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Überwachung 2.0 in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg versucht das Innenministerium gerade, das eigene Netz an Videokameras etwas zu erweitern. Durch die kollaborative Nutzung von User-Generated-Überwachung. Ein Videoatlas soll private Videokameras für die Polizei sammeln. Falls mal irgendwo etwas passiert, kann man dann schnell nachschauen, was aufgenommen wurde. Die Probleme dabei sind nur, dass das Datenschutzrecht eine Speicherung bei privaten Kameras…

  • Markus Beckedahl

In Baden-Württemberg versucht das Innenministerium gerade, das eigene Netz an Videokameras etwas zu erweitern. Durch die kollaborative Nutzung von User-Generated-Überwachung. Ein Videoatlas soll private Videokameras für die Polizei sammeln. Falls mal irgendwo etwas passiert, kann man dann schnell nachschauen, was aufgenommen wurde. Die Probleme dabei sind nur, dass das Datenschutzrecht eine Speicherung bei privaten Kameras in der Öffentlichkeit nicht erlaubt und auch sonst noch keine gesetzliche Basis für das Handeln da ist. Aber da die im Sommer kommen soll, kann man ja schonmal der Erhebung der Daten anfangen.

Hier würde sich vielleicht ein öffentliches Mashup mit Google-Maps anbieten, wo die Besitzer von Videokameras und Webcams ihren Standort selber eintragen könnten. Das würde einerseits die Transparenz erhöhen (Aber ganz schlechtes Argument, weil Terroristen dort auch nachschauen könnten), aber vor allem könnte das den Steuerzahler Kosten sparen helfen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Überwachung 2.0 in Baden-Württemberg“


  1. „aber vor allem könnte das den Steuerzahler Kosten sparen helfen.“

    Wie wäre es, wenn man die Finger ganz davon ließe?


  2. Ich hab ja noch überlegt,ob ich Ironie-Tags um den Absatz herum machen.

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