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: Deutschlandfunk: Daten auf Vorrat
: Deutschlandfunk: Daten auf Vorrat Der Deutschlandfunk-Hintergrund hat gestern über die Vorratsdatenspeicherung berichtet: Daten auf Vorrat – Zum deutschen Streit um die europäische Richtlinie.
Die Debatte um die Voratsdatenspeicherung entzweit Innenminister und Justizministerin, denn die Frage, welche Daten die Ermittler tatsächlich brauchen, wird in der schwarz-gelben Regierungskoalition unterschiedlich beantwortet. Die Gräben sind tief. Ein Kompromiss nicht in Sicht.
(Danke an @sirtomate)
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: Technik gegen Recht: Warum das Urheberrecht reformiert werden sollte
: Technik gegen Recht: Warum das Urheberrecht reformiert werden sollte SWR2-Kontext hat gestern über „Technik gegen Recht: Warum das Urheberrecht reformiert werden sollte“ berichtet. Hier ist die MP3.
Den Überblick über die aktuelle Debatte um das Urheberrecht zu bekommen fällt schwer. Musiker und Künstler fordern das Ende der, wie sie es nennen, Umsonst-Mentalität im Netz. Internetnutzern kritisieren das Abmahnwesen, das sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Wir haben mit Jeanette Hofmann, Sachverständige der Enquete Internet und Digitale Gesellschaft, über die Hintergründe gesprochen.
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: Digitale Rechteminderung und „das gute Recht“
: Digitale Rechteminderung und „das gute Recht“ Gestern hat Dradio Wissen mich zu Digitaler Rechteminderung (DRM) interviewt. Es geht darum, was DRM ist, warum Unternehmen DRM einführen, warum DRM nur funktioniert, wenn der Kunde als Feind betrachtet wird und welche anderen Möglichkeiten neben DRM bestehen (Audio/MP3 07:52 Minuten). Ich habe am Ende des Interviews versucht, ein paar Punkte zu viel reinzubringen, was in der kurzen Zeit dann doch schlecht möglich war. Aber hier soll es um etwas anderes gehen.
Bei Diskussionen zu Freier Software, DRM, Antifeatures, etc. höre oder lese immer wieder von klugen, kritisch denkenden Menschen, dass es ja das gute Recht der Hersteller ist, über ihre Produkte zu verfügen oder Kontrolle auszuüben. Woher kommt das? Wären diese Einschränkungen in „der analogen Welt“ auch akzeptabel? Ist es das gute Recht eines Verlags, dass er mir verbieten kann, das Buch vorzulesen, Freunden auszuleihen, oder weiterzuverkaufen? Ich habe immer wieder Büchern zweckentfremdet: im Moment ersetzen z.B. drei Bücher den vorderen Fuß meines kaputten Sofas. Wäre es ok, wenn der Verlag oder der Autor mir so etwas verbieten darf? Akzeptieren mehr Menschen solche Einschränkungen bei Software und Daten, und wenn ja, warum? Kommt das daher, dass bei der Diskussion mit der Bezeichnung „Digitales Rechte-Management“, von vornherein den Herstellern ein Recht zugestanden wird?
Ich würde gerne von Euch wissen, wie ihr selbst das seht und wie das Bekannte, Freunde und Kollegen von Euch sehen. Ist es das gute Recht von Herstellern, uns einzuschränken? Schreibt gerne in die Kommentare, oder direkt an mich. Dankeschön.
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: Lauschen, Sammeln, Speichern – der Daten-GAU
: Lauschen, Sammeln, Speichern – der Daten-GAU hr2 – Der Tag hat am Freitag über „Lauschen, Sammeln, Speichern – der Daten-GAU“ berichtet. Davon gibt es die MP3 zum zeit-souveränen Nachhören.
Es gibt Streit in der Bundesregierung. Mal wieder. Es geht um unsere Daten. Mal wieder. Der Innenminister kämpft gegen die Justizministerin. Wie immer. Und wenn er sich schließlich gegen sie durchgesetzt haben wird, wie schon mal, dann wird sie zurücktreten. Nein, das wird sie nicht nochmal tun. Aber vielleicht vors Bundesverfassungsgericht ziehen. Das hat sie auch schon mal getan. Und das oberste deutsche Gericht hat die Vorratsdatenspeicherung verboten. Das könnte es noch einmal tun. Und es wird wieder nichts helfen. Denn Datenschutz ist wie eine Tempo-30-Beschränkung auf einer sechsspurigen Autobahn. Hat ein Datenschützer schon im vergangenen Jahrhundert gesagt. Und wir rasen weiter und haben uns längst selbst überholt.
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: Deja-vu – Der Zauber der Kopie
: Deja-vu – Der Zauber der Kopie hr2-Der Tag hatte am vergangenen Donnerstag „Deja-vu – Der Zauber der Kopie“ zum Thema. Davon gibt es die MP3 zum zeitsouveränen Nachhören.
Das ist doch nur eine Kopie, nur eine Wiederholung des Bekannten. More of the same. So werten wir ab, so verlangen wir nach immer Neuem. Und tun dem Wiederholten, der Kopie und den Kopisten Unrecht. Denn zum einen ist es keineswegs einfach, eine gute Kopie zu erstellen. Eine sorgsam gearbeitete Taschenuhr nachzuschaffen – zum Beispiel. Zum anderen könnte der Uhrmacher auch erst, wenn ihm die Kopie gelungen ist, eine noch bessere Uhr entwickeln. Wiederholungen sind auch notwendiger Bestandteil jeder individuellen Biografie, sind ein Naturgesetz und die Voraussetzung für jeden Fortschritt. Wir alle sind Wiederholungstäter, und das ist auch gut so…
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: Von Piraten, Urhebern und Big Brother
: Von Piraten, Urhebern und Big Brother Der c’t‑Online-Talk auf DRadioWissen hat am Samstag über „Von Piraten, Urhebern und Big Brother“ diskutiert. Jürgen Kuri, Christoph Kappes und Falk Lüke haben moderiert von Philip Banse eine Stunde lange über die Themen der vergangenen Woche gesprochen. Die MP3 gibt es zum herunterladen.
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: Das Outsourcing der Geheimdienste
: Das Outsourcing der Geheimdienste Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag über „Das Outsourcing der Geheimdienste – Wenn sich Sicherheitsbehörden und Privatwirtschaft verstricken“ berichtet. Davon gibt es eine MP3.
Internet-Startups und Geheimdienste haben nicht viel gemein – sollte man denken. Tatsächlich kaufen sich US-Geheimdienste bei Neugründungen in der Tech-Branche systematisch ein. Meike Laaff hat recherchiert, wie verstrickt staatliche Sicherheit und private Wirtschaft schon sind. So investiert die CIA über den Risikokapital-Geber In-Q-Tel in innovative Start-Ups. Geld floss auch an die Firma Keyhole, die das entwickelt hat, was wir heute unter dem Namen “Google Earth” kennen.
Wie kommt es bei Sicherheitsbehörden zum Outsourcing? Was hat es für Konsequenzen, wenn Geheimdienste und Unternehmen zusammen arbeiten? Darüber sprechen wir mit dem investigativen Journalisten James Bamford, der sich seit Jahren mit den US-amerikanischen Sicherheitsdiensten befasst.
Ebenfalls als MP3 gibt es die Langfassung des Interviews mit James Bamford und auch ein Interview mit Ian Brown von der Universität Oxford (MP3).
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: Digitale Diplomatie
: Digitale Diplomatie Bei Breitband von Deutschlandradio Kultur war am Samstag Falk Lüke zu Besuch, um über „Digitale Diplomatie – Was bedeutet das Netz für den internationalen Austausch?“ zu sprechen.
Früher kümmerten sich die Diplomaten um internationale Kooperation. Heute werden demokratische Werte auch übers Internet transportiert. Und wir bekommen heute viel mehr von anderen Ländern mit, wie etwa aus Syrien, wo Restinternet trotz staatlicher Sperren Informationen in alle Welt bringt. Die Kontrolle über nach außen dringende Informationen ist für Staaten heute viel schwerer. Was bedeutet das für die digitale Diplomatie? Wir sprechen mit dem Journalisten Falk Lüke.
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: ACTA-Debatte bei NDR-Info
: ACTA-Debatte bei NDR-Info Gestern Abend berichtete NDR-Info ausführlich über die ACTA- und Urheberrechts-Debatte:
In der Sendung am Dienstag fragte zunächst Netzwelten-Redakteur Nils Kinkel in einem Feature, wem das Urheberrechts-Abkommen nützt. Dabei beleuchtete er vor allem die Künstlerszene, beschrieb an Beispielen Sinn und Unsinn von ACTA. Sie können das Feature hier nachhören und im Manuskript noch einmal nachlesen (PDF).
Im Anschluss moderierte Matthias Franck eine Experten-Diskussion mit dem Juristen Prof. Dr. Axel Metzger (Institut für Rechtsinformatik/Universität Hannover), Rechtsanwalt Jens Schippmann (Schwerpunkt Urheberrecht) sowie Autor und Journalist Dirk von Gehlen (Redaktionsleiter jetzt.de), an der sich auch Zuhörer und Internetnutzer rege beteiligten. Auch diese Diskussion können Sie noch einmal nachhören.
Hier ist die MP3 vom Feature und hier von der Diskussion.
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: Netz contra Politik: ACTA und der Kampf ums Urheberrecht
: Netz contra Politik: ACTA und der Kampf ums Urheberrecht Im Deutschlandfunk lief heute das 20 Minuten lange hörenswerte Feature „Netz contra Politik: ACTA und der Kampf ums Urheberrecht“. Das Feature gibt einen guten Übebrlick über die Debatte und bringt beide Seiten zu Wort.
Axel Metzger, Professor für Rechtsinformatik in Hannover erklärt ein Kernproblem, auf das wir auch immer wieder hinweisen:
„Dann werden die Rechtsinhaber jeweils wieder die Forderungen aus der Schublade holen, die sie schon bei ACTA versucht haben durchzusetzen und werden drauf hinweisen, dass in ACTA zwar etwas schwammig, aber letztlich doch dem Geiste nach eine beispielsweise stärkere Inpflichtnahme der Internet-Service-Provider angestrebt war. Und sie werden darauf drängen, dass sie die nationalen Gesetzgeber oder die Europäische Gemeinschaft eben auf nationaler Ebene am Ende doch einführt.“[…]„Allerdings ist es so, dass andere Regelungen in ACTA die Haftungsprivilegierung für Internet-Service-Provider infrage stellen. Da ist an mehreren Stellen die Rede davon, dass Mitgliedstaaten die Kooperation zwischen Service-Providern und Rechteinhabern organisieren sollen. Und das ist natürlich die Stoßrichtung zu sagen, die Mitgliedstaaten sollen Druck auf die Internet-Service-Provider ausüben, dass sie sich stärker in die Rechtsdurchsetzung einbinden lassen. Das ist eine Tendenz, die in der Tat kritisch zu bewerten ist.“[…]„Unser Urheberrecht hat, seit die neuen Technologien aufgekommen sind, seit Mitte der 90er-Jahre einseitig im Prinzip alle neuen Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten den Rechtsinhabern zugesprochen und im Prinzip gesagt: Auch wenn ihr die Rechte an den alten Inhalten hattet, gehören euch jetzt auch die Nutzungsrechte für die neuen Nutzungsformen im Internet. Man hat also die geistigen Eigentumsrechte erweitert, hat auf der anderen Seite aber nur sehr wenig getan, die neuen Nutzungsmöglichkeiten auch aus Sicht der Verbraucher, der Rezipienten von geschützten Inhalten entsprechend anzupassen. Und diese Einseitigkeit ist etwas, was jetzt zu der Politisierung führt, die wir erleben.“
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: Wem gehört das Netz? ACTA und der Kampf um das Urheberrecht
: Wem gehört das Netz? ACTA und der Kampf um das Urheberrecht Gestern sendete der Deutschlandfunk die 43 Minuten lange Diskussion „Wem gehört das Netz? ACTA und der Kampf um das Urheberrecht“. Mit dabei waren:
Diskussionsleitung: Jeanette Seiffert
– Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB,
– Matthias Leonardy, Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. GVU, Berlin
– Andreas Neugebauer, Piratenpartei, Landesverband Niedersachsen
– Angelika Niebler, MdEP, Fraktion der Europäischen Volkspartei EVP -
: ACTA-Kritik im Deutschlandfunk erklärt
: ACTA-Kritik im Deutschlandfunk erklärt Ich hab heute Morgen im Deutschlandfunk die Kritik an ACTA nochmal erklärt. Davon gibt es schon eine MP3 und vielleicht später ein Transcript. Vor dem Interview gab es noch ein Erklärstück, das findet man hier als MP3.
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: Jacob Appelbaum über Klassenkampf im Netz
: Jacob Appelbaum über Klassenkampf im Netz Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag mit Jacob Appelbaum über Freiheit, Überwachung und Netzpolitik geredet: Klassenkampf im Netz. Davon gibt es eine MP3.
Freiheit und Überwachung sind inkompatibel, sagt Jacob Appelbaum. Er forscht an der University of Washington an Sicherheitssystemen, ist in der Szene ein durchaus bekannter Hacker, früherer Wikileaks-Sprecher und arbeitet an der freien Anonymisierungssoftware TOR, deren sichere Nutzung er auch weltweit in Workshops weitergibt. Schon öfter geriet er deshalb ins Visier von Geheimdiensten. Christian Grasse hat mit Jacob Appelbaum auf der transmediale2k+12 über Netzphilosophie und Netzpolitik gesprochen.
Technologie ist für Appelbaum nicht das andere, das Entfremdete, sondern ein menschliches Produkt. “Das Web erlaubt uns aufs Neue, uns im Klassenkampf zu engagieren”, erklärt Appelbaum mit Verweis auf Marx. Aber statt von Informationskriegen spricht er lieber von einer Friedensbewegung:
“This isn’t about war, this is about peace building. (…) I think that we live in a time where humanity is starting to recognize that despite the incredible differences in colour, of skin and gender and religion, and even ways of thinking, we still have more in common than we have in dissimilarity. This is a wonderful thing to see that happen. The time that we live in is sort of a great melting pot in a sense. Hopefully, it will also be like a cornucopia, at the same time. That is to say: We get to retain our individuality, while also understanding that every other person is the center of their own universe, just the same way that we are in our own.”
Die lange Fassung des englischsprachigen Interviews steht auf Soundcloud.
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: #SOPA, #ACTA & Co – Lebt die Digitale Zivilgesellschaft?
: #SOPA, #ACTA & Co – Lebt die Digitale Zivilgesellschaft? Ich war heute zu Gast beim DRadioWissen OnlineTalk zum Thema „#sopa, #acta & co – Lebt die Digitale Zivilgesellschaft?“ Mit dabei waren (zugeschaltet) Jan-Philipp Albrecht (Grüner MEP) und Ulrike Lange (Freie Journalistin), moderiert wurde die Sendung von Vera Linß.
Die 55 Minuten lange Diskussion gibt es als MP3.
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: WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC
: WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte – wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen – nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich geantwortet und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut.
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: Wie sich unser Begriff von Privatsphäre verändert hat
: Wie sich unser Begriff von Privatsphäre verändert hat Michael Meyer hat für Zeitfragen auf Deutschlandradio Kultur ein Feature über „Die Welt ist nackt – Wie sich unser Begriff von Privatsphäre verändert hat“ gemacht.
Die Privatsphäre, der nicht-öffentliche Bereich, in dem ein Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie Entfaltung wahrnimmt, galt vielen einmal als hohes, schützenswertes Gut. Ob Staat oder privat – durchs Schlüsselloch gucken, an der Tür lauschen, das war verpönt. Doch nach und nach hat sich unsere Vorstellung von Privatsphäre verändert. Der technologische Fortschritt, allen voran das Internet, scheint uns direkt und rasend schnell in das Zeitalter der„postprivacy“ zu führen. Lassen wir uns zu sehr darauf ein, aus Bequemlichkeit oder Naivität? Können wir unsere Privatsphäre überhaupt noch verteidigen, wenn wir meinen: Das geht keinen etwas an.
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: Breitband: Alle gegen #SOPA
: Breitband: Alle gegen #SOPA
Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat heute über „Alle gegen SOPA – Protest gegen den Stop Online Piracy Act – und mögliche Auswirkungen in Europa“ berichtet und dazu Thomas Hoeren interviewt.Nach einer Einführung von Thielko Grieß sprachen wir mit Thomas Hoeren, er ist Professor für Rechtswissenschaften an der Uni Münster. Und wir haben ihn gefragt, wie er diese Auseinandersetzung um SOPA einschätzt. Vor allem angesichts der Tatsache, dass evt. auch Unternehmen, die bisher nur Infrastruktur angeboten haben, für die SOPA-Gegner Position beziehen und sich wie Demonstranten gerieren. Und wie könnte sich außerdem SOPA bis nach Europa auswirken?
Im Anschluss an das Gespräch blickt Matthias Finger auf die bisherigen Netzproteste: Bei Wikipedia hat sich eine SOPA-Initiative gegründet, die mögliche Protestformen diskutiert, einige Webdienste wollen aus Protest sogar temporär ihren Betrieb einstellen und natürlich gibt es auch längst Protestgruppen bei Facebook. Die “Stop Internet Censorship by Protesting SOPA” Gruppe hat derzeit knapp 12 Tausend Mitglieder.
Hier ist die MP3 über die Netzproteste und hier die MP3 mit dem Interview.
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: Diskussion: Rolle und Einfluss von Leakingplattformen
: Diskussion: Rolle und Einfluss von Leakingplattformen Breitband auf Deutschlandradio Kultur sendete am Samstag eine Diskussion zum Thema „Wieviel Transparenz wollen wir? Rolle und Einfluss von Leakingplattformen“.
Dieses Jahr startete mit einer Inflation des Transparenzbegriffs. Überall ist sie gefordert, Politik und Politiker sollen sie erfüllen, Motto soll sie sein, Leitmotiv und auch mal Mission. Wir fragen: Wieviel Transparenz ist eigentlich sinnvoll, wieviel davon wollen wir eigentlich? Nicht zuletzt das von Anonymous gestartete Webportal gegen Nazis wirft die Frage nach Kriterien auf, nach denen geleakt werden soll. Gleichzeitig wollen wir wissen, welchen Einfluss Whistleblower heute tatsächlich haben. Zwar ließ sich 2010 eine Diversifizierung von Leakingportalen beobachten, viele neue entstanden, doch es scheint, als sei auf diesen Plattformen nicht allzu viel los. Im Studio diskutieren Guido Strack vom Whistleblower Netzwerk, Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency International Deutschland und Kollege Markus Heidmeier, ehemals Leaks-Blog-Autor bei Zeit Online.
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: Besetzen Hacker den letzten Raum für gesellschaftliche Utopien?
: Besetzen Hacker den letzten Raum für gesellschaftliche Utopien? Bereits am 28.12.2011 lief im Deutschlandradio Kultur das 30 Minuten lange Feature „Spieler, Störer, Grenzverletzer – Besetzen Hacker den letzten Raum für gesellschaftliche Utopien?“ von Vera Linß.
Streben Hacker die Rolle einer fünften Gewalt an? In unserem Alltag sind sie jedenfalls ständig präsent. Ob spektakuläre Enthüllungen durch Wikileaks oder das Knacken von Datennetzwerken und Hardware: Fast täglich erreichen uns Meldungen über Hackeraktivitäten.
Davon gibt es eine MP3 und ein Transcript.
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: Quantified-Self: Die Vermessung des Selbst
: Quantified-Self: Die Vermessung des Selbst Christian Grasse hat für Deutschlandradio Kultur ein 30 Minuten langes Feature über „Die Vermessung des Selbst – Wie die Quantified-Self-Technologie aus Menschen Datenkörper macht“ gemacht, was gestern ausgestrahlt wurde. Davon gibt es eine MP3 und ein Transcript.
Medizinische Informationen waren lange Zeit nur Ärzten und Experten vorbehalten. Die so genannte Quantified-Self-Bewegung will nun das Wissen über unseren Körper und unsere Gesundheit demokratisieren – mithilfe neuer Technologien.
