiheitlichen“ Ordnung. Mit Betonung auf Ordnung bzw. Unterordnung.

      Diese Aushöhlung demokratischer Grundregeln für in den Faschisten-Staat oder in einen totalitären Staat. Nicht wenige Menschen sind der Meinung, dass wir ihn schon längst haben.

      Würde mich nicht wundern, wie einer meiner Vorredner meinte, dass es sich hier um Herrn Friedrich handelt.

      DPI würde vorschlagen für die Kontrolle, des Bundesregierung, das Parlament, für alle Politiker-Handys und Lobbyisten und für alle Beamte. Wenn sie nichs zu befürchten haben, dann könnten sie alles ihren Bürgern frei zugänglich machen.

      Machen sie nicht? ;-) (natürlich nicht).

      Schönes Leben noch.

    2. @Oliver…Ich bin kein politiker und und schreibe auch nicht mit einer solchen extremen Wortwahl die schon an das perverse wie bei ihnen anlehnt.ich schreibe nicht groß bzw klein oder mit komma absatz oder sonstiges ich bin ein normaler bürger der bundesrepublik.das was sie hier von sich geben ist mehr als beschämend um nicht zu sagen ein haufen gequirlter scheisse die aus ihrem ..keine ahnung was da in ihrem kopf steckt sie werden es überaus intellegentes gehirn nennen ich nenne es ein haufen mist heraus kleckert.ihre anmerkung auf myspace mobbern dazu kann ich nur sagen das ist das normale leben. kommen sie mal auf ne baustelle wo für ihren kleinen arsch ein haus erichtet wird da ist sowas gang und gebe dazu braucht man kein internet.wer damit nicht umgehen kann ist anscheinend ein kleines mädchen was im körper eines mannes steckt.wollen sie sich etwa dazu zählen?anschläge von terroristen werden auch verübt ohne internet was uns in den 80igern und früher bewiesen wurde.ach und demokratie in russland das ich nicht lache da werden jeden tag menschen gekillt. ich denke der tschetschenienkrieg ist ihnen nicht entgangen.sie sollten vielleicht mal auf die mehrheit hören. das volk braucht so eine scheisse nicht. wir werden überwacht in der überwachung und was bringt ihnen das? wird das leben dadurch besser? haben wir dadurch weiniger arbeitslose ? was wird denn in diesem staat für unsere kinder getan? jegliche familienpolitik scheitert und warum?weil leute wie sie die von den richtigen kerlen früher in der schule gemobbt wurden und sich heute hinter einer kullisse von versagern versteckt nur zusieht ihre eigenen vorteile zu erwirtschaften bzw dem kleinen bürger noch mehr geld ab zu nehmen. machen sie sich doch einfach mal stark das die politiker in unserem land transparent arbeiten. sie sollen als vorbild agieren was erwarten sie vom volk wenn sie selber nur scheisse bauen?sie sollten sich ehrlich was schämen und von ihrem amt zurück treten.

  4. @Ben
    „Echt heftig. Kann man so einen Staat noch als Demokratie bezeichnen?“

    Wer um alles in der Welt bezeichnet denn bitte PutinLand als Demokratie?

    Im Zweifelsfalle Nix-Checker und Politiker.

    Was oft genug ein und dieselbe Person ist.

  5. Ich frage mich gerad, warum das öffentlich gemacht wird. Die könnten das auch einfach so machen ohne dass irgendwer was bemerkt. Ich würde mich nicht wundern wenn mein PC nicht auch schon von irgendeinem Geheimdienst überwacht wird…

  6. Wenn man etwas nicht kann, macht man das, was man bereits immer gemacht hat!

    Alle Berichte die man über Russland sieht, auch wie sich die Menschen dort Verhalten zeugen davon, dass keine Entwicklung eingetreten ist. So böse das auch Klingt! Auch die Chinesen „lieben“ ja angeblich den Komunismus, da gibt es wenigstens zumindest fühlbar eine Entwicklung, denn die Menschen werden immer lauter!

    In Deutschland würde man auch gerne, hier kann man aber auch nur überzeugen wenn man jedesmal auf das 3. Reich oder die Stasi verweist, was auf dauer langweilig wird.

    Fazit bleibt: Chaos ist Freiheit, Sicherheit ist Ordnung – hoffen wir also auf ein umgekehrten Urknall, wo alles in ein Nichts verschwindet und nichts mehr existiert, denn ein nichts kann auch nichts mehr anstellen oder dagegen rebellieren oder manipulieren…

    1. Russland oder China können machen was sie Wollen , sie werden wohl mit jeder Regierung die „Bösen“ spielen müssen , wie sollte auch sonnst die USA und Nato ihre gewaltige Millitär Rüstungen
      Rechtfertigen zumal wohl in den USA über 50% der Wirtschaft am Millitär hängt.
      Wegen Iran oder Afganistan? , daran glauben seölbst die US Repuplikaner kaum noch ….. im prinzip gehen die Feinde aus da müssen die Alten wieder ran.

  7. Ich wuste gar nicht das Russland auch der EU Beitreten will, wichtige in die Zukunft gerichtete „Reformen“ wurden damit ja schon einmal Erfüllt.
    Ich denke die Trojka wird es schon wohlwollend zur Kenntniss nehmen , bleibt wohl nur noch das keine Problem Putin…

  8. Wie sagt man doch so schön: „Von Russland lernen, heißt siegen lernen.“
    So wichtig wie der Widerstand gegen den Einsatz dieser Technologien auch hier ist, vollständig verhindert wird er, solange das politische System jenes bleibt welches es ist, sicher auf Dauer nicht. Auch in dem europäischen Großbrittannien, vermeintlich ein politsch demokratisches System, überwacht die politisch hierarchische Führung die Bevölkerung äußerst intensiv und extensiv. Das Beispiel Russland könnte uns zeigen, wie wir ohne, oder auch mit, den von uns genutzten elektronischen Medien kommunizieren können ohne uns der Willkür eines Systems auszusetzen, dass des passiven Eingeschüchtertseins der Bevölkerung keinerlei Teilhabe und Mitentscheidung an politischen und wirtschaftlichen Prozessen zulassen will.
    Vielleicht macht es Sinn sich darüber -hier- Gedanken zu machen, bevor eine fast vollständige Benehmenskontrolle, wie in Großbrittannien und großen Teilen der USA, uns hier die Hälse zuschnürt.

    1. Ach, eine Zensur findet auf NetzPol statt. Aber die Kommentare will NetzPol ja nicht abschalten. Da darf jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Ich warte auf den Ersten der den Beckedahl öffentlich damit vorführt.

  9. als ob das ziercke und konsorten nicht schon lange täten. wer glaubt denn ernsthaft dran, dass die bande sich an recht und gesetz hält. das gilt natürlich auch für die anderen versager-schnüffler wie verfassungsschutz und die anderen schnüffeldienste..

  10. das Russland seinen gesamten datenverkehr (von/nach Russland) speichert halte ich aus technischer sicht für extrem unwahrscheinlich … protokolldaten vielleicht, aber nicht den gesamten datenverkehr … alles in allem viele vermutungen, aber niemand weiss etwas genaues.

  11. Egal, womit man Internetzensur auch jemals rechtfertigt, es zeigt sich hier auch wieder einmal ganz deutlich: Wo erst einmal angefangen wird zu sperren, da werden auch schnell andere Begehrlichkeiten gefordert und gefördert in diesem Fall: Zensiert.

    Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich es leid bin, dass sich Politiker die so gut wie gar keine Ahnung von der Materie Internet haben immer wieder zu den dollsten Aussagen hinreißen lassen, das kennen wir hier in Deutschland ja nun auch zur Genüge. Diese Menschen sollte man von jeglicher Entscheidungs- und Regulierungsgewalt dieses Mediums konsequent ausschließen.

    Mit Russland gibt es nur einen weiteren Staat, die einige Politiker hierzulande als Gelegenheit nutzen werden, darauf hinzuweisen, dass Einführungen von Zensurmaßnahmen doch gar nicht soooo verkehrt seien. Und eben diesen Zeitgenossen muss man immer wieder, permanent und fundiert die Stirn bieten, egal ob auf nationaler Ebene oder aber eben wenn diverse Vorschläge von Frau Malmström oder aus Brüssel kommen. Denn wo Zensur erst einmal etabliert ist, da wird es munter fröhlich weiter gehen.

  12. Als ob es in Deutschland erlaubt ist, seine Meinung frei zu äußern!
    Versuch etwas gegen die demokratische Werte zu sagen. Sage nur, dass du ein Patriot von Deutschland bist oder (ohje, noch schlimmer: ein Mitglied der NPD bist. Oh, wie schlimm. Bin ich jetzt ein Nazi?), dann wirst du sehen, wie „demokratisch“ und „frei“ das Land ist.
    „Alle sind gleich. Aber es gibt einige, die gleicher sind, als die Anderen.“

  13. Man sieht es gerade an „Feine Sahne Fischfilet“. Aus „wir glauben nicht, dass man auf ein Staatenkonstrukt stolz sein kann“ wird „.. wollen die freiheitlich demokratische Grundordnung abschaffen“. FSF haben mehr Aufmerksamkeit im letzten Verfassungsschutzbericht bekommen als der NSU – also wenn Fill oder jemand anders sich als Patriot oder NPD-Mitglied outet, wirds zumindest von staatlicher Seite nicht weiter beachtet.

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