Netzpolitik

Im Angesicht der Piraten

Der Stern.de – Redakteuer Florian Güßgen war beim Netzpolitik-Dialog des Bundesinnenministeriums dabei und hat einen Artikel dazu verfasst: Im Angesicht der Piraten.


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

Im Internet hat sich eine Szene aus Aktivisten und Interessierten gebildet, eine junge, digitale Schicht, die sich durch zweierlei auszeichnet: Sie ist technisch tausendmal versierter als viele Minister, als viele ministeriale Stäbe, von der großen Mehrheit der Bundestagsabgeordneten ganz zu schweigen. Und sie hat immer besser gelernt, ihre politischen Ziele zu artikulieren und durchzusetzen, Unterstützung zu mobilisieren – ob über Blogs, über Twitter, aber auch über Klagen und Lobby-Arbeit. Dabei ist die „Szene“ zwar kein einheitlicher Block, ein paar gemeinsame Anliegen gibt es dennoch: Im Kern geht es dabei um die Abwehr staatlicher Zugriffe im Netz, die Bewahrung von Freiheiten und die Forderung nach Gesetzen, die der vermeintlichen Wirklichkeit des Netzes Rechnung tragen, etwa bei der Benutzung bislang illegaler Tauschbörsen. Teile der Netz-Community dringen etwa auf eine radikale Form des Urheberrechts.

Leicht bizarre Außensicht auf mich als „Guru“. Hab gerade nochmal in der Wikipedia nachgeschlagen, was die genaue Definition ist, weil religiöses Zeug machen wir hier nicht:

Neben dem rein sprirituellen Führern bezeichnet man auch jene als Guru, die Künste wie Gesang, Tanz etc. unterrichten, da diesen noch heute sehr starke religiöse Bedeutung zukommt. Im zeitgenössischen westlichen Sprachgebrauch kann mit ‚Guru‘ jeder bezeichnet werden, der durch seine religiösen oder philosophischen Aussagen Anhänger um sich schart. Im weiteren Sinne kann ein Guru einfach ein Fachmann mit überdurchschnittlichem Wissen und langer Erfahrung sein. In diesem Zusammenhang wird die Bezeichnung manchmal auch abwertend oder spöttisch gemeint.

Bleibt die Frage, ob das auf den vorletzten oder letzten Satz bezogen ist.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
8 Kommentare
  1. Güßgen schreibt: „Dass nicht alle Lösungen in ihrem Sinne sein werden, machte Innenminister de Maizière auch bei der Veranstaltung am Dienstag deutlich, die mittlerweile als Audiofile komplett und als Video in Auszügen im Netz steht.“, die Audio-Version hab ich gefunden, doch das Video such ich vergeblich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.