Twitter verändert seine Mechanismen in Bezug auf Hate Speech und diskriminierendes Verhalten nach einem Update vor drei Wochen erneut.
In Zukunft sollen Accounts, die beleidigende Inhalte verbreiten, automatisch per Algorithmus erkannt werden. Ziel ist es, Hate Speech zu erkennen, noch bevor Nutzer solche Tweets melden. Von derart eingestuften Accounts abgesetzte Tweets wären dann nur für ihre Follower sichtbar, tauchen aber nicht in anderen Timelines auf.
Zusätzlich lassen sich Benachrichtigungen stumm schalten, die von Accounts ohne verifizierte E‑Mail-Adresse oder Telefonnummer stammen respektive von Accounts, die ihr „Twitter-Egg“ genanntes Standardprofilbild beibelassen haben. Häufig handelt es sich dabei um Nutzerkonten, die schnell und anonym erstellt wurden, um Stimmung gegen andere Nutzer zu machen. Auch können Nutzer einzelne Stichworte und Phrasen, die sie stören oder verletzen, aus der persönlichen Timeline herausfiltern.
Twitter plant zudem, transparenter zu werden und die einzelnen Schritte nach einer Meldung von Hate Speech genauer nachvollziehbar zu machen.
