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: Tim Pritlove erklärt Podcasting im Radio
: Tim Pritlove erklärt Podcasting im Radio Der Podcaster Tim Pritlove war beim Deutschlandfunk zu Gast und erklärt, was ein Podcaster macht und wie man das werden kann. Dabei ging es auch um Refinanzierungsmöglichkeiten für digitale Inhalte.
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: Breitband: Big Beautiful Data
: Breitband: Big Beautiful Data Breitband bei Deutschlandradio Kultur hatte am Samstag das Thema „Big Beauftiful Data“ als Schwerpunkt. Moderiert von Philip Banse diskutierten Michael Kreil (OpenDataCity / OpenPlanB) und Benedikt Köhler (Brandtweet) über die Vor- und Nachteile von riesigen Datenbergen.
Wo überschreitet die Datenanalyse die Grenze zur Überwachung? Wem gehören – und wem nützen – eigentlich die vielen Daten? Und wenn uns nur noch vorgesetzt wird, was unser Datenprofil zulässt, werden wir nicht auch entmündigt? Über Chancen und Risiken großer Datenmengen spricht Philip Banse mit dem Sozialforscher Benedikt Köhler und dem Daten-Wissenschaftler Michael Kreil.
Hier ist das einstündige Gespräch als MP3. Einzelne Kapitelmarken zum direkten Anhören einzelner Aspekte finden sich auf der Webseite.
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: 3D-Drucker: Die nächste industrielle Revolution?
: 3D-Drucker: Die nächste industrielle Revolution? Deutschlandradio Kultur hat vergangene Woche in vielen Beiträgen über 3D-Drucker berichtet: „Die nächste industrielle Revolution?“ Hier ist eine kleine Auswahl der Beiträge:
Der 3D-Drucker für den Hausgebrauch. (MP3)
Brrt und fertig: Wie funktioniert ein 3D-Drucker? (MP3)
Interview mit dem Autoren Chris Anderson: „Mittlerweile sind da auch Milliarden Dollar Umsatz möglich“. (MP3)
Die digitale Do-it-yourself-Avantgarde. Die Entstehungsgeschichte der Maker-Bewegung. (MP3)
Hauptstadt der 3D-Bastler. In Berlin breitet sich die Maker-Szene aus. (MP3)
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: Der Hacker Wau Holland oder Der Kampf ums Netz
: Der Hacker Wau Holland oder Der Kampf ums Netz Der Deutschlandfunk hat heute in seiner Sendung Dossier über „Der Hacker Wau Holland oder Der Kampf ums Netz“ berichtet.
Wau Holland, eigentlich: Herwart Holland-Moritz, war Mitbegründer des Chaos Computer Clubs. Zuletzt unterrichtete er an der Technischen Universität Ilmenau Informatik. Er starb 2001, 49-jährig. Holland hat maßgeblich das Bild des Hackers geprägt – und zwar im Sinne des guten Piraten. Einerseits hat er mit dafür gesorgt, die Freiheit des Internets, wie wir sie bis jetzt kennen, politisch und technisch durchzusetzen. Andererseits hat er unaufhörlich vor dessen Gefahren als Instrument der Kontrolle und der Überwachung gewarnt. Wau Holland war nicht nur der erste einflussreiche Netzpolitiker in Deutschland, er war auch eine Persönlichkeit des Hightech-Undergrounds, sozusagen ein Vorläufer des Internets als soziale Bewegung. Dabei hatte er ein Niveau, an das man die Piraten unserer Tage gern erinnern möchte.
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: Von Kulturtechniken und Technikkultur
: Von Kulturtechniken und Technikkultur Auf DRadio Wissen lief heute der ct´Online Talk zum Thema „Von Kulturtechniken und Technikkultur“. Moderiert von Philip Banse diskutierten Anne Roth (annalist), Antje Schrupp (@antjeschrupp) und Jürgen Kuri (@jkuri). Dabei ging es um die folgenden Fragestellungen:
Wie kann Netzpolitik für Frauen interessant werden? Warum befinden sich Blogs in der Krise? Wieso jagen Strafverfolger Netzaktivisten?
Die einstündige Diskussion gibt es hier als MP3 zum Download.
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: Was sind die ökologischen Auswirkungen des globalen Datenverkehrs?
: Was sind die ökologischen Auswirkungen des globalen Datenverkehrs? Deutschlandradio Kultur hat in einem Feature über „Das grüne Internet – Was sind die ökologischen Auswirkungen des globalen Datenverkehrs?“ berichtet. Davon gibt es ein Transcript als PDF und eine MP3.
Das Internet expandiert in rasender Geschwindigkeit und immer mehr Daten werden in die Cloud, die Datenwolke ausgelagert. Dieser Datenhunger frisst Energie. Die Industrie hat das Problem erkannt und sich Green IT auf die Agenda geschrieben.
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: WCIT: Das weltweite Netz zwischen Wirtschaftsinteressen, staatlicher Kontrolle und Selbstregulierung (Update)
: WCIT: Das weltweite Netz zwischen Wirtschaftsinteressen, staatlicher Kontrolle und Selbstregulierung (Update) Der Deutschlandfunk hat in einem Hintergrund-Beitrag ausführlich die Debatte um Intrenet-Governance beschrieben, da morgen in Dubai die WCIT-Konferenz von der ITU beginnt: Wer regiert das Internet? Das weltweite Netz zwischen Wirtschaftsinteressen, staatlicher Kontrolle und Selbstregulierung.
In den kommenden Jahren wird debattiert werden, nach welchen Regeln das Internet funktionieren soll. Haben Staaten das Recht, ihre Netze abzuschirmen, zu überwachen und unliebsame Gedanken auszusperren? Dürfen Betreiber von Datennetzen entscheiden, welche Daten schnell, langsam oder gar nicht durchgelassen werden? Sollen das Politiker entscheiden oder eine recht flüssige Selbstverwaltungen aus Techniker, Unternehmen, Forschern und Internetnutzern?
Und es geht um den Prozess, nach dem diese Regeln aufgestellt werden: Sollen sie von 193 Staaten in völkerrechtlichen Verträgen festgelegt werden? Auf keinen Fall, sagt Professor Wolfgang Kleinwächter. Das würde Dynamik und Freiheit abwürgen. Das weltweite Netz der Netze könne nur von unten regiert werden, unter gleichberechtigter Beteiligung von Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Kleinwächter ist selbst Mitglied des zentralen Internet-Selbstverwaltungsorgans ICANN und kennt die enormen Reibungsverluste und Legitimationsprobleme der globale Basisdemokratie:
„Das steckt alles noch in den Kinderschuhen und das bedarf noch erheblicher Verbesserungen. Das ist alles noch in einem Experimentierstadium. Das ist sowohl für die globale Diplomatie als auch für nationale Politik Neuland. Da wird es keine großen Sprünge geben, sondern kleine Schritte vorwärts. Solange die Richtung stimmt, solange sie bei dem Modell bleiben, dass alle Stakeholder gleichberechtigt in die Politikentwicklung einbezogen sind, dann wird das funktionieren. Aber das braucht Zeit, vielleicht die nächsten zehn, zwanzig Jahre sogar.“
Und hier sind ein paar Beiträge von uns für den Hintergrund rund um WCIT/ITU.
22.11.12: Weltkonferenz zur internationalen Telekommunikation: EU-Parlament lehnt ITU-Pläne zur Netzkontrolle ab.
14.11.12: Was ist die ITU?
22.06.12: Internationale Fernmeldeunion: War das offene Internet noch nie so bedroht wie heute?
18.05.12: Offenes und freies Internet in Gefahr: Offener Brief an die ITUUpdate: Tagesschau.de erklärt auch nochmal, worum esgeht: Welttelekommunikationskonferenz in Dubai. Chance oder Gefahr für das Internet? Dort gibt es auch ein Video des ARD-Morgenmagazins dazu.
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: hr2 – Funkkolleg: Wirklichkeit 2.0 – Medienkultur im digitalen Zeitalter
: hr2 – Funkkolleg: Wirklichkeit 2.0 – Medienkultur im digitalen Zeitalter
Ältere Leserinnen und Leser erinnern sich vielleicht noch daran, dass die dritten Programme der Öffentlich-Rechtlichen Sender früher im Radio und im Fernsehen Weiterbildungssendungen hatten. Während das Telekolleg wahrscheinlich im Fernsehen ausgestorben ist, lebt die Idee in manchen Radiosendern noch weiter. hr2 bietet jetzt im Rahmen eines Funkkollegs die Sendereihe „Wirklichkeit 2.0 – Medienkultur im digitalen Zeitalter“. Dabei geht es auch sehr viel um Netzpolitik.Alle gesellschaftlichen Lebensbereiche sind inzwischen vom Internet durchdrungen. Das Netz verändert unsere Art zu arbeiten, unser Konsumverhalten, es beeinflusst die Politik ebenso wie die Entwicklung des Wissens.
Dazu wird es 23 Radiosendungen geben, sowie ein Begleitbuch im Reclam Verlag und ergänzende Veranstaltungen der Volkshochschulen in Hessen. Gesendet wird seit dem 3. November jeden Samstag, um 11:30 Uhr in hr2-kultur, sowie eine Wiederholung Sonntags um 8:30 Uhr in hr-iNFO. Cooler ist allerdings der dazugehörige Podcast, zum „Zeitsouveränen Nachhören.“
Bisher gab es zwei Ausgaben:
Folge (1) Leben im Netz – Das Internet als neues Leitmedium? (MP3)
Folge (2) Social Media – Charme, Chancen und Risiken sozialer Netzwerke (MP3)Bonus ist eine „zertifizierte Fortbildungsmöglichkeit“:
Das Funkkolleg ist vom Institut für Qualitätsentwicklung (Wiesbaden) als Fortbildungsveranstaltung (Angebots-Nr. 0127126001) für alle Interessierte und für pädagogische Lehrkräfte anerkannt. Mit dem erfolgreichen Abschluss zweier Klausuren werden zwölf Fortbildungstage anerkannt. Alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Zertifikat nach erfolgreichem Abschluss der Online- und der Präsenz-Klausur.
Um ein Zertifikat zu erhalten und das an die Wand hängen zu können, muss man allerdings eine Präsenz-Klausur an einer Volkshochschule in Hessen besuchen.
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: Wer kontrolliert das Wissen? Die Zukunft unserer digitalen Kultur
: Wer kontrolliert das Wissen? Die Zukunft unserer digitalen Kultur Die Sendung „IQ – Wissenschaft und Forschung“ auf BR2-Radio hat am vergangenen Dienstag über „Wer kontrolliert das Wissen? Die Zukunft unserer digitalen Kultur“ berichtet. Von dem 24 Minuten langen Beitrag gibt es eine MP3 und eine Kurzzusammenfassung als Online-Artikel.
Das Internet – es steht für freien Zugang zu Wissen und Kultur. Doch jetzt warnen Wissenschaftler und Netz-Aktivisten vor Monopolbildung, Inhaltskontrollen und der Privatisierung unseres kulturellen Erbes.
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: Hereinspaziert! Vom Ende der Privatheit
: Hereinspaziert! Vom Ende der Privatheit „HR2 – Der Tag“ hat gestern über „Hereinspaziert! Vom Ende der Privatheit“ berichtet. Die 53 Minuten lange Sendung liegt als MP3 im Podcast.
Es sieht so aus, als gäbe es sie bald nicht mehr, die abgeschirmte Sphäre des Privaten, in die wir uns zurückziehen und unbeobachtet tun und lassen können, was wir wollen. Das muss man annehmen, wenn man sieht, was alles im Internet öffentlich gemacht wird, vom Nacktphoto bis zu Webcam-Einblicken ins Badezimmer. Die Ära der Post Privacy sei angebrochen, heißt es schon. Die Kunst aber zeigt: das Gegenteil ist der Fall! So zu sehen in einer aktuellen Ausstellung der Frankfurter Schirn-Kunsthalle. Vielleicht war Privatheit sogar noch nie so wichtig wie heute! Was zu beweisen ist.
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: Chaosradio 183: CleanIT
: Chaosradio 183: CleanIT Am vergangenen Donnerstag lief die 183. Folge von Chaosradio auf Fritz. Das Thema war CleanIT und mit dabei waren Andre Meister, Kirsten Fiedler (Beide den Lesern wahrscheinlich als Blogger in diesem Blog bekannt) und Erdgeist.
Eine MP3 der zweistündigen Sendung ist jetzt bereinigt von der Musik online verfügbar.
Aktuell ist ein Vorstoß der Projektgruppe “cleanIT”, das von EU-Kommissarin Cecilia Malmström gefördert wird, im Gespräch. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung sollen Zugang und Publikationsmöglichkeiten im Netz kontrolliert, reguliert und zensiert werden.
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: Geheimakte AGB
: Geheimakte AGB Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag u.a. über „Geheimakte AGB – Wie „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ das Netz formen“ berichtet:
Ein neuer Dienst “Terms of Service; Didn’t Read” soll Licht ins Dunkel bringen, ähnlich wie Lost in Small Print. Patrick Wellinski stellt ToS’DR vor. Die Macher der Verbraucherschutzinitiative analysieren die AGB diverser Internetseiten und bewerten sie mit übersichtlichen Noten von A bis E hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit: Geht das Unternehmen fair mit den User-Daten um? Muss man seinen Klarnamen verwenden? Bleibt der Inhalt im Besitz seines Schöpfers? Über die Macht, die AGBs jetzt schon über das Netz haben, sprechen wir mit den Kollegen John Weitzmann, unserem Experten für die juristischen Fragen, und Falk Lüke, der sich mit Verbraucherschutz und gesellschaftlichem Überbau der AGBs befasst.
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: Wie kommunizieren wir in 20 Jahren?
: Wie kommunizieren wir in 20 Jahren? Der Deutschlandfunk Hintergrund berichtete heute über „Sommer 2032 – Dialog mit der Zukunft: Kommunikation“.
Vom Frühstück bis zum Sonnenuntergang, nonstop mit Hightechgeräten vor der Nase: Der Mensch wird in 20 Jahren pausenlos online sein – und kommunizieren. Wie aber verändert sich unser Leben dadurch und wovon können wir profitieren?
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: BBC-Podcast über Microblogs in China
: BBC-Podcast über Microblogs in China Die BBC-Sendung Documentary Archive berichtet in zwei Teilen über Microblogging in China. Der erste Teil ist jetzt als MP3 online zu finden und umfasst 24 Minuten: It Started With a Tweet – Part 1.
In the first of a two-part series, Duncan Hewitt investigates the impact of microblogging in China, where Sina’s Weibo now has a greater membership than Twitter. He meets animal rights activists and mothers promoting breastfeeding as he finds out how social media is fostering a new civil society in China.
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: RBB-Medienmagazin über Urheberrechtsdebatte
: RBB-Medienmagazin über Urheberrechtsdebatte Das RBB-Medienmagazin hat am Samstag schwerpunktmäßig über verschiedene Aspekte des Urheberrechts, von der GEMA bis zum Leistungsschutzrecht, berichtet.
Balljunge +++ Manipulation oder Bildmixtrend? +++ Urheberrecht: CDU/CSU-Diskussionspapier +++ No Copyright +++ GEMA +++ Leistungsschutzrecht +++ Bonus: Leistungsschutzrecht; VPRT-Podiumsdiskussion
Von der rund einstündigen Sendung gibt es eine MP3 zum nachhören.
Kurzfassung: Die Gema ist vollkommen unschuldig, das Urheberrecht könnte abgeschafft werden und das Leistungsschutzrecht ist das neue ACTA: schwammig, ungenau und jeder interpretiert was anderes in den Text.
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: Breitband: Grundversorgung zwonull
: Breitband: Grundversorgung zwonull Am Samstag hat die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur eine Stunde lang über „Grundversorgung zwonull“ diskutiert.
Mit dem Medienjournalisten Stefan Niggemeier, mit dem Medienwissenschaftler Prof. Volker Grassmuck und mit Ihnen wollen wir eine Stunde debattieren, was Rundfunk heute ist, wenn alle Welt zunehmend übers Internet kommuniziert und konsumiert, wenn ARD-Talkmaster in WebTV-Kanälen von Nachrichtenmagazinen die kurzweiligere Show machen- und sich gleichzeitig seriöse Fernsehnachrichten um eine Netzkultur-Ausgabe erweitern.
Darf die Tagesschau eine App anbieten oder soll sie fortan auf Röhrenbildschirmen verschimmeln? Warum muss eigentlich GEZ-geförderter Content (also auch diese Sendung) oft nach wenigen Wochen aus dem Netz Haushaltsabgabe? Sind Republizierer unsere Freunde? Müssen Netz-Angebote immer programmbegleitend sein? Braucht es eine öffentlich-rechtliche Internetanstalt? und wie sähe “Eine Zeit nach ARD & ZDF” aus?
Davon gibt es eine MP3 und ein Video:
Aber es gab noch mehr:
Außerdem sprach Breitband-Redakteurin Vera Linß vor der Sendung mit dem Journalisten Lorenz Matzat über dessen Ideenskizze einer öffentlich-rechtlichen Internetanstalt, woraus wir zwei Ausschnitte in der Sendung spielen. Das volle und sehr hörenswerte Gespräch stellen wir unter einer CC-BY-SA Lizenz bei Soundcloud zur Verfügung.
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: No Copyright
: No Copyright Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag über „No Copyright – Eine Gesellschaft ohne Urheberrecht ist denkbar – ist sie auch sinnvoll?“ berichtet. Hier ist die MP3.
Wir sind weder Kulturpessimisten noch ‑optimisten. Unsere Triebfeder ist blanker Realismus“ – schreiben der niederländische Politikwissenschaftler Joost Smiers und Marieke van Schijndel in ihrem Buch „No Copyright“. Und kommen zu dem Schluss: Ja, ein Leben ohne Urheberrecht ist denkbar. Und ja: Es kann durchaus auch kommerziell funktionieren. In diesem radikalen Ansatz sehen die Autoren den Grundstein für eine „gesamtgesellschaftliche Veränderungsstrategie“, ein Umkrempeln der Marktverhältnisse: Weg von den alles beherrschenden Konzerngiganten, hin zu mehr Künstlern, mehr Kreativität, mehr Kultur.
Utopie oder gangbarer, womöglich sogar notwendiger Weg? Darüber sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Jeanette Hofmann vom Institut für Internet und Gesellschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Danach werfen wir einen Blick nach Nigeria: “Nollywood” hat inzwischen einen höheren Filmoutput als Hollywood. Die extrem billige Massenproduktion von Kulturgütern ist nicht zuletzt eine Folge des nicht vorhandenen – bzw nicht durchgesetzten – Urheberrechts in dem afrikanischen Land.
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: Wie iPad, YouTube und das Internet die Wissenschaft verändern
: Wie iPad, YouTube und das Internet die Wissenschaft verändern Deutschlandradio Kultur hat die Tage über „Sturm auf den Elfenbeinturm – Wie iPad, YouTube und das Internet die Wissenschaft verändern“ berichtet:
Seminare in sozialen Netzwerken, multimediale Schulbücher, iTunes als virtuelle Universität: Das Wissensmonopol durch Schulen und Hochschulen hat 1000 Jahre nach Gründung der ersten Universität Risse bekommen. Wie verändern sich Wissenschaft und Bildung im digitalen Zeitalter?
(via)
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: Deutschlandradio-Fazit über Urheberrechtsdebatte
: Deutschlandradio-Fazit über Urheberrechtsdebatte Die Sendung Fazit auf Deutschlandradio Kultur hat gestern Abend über die aktuellen Entwicklungen in der Urheberrechtsdebatte berichtet und dazu den Verleger Helge Malchow und mich interviewt. Die sieben Minuten mit Malchow gibt es hier als MP3: „Wir sind die Urheber – Internet-Aktivisten drohen Unterzeichnern“, die anderen sieben Minuten mit mir gibt es hier: „Anonymous gegen Autoren – die Debatte über das Urheberrecht eskaliert“.
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: Geistiges Eigentum in Zeiten der 3D-Drucker
: Geistiges Eigentum in Zeiten der 3D-Drucker Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat gestern über „Geistiges Eigentum in Zeiten der 3D-Drucker – Ist die Urheberrechtsdebatte nur ein Vorgeschmack?“ berichtet.
In der Industrie werden 3D-Drucker schon seit längerem eingesetzt. Auch für Zuhause gibt es schon einige Open-Source-Geräte, die immaterielle, digitale Designs per Knopfdruck in die Kohlenstoffwelt überführen. Der große Durchbruch der Technologie auf dem Massenmarkt blieb bisher aus. In diesem Jahr soll sich das ändern. Weltweit entstehen kleine Unternehmen, die ihre 3D-Drucker-Modelle im Crowdfunding-Prinzip an die bastelwillige Masse bringen wollen. Eine Verbreitung der Technologie könnte die Industrie und Produktion, sogar die Wirtschaft wie wir sie kennen, komplett verändern. Die Urheberrechtsdebatten der vergangenen Jahre wirken bei dieser Aussicht fast wie eine unterhaltsame Kurzgeschichte.
Im Anschluß an den Bericht lief ein Gespräch mit Silke Helfrich über den Weg in eine Commons-Gesellschaft. Davon gibt es hier die MP3.
Das Thema wird auch auf der re:publica´12 eine große Rolle spielen, u.a. mit mehreren Vorträgen am kommenden Freitag.