Netzpolitik

Netzneutralität: Kabel Deutschland drosselt nicht nur BitTorrent, dementiert Eingriff in Speedtests

Der Internet-Anbieter Kabel Deutschland greift in den Traffic seiner Kunden ein und drosselt bestimmte „Anwendungen“. Darunter fällt jedoch nicht nur BitTorrent, sondern auch Sharehoster und Usenet. Einen Eingriff in Speedtests dementiert der Konzern.

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Blogger und CCC-Hacker Felix von Leitner beobachtete gestern komisches Shaping seines Kabel Deutschland Netzes:

Nun soll ja das Shaping angeblich nur Bittorrent betreffen und erst ab 10 GB/Tag für den jeweiligen Rest des Tages, das trifft bei mir beides nicht zu.

Das ist nicht ganz richtig. In den AGB (deren relevanten Teil wir hier mal aus dem PDF befreit haben), definiert man die Begrenzung der Übertragunsgeschwindigkeit als „Qualitätssicherungsmaßnahme“. Das macht man zwar „ausschließlich für File-Sharing-Anwendungen“, aber darunter versteht man „z.B. Peer-to-Peer, One-Click-Hoster und Net-News“. Das kann also auch HTTP sein. Eine genaue Auflistung der Protokolle oder Merkmale will man uns aber nicht geben. Nicht nur verletzt man die Netzneutralität, man verweigert den Kunden auch noch die Transparenz, wie.

In den AGB steht auch, dass man das bei „mehr als 10 GB … Gesamtdatenvolumen … an einem Kalendertag“ mache. Derzeit liege diese Grenze jedoch noch höher:

Derzeit wird diese Regelung für File-Sharing erst ab Erreichen eines Gesamtdatenvolumens von 60 GB pro Tag durchgeführt. Um die Servicequalität für den Großteil der Nutzer langfristig auf hohem Niveau zu halten, behält sich Kabel Deutschland vor, die aktuelle Regelung bei File-Sharing ab 10 GB durchzuführen.

Aktuell sind so bei Kabel Deutschland nur ca. 0,1 Prozent der Kunden von den beschriebenen Maßnahmen bei File-Sharing-Anwendungen betroffen. Im Gegenzug profitieren ca. 99,9 Prozent der Kunden von einer hohen Servicequalität und -sicherheit.

Diese Beobachtung von Fefe und Stefan Esser kann man nicht nachvollziehen:

Für mich sieht das aus, als sei Stand der Technik bei ISPs, dass sie Speedtests in ihrer Infrastruktur erkennen, und dann den jeweiligen User „freischalten“ bzw in einem Shared Medium höher priorisieren, solange der Speedtest läuft.

Kabel Deutschland verneint:

Generell nimmt Kabel Deutschland keine Unterscheidung bei Speedtests vor. D.h. Kabel Deutschland behandelt den durch den Speedtest erzeugten Datenverkehr genau so wie jeden anderen Datenverkehr. Es findet an dieser Stelle keine Bevorzugung oder Priorisierung statt. Ebenso greift Kabel Deutschland nicht in Speedtests ein oder ändert deren Bandbreite oder Ergebnisse. Wir haben das beschriebene Szenario im angesprochenen Blog geprüft und selbst getestet und können die Aussagen darin nicht nachvollziehen.

Vielleicht sollte Fefe mal seine Firewall updaten :)

Auch Speedtests hängen von unterschiedlichen Faktoren ab und können an einem Anschluss unterschiedliche Ergebnisse anzeigen. Dazu gehört die Tageszeit, wann der Speedtest durchgeführt wurde, die auf dem genutzten Rechner/PC installierte Software und Firewalls und ob der Speedtest am Rechner/PC oder direkt am Modem durchgeführt wurde.

Inzwischen hat das Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation seine Studie zu aktuellen Verletzungen der Netzneutralität in der EU veröffentlicht. Die Auftraggeberin Neelie Kroes fässt zusammen:

For the first time we know that at least 20%, and potentially up to half of EU mobile broadband users have contracts that allow their Internet service provider (ISP) to restrict services like VOIP (e.g. Skype) or peer-to-peer file sharing.

Around 20% of fixed operators (spread across virtually all EU member states) apply restrictions such as to limit peer-to-peer volumes at peak times. This can affect up to 95% of users in a country.

Und die Kollegen von Logbuch:Netzpolitik haben in ihrer heutigen Ausgabe darauf aufmerksam gemacht, dass die amerikanischen Provider unzufrieden mit den Netzneutralitäts-Regeln der FCC sind. In ihrer Klageschrift behaupten Verizon und MetroPCS, dass eine gesetzliche Netzneutralität ihre Grundrechte auf Meinungsfreiheit und Eigentum eingreift.

Update: Malte Spitz hat ein paar weitere Details von Kabel Deutschland erfahren.

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64 Kommentare
  1. Die Ausrede mit den „unterschiedlichen Faktoren“ ist doch Bullshit:
    Fefe und Stefan Esser schreiben von einem gleichzeitigen Download, der während des Speedtests schneller wird. Ich nehme mal an, beide haben das alles auch auf einem Rechner gemacht. Demzufolge gibt es keine unterschiedliche Tageszeit und auch keine unterschiedliche Hardware und Einstellungen.

    Kann es sein, dass die PR-Abteilung von Kabel Deutschland keine Ahnung hat, was die operativen Netzwerkler in ihrem Laden an „Bandbreiten-Optimierung“ schon ausgerollt haben? Oder ist das ganze noch nicht flächendeckend, weshalb KD die Ergebnisse im Test angeblich nicht nachvollziehen konte? Oder ist das doch nur PR-Dementiererei?

  2. Ich habe auch ähnliches auf verschiedenen Rechnern festgestellt.
    Mich würde wirklich interessieren warum die uns für blöd verkaufen???

  3. Was für eine Sauerei. Da wird einem schon ein schneller Upstream vorenthalten, und dann wird auch noch Bittorrent gedrosselt, was im Prinzip als letzte Möglichkeit geblieben ist, von dem Home-DSL-Anschlüssen ohne einen Heulkrampf schnell Daten via. Magnet-Link zu anderen zu bekommen.

    Gleichbehandlung sieht anders aus….

  4. Wenn ich mich jetzt nicht ganz irre, ist es doch so, dass Kabel Deutschland den kompletten Webverkehr seiner Kunden via Deep Packet Inspection untersucht, was aus meiner Sicht in dieser Form keineswegs legal sein kann, und auch durch den von Kabel Deutschland selbst vorgenommenen Eintrag in den AGB’s trotzdem nicht einfach so umgangen werden kann, dieses Verbot.

    Ansonsten muss man sich doch hier die Frage stellen: Wie sonst will Kabel Deutschland zwischen dem normalen HTTP-Traffic und den Traffic von den One-Click-Hostern unterscheiden können?

    1. Kabel Deutschland muss noch aus einem anderen Grund aus meiner Sicht zwingend auf DPI setzen. In den AGB Kabel Deutschlands heißt es:

      „Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB herunter, kann Kabel Deutschland die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit ausschließlich für File-Sharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 kbit/s für den Downstream begrenzen. Alle anderen Anwendungen (Internet surfen, Social Networks, E-Mails, Video-Streaming, Video on Demand, Chat etc.) sind davon zu keiner Zeit betroffen und bleiben unverändert nutzbar.“

      Dies vorausgeschickt darf gefragt werden, wie es Kabel Deutschland gelingt, eine Unterscheidung zwischen Filesharing und Nicht-Filesharing zu treffen, während Filesharing bereits seit einigen Jahren nicht einfach durch Erkennung des verwendeten Ports zu identifizieren ist.

      Daß sie DPI verwenden, ist aus meiner Sicht eine zwingende Notwendigkeit zur Durchsetzung der in Rede stehenden Klausel der AGB. Wenn sie heutzutage Filesharing effektiv detektieren möchten, werden Sie DPI-Technik nutzen müssen, die es ihnen erlaubt, selbst verschlüßelten Filesharingverkehr zu erkennen, der unter wechselnden Ports läuft. Geräte, die hierzu in der Lage sind, gibt es.

      Wie genau sie Filesharing als Filesharing erkennen, darüber hat Kabel Deutschland bislang keine Angaben gemacht. Eine portbasierte Erkennung macht aus meiner Sicht jedoch keinen Sinn: Jeder moderne Bittorrent-Client ist in der Lage Ports zu wechseln und gleichsam betriebsfähig zu bleiben. Wenn sie es also auf Basis der Ports täten, wären sie zur Durchsetzung ihrer AGB nicht in der Lage. Ergo müssen sie auf etwas Ausgetüftelteres setzen.

      Die englischsprachige Wikipedia hat ein paar lesenswerte Zeilen zu diesem Thema.

      1. Die Loggerbude Ipoque der Abmahnkanzlei Waldorf-Frommer, inzwischen eine Tochter von Rhode & Schwarz, vertreibt seit Jahren vordergründig etwas Ausgetüftelteres. Nennt sich PRX-Traffic Mangager. Die unterstützten Protokolle haben sie zwar selbst veröffentlicht, sie können aber auch bei Wilileaks eingesehen werden:

        http://wikileaks.org/spyfiles/files/0/191_201106-ISS-IPOQUE.pdf

        Jeder der hier aufgeführten Dienste kann gedrosselt oder gleich ganz blockiert werden – zur Freude eines jeden totalitären Staates oder eines Providers / Mobilfunkanbieters mit überlasteten Netzen. So läßt sich auch Geld sparen, das ansonsten in den Netzausbau gesteckt werden müsste.

      2. Nein, hier noch mal um sich das nochmal im Detail zu verdeutlichen:

        Alleine schon das Kabel Deutschland in den AGB’s von „Filesharing-Anwendungen“ spricht, obwohl One-Click-Hoster überhaupt keine sind, ist ja schon die reinste irreführung die Kabel Deutschland hier mit seine Kunden betreibt. Ein One-Click-Hoster ist ja eben gerade keine Anwendung, also kein Programm, sondern ein One-Click-Hoster ist ein Webangebot, welches über den „HTTP-Webverkehr“ läuft. Und genau das ist auch der Punkt ..

        Weil jetzt muss man sich das nur noch einmal bildlich vorstellen:
        Kabel Deutschland unterscheidet also zwischen den Sachen, die die Kunden in ihrem Browser sehen können .. Und genau das ist es auch: Es ist ja nicht so, das Kabel Deutschland so etwas überhaupt nichts anzugehen hat, was die Kunden sich im Web anschauen, sondern auch für diese Art von Grundrechtseingriffe jegliche Rechtsgrundlage fehlt, weil es hier eben mitnichten um das Netzwerkmanagment geht, sondern Kabel Deutschland hier versucht aus fragwürdigen Gründen unliebsame Inhalte zu priorisieren.

        Genau das ist doch hier diese Praxis, wo der Herr Süme vom ECO-Verband erst vor kurzem noch einmal bestätigt hat, sofern diese Art von Technik nicht Inhalteunabhängig eingesetzt wird, diese von deutschen Providern nicht eingesetzt wird.

        Und wer mit solchen Schlagzeilen hier auf Kundenfang geht, der brauch auch keine bestimmte Inhalte zu priorisieren, nur um den Kunden die im Vertrag festgelegte Mindestleistung garantieren zu können:

        => http://goo.gl/r3PcE

        Bei der Bandbreite würde es stolze 3 Minuten dauern, bis der ganze Traffic für den ganzen Tag schon verbraucht wäre, und ab da an gehts dann weiter nur noch mit 100 kbit/s Downstream für den Rest des Tages. Um das nochmal zu verdeutlichen: Ein 700 MB Video würde dann über => 16 STUNDEN <= lang dauern, bis man es fertig auf die eigene Festplatte heruntergeladen hat .. Puhh echt, was für ein Witz ..

        Also ich halte diese Sache hier von Kabel Deutschland nicht nur für die reinste Mogelpackung, sondern auch aufgrund der hier angewendeten Praxis für einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Kunden, der aus meiner Sicht, wie schon gesagt, für mich so nicht legal sein kann.

  5. Ich konnte das von Fefe beschriebene Verhalten am Anschluss meiner Freundin reproduzieren. Kabel Deutschland manipuliert eindeutig bei den Speedtests..

    1. Interessant – könntest Du da evtl auch mal Fefes Vermutung aufgreifen und abchecken?
      Also irgendwo haste sicherlich Webspace. Da dann einen fetten Datenbrocken hinjubeln in ein Unterverzeichnis mit „/Speedtest/“ im Pfad.
      Und zum Kontrast dieselbe Datei aufm selben Server ohne Speedtest im Pfad.

  6. Also wenn hier so viele das gleiche beschreiben und es reproduzieren können, dann würde ich vorschlagen, wenn möglich Kabel Deutschland deswegen zu verklagen.

  7. Mal ganz davon abgesehen, dass das natürlich eine Sauerei ist…

    60 GB am Tag! 60! GB! Am Tag! Wofür verbraucht man das? Ich schaffe es im ganzen Monat vielleicht auf 20 GB. Gut, mit DSL3000 kann man nicht so viele Daten umherschaufeln, aber ich wüsste auch nicht, was ich mit schnellerem DSL so viel mehr aus dem Netz ziehen sollte.

    1. Im Prinzip hat er völlig Recht , wozu benötigt man als privat Nutzer denn 50 oder 100Mbit Internetanschlüsse ?
      Doch eigentlich hauptsächlich nur um Video Content zu Übertragen oder große Datein zu Tauschen, dafür ist das Netz aber kaum Ausgelegt , es wird kaum in zunehmenden Maße den Datentransfer anderer Netze wie Funk, Satellit oder Kabelfernsehen Übernehmen können.
      Ich gaube wir Rennen zusehens in ein Problem , das Internet zum allumfassenden Übertragungsmedium machen zu Wollen mit immer mehr Bandbreite für den Einzelnen und zu glauben dies gebe es fast zum Nulltarif.
      Wenn wir zukünftig Funk , Sat oder andere Übertragungswege zu Gunsten vom Internet Aufgeben, werden auch deren Kosten in das Netz und damit den Anschlussgebühren einfließen müssen.
      Entweder zu Lasten der Netzneutralität , das man Zukünftig wieder nach Übertragungs – Content Unterscheidet oder mit einer deutliche Erhöhung der Gebühren.
      Da aber eine deutliche Erhöhung der Flatrate Gebühren den „Normal Nutzern“ weniger Gefällt als Einschränkungen in der Netzneutralität, welche meist nur den „Internet-Affinen“ trifft wird vorerst dieser Weg beschritten.

      1. „Wozu benötigt man den 100 Mbit/s ?“ Die Diskussion kenne ich noch aus Zeiten wie „wer braucht den mehr als 640 KB Hauptspeicher“. Gebraucht werden höhere Übertragungsraten, damit auch neue innovative Dienste überhaupt erst entstehen und genutzt werden können. Streaming, Podcasts, Telemetrie aber auch medizinische Anwendungen profitieren von höheren Übertragungsraten. Ein Beispiel: Ein Arzt würde gerne die Röntgenbilder seiner Patienten über Netz abrufbar machen, damit unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden können, aufgrund der hohen Datenvolumina und der geringen Upload-Geschwindigkeit ist es aber nicht realisierbar.

      2. “Wozu benötigt man den 100 Mbit/s ?”
        Ich sprach hier Ausdrücklich vom „privat Nutzer“ !!
        Im Unternehmensbereich werden sicher hohe Bandbreiten für neue geschäftliche Anwendungen benötigt , für diese aber die Wirtschaft durchaus bereit ist zu Zahlen.

      3. Auch der Privat-Nutzer möchte langfristig neue Dienste nutzen können. Schon mit Streaming und Podcasts kommen schnell einige GB zusammen. Im Übrigen: Die bestehende Wirtschaft hat an Innovationen nur gerade solange Interesse, wie sie nicht ihr bestehendes (veraltetes) Geschäftsmodell nicht gefährden.

      4. „Auch der Privat-Nutzer möchte langfristig neue Dienste nutzen können. Schon mit Streaming und Podcasts kommen schnell einige GB zusammen.“

        Natürlich , das schrieb ich ja auch nicht , sondern allein in Hinblick der Netzneutralität, ob wir in Zukunft für jeden 100Mbit und mehr Flatrate Internetanschlüsse benötigen und für was diese Gebaucht werden bzw. wie sich bei immer größerer Auslastung die Preise entwickeln werden.
        Im Prinzip ist es wie im Staßenverkehr immer mehr und größere Aubahnen ziehen auch immer mehr Verkehr an und dann stehen die Fahrer trotz 8 Spuren weiter im Dauerstau wärend andere kleinere Staßen „Verkümmern“.
        So zieht das Internet immer mehr ehemalige Seperate Medien und Netze wie Fernsehübertragung , Funk , Sat …. auf sich, bis zu früheren analogen Datenträger DVD /CD oder die Verlagerung der Diensleisungen wie Videotheken bis zum Papier-Büro.
        Die Frage bleibt ob wir das alles in eine Flatrate integrieren können solten und wie sie dann Bezahlbar bleibt?
        Oder ob wir wirklich andere Individuelle Lösungen benötigen was aber mit der Netzneutralität kollidiert?

      5. Es spielt aber auch eine große Rolle an welcher Stelle priorisiert wird. Wenn mein Router daheim Voip und Stream gegenüber dem restlichen Traffic bevorzugt weiterleitet – aufgrund meiner eigenen Konfigurationswünsche – geht das in Ordnung. Wenn hingegen der Provider andere Angebote heimlich ausbremst, ist das etwas ganz anderes, da hat der einzelne User ja keine Kontrolle mehr drüber.

        Was die Datenvolumina in Verhältnis zu den Kosten angeht:
        Beim Technologiesprung von 56kModem auf ADSL ging es doch auch – viel mehr Traffic, höhere Geschwindigkeiten und trotzdem ist eine Flatrate zu erschwinglichen Preisen möglich.

        Zum Verschwinden der anderen Technologien:
        So ist das halt. Als sich früher die Eisenbahn verbreitete, war das ja auch nicht von Vorteil für die Betreiber von Postkutschen. Das nennt sich Fortschritt.

        Beispiel TK:
        Selbst die TK rüstet laut Clemens Schrimpe ihre Vermittlungen mittlerweile auf Gigabit-Switches um. Die vorherige älteren Anlagen sind auch gar nicht mehr wirtschaftlich rentabel, oft gibts auch gar keine Wartungsmöglichkeiten für den alten Kram.

        Clemens Schrimpe in CRE 191: http://cre.fm/cre191

    2. Man kann das sehr wohl erreichen außerdem ist es bei mir so das sobald man nur eine Share Seite offen hat aber nichts läd nur die Seite ist offen der Download sofort im Test in den Keller geht!

      Ich habe ein Musikstudio und wir haben Studios mit denen wir zusammen arbeiten. Diese großen Studios überlassen uns gerne die Arbeit für die feinheiten und laden die Daten dann zb. via share-online hoch und teilen uns den Link mit. Da kommt man schon mal auf 15GB pro Projekt ab und an auch mehr!

      Jetzt bin ich nach KD gewechselt weil T-com hier nur maximal 16.000 geliefert hat wovon manchmal nur 8.000 – 10.000 ankamen. Wir wollten unser Pensum erhöhen und durch den Wechsel mehr Projekte downloaden als das vorher möglich war. Deshalb habe ich den Kundendienst auch vor abschluss des Vertrags darauf hingewiesen das wir keinerlei Drosselung akseptieren können und der hatte mir zugesichert das dort keinerlei Drosselngen aktiv seien! Das Problem kennt Ihr hier ja alle! maximal 10 MB pro sek. da hätte ich mir den wechsel auch sparen können :-( Ich bin Technisch nicht so versiert in sachen Internet und co. aber vielleicht könnte ja einer der Ideen helfen diese sperre zu umgehen und somit auch gleich die Frage an die Leute die sich damit auskennen:

      1.) ist es vielleicht möglich die datei die man zb. bei Share-online läd über einen Zwischenserver schickt und dann von da aus runterläd? Kabel Deutschland kann dann ja nicht mehr eingreifen da man ja nicht auf den entsprechenden gelisteten Seiten direkt läd??

      2.) Oder vielleicht das man zb. 10 Virtuelle Rechner mit jeweils eigener IP simuliert und der Download dann auf die verleilt wird? Dann müssten ja theoretisch 10mb pro rechner laufen?!?

      Gruß
      Tim

  8. Seit über einem Jahr habe ich diverse Speedtests gemacht und Kabel Deutschlands Traffic Shaping beobachtet.

    Relativ simpel gestrickt wird die maximal verfügbare Bandbreite in meinem Netzsegment Tageszeitabhängig gedrosselt, VPN immer.
    Es gab verfeinerungen wie zb leicht verschiebende cutoff points für die maximalen Grenzen, die betroffenen Protokolle, Anzahl der Verbindungen, RWIN limit usw.

    Das ist aber unter KD Kunden auch schon allgemein bekannt und je nach Region unterschiedlich.
    Von 18~3 Uhr kann man eigentlich nocht spielen dank üblem packetloss, noch sonst mehr als 50% der bezahlten Leistung in Anspruch nehmen, zumeist eher deutlich weniger.

    Die entschuldigungen das Netzauzsbau nicht möglich wäre seit über einem Jahr sind natürlich das schärfste, wird Zeit das der Shitstorm anbricht, kann ja nicht angehen das KD mit dieser Praxis durchkommt.

      1. Also ich habe an meinem KD Anschluss andere Erfahrungen gemacht, Ich habemittlerweile permanent VPN Verbindungen offen, da Kabel Deutschland den Traffic drosselt, sobald mein Datenverkehr nicht verchlüsselt ist.

  9. Kleiner nachtrag, das ganze ist unabhängig vom Transfervolumen im Monat/Tag und dürfte jeden Kunden immer aufgedrückt werden.

    Datentransfer wird prioritisiert, früher war das extrem deutlich da gabs protokolle welche vom gleichen server bei direktem peering perfekte datendurchsätze ermöglichten, heute ist das KD scheinbar egal da die endknotensegmente scheinbar dermaßen überbucht sind das man nur noch darauf abzielt soviel traffic wie möglich unmöglich zu machen.

    KD hat um das zu wiederholen zuviele Kunden in ein Segment gepackt, lässt sich dafür fleißig bezahlen ohne den willen abhilfe zu schaffen, das würde ja was kosten.
    Was aber zu erwarten war, diese Praxis ist in den USA seit Jahrzehnten von so größen wie Comcast und co bekannt.

    Eine klare Ansage seitens KD was nun Filesharing sein soll und was nicht fehlt im übrigen genauso wie die Information des Kundens zu dieser signifikanten verschlechterung des Angebots.
    Ich habe keinen Hinweis auf diese AGB-änderung erhalten jenseits der News.

    Das KD grundsätzlich keine AGB in gedruckter Form mehr verschickt und sich gerne auch mal die AGB etwas zurechtbiegt konnte man schon früher in diversen Foren nachlesen.

    Ein Gummiparagraph zur absicherung der zu nichts mehr dient als die Marge hochzuhalten ist nun schon schlimm genug, das der Provider sich als Netzpolizei aufspielt und meint seinen Kunden die Deutungshoheit was Filesharing ist und was nicht wegzunehmen noch besser.
    Am Ende wird willfährig entschieden was durchgeleitet wird.
    Und dafür bezahlt man Geld, prima.
    Das wandert dann zu Cisco um neue Technik/Software zu kaufen die den Kunden gängelt, dreimal prima.

  10. Ich war heute mal in unserem Kabel Deutschland Laden, der von einem Verwandten geführt wird. Als ich ihn darauf ansprach, tat er anfangs so, als wüsste er gar nicht, wovon ich spreche. Im nächsten Satz hieß es dann, dass wäre eine Forderung seitens Rapidshare und co., dass sie das so drosseln…ooookay, dachte ich mir dann. Das ist auch so richtig sinnvoll für die One Click Hoster und co.

    Im gleichen Atemzug wollte er mir dann vorschlagen, den Vertrag, der derzeit noch über einen anderen Hausbewohner läuft, zum nächstmöglichen Termin zu kündigen, um dann einen auf meinem Namen abzuschließen, damit man von dem ultrageilen 100mbit Probeangebot profitieren könne….Schon klar oO

    Ich fand KD anfangs echt gut, aber mittlerweile halte ich es mehr und mehr für einen Saftladen, was nicht nur mit dieser Thematik jetzt zu tun hat =(

  11. 1 MB = 1€ einführen, dann ist da ganz schnell ruhe mit dem Massenklau.
    Am besten Flatrates für Breitbandanschlüsse (> 28KB) grundsätzlich nicht erlauben.

    mfg

    Ralf

    1. Ja. Hoffentlich bald! Dann haben sich auch die Kipo Probleme erledigt und die Urheberrechtsfragen.
      Als ich Kind war, musste ich noch 50 Pfennig bezahlen, pro Postkarte!
      Einfach bah, sag ich da, zur Konsumgesellschaft von heute.

  12. Also ich konnte bisher an meinem Kabel Deutschland Anschluss keine solcher Einschränkungen feststellen, wobei ich auch erst seit 4 Monaten bei Kabel Deutschland bin.

  13. Bin jetzt seit zwei Kahren bei KabelDeutschland und stelle bei jedem unabhängigen Speedtest, egal zu welcher Zeit, eine Leistung von ca. 40% unter der versprochenen und bezahlten fest. Ärgerlich, aber für das Geld immer noch einer der besten Provider. Vor allem für den Upstream ist es aber mehr als ärgerlich, jedenfalls mußte ich meine Versuche, einen 8GB-Upload auf den Webserver über sftp zu machen, ergebnislos abbrechen. Bei der Uploadgeschwindigkeit nicht machbar. Wer allerdings soviel saugt, für den ist KD hauptsächlich aus dem Grund gut dass sie die Verbindungsdaten nur 48 Stunden vorhalten und nicht 90 Tage wie die Telekom… nur mal so.

    1. Wer es glaubt.

      VPN ist heute Muss, das sollte man gleich in die Kosten für den Anschluss einrechnen. Nicht nur wegen Traffic Shaping, sondern vor allem auch um aus dem Geolocking auszubrechen…

  14. Ich bin hier bei Alice und hab das da gerade mal ausprobiert, kann hier aber das Ergebnis nicht reproduzieren, vllt. machen die das ja nicht. Ist aber auch kein „Superschnelles“ DSL wie bei Kabel Deutschland. Und es kommt unabhängig von der Tageszeit immer zu wenig an. Wenigstens waren sie so ehrlich und haben einen Bereich angegeben, in dem die Geschwindigkeit sich bewegen wird, aber selbst da waren sie drunter…

  15. In den Kommentaren ist immer viel Rede von Deep Paket inspection seitens Kabel Deutschland und Co.
    Man braucht nicht zwangsläufig DPI, es reicht aus, die IP-Adresse zu untersuchen und mit einer Blacklist abzugleichen. In der Black List stehen dann Megaupload, Rapidshare, …
    Also bitte erstmal die Kirche im Dorf lassen, DPI-Infrastruktur kostet auch nicht gerade wenig, und ein Provider überlegt es sich 2x, ob er lieber in DPI investiert oder höhere Bandbreite.

    1. Laut Fefes Artikel war die Geschwindigkeitszunahme nur dann vorhanden, wenn er tatsächlich Traffic hatte. Bei Abbruch der Speedtest-Verbindung gingen auch die restlichen Übertragungsraten wieder in den Keller. Daher liegt er mit DPI wohl richtig.

      1. Man müsste ein Tool entwickeln, welches Dauerspeedtests macht, um so die Leitung „offen“ zu halten, dann drückt man DL/UL über das Tool auf 1k runter, verliert damit jeden Speedtest, aber die Leitung ist offen. Nur so ne Idee. :)

  16. Da Fairness nicht nur zwischen KD und seinen Kunden stattfindet, sondern auch Fairness zwischen Usern bedeutet-> interessanter Beitrag der der Diskussion eine entscheidende weitere Dimension eröffnet…

  17. Aber hier der Fall Kabel Deutschland ist eigentlich so das beste Beispiel wieder dafür, was man bekommt, wenn man die CDU wählt. Die CDU war doch noch vor kurzem so stolz darauf, dass Deutschland nun endlich das allererste Gesetz zur Sicherung der Netzneutralität hat ..

    Wo die Netzneutralität jetzt ist, sieht man ja hier
    an dem Fall : Sie existiert nämlich überhaupt nicht.
    .. und das ist auch das, für was die CDU steht.

  18. Ich selbst finde es auch nicht ok, aber wenn auf der einen Seite ein Konzert bis auf den letzten Cent Gewinnoptimierung betreibt und auf der anderen Seite Kunden stehen, bei denen der Preis einer der Hauptkaufgründe ist, wundert es mich nicht.

    Da wird eben auch mal gerne ein Gesetz übersehen um den nötigen Cent zu sparen.

  19. Wer freiwillig zu Kabel Deutschland geht, hat’s doch eh nicht anders verdient – dass bei denen einiges im Argen liegt, ist bekannt. Und da ist ein bisschen Drosselung wahrlich nicht das größte Problem (wenn man bspw. Auftragsbestätigungen für nie abgeschlossene Verträge bekommt und zahlen soll oder gar die Verbindung überhaupt nicht aufgebaut wird, trotz guter Leitung).

    1. Tja, nur leider hat man in manchen ländlichen Gebieten kaum eine andere Möglichkeit, eine vernünftige Breitbandanbindung zu bekommen. Hier auf dem Dorf gibt es nur KD oder Telekom. Und von der Telekom hat erst letztes Jahr jemand angerufen und mir freudestrahlend verkündet, dass es auch bei uns jetzt endlich DSL (mit bis zu unschlagbar schnellen, sensationellen 1(!) MBit) verfügbar ist. Nach einer genaueren Verfügbarkeitsprüfung der Techniker mußte man dann aber leider doch zugeben, dass DSL hier doch noch(!) nicht möglich sei… Aber dafür kann man ja jetzt über das tolle LTE ins Internet. Wird ja auch „erst“ ab 10 Gbit im Monat schon auf UMTS-Niveau runtergedrosselt.

      KD macht zwar immer wieder Ärger, hat tlw. miesen Kundenservice, Ausfälle, willkürliche Drosselungen, etc.. Ist im Endeffekt aber leider immer noch das kleinere Übel.

  20. Also ich hab mir die Angebote von Kabel Deutschland heute noch einmal angeschaut, aber es hat sich nichts daran geändert: Für mich ist das Angebot von Kabel Deutschland die reinste Verarschung und Schikane ..

    Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass den Kunden, die so einen Vertrag bei Kabel Deutschland haben, denen auch noch weiterhin ein sofortiges Kündigungsrecht zusteht und sie jederzeit aus dem Vetrag rauskönnen. Warum? Weil es im Falle einer Drosselung eine nicht erbrachte Leistung seitens Kabel Deutschland wäre, da die AGB-Klausel von vornherein so nicht gültig war. Durch den alleinigen Eintrag in den ABG’s werden die Verbraucher gezielt hierbei in die Irre geführt und unzureichend über eine mögliche Drosselung in Kenntnis gesetzt, was unzulässig ist ..

    Warum ich so denke? Naja, man brauch sich ja nur mal auf der Seite von Kabel Deutschland umzuschauen. Dort kann man sehen, wie zum Beispiel Kabel Deutschland seine Produkte bewirbt. Zum Beispiel sieht man dort für Internet-Anschlüsse folgende Angebote, die wiefolgt lauten : „INTERNET-FLATRATE mit einer Download-Geschwindigkeit mit bis zu 100.000 kbit/s.“ (bzw. 8.000 kbit/s oder 32.000 kbit/s.)

    Nun ja, fakt ist : Wer seine Produkte mit dem Begriff: „FLATRATE“ bewirbt, hat diese Leistung eben auch so zu erbringen. Das bedeutet : Unbegrenzt, in Hinblick auf die Zeit und das Volumen, und kann sie nicht nur durch einen Eintrag in den AGB’s wieder einschränken. Das ist unzulässig, und das haben auch schon mehrfach die Gerichte im letzten Jahr so gesehen. Es gab ja bereits schon mehrere Urteile genau wegen dieser Sache, sowohl im Mobilfunkbereich, als auch bei den ganz normalen Internet-Service-Providern, wo dran man sich ja orientieren kann.

    – Zum Beispiel: „Internet-Providern“ : Hat das Landgericht Bonn in einem Urteil vom 19.09.2011 (Az. 1 O 448/10) entschieden gehabt: Wer als Internet-Service-Provider eine Internetflatrate anbietet, darf im Falle einer möglichen Drosselung gerade nicht nur in den AGB darauf hinweisen. Selbst der Hinweis auf eine mögliche Drosselung in der sogenannten Leistungsbeschreibung ist nicht dazu geeignet, die Irreführung zu beseitigen. Ansonsten handelt es sich dabei um irreführende Werbung, die nach § 5a UWG und § 5 UWG wettbewerbswidrig ist. Auch bei der Angabe einer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit braucht der Verbraucher nicht damit zu rechnen, dass vom Anbieter ab einem bestimmten Transfervolumen die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt wird. Es spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, ob ein gewöhnlicher Verbraucher das Datenvolumen überhaupt im Monat erreicht.

    Urteil : http://goo.gl/4G9qC

    – Zum Beispiel: „Mobilfunkanbietern“ : Hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im letzten Jahr 30 Anbieter von Internetflatrates für Handys überprüft gehabt. Dazu sagt Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: „Wir haben knapp 30 Anbieter von Internetflatrate-Handys überprüft und haben letztlich zehn davon abgemahnt, weil wir der Meinung waren – und das wurde auch von den Gerichten bestätigt –, dass eben zu viel versprochen wurde. Da wurde versprochen, dass man mit bis zu 7.200 Kilobit pro Sekunde im Internet surfen kann. Tatsächlich galt das aber nur für eine gewisse Zeit.“

    Quelle : http://goo.gl/GHE7E

  21. Wird verschlüsselter Bittorrent-Verkehr eigentlich auch schon gedrosselt? Die RC4-Encryption dürfte ja kein allzu großes Hindernis für die DPI darstellen, aber ist das bereits implementiert?

  22. VPN wird in meinem Segment scheinbar auf ca 40~ Mbit max gedrosselt, rund um die Uhr, abends auf deutlich weniger.
    Spannend auch das der Zeitpunkt der Verbindungsstellung oft einen einfluss auf die Datenrate haben kann.
    Eine Verbindung die um 18~22 uhr erstellt wurde erholt sich deutlich schlechter als eine neu aufgemachte später.
    Anfang 2011 waren 100 Mbit via VPN 24/h erreichbar.

    KD experimentiert im bestreben Datentransfer so stark zu drosseln wie es geht aber inzwischen in wesentlich kürzeren abständen.

    Torrents nutze ich nahezu nie, wurden aber gedrosselt, ob verschlüsselt oder nicht, zumeist leiden die Torrents einfach an den nicht zustandekommenden/gedroppten Verbindungen, dh ein paket kann durchkommen, bis das nächste gesendet werden kann vergehen zT minuten. dazu wird auch die Datenrate auf ~1 mbyte/s gekappt. Einen Test mit mehreren Seeds inwieweit die gesamt-Datenrate auch gedrosselt wird habe ich nicht gemacht.
    Mann kann das mit sehr langsamen Webseitenaufbau vergleichen, um das etwas plastischer zu beschreiben.

    Auch unter minimaler Last wird Seitenaufbau und auch sonst Netzwerkverkehr seit monaten brutal gedrosselt.

    Diese drosselung zeigt sich in 56K seitenaufbau, verbindungen die auch nach über 2 minuten nicht zustandekommen sowie packetloss und brutalen lag+spikes bei onlinespielen.

    KD hat als Geschäftsmodeel sich scheinbar die überfüllung der Netzsegmente auf die Fahne geschrieben und versucht mit Netzwerkmanagment sich durchzumogeln.

    Das dank Youtube HD und diversen anderen Diensten dieses gebahren zum scheitern verurteilt ist und einen aktiven Betrug am Kunden darstellt bedarf einer öffentlichkeit.

  23. Seit Gestern (22.07.2012/17Uhr) ist bei mir nach 1,3 Jahren Vertragslaufzeit die Drossel aktiv. Soblat ich 10GB Traffic habe kann ich z.B. beim Cloudspace Anbieter Share-Online nur noch max. 13kb von sonst 4000kb pro Sekunde Downloaden. Auch manche Videostreams wie z.B. über Facebook sind davon Betroffen. Bei Speedtests oder Serverdownloads greift die Drossel noch nicht. Große Updates oder Tools ect. via Chip Torrent werden auch Gedrosselt.
    Ich bin jetzt am Überlegen rund um die Uhr TEchnet Win7 Isos (ca. 5GB) in Dauerschleife zu Downloaden um KD eins Auszuwischen. Eine Beschwerde bzw. Störungsmeldung ist an KD Heute von mir Rausgegangen. Der Punkt ist doch dass die AGB Änderung bei mir als Bestandskunde doch garnicht Rechts ist so weit ich weiß. Auch wurde mir niemals seitens Kabel Deutschland eine Veränderung der AGB via Post oder Email Mitgeteilt, dass ist eine Schweinerei!

    mfg

  24. Nachtrag!

    Habe Heute versucht mein Wöchentliches Sys. (C: ) Backup bei SO Hochzuladen, die Vögel von KD Drosseln nicht nur den Download nach 10GB am Tag wie es in der AGB steht, sondern auch den Upload!
    Jetzt darf ich für den Rest des Tages meine 9,2GB Nerobackitup iso mit 17kb Hochladen oder was!?

    Ganz großes Kino!

    Die sind doch nicht ganz Sauber da bei KD!

  25. Neuigkeiten, nach dem in den ersten Beiden Tage die Drosselung kurz nach 0 Uhr Aufgehoben wurde, ist nun um 12Uhr40 Mittags die Drossel immer noch AKTIV!!

    Eine riesen Sauerei!

    Update:
    Jetzt klappt nicht mal die automatische Drosselaufhebung nach 0 Uhr!!
    Habe grade Angerufen, der Traffic wird für diese Diensten un auch zu sogenannten Stosszeiten auf 100KB egal welcher Kunde und welche Bandbreite ausgeführt, Unabhängig
    ob an diesem Tag schon 10GB verbraucht wurden oder nicht. Weder der KD Service noch der KD Störungsservice kennt diese Uhrzeiten!! Der Service meinte man könne es ja Schriftlich verssuchen zu Erfahren, Sie wüßten dass nicht.

    mfg

  26. Ich habe seit Mai auch einen Vertrag mit KabelDeustchland abgeschlossen und leide and den selben Drosslungsproblemen .
    (Erhalte bei 32mbit/s ca 50 kb/s)
    Was rund um die uhr, ständig, für einen großen Zeitraum zutrifft,
    Meine frage ist ob/waan Kabeldeutschland diese Drosslung aufheben wird !

  27. Leute, lasst das nicht mit euch machen! Nehmt euch Anwälte sofern ihr eine RSV habt! Klagt bis zum BGH damit es einmal höchstrichterlich entschieden wird.

  28. Kann hier (32MBit Anschluss) FeFe’s Beobachtungen bestätigen. Nach 10 GB/Tag wird zB BitTorrent gedrosselt (auf ca. 110 KB/s down), sobald ich gleichzeitig nen Speedtest aufrufe, geht der Download auf mehrere MB/s hoch. Leider klappt das nur begrenzt, einfach ständig Speedtests nebenher zu machen, irgendwann laufen die nicht mehr, bzw. ändert sich die Downloadrate nach mehreren Versuchen nicht mehr und bleibt bei 110 KB/s.
    Bin auch schon länger Kunde als die AGB Änderung besteht.

  29. habe seit kurzem auch einen kd anschluss (32mb/s) und musste ebenfalls feststellen das gedrosselt wird, selbst wenn ich an dem tag und dem vorherigen noch keinerlei traffic verursacht habe.

    habe diesbezüglich den kd support kontaktiert und die standart antwort bekommen die jeder kennt….aktuell 60GB/Tag…qualitätssicherung…blabla…

    wenn ich über eine kündigung nachdenke, solle ich doch bitte nachweisen das ich die leitung, nicht entsprechend der agb nutzen kann.

    da ich mich nun noch überhaupt nicht mit netzwerktechnik etc. auskenne mal direkt die frage an euch, welche programme ihr mir am besten empfehlen könnt mit denen ich die leitung gut analysieren kann, wo am besten auch solche sachen, wie im artikel beschrieben, drosselung während parallelem speedtest teils aufgehoben, nachträglich ersichtlich sind, per graphen oder ähnlichen.
    zb. wenn das programm jede verbindung protokolliert mit uhrzeit/down-,up-speed per graph oder so.

    keine ahnung ob es sowas gibt, hoffe ihr könnt mir da ein paar tipps geben.

    Gruß

  30. Hallo!
    Ich habe bei unitymedia absolut das gleiche festgestellt. Youtube Videos hören oft auf zu buffern, dann muss ich den Speedtest starten und schwups ist das ganze HD Video gebuffert. Das gleiche bei anderen Streaming Diensten. Google Music lässt sich auch nicht benutzen! Ich verzweifel seit Wochen. Ich halte dies einfach für ein riesen große Verarsche der Kunden! Biete mich gerne für Testzwecke an, falls da jemand interesse dran hätte, das weiter zu verfolgen und publik zu machen!

  31. Ich bin seit zwei Jahren bei KD und habe direkt über die Internetseite den Vertrag abgeschlossen. Ich jage 700GB im Monat durch die Leitung. Download liegt auch immer bei 12,5 MB/s aber im UseNet gehen
    nur 8-10MB/s.

    Ich bin sehr zufrieden!

  32. @ Ein name
    > VPN wird in meinem Segment scheinbar auf ca 40~ Mbit max gedrosselt

    Scheinbar? Und wie wird es tatsächlich gedrosselt? Oder bist du einfach auch nur den eklatanten Unterschied zwischen scheinbar und anscheinend zu kennen? Die Rechtschreibung deutet klar darauf hin, dass du noch keine Schule von innen gesehen hast.
    Dafür reisst du die Klappe aber ganz weit weit auf!

    1. Bevor du andere tadelst, lies deinen eigenen Beitrag noch mal. Der strotzt nur so vor Fehlern.

      Abgesehen davon empfinde ich deine Aussage als anmaßend und beleidigend. Das widerspricht der Netiquette. Also zügele deinen Zorn, junger Padawan.

  33. sie fangen wieder an zu drosseln vorher mit 19,0mb/s jetzt nur noch mit 0,58mb/s das geht seit einigen tagen so auch wenn ich das gleiche noch mal lade was vorher in fullspeed was jetzt nur noch schneckentempo !

    1. Nach meiner Einschätzung darf der Anbieter nicht in unseren Daten rumschnüffeln. Wir kaufen den Traffic, nicht den Download für bestimmte Seiten oder Dienste. Das verstößt nach meinen Vorstellungen massiv gegen den Datenschutz und macht eine Strafanzeige sowie eine Abmahnung unumgänglich.

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