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: Twitter-Transparenzbericht: Frankreich und Türkei stellen die meisten Löschanfragen
Löschanfragen an Twitter im zweiten Halbjahr 2016. : Twitter-Transparenzbericht: Frankreich und Türkei stellen die meisten Löschanfragen Twitter erhält immer mehr Anfragen nach Löschung von Inhalten, nach Herausgabe von Nutzerinformationen und wegen Urheberrechtsverletzungen. Bei den Löschersuchen stehen Türkei und Frankreich ganz vorne. Beide Länder werden momentan unter den Regelungen des Ausnahmezustands regiert.
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: Facebook, Twitter & Co: Upload-Filter gegen „Terrorismus und Extremismus“ gestartet
Der erster Prototyp eines von großen IT-Konzernen betriebenen Upload-Filters ist an den Start gegangen. <br /> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/kGaa3TybjIw">Siebe</a> : Facebook, Twitter & Co: Upload-Filter gegen „Terrorismus und Extremismus“ gestartet Eine gemeinsam von Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube errichtete Datenbank hat ihren Betrieb aufgenommen. Der Prototyp soll dazu dienen, „terroristische und radikalisierende“ Inhalte automatisch zu erkennen und von den Plattformen zu entfernen.
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: Tweet des Tages: Kim Schmitz bietet Donald Trump seine Unterstützung an
: Tweet des Tages: Kim Schmitz bietet Donald Trump seine Unterstützung an In Folge der Wikileaks-Enthüllungen rund um eine CIA-Hackertruppe hat sich Kim Schmitz per Twitter an Donald Trump gewendet und seine Unterstützung angeboten. Der Tweet sorgte für viel Erheiterung, so dass er ihn schnell wieder löschte.
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: Twitter schreibt mit, wie lange ein Tweet gelesen wird
(Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/acidpix/8411527126/">Acid Pix</a> : Twitter schreibt mit, wie lange ein Tweet gelesen wird Per Algorithmus will Twitter mehr Interaktion und Vielfältigkeit in der Timeline fördern. Dazu analysieren sie die Lesezeiten einzelner Tweets und wer mit wem interagiert.
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: Twitter plant, Hate Speech per Algorithmus zu erkennen
Die so genannten Twitter-Eggs, welche früher standardmäßig als Profilbild voreingestellt waren. Screenshot: Twitter (Anonymisierung durch uns) : Twitter plant, Hate Speech per Algorithmus zu erkennen Twitter verändert seine Mechanismen in Bezug auf Hate Speech und diskriminierendes Verhalten nach einem Update vor drei Wochen erneut.
In Zukunft sollen Accounts, die beleidigende Inhalte verbreiten, automatisch per Algorithmus erkannt werden. Ziel ist es, Hate Speech zu erkennen, noch bevor Nutzer solche Tweets melden. Von derart eingestuften Accounts abgesetzte Tweets wären dann nur für ihre Follower sichtbar, tauchen aber nicht in anderen Timelines auf.
Zusätzlich lassen sich Benachrichtigungen stumm schalten, die von Accounts ohne verifizierte E‑Mail-Adresse oder Telefonnummer stammen respektive von Accounts, die ihr „Twitter-Egg“ genanntes Standardprofilbild beibelassen haben. Häufig handelt es sich dabei um Nutzerkonten, die schnell und anonym erstellt wurden, um Stimmung gegen andere Nutzer zu machen. Auch können Nutzer einzelne Stichworte und Phrasen, die sie stören oder verletzen, aus der persönlichen Timeline herausfiltern.
Twitter plant zudem, transparenter zu werden und die einzelnen Schritte nach einer Meldung von Hate Speech genauer nachvollziehbar zu machen.
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: Große Internetkonzerne geschlossen gegen Trumps Einreisepolitik
Proteste gegen den Muslim Ban am Flughafen in San Francisco. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/43005015@N06/32431796902/sizes/h/">rawEarth</a> : Große Internetkonzerne geschlossen gegen Trumps Einreisepolitik Donald Trumps radikales Einreiseverbot für Bürger bestimmter muslimischer Länder stößt auch bei den großen Internetkonzernen auf breiten Widerstand. Bei Google gab es sogar eine Demo der Mitarbeiter an acht Standorten.
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: Personalisierte Werbung: Snapchat nutzt für Targeting jetzt auch Offline-Shopping-Daten
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/67683836@N02/16910572286/">Adam Przezdziek</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank">Flickr</a> : Personalisierte Werbung: Snapchat nutzt für Targeting jetzt auch Offline-Shopping-Daten Um die Personalisierung ausgespielter Werbung voranzutreiben, wird Snapchat künftig auch Informationen über offline getätigte Einkäufe seiner Nutzer heranziehen. Dafür kooperiert der Social-Media-Dienst mit einem der größten Player im Bereich der kommerziellen Überwachung.
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: Internetzensur in Frankreich 2016 stark angestiegen
Die Internetzensur ist auf dem Vormarsch. (Symbolbild) : Internetzensur in Frankreich 2016 stark angestiegen Frankreich wird seit November 2015 im Ausnahmezustand regiert. Jetzt veröffentlichte Zahlen zeigen, dass Zensurmaßnahmen gegen Webseiten und Inhalte in sozialen Netzwerken im Jahr 2016 dramatisch angestiegen sind.
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: Mehr als die Hälfte aller Tweets von Bundestagsabgeordneten erhalten keine Retweets
Grafik: bundestwitter.de : Mehr als die Hälfte aller Tweets von Bundestagsabgeordneten erhalten keine Retweets Im Jahr 2016 haben Mitglieder des Deutschen Bundestages insgesamt 141.140 eigene Tweets versendet. Mehr als die Hälfte dieser Tweets wurde kein einziges Mal geretweetet. Das geht aus einem Report der Seite bundestwitter.de hervor. Die Seite sammelt und analysiert die Tweets aller Mitglieder des Bundestages und der Fraktionen.
Tweet des Jahres wurde der rassistische Tweet der CDU-Abgeordneten Erika Steinbach, in dem diese ein Bild eines von dunkelhäutigen Menschen umringten blonden Mädchens mit der Aufschrift „Woher kommst du denn?“ verbreitete. Das Bild war aus dem Kontext gerissen und unerlaubt genutzt worden, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Der Tweet erhielt 10.960 Retweets. Er ist auch deshalb interessant, weil er die Felder Fake News, Hate Speech und Desinformation berührt, über die gerade diskutiert wird.
Bundestwitter erstellte zudem einen Medaillenspiegel mit den Tweets der Woche. Dabei werden nur die jeweils drei erfolgreichsten Tweets der Woche berücksichtigt. Hierbei stellte sich heraus, dass die LINKE mit deutlichem Abstand mit ihren Tweets die größte Verbreitung fand.
Schaut man sich die Politiker mit den meisten Retweets in der Wochenwertung an, so gewinnt Sahra Wagenknecht (121) vor Erika Steinbach (47) und Gregor Gysi (21).
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: Frankreich: Wenn der Notstand zur Normalität wird
Im Rahmen der Operation Sentinelle sind seit letzem Jahr Soldaten im öffentlichen Raum präsent. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a> via Wikimedia/<a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/Fichier:Strasbourg_op%C3%A9ration_Sentinelle_20_janvier_2015.jpg">Claude Truong-Ngoc</a> : Frankreich: Wenn der Notstand zur Normalität wird Seit mehr als einem Jahr befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand – und eine Verlängerung bis Sommer 2017 ist so gut wie beschlossen. Der Notstand setzt Rechtsstaatlichkeit teilweise außer Kraft: Hausdurchsuchungen ohne richterliche Anordnung, Hausarreste und Demonstrationsverbote sind möglich. Bürgerrechtler fürchten den permanenten Notstand.
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: Zensurdatenbank der großen Internetunternehmen könnte zu Overblocking führen
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/lewishamdreamer/79988877/sizes/o/">lewishamdreamer</a> : Zensurdatenbank der großen Internetunternehmen könnte zu Overblocking führen Sarah Jeong hat bei Motherboard die kürzlich eingeführte Zensurinfrastruktur bei Youtube, Facebook, Twitter und Microsoft beschrieben. Unter anderem hat die Redakteurin bei Facebook gefragt, ob die Filter auch zum Scannen privater Nachrichten genutzt werden sollen – und von der Pressestelle darauf keine Antwort bekommen.
Jeong weist auf die unterschiedlichen Regelungen der Unternehmen im Umgang mit Terrorismus hin. Während bei Facebook alles verboten sei, was auf eine wie auch immer geartete Unterstützung einer Terrororganisation hinweist, sind bei Youtube nur Rekrutierungsvideos und solche, die zur Gewalt aufrufen, verboten. In ihrer Presseerklärung stellten die Unternehmen zwar klar, dass beim Löschen immer noch die eigenen Regeln gelten würden und kein Automatismus entstehe, nur weil eine andere Firma etwas markiere. Doch daran gibt es Zweifel. Andy Sellars von der Boston University sagt gegenüber Motherboard: „Du hast einen Hammer gebaut und fragst jetzt die Welt nach Nägeln. Dieses System ermutigt dazu, mehr zu melden als nötig.“ Er sehe nicht, dass die Technologiefirmen zögern würden, markierte Inhalte zu löschen.
Inhalte über Terrorismus können Nachrichten sein
Gleichzeitig gebe es das Problem, zu definieren, was eine Terrororganisation und terroristische Inhalte denn eigentlich seien? Gegenüber Motherboard kritisiert Hugh Handeyside von der amerikanischen Bürgerrechtsorganisation ACLU das Vorhaben: „Diese Art von digitalem Fingerabdruck wurde genutzt, um Kinderpornografie zu identifizieren. Aber Kinderpornografie und so genannter Terrorismus sind nicht vergleichbar. Kinderpornografie ist immer strafbar, während die Inhalte über Terrorismus Nachrichten sein können.“
Gleichzeitig sieht Jeong die Gefahr, dass die gemeinsame Datenbank der Internetriesen bald Strafverfolger auf den Plan rufen könnte, die die Erkenntnisse nutzen wollen. Die gemeinsame Presseerklärung der Firmen schließe dieses Szenario nicht genug aus.
Wir haben in einem ausführlichen Artikel beschrieben „Warum die Uploadfilter der Internetkonzerne eine Gefahr für die Meinungsfreiheit sind“.
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: Internationale Herausgabe von „elektronischen Beweismitteln“: Es wird eng in der Cloud
Oft bleibt bei in der "Cloud" gespeicherten Inhalten unklar, wo sich die Daten physisch befinden. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/U9fBPG9jZeY">Daniel</a> : Internationale Herausgabe von „elektronischen Beweismitteln“: Es wird eng in der Cloud Bei digitalen Ermittlungen stehen die Behörden häufig vor dem Problem, dass die begehrten Daten auf Servern im Ausland liegen oder die Diensteanbieter nicht auf Herausgabeverlangen reagieren. Die EU-Kommission arbeitet deshalb an einheitlichen Standards. Einige Firmen kooperieren bereits.
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: Warum die Uploadfilter der Internetkonzerne eine Gefahr für die Meinungsfreiheit sind
Unerwünschte Bilder werden mittels digitalem Fingerabdruck in einer Datenbank gespeichert. (Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/96604491@N02/9716690217/sizes/o/">cwnewserpics</a> : Warum die Uploadfilter der Internetkonzerne eine Gefahr für die Meinungsfreiheit sind Facebook, Youtube, Twitter und Microsoft bauen eine gemeinsame Datenbank auf, um gegen terroristische Inhalte im Internet vorzugehen. Das soll die Verbreitung von Propaganda erschweren, bedeutet aber privatisierte Rechtsdurchsetzung und intransparente Zensur durch die Unternehmen.
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: Hintertüren oder Trojaner? Neues EU-Netzwerk sucht Antworten auf „Herausforderungen von Verschlüsselung“
„Bewältigung der Herausforderungen von Verschlüsselung“, Herausgabe von elektronischen Beweismitteln: Das neue EU-Netzwerk EJCN. (Bild: Eurojust) : Hintertüren oder Trojaner? Neues EU-Netzwerk sucht Antworten auf „Herausforderungen von Verschlüsselung“ Die EU-Mitgliedstaaten debattieren weiter über den Zugang von Sicherheitsbehörden zu verschlüsselter Kommunikation. Zur Wahl stehen geschwächte Kryptostandards oder der vermehrte Einsatz von Staatstrojanern. Zudem könnten in den USA liegende Inhalte von Internetdienstleistern direkt angefragt werden.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 44: Die Privatsphäre im Netz ist bedroht
Da werden Bugs einfach zu Features erklärt. Auch diese Woche ist wieder einiges passiert. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/mjpicsde/27359791106/">mjpicsde</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 44: Die Privatsphäre im Netz ist bedroht Die Woche im Überblick: Der NDR zeigt, dass wir alle nackt im Netz unterwegs sind und in Kanada wurden Journalisten von der Polizei überwacht. Es gibt aber auch etwas Positives. Deutsche YouTube-Nutzer können endlich GEMA-lizenzierte Musik hören.
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: Verhaftungen von Oppositionspolitikern: Facebook, Twitter, YouTube und WhatsApp in der Türkei abgeschaltet
Zu den Verhafteten zählen die HDP-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ. Foto: gemeinfrei / Yıldız Yazıcıoğlu : Verhaftungen von Oppositionspolitikern: Facebook, Twitter, YouTube und WhatsApp in der Türkei abgeschaltet Mit den Verhaftungen der Parteispitze und von Abgeordneten der linksliberalen HDP erreicht die Türkei eine neue Stufe auf dem Weg in die Diktatur. Damit spontane Proteste erschwert werden, blockiert die Regierung wieder einmal soziale Netzwerke und Medien. Erstmals in großem Stil betroffen ist auch der Messengerdienst WhatsApp.
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: Twitter-Community stellt Zeugnisse für Oettinger aus
Günther Oettingers rassistische und homophobe Äußerungen lassen Twitter-Nutzer nicht unkommentiert. : Twitter-Community stellt Zeugnisse für Oettinger aus Viele Twitter-Nutzer haben mit #ZeugnisfürOettinger kreative Kritik an der Leistung unseres EU-Digitalkommissars Günther Oettinger geäußert. Wir dokumentieren die lustigsten Tweets.
