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Kommentar: Brandgefährlicher Stammtischquatsch

heute.de hat mich eingeladen, einen Gastkommentar zu den aktuellen Forderungen nach Netzkontrolle zu schreiben. Dieser ist jetzt online: Brandgefährlicher Stammtischquatsch –
Warum die derzeitige Debatte das Internet kaputt macht.

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Immer wenn etwas passiert und der Täter einen Internetzugang hatte, wird der Ruf nach „mehr Kontrolle“ laut. Politiker machen Netzpolitik auf Stammtischniveau. Und damit das Internet kaputt – und mittelfristig die demokratische Gesellschaft.

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45 Kommentare
  1. Hallo Markus,

    netter Artikel – klingt wütend. Gut auf den Punkt gebracht.

    Eine Sache fiel mir auf, bitte schüttele nicht gleich mit dem Kopf, evtl. „… Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn die Polizei genug Personal hat …“ durch „… Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn die Polizei genug Personal hätte …“ ersetzen, vielleicht besteht ja noch die Möglichkeit der Abänderung.

  2. da war wohl ne menge wut im bauch, klingt sehr überzeugend. und ich bin froh, dass herr dr.(?) uhl persönlich genannt wurde. vielleicht wandert er auch nach USA aus? er braucht ja nur bei seinem ex-doktor-parteikollegen tipps anfordern.

  3. Ja, das ST-Gerede vom Uhl und seinen eifrigen Mitstreitern geht einem gehörig auf die Schnürsenkel.

    Ich hatte mir noch vor Wochen, als es mal wieder um die VDS ging gedacht, na, jetzt fehlt eigentlich noch ein „Attentat“ oder ein gewaltsames Szenario in Europa, um die Forderungen zu untermauern. Was ist passiert? Genau das. Manchmal scheint es, als müsse man nur warten, damit die Forderungskataloge so umgesetzt werden, wie gewünscht.

    Darauf reitet – entmenschlicht und zynisch – die Politk herum, ebenso wie TV Moderateusen sich gerne mit dem Zierke und Co. zeigen, weil die ja sowas von Recht und Ahnung haben. Dazu noch der erhobene Zeigefinger, als wenn die Bibel zitiert wird.

    Die Möglichkeiten, sich auch ohne Internet eine Bombe zu bauen, Menschen zu töten oder weiß der Geier was noch, ist immens groß. Oder nicht? Brauche ich das Internet, um Straftaten zu begehen? Nein. Ich kann aber damit vor oder nach der Tat angeben. Oder wirre Botschaften ins Netz stellen, um mich daran zu brüsten.

    Ich verstehe die Bevölkerung nicht, die sich so abgewandt hat von dieser Angstmaschinerie ( auch von anderen Themen, weil das wohl nicht schick genug ist ), die uns die Poliitk aufdrängt und in unsere Köpfe einhämmert.

    Wird in Zukunft alles erdenkliche nur noch gescannt, geröntgt oder geöffnet, passieren dann trotz allen Vorkehrungen dennoch Straftaten, was will der sorgsame Politiker dann machen? Jeden einzelnen Bürger in eine Zelle sperren, den Schlüssel wegwerfen und dann ist gut? Kopfschüttel…

    Der Notknopf im Internet setzt da allem die Krone auf. Einfach lächerlich dieses Geschwurbel.

  4. Heute gibt es wieder einen interessanten Artikel von The Daily Bell zum Thema Internet Reformation, was zwar nicht 100 Prozent zum Thema passt, aber den Weg aufzeigt, dem man dem Internet wie auch immer wohl kaum noch verbauen kann.

  5. Mir fallen dazu nur zwei Dinge ein:

    1) Schützenvereine — Darüber ist genug bekannt. Wer töten will geht zum Schützenverein, nur da kommt man in in D legal Waffen. Ja, 99.9999% der Schützen sind harmlos und evtl. wird dann halt illegal gekauft. Who cares? Schützenvereine und deren erlaubten Waffentypen stark zu reduzieren wäre eine sinnvollere Lösung als die VDS.

    2) DIe CDU hat keine Angst vor Rechten, sie hat Angst vor Fremden, Linken und vor allem vor Moslems. Ihre Wähler auch. Coincidence? I think not. Nur die Gründe und Motive sind teilweise anders. Man hat dort Angst vor einem Konservativismus, der möglicherweise besser organisiert sein könnte und der irgendwie andere Wert hat. Totaler Blödsinn, aber so funktioniert es halt, wenn man Fremde nur aus dem Fernsehen, aus Statistiken oder vom Einkaufen kennt und sich so seine Ängste und Stereotypen baut.

    1. @icke (als Meinungs- bzw. Gedankenaustausch gedacht):

      Zu 1)
      Ich weiß zwar nicht, wo du wohnst aber hier in Köln bekommste gegen Bares vom Streichholz bis zum Flugzeugträger wahrscheinlich so ziemlich alles. In anderen (größeren) Großstädten dürfte das ähnlich bis extremer sein (Frankfurt Hbf, Berlin, Kiez… etc.).
      Es stimmt natürlich, daß die letzten Amok-Läufer anscheinend allesamt irgendwie Kontakte zu Schützenvereinen hatten. Daraus aber direkt eine Regel konstruieren zu wollen….ich weiß nicht, ob das wirklich so zielführend wäre.
      Zur Betonung: Nein, ich bin weder in einem Schützenverein aktiv noch besitze ich irgendwelche Waffen. Wegen mir muss es auch keine Schützenvereine geben. Ich hege lediglich Zweifel, ob derartige Maßnahmen auch wirklich die Ursachen bekämpfen würden. ..
      ————————————————————
      Das ist in meinen Augen ungefähr so, wie dieses fast schon reflexartige „Killer-Spiele“ indizieren zu wollen. Als „altes C64-Kind“ kann ich mich z.B. noch daran erinnern, als Mitte der 80iger Jahre das Spiel „Commando“ indiziert wurde. Also das hier: http://www.youtube.com/watch?v=1BhqPjy7W3k
      Das machte für damalige Verhältnisse auch schon ’ne ordentliche Runde durch die Szene. Allerdings: Danach hatten ALLE das Spiel. Auch diejenigen, die sich zuerst gar nicht dafür interessierten.
      Heutztage brauchen wir -denke ich- gar nicht darüber sprechen, wie schnell jemand eine indizierte Version auf’m Rechner hätte, wenn er wollte (aus’m asiatischen Raum oder aus’m amerikanischen Raum oder weiß der Teufel. Die Entwicklung und den Vertrieb kann Deutschland schließlich nicht weltweit verbieten.). Als Entwickler/Publisher würde ich wahrscheinich sogar den server „versehentlich“ ’ne Zeit lang auf lassen… Bestes und unter’m Strich wahrscheinlich billigstes Marketing…
      Kurzum: Siehe/Vergleich Zensursula! Es wird nicht funktionieren, denn nationalstaatliche Regulierungen, die das INTERconnected NETwork mit seinem „end-to-end“-Prinzip betreffen, werden nämlich immer mehr ins Leere laufen…

      Aber all das natürlich nur meine persönliche Meinung!

      Gute Nacht, Baxter

      1. @Baxter: 1) Sehe ich doch genau so, „… wird dann halt illegal gekauft.“, s. o. Aber was ich meinte, ist der „normalisierende“ Umgang mit gefährlichen Kriegswaffen — für „schrecklich normale“ Leute, die sie eigentlich wirklich nicht brauchen, aber die so aber völlig legal an die Teile kommen. Das man in kriminellen Kreisen und in fernen Ländern schnell an Waffen kommt ist klar. Er hätte auch zur Polizei oder so gehen können um eine Waffe zu bekommen. Ist er aber nicht, er ging dahin wo jeder Idiot eine Waffe bekommt (Es gab mal einen traurigen Zeit Artikel über einen „Neuling“ bei einem Schützenverein und seine „Kameraden“, einfach mal suchen).

        Bei 2 kann ich dir nicht ganz folgen, stimme Dir aber im Prinzip grob zu. :)

    2. @icke

      Bei kampfsportlern hacken wir dann die arme ab, wegen Waffen von Natur aus.
      Gibt doch schöne Prothesen, und zur Sicherheit versteht sich…
      ;)

      1. Kinder spielen von Natur aus Cowboy und Indianer, müssen deshalb alle Interesse an Waffen haben?
        Oder Interesse an SM Spielchen, aller fesseln entwickeln/haben *hust*

        Oft mag sein, ist aber nicht zu verallgemeinern….somit andere bestrafen, im Voraus was zu unterstellen.
        :)

      2. Hat mal jemand die Unterschiede es norwegischen und deutschen Waffenrechts erläutert?

        Zum „Cowboy und Indianer spielen“: Meine Grundschulzeit liegt schon etwas zurück, aber damals kam es auf uns Kindern das Spielen mit Stöckern (als Schwerter, aber auch als eine „Schußwaffe“; nicht als Projektil oder Wurfgeschoss) zu verbieten. Meist haben wir Fußball gespielt aber ab und an eben (vielleicht ein oder zwei Wochen in den ganzen vier Jahren) auch mal Krieg. Als Cowboy zum Karneval zu gehen war aber okay, so weit ich weiß.
        Bei solchen Themen mischen sich einfach persönliche Vorlieben oder Ängste von Erwachsenen mit dem was objektiv geregelt werden sollte.
        Verletzt hat sich bei den Spielen kein Kind. Wobei es ganz normal ist wenn Kinder sich mal weh tun, das Kinn aufschlagen (beim „normalen“ Spielen), usw.

    3. Ich finde den Reflex mancher Grüner, sofort gegen Schützenvereine zu hetzen, mindestens genauso gefährlich wie den von CDU-Leuten, gegen Internet und Computerspiele zu hetzen. Es ist für viele Leute ein Hobby, und diese Leute sind praktisch alle harmlos. Es zu verbieten wäre unverhältnismäßig. Und an alle die rufen: „Sollen sie doch Luftgewehre benutzen!“ – es ist einfach nicht das selbe. Das wäre wie wenn man Formel 1 mit Go-Karts fahren würde oder die Bundesliga auf dem Tischkicker spielen.
      Ohnehin ist privater Waffenbesitz schon mehr als genug reguliert – mit legalen Waffen Verbrechen zu begehen ist praktisch immer eine wahnsinnig blöde Idee – weshalb es auch nur Wahnsinnige machen.
      (FTR: Ich besitze keine Feuerwaffen und bin auch nicht Mitglied in einem Schützenverein – mir geht nur dieses St-Florian-Prinzip auf den Senkel)

    4. >Wer töten will geht zum Schützenverein, nur da kommt man in in D legal Waffen.

      Was soll das bedeuten? Natürlich kann man in Deutschland legal Waffen bekommen, ohne im Schützenverein zu sein. Du musst für waffenscheinpflichtige Waffen nur einen Waffenschein machen. Und ohne Waffenschein bekommst du auch im Schützenverein keine Waffe mit nach Hause. Schützenvereine sind an exakt die gleichen Waffengesetze gebunden wie Privatpersonen.

      Deine Forderung nach Reduzierung der Schützenvereine ist in seiner Pauschalität genauso beschränkt, als wenn man wegen Breivik „mehr Kontrolle im Internet“ fordert.

      Die Gruppe der „Waffennarren“, die mit großkalibrigen oder Automatik-Waffen schießen, weil sie es geil finden, ist im Deutschen Schützenbund marginal. Aber existiert. Wenn es dir um die Verhinderung von Massenmorden wie den Breiviks geht, dann reicht es vollkommen, sich in der Kritik und den politischen Forderungen auf diese Gruppe zu beschränken. Die überwältigende Mehrheit der Schützenvereine besitzt und verwendet nur Luft- und Kleinkaliberwaffen, die für jeden Schuss nachgeladen werden müssen und damit für „killing sprees“ ungeeignet sind.

      1. Das Ding heisst Waffenbesitzkarte und setzt ein regelmässiges Training zum erwerb vorraus. Und das macht man idR im Verein.

        Den Waffenschein braucht man zum Führen von Waffen,nochmal andere Baustelle. Und für Privatleute praktisch nicht zu bekommen in Deutschland…

  6. Wenn ich so was lese, geht mir die Hutschnur hoch. Die EDV/Internet-freeks glauben allen ernstes, es wäre Demokratie, wenn man machen kann was man will, z.B. halt auch im Internet. Demokratie heißt noch immer noch Herrschaft des Volkes und nicht Herrschaft der EDV-freeks. Und das Volk, sprich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung, will, dass das Internet nicht immer mehr für kriminelle Handlungen benutzt wird. Und dass das immer mehr wird, ist ja schwerlich zu übersehen. Alleine schon die Tatsache, dass 38 % der deutschen Internetnutzer bereits Kontakt mit Viren im Internet hatten, spricht da eine deutliche Sprache, ganz abgesehen von kriminellen Handlungen im Zahlungsverkehr, Abo-Fallen und dergleichen. Wir kann man nur so hirnverbrannt sein, unter solchen Umständen immer noch das völlig freie unreglementierte Internet zu fordern ?? Wir leben doch nicht in einem rechtsfreien Raum ! Wer so was will, der soll sich gefälligst irgendwo seinen eigenen Staat gründen, auf einer Insel oder so was, dann wird er schon sehen, wohin das führt, nämlich in die totale Anarchie. Die Forderungen nach totaler Freiheit im Internet kotzen mich an, genauso wie die Mehrheit der Bevölkerung anekelt !! So was fordern doch nur kranke Gehirne !

    Wachri

    1. Im Internet wird meist zitiert und argumentiert. So wie etwa in der Wissenschaft, aber mit etwas mehr Freiheit. Eigentlich ganz nett und auch noch raum- und zeit unabhängig. Einfach mal versuchen.

      Was vermutlich die meisten Internetnutzer wollen, sind vernünftige Gesetze, z. B. solche gegen: Abo-Fallen.

      Bei vielen anderen Dingen kann man nicht „dem Internet“ den schwarzen Peter zuschieben.

      a) Einige Leute können mir ihren Computern nicht umgehen.
      b) Sie besuchen zudem ohne Ahnung, die sagen wir mal — Rotlichtviertel des Internets und wundern sich später, dass man sie hereingelegt hat (Da stand ich soll da darauf klicken, ich dachte das wäre umsonst …)
      c) Es gibt schlechte Gesetze und gerissene Anwälte.
      d) Es gibt in Deutschland nichts gibt schon lange kein unreglementiertes. Daher wurde auch in Deutschland nicht Google oder „das Internet“ erfunden.
      e) Kreditkarten sind unsicher, EC Karten auch. Ist aber, wie vieles, ein Bankenproblem. Technisch geht es einfacher und besser.

      f) verdammt, erst jetzt lese ich das mit dem „Wir leben doch nicht in einem rechtsfreien Raum“ Hihi, ich bin reingelegt worden.

      Hey, guter Scherz!

    2. Erst schreibst Du:

      Und das Volk, sprich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung, will, dass das Internet nicht immer mehr für kriminelle Handlungen benutzt wird

      und dann:
      Die Forderungen nach totaler Freiheit im Internet kotzen mich an, genauso wie die Mehrheit der Bevölkerung anekelt !! So was fordern doch nur kranke Gehirne !

      Du möchtest also, das das was die Mehrheit möchte getan wird – obwohl Dich diese sogenannte Mehrheit anekelt ???

      Wenn Du sicheres Internet willst, – dann hindert Dich doch niemand daran, – Dich über China einzuwählen – dann haste Deine Kontrolle – wunder Dich aber nicht, wenn Du dann z.b. hier nix mehr schreiben kannst ;)

      Was hier und anderswo Menschen fordern – Du nennst Sie wahrscheinlich Nerds, Linksextreme, etc – ist lediglich ein vernüftiger Umgang mit Recht und Gesetz – und deren Erschaffung – schliesslich gibt es Offiziell Menschenrechte und ein Grundgesetz, – und diese Gilt es zum Wohler aller stets auszubauen – und nicht umzulegen und zu fleddern…..

  7. sehr guter Artikel. Danke dafür!
    Vielleicht ist das eine gute Stoßrichtung. Das Spinnen von Analogien, so daß es Otto Normalsurfer verstehen kann. Immer mehr Menschen nutzen das „Netz“ ja. Aber wer hat schon einen Gesamtüberblick plus technischem Knowhow um es zu begreifen.
    Also beim Zielpublikum ab sofort in CDU/CSU/SPD-Revieren wildern. Schaden kanns ja nicht.

  8. ich weiß nicht, wer von den bisherigen kommentatoren, die sich für die (schrankenlose) freiheit des internets ausgesprochen haben, kinder hat, die im internet massiv (!) von mitschülern und nach und nach auch von fremden „cyber-gemobbt“ worden sind… ICH habe so eine tochter. und die krankenkassen zahlen nur eine bestimmte anzahl von sitzungen bei der psychotherapeutin – egal, ob es dann noch nötig wäre, weiterzumachen oder nicht.

    1. Wer redet denn von schrankenlos? Es gelten im Internet die gleichen (gesellschaftlichen/rechtlichen) Regeln wie im „normalen“ Leben.
      Was würde denn aus den nichtbezahlten Therapiestunden folgen? Woher weiß man denn, dass es Mitschüler waren?
      Nur ein paar Fragen….
      Achso: Wer von denen die eine schrankenlose Einschränkung des Internet befürworten hat denn ein Kind, das mal von einem Auto angefahren oder von Mitschülern „abgezogen“ wurde? Lasst uns das Real-Life verbieten. Ist sowieso am Gefährlichsten.

    2. Ich denke es liegt am Einzelfall.

      Darüber hier zu diskutieren ist ziemlich fehl am Platz. Verallgemeinert kann man sagen: Es geht um starke und schwache Persönlichkeiten und wie diese mit ein einander umgehen. Lehrer sollten solche Dynamik in der Klasse erkennen und ggf. empfindsame Persönlichkeiten mit stärkeren zusammenbringen (Mentoring, auch ruhig eine Klasse höher) oder durch eindeutige Kritik bestimmter Verhaltsweisen. Und dies frühzeitig.

      Zweites. Soziale Dienste sind nicht sozial. Man sollte seinen Kindern nicht erlauben dort ein Profile anzugeben. Besonders dann nicht, wenn sie Kommentare im Netz über sich ernst nehmen. Das ganze „kümmern“ dieser Dienste dient letztendlich nur der Optimierung der Datenqualität. Mobber gefährden ihr Geschäft umgekehrt ist es für sie eine Win-Win.

      Ein Kinderinternet hilft leider niemanden.

      Bei welcher Krankassen sind sie? Wo/Wie wurde Ihre Tochter gemobbt? Wie alt war sie zu diesem Zeitpunkt?

    3. Missbrauch von Freiheit ist ein Problem.

      Das zu lösen indem man Freiheit einschränkt auch.

      Aber gut, ist wohl unzumutbar über andere als möglichst einfache und (zum Nachteil ihrer Tochter!) wenig effektive Wege nachzudenken.

    4. Auch wenn du das nicht hören willst, DU bist dafür verantwortlich sie auf das Internet vorzubereiten.

      Ich hoffe du hast ihr erklärt, welche Gefahren im Strassenverkehr lauern. Wie sie sich verhalten muss, wenn Fremde sie ansprechen. Was passieren kann, wenn sie mit scharfen Werkzeugen spielt.

      Nicht „das Internet“ ist böse, sondern die Menschen, das gilt überall, wo du oder sie mit Menschen zu tun hat.

      1. Naja. Ganz so einfach ists ja leider doch auch nicht. Ich sage mal so: wenn bei den bösen Moberinnen (übrigens von niemandem je als VDS-Grund genannt, weil keine schwere Straftat) die gute Kinderstube versagt hat, dann hat Papas Töchterchen das Problem. Das ist zwar nix, was irgendwie mit dem Netz zu tun hätte (wer mobben will, mobbt, egal wie und wo). Aber trotzdem unter Umständen wirklich problematisch. Frage an den Originalposter: wenn Du eine Liste alle jener machen würdest, die eigentlich solchen Dingen hätten vorsorgen sollen – wo wäre dann bei Dir das Internet in der Liste?

    5. Das persönliche Schicksal ist traurig und Opfer müssen auch unterstützt werden.

      Aber verhindert man durch „Internetverbote“ Mobbing? Sicher ist es sinnvoll Mobber identifizieren zu können. Aber das ist Doktorei wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Vielleicht sollten wir uns mehr darauf konzentrieren Kindern (oder eben „der Gesellschaft“) eine vernünftiges Miteinander zu vermitteln. Es ist eben kein Spaß wenn es anderen Menschen schlecht geht. Nicht im Fernsehen, nicht im Internet und nicht auf der Straße.

      Viellleicht sollten wir uns mehr auf präventive Erziehung konzentrieren und nicht immer nur darauf die Scherben weg zu räumen. (Phrasen über Phrasen die ich bringe.)

      Ach was schreibe ich hier. Es glaubt eh fast jeder, dass die eigenen Kids super erzogen sind und nur die anderen Scheiße bauen…

    6. Hallo Udo, Kinder und Jugendliche können Bastarde sein, und das ganz ohne Internet.

      Ich war als Kind übergewichtig und neben den „normalen“ Beleidigungen die ich mir anhören musste wurde ich zum Teil von mehreren Klassen“Kameraden“ über den Schulhof gehetzt und wenn sie mich bekamen wurde ich geschlagen und getreten. Die Pausenaufsicht lächelte blöd anstatt dazwischen zu gehen, irgendwann bin ich nicht mehr zur schule gegangen, wodurch ich dann bei meiner Klassenlehrerin als Faul und nutzlos bezeichnet wurde, was wiederrum den Kids wieder Munition lieferte und mir den weg auf die Realschule verbaute.

      Richtig gelesen, das ganze passierte in der Grundschule Ende der 80er, ganz ohne Internet. Kaum war ich dort weg und auf der Hauptschule war ich einer der besten meiner Klasse und habe am Ende den Realschulabschluss nachgemacht. Heute habe ich einen Super Job in der Chemiebranche.

      Es ist egal wo gemobbt wird, steh bei deiner Tochter und hilf ihr durch diese Zeit, es wird irgendwann besser, das Internet kann aber nicht schuld an dem Verhalten der „Mobber“ sein, es ist nur eine andere Stufe, auch ohne Internet können Menschen andere verletzen.

  9. @icke:
    „Ist er aber nicht, er ging dahin wo jeder Idiot eine Waffe bekommt“
    Naja, ob „jeder Idiot“ die Sachkundeprüfung schafft, sei mal dahingestellt.
    Aber ja, über den Schützenverein bekommt man die Berechtigung, Waffen erwerben und besitzen zu dürfen.
    „Ja, 99.9999% der Schützen sind harmlos und evtl. wird dann halt illegal gekauft. Who cares? “
    Das finde ich allerdings gefährlich.
    Das ist sowas wie das „wenns auch nur ein Leben rettet, ist es jeden Preis wert“ Argument.
    99.9999% der Internetnutzer sind harmlos…
    99.9999% der Kampfsportler sind harmlos…
    99.9999% der Bauern (die Dünger kaufen) sind harmlos…
    99.9999% der Telefonbenutzer sind harmlos…
    99.9999% der Hundehalter sind harmlos…
    99.9999% der Gamer sind harmlos…
    99.9999% der Paintballer sind harmlos…
    99.9999% der Messersammler sind harmlos…
    Isses da auch egal, wenn wegen 0,0001% der Rest mit bestraft wird durch VDS, MMA-Verbot, Düngereinkaufüberwachung, nochmal VDS, Kampfhundeverbot, „Killerspiel“verbot, Paintballverbot, Taschenmesserverbot?

    Ich mag keine Hunde, keine Traditionsschützenvereine und auf „Killerspiele“ könnte ich auch verzichten.
    Ich sehe aber dennoch die Parallelen zwischen den Verboten:
    Es gibt einen spektakulären „Zwischenfall“ (Amoklauf, „Messermord“, Kind wird von Hund getötet usw. usf.)
    Die Politik meint, „man muss doch was tun“
    Es werden Pläne aus der schublade geholt, die man sowieso hatt und im Lichte der Trgödie durchgepeitscht, weil sich dann kaum jemand traut, was dagegen zu sagen…

  10. Achja: Klasse Artikel!
    Bis auf eine kleine Kleinigkeit: wenn jemand sich Monate oder gar Jahrelang auf einen Anschlag vorbereitet, kann man eigentlich nicht von einem Amoklauf sprechen, oder?

  11. Toller Kommentar (auch wenn mit das Wort „diametral“ unnötig erscheint; einfacher und besser wäre etwas wie „im Gegensatz steht“. Aber das ist persönlicher Stil).

    Die hier in den Medien übermittelten Reaktionen aus Norwegen fand ich positiv. Was dort von Politikern usw. zu hören war klang vernünftig. Was aber in Deutschland wieder alles hervorgeholt wurde (gerade in den ersten zwei Tagen) war traurig.

    Die Medien haben sich auch nicht kompetent gezeigt und gleich den üblichen Terror verdächtigt (und damit bewiesen, dass ihnen zügige Vermutungen wichtiger sind als Fakten). Aber was will man von Sendern erwarten, die sonst Dokus über Flugzeugträger oder irgendwelche Kriege bringen.
    Auch in Mode ist es wohl jetzt massig aus Blogs oder von Twitter zu zitieren. Traurig.

    Im BR hat jemand angerufen und es richtig gesagt: Die Leute, die jetzt aus ihren Löchern gekrochen kommen, sollen einfach mal die Klappe halten und abwarten wie die Faktenlage ist.

    Die Wahrscheinlichkeit einer brutalen Tat (ob nun international organisierter Terror oder ein Einzel(l)täter) lässt sich nicht auf 0 reduzieren. Trotzdem muss versucht werden mit den richtigen Maßnahmen (und nicht irgendwelchem unnützen Zeugs) die Wahrscheinlichkeit zu minimieren und im Falle des Eintretens den Schaden zu minimieren.
    Das beinhaltet Rettungspläne für Großveranstalltungen, die ihren Zweck bei Unfällen, Panik oder eben einem Angriff erfüllen müssen.
    Trotzdem lässt sich nicht jede Eventualität abdecken.

  12. An die, die meinen Kommentar oben nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen: Es geht mir um die Leute, die sich über Waffen definieren. Messerjocke2000s Kommentar stimme ich zu. Jaja, gleich kommt noch das USA Beispiel …

    Aber: Der Mann aus Norwegen hat massenweise Leute erschossen und ist immer mit einer Glock(?) durch die Gegend gerannt und kam sich furchtbar wichtig vor (Taucheruniformbild, etc.) — da steckt ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil hinter. Diese Bilder kennt man doch.

    Keiner von den Mörder hat sich vorher in seinem Judoanzug oder vor seinem WoW-Rechner fotografiert. Ähnlich ist es bei anderen Terrorgruppen, das Maschinengewehr ist immer mit auf dem Foto. Die spielen alle „Sondereinheit“. Wie Kinder, wie im Fernsehen.

    Damit will ich nicht behaupten, dass alle Sportschützen etc. so sind, 99.999% sind es nicht. Aber die „Wichtigkeit“ die Leute durch Waffen bekommen, löst bei bestimmten Leuten bestimmte Probleme aus.

    Tut mir leid, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es Leute gibt, die sich an Waffen aufgeilen und denen das nicht gut tut. Punkt. Meine Meinung. Diesen Leuten sollte man nicht die Chance geben, größe Waffen zu kaufen. Ein Schützenverein ist keine Sondereineinheit. Fertig.

    Mit Bogenschießen, MMA oder einem Computerspiel wäre es so nicht passiert.

    1. „Tut mir leid, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es Leute gibt, die sich an Waffen aufgeilen und denen das nicht gut tut. Punkt. Meine Meinung. Diesen Leuten sollte man nicht die Chance geben, größe Waffen zu kaufen. Ein Schützenverein ist keine Sondereineinheit. Fertig.“
      Volle Zustimmung. Wenn man solche Leute vorher erkennt, sollte man ihnen Hilfe zukommen lassen. Und keine Berechtigung, Waffen zu besitzen.
      Und natürlich ist ein Schützenverein keine Spezialeinheit.
      Im Schützenverein gibt keine Vollautomaten, Kampfmässiges Schiessen ist in Deutschland auch verboten.

      Ohne hier jetzt das Für und Wider von „Waffen im Volk“ disskutieren zu wollen, sollte doch eigentlich die Tatsache ausreichen, dass eben der überwältigende Teil der Sportschützen, Jäger und Sammler mit ihren Waffen eben keinen Mist bauen, um gegen ein Verbot zu sein. Meiner Meinung nach jedenfalls.

      Der Herr Carstensen, der gerade mal wieder Internetüberwachung fordert, mokiert sich auch immer mal wieder über Großkaliberwaffen, Killerspiele usw.

  13. Es geht um die, die Waffe immer bei sich haben wollen, die Waffe als Persönlichkeitsstüze und Lösung ansehen. Hier ein alter SZ Artikel:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/waffenrecht-in-deutschland-schonzeit-fuer-schuetzen-1.406319

    Jürgen Brennecke: „Nie war es so leicht, an Waffen heranzukommen. Im Schützenverein sind grundsätzlich großkalibrige Pistolen und Gewehre zugelassen, auch wenn sie gar keine Sportwaffen für normale Wettkampfdisziplinen sind. Das beliebte Modell Glock etwa genießt Kultstatus unter Schützenfreunden, taugt aber für keine klassische Schießsportdisziplin.“

    Sebastian Edathy (SPD): „… Das Problem sind die vielen Leute aus den Vereinen, die unbedingt eine Waffe zu Hause haben wollen. Und denen machen wir es viel zu leicht.“

    Und nein auch in den USA und in der Schweiz gibt es genug Fälle. Man kann jetzt gerne noch Messer und Schlägereien dazu zählen, aber wenn Menschen anderen Menschen gezielt töten wollen, nehmen sie meist eine Schusswaffe.

    1. In der Tat immer wieder dreist! Was gibt es eigentlich an der Entscheidung des BVerfG nicht zu verstehen? In meinen Augen war das sogar eine der heftigsten Ohrfeigen, die das BVerfG in den letzten Jahren Richtung Regierung ausgeteilt hatte. Und das auch noch bei der sich häufenden Anzahl von Ohrfeigen als Quittung für verfassungsfeindliche Gesetze…. Und hätten wir nicht die EU-Richtlinien an der Backe, dann wäre die Entscheidung meiner Meinung nach sogar noch heftiger ausgefallen und das Thema VDS wäre komplett vaporisiert worden. So musste das BVerfG leider bei Einzelheiten „diplomatisch“ entscheiden…
      Zur Erinnerung (für evtl. mitlesende Ignoranten):
      Das Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland stellte unter anderem in seinem Urteil vom 2.3.2010 (BVerfG, 1 BvR 256/08) folgendes fest:

      1. Die §§ 113a und 113b des Telekommunikationsgesetzes in der Fassung des Artikel 2 Nummer 6 des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG vom 21. Dezember 2007 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3198) verstoßen gegen Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes und sind nichtig.
      2. § 100g Absatz 1 Satz 1 der Strafprozessordnung in der Fassung des Artikel 1 Nummer 11 des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG vom 21. Dezember 2007 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3198) verstößt, soweit danach Verkehrsdaten nach § 113a des Telekommunikationsgesetzes erhoben werden dürfen, gegen Artikel 10 Absatz 1 des Grundgesetzes und ist insoweit nichtig.
      3. Die aufgrund der einstweiligen Anordnung vom 11. März 2008 im Verfahren 1 BvR 256/08 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 659), wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2239), zuletzt wiederholt mit Beschluss vom 15. Oktober 2009 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 3704), von Anbietern öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste im Rahmen von behördlichen Auskunftsersuchen erhobenen, aber einstweilen nicht nach § 113b Satz 1 Halbsatz 1 des Telekommunikationsgesetzes an die ersuchenden Behörden übermittelten, sondern gespeicherten Telekommunikationsverkehrsdaten sind unverzüglich zu löschen. Sie dürfen nicht an die ersuchenden Stellen übermittelt werden.
      4. Die Bundesrepublik Deutschland hat den Beschwerdeführern ihre notwendigen Auslagen aus den Verfassungsbeschwerdeverfahren zu erstatten.

      (Ernstgemeinte) Frage an evtl. mitlesende Juristen (und natürlich an alle anderen, die eine Antwort parat haben):
      Gibt es irgendwelche rechtliche Möglichkeiten, den Herrn Bernd Carstensen deswegen zu belangen. Evtl. mittels§ 90b StGB i.V.m. § 11 Abs. 3 StGB? M.M.n. reicht es und es wird m.E. höchste Zeit damit anzufangen gegen solche offensichtlich (!) sowie vorsätzlich wider besseren Wissens verfassungsfeindliche Personen vorzugehen.

      Danke und gute Nacht, Baxter
      _____________________________
      P.S., @Liebe VDS-Befürworter: Ihr solltet euch (nur) ‚mal folgende 3 Fragen für den Anfang selbst im Stillen beantworten:
      1. (einer der nicht kaputt-zu-bekommenen „Klassiker“) Wenn der Spruch „Wer nicht’s zu verbergen hat, dem kann das egal sein“ auf Zustimmung stoßen sollte, dann bitte hier im blog als Kommentar einfach nur ‚mal den Namen, die Anschrift, alle SMS-Empfänger der letzten 6 Monate sowie alle email-Empfänger der letzten 6 Monate namentlich inklusive Datum und Uhrzeit hier veröffentlichen. Ist doch nur ein ganz kleiner Bereich einer VDS und wer nichts zu verbergen hat, der kann das doch auch einfach ‚mal machen, oder? Und, wie sieht’s aus?
      2. Da die Daten dann beim „eigenen“ ISP bevorratet sein würden, bitte einmal sich selbst fragen wer da überhaupt alles Zugriff drauf hätte und haben könnte! Kramt bitte dazu auch ‚mal euren Telefon- bzw. DSL-Vertrag respektive Mobilfunkvertrag aus der Schublade und achtet ‚mal auf’s Kleingedruckte, wer alles die Daten bekäme/bekommen könnte. Wer stellt eigentlich sicher, daß die Daten auch geschützt sind? Und wie? Wer bezahlt das alles unter’m Strich dann eigentlich?
      3. Was hat eine anlasslose Speicherung eigentlich mit dem Thema Strafverfolgung in einem rechtsstaat zu tun? Wieso werden sämtliche Praxis-Auswertungen ignoriert (z.B. daß statistisch 99,1% aller IP-Adressen-zu-Klarnamen-Auskünfte wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen erfolgten). Seit wann muss für ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren denn kein hinreichender Tatverdacht mehr vorliegen?
      So liebe Befürworter einer VDS! Abschließend macht ihr noch bitte ein Experiment im Selbstversuch: Und zwar holt ihr jetzt alle eure persönlichen Unterlagen, Fotoalben u.ä. hervor und stellt diese nach draußen vor die Haustüre. Allerdings verschlossen, also Aktenordner sind zu und Fotoalben auch u.s.w. Ihr könnt zusätzlich auch gerne „geheim“ oder „nur für strafrechtliche Ermittlungsverfahren zu öffnen“ draufschreiben. So! Und nun wartet ihr einfach ‚mal ab, ob das auch so bleibt und wie lange das so bleibt. Denn ähnlich „sicher“ dürften auch die bevorrateten Daten sein…Aber ist euch ja sowieso egal. Ihr habt ja nix zu verbergen, also kann auch ruhig jeder in euren privaten Unterlagen wühlen. Schwamm drüber…nicht wahr!?
      Oder ihr seid vielleicht sogar endlich geheilt und wieder klar im Kopf?

  14. Uff! Ich habe die Kommentare zu diesem Eintrag nur überflogen, aber tauschen möchte ich mit denen nicht, die alle Kommentare lesen und manche löschen müssen. Das muss ein harter Job sein.

  15. Danke an alle die hier mitgeschrieben haben. Ich denke, ich war etwas voreilig. Aber irgendwie fällt mir bei Massenmorden die Decke auf den Kopf.

    Letztendlich ist man wohl gegen solche Täter machtlos, egal was man tut und es fällt mir schwer dies zu akzeptieren.
    Man kann wohl nur versuchen, so miteinander umzugehen und zu diskutieren, dass Leute erst gar nicht so werden. Diese Machtlosigkeit fühlt sich nicht gut an, aber das ist wohl das Problem.

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