Die Veröffentlichung der Afghanistan-Dokumente als „war diary“ auf Wikileaks kommt heute groß in jeder Ausgabe der Tagesschau. Hier ist ein Mitschnitt der 15:00 Uhr Tagesschau:
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Beim Guardian erklärt Julian Assange von Wikileaks, warum Wikileaks die Dokumente veröffentlicht hat:
Hier klicken, um den Inhalt von www.guardian.co.uk anzuzeigen.
Auf Ustream gibt es 80 Minuten Videodokumentation einer Pressekonferenz von Wikileaks in London mit Julian Assange. Die Soundqualität ist etwas schlecht, bietet aber viele Hintergründe. Alternativ kann man auch im Live-Blog vom Guardian die Highlights lesen.
Hier klicken, um den Inhalt von www.ustream.tv anzuzeigen.
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Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de.
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14 Kommentare zu „Wikileaks in der Tagesschau (Update)“
Tharben
,
Oh Mann, ich wünschte, ich hätte so viel Arsch in der Hose wie Julian Assange.
[…] Wikileaks in der Tagesschau “Die Veröffentlichung der Afghanistan-Dokumente als “war diary” auf Wikileaks kommt heute groß in jeder Ausgabe der Tagesschau.” […]
datengammelstelle
,
Foreign-Policy-Experten mögen gähnen. – Wobei ich mich frage, wie die das alles so schnell schon gelesen haben. – Bei dem was SPON gebracht hat, war mir auch nur die Nummer der Hunter-and-Killer-Einheit neu. Aber darum geht es doch gar nicht.
Die Veröffentlichung erzeugt hoffentlich Aufmerksamkeit für das größere Bild. Auch bei denen, die, wie ich, nicht alle Dokumente lesen werden.
manka
,
Jetzt wird versucht zu verharmlosen und der ein oder andere meint all dies schon gewusst zu haben. Diese Menschen sollen dann bitte erklären aus welchen Gründen heraus sie die tatsächliche Anzahl ziviler Opfer verheimlicht haben.
datengammelstelle
,
@manka
Habe ich das getan? Zivile Opferzahlen verheimlich.
Und ich dachte, daß ich SPON verächtlich mache, weil sie mit ihren Artikelchen nur die Leute ködern wollten ihre Holzausgabe zu kaufen. So kann man sich irren.
Incri
,
Mal abgesehen von dem, was Assange veröffentlicht hat denke ich, die Umsetzung dessen, was er bezweckt ist das was zählt.
Warum lesen, wenn man sich danach seine eigentlichen Lektüre zuwendet.
Diese 75 MB sind entpackt 3,47 GB groß. Ein dickes Stück, aber nicht unbedingt geheim.
Die Vorveröffentlichung war ja schon. Abgesehen von der Prüfung und dem Nutzen ist es aber ein riskantes Unterfangen.
Es bleibt sicherlich abzuwarten, was O(s)bama mit seiner Ankündigung des Notschalters beabsichtigt. Nach weiteren Offenlegungen kann sich vielleicht eine Möglichkeit der Abschaltung gerade aus diesem Grund auftun.
@datengammelstelle: Hab dich nicht direkt angesprochen und auch nicht gemeint.
Gemeint sind all diejenigen, die nun lauthals herausposaunen das die Veröffentlichungen für sie nichts Neues beinhalten. Denn daraus folgt, das ihnen bereits bekannt war, das die tatsächlichen zivilen Opferzahlen nicht mit den veröffentlichten übereinstimmen. Und wenn ihnen das bekannt war, dann würde mich interessieren, weshalb sie dies verschwiegen haben.
@manka
ich habs auch nicht als /bösen/ Angriff verstanden. Aber mir fiel durch Deinen Post auf, daß meine SPON-Schelte vielleicht nicht konkret genug war, um nicht als Teil der offiziellen Ablenkung mißverständen zu werden.
Im Moment sieht es wirklich so aus als ob alle beteiligten Verantwortlichen, ganz laut „Alter Hut“ rufen, um die Bedeutung dieser Aktenveröffentlichung ganz ganz tief herunterzuspielen.
Movie-Quote:
„What do you do to plan to do agains this? Mein Fuhrer.“ – „Increase the bombing!“
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