Radio
-
: Deutschlandfunk: Urteil per Twitter
: Deutschlandfunk: Urteil per Twitter Die Sendung Computer & Kommunikation im Deutschlandfunk hat am Samstag über „Urteil per Twitter – Immer mehr Juristen und Gerichte tummeln sich in sozialen Netzwerken“ berichtet. Hier ist die MP3.
Internet.- Wie stark dürfen Juristen auf soziale Netzwerke vertrauen? Diese Frage war eines der Hauptthemen auf dem Deutschen EDV-Gerichtstag, der nun zum 20. Mal stattfand. Fest steht: Das Internet hat das Arbeitsleben von Anwälten und auch Richtern verändert.
-
: Bewaffnete Roboter
: Bewaffnete Roboter Am Sonntag hat die Deutschlandfunk-Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ eine halbe Stunde lang über „Bewaffnete Roboter – Forscher denken über den Krieg der Maschinen nach“ berichtet. Davon gibt es ein Transcript und eine MP3.
Cyberkrieg klingt nach Computerspiel, ist aber harte und böse Wirklichkeit. Ferngesteuerte Drohnen, Virenattacken auf die Infrastruktur des Gegners, das sind die ersten Anzeichen von Kampfhandlungen, die mit Maschinen durchgeführt werden. Harmloser wird der Robotereinsatz den Krieg nicht machen.
-
: Unter Verdacht: Wie der Staat seine Bürger überwacht
: Unter Verdacht: Wie der Staat seine Bürger überwacht Die Sendung Funkstreifzug auf BR5 hat über das Thema „Unter Verdacht: Wie der Staat seine Bürger überwacht“ berichtet. Hier ist die MP3.
10 Jahre nach dem 11. September bastelt die westliche Welt immer noch an einer neuen Sicherheitsarchitektur. Viele Gesetze sind seitdem in Kraft getreten. Behörden wurden zu immer neuen Überwachungsmaßnahmen ermächtigt, die höchste Gerichte nicht selten als überzogen wieder einkassierten. Die Geschichte des Kampfes gegen den Terror ist auch eine Geschichte des Kampfes gegen die Aushöhlung von Bürgerrechten. Die Überwachung der privaten Kommunikation über Telefon, Fax und E‑Mail, bekannt als Vorratsdatenspeicherung, ist so ein Beispiel. In Kraft gesetzt vom Staat, gestoppt vom Bundesverfassungsgericht und diesen Herbst wieder auf der politischen Tagesordnung. Unter Verdacht steht: Der Bürger. Hendrik Loven hat für den Funkstreifzug einen besonders krassen Fall verfolgt. Der Soziologe Andrej Holm von der Humboldt-Universität in Berlin ist ins Visier der Ermittler geraten, weil sich militante Gruppen soziologischer Fachbegriffe bedient hatten, wie sie bei Holms wissenschaftlicher Arbeit üblich sind. Holms Telefon wurde von den Sicherheitsbehörden überwacht, seine E‑Mails wurden mitgelesen, er und seine Familie über Monate hinweg observiert. Am Ende stand die Verhaftung eines wie sich später herausstellte völlig Unschuldigen.
-
: Wie unsicher sind deutsche Mobilfunknetze?
: Wie unsicher sind deutsche Mobilfunknetze? Philip Banse hat für Deutschlandradio Kultur ein 30 Minuten langes Feature zum Thema „Hacker im Handynetz – Wie unsicher sind deutsche Mobilfunknetze?“ gemacht. Davon gibt es das Transcript und eine MP3 zum Nachhören.
-
: Wie überwachen Polizei und Staatsschutz das Netz?
: Wie überwachen Polizei und Staatsschutz das Netz? Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag u.a. über „Profiler überwachen das Netz – Wie überwachen Polizei und Staatsschutz das Netz?“ berichtet.
Spuren im Netz sind wie Puzzleteile, die nur noch zusammengesetzt werden müssen. Ein Einzelstück mag unbedeutend klingen, doch im Zusammenhang mit einem anderen unbedeutenden Fund, könnte ein entscheidender Hinweis daraus werden, ein größeres Bild. Durchforsten Profiler der Polizei das Netz und setzen diese Puzzleteile zusammen?
[…] Über Profiler im Netz sprechen wir mit dem Journalisten Peter Welchering. Nach dem Gespräch wagen wir einen Blick ins Jahr 2021 und stellen uns vor, wie eine Welt aussieht, in der es Pre-Crime Units gibt, die das Netz mit allen Mitteln der Kunst ausspähen und potentielle Gefährder sofort herausfiltern. Laf Überland unternimmt diesen Ausflug in die Zukunft. -
: Anonymous im Radio
: Anonymous im Radio Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur haben am Samstag in ihren Digital-Sendungen über Anonymous & Co berichtet.
Deutschlandfunk: Wer Hacker in die Enge treibt… Was bringt die Aktivisten von Anonymous zu ihrem Handeln?
Die Bezeichnungen für die Mitglieder von Anonymous sind vielfältig. Sind sie Hacker im klassischen Sinne, Online-Aktivisten oder doch digitale Spaß-Guerilla? Computerjournalist Peter Welchering erläutert im Interview mit Manfred Kloiber, dass die Motivationen jener Anonymen aus sehr unterschiedlichen Richtungen rühren.
Deutschlandfunk: Politischer Cyberangriff mit Folgen. Wer steckt hinter den Hackern der Anonymous-Gruppe?
Die amerikanische Bundespolizei FBI hat in dieser Woche 16 mutmaßliche Mitglieder der Hackergruppe Anonymous festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, im Dezember die Websites von Mastercard und Visa sowie Server des Online-Bezahlsystems Paypal angegriffen zu haben.
Deutschlandradio Kultur: We have joy, we have fun, we have messed up Murdoch’s Sun.
Auch die “Anonymous” – Aktivisten bedienen sich in der Populärkultur. Deren “Guy Fawkes Maske” hat zwar eine historische Vorlage, bekannt wurde sich aber erst doch ein Comic und eine Kinoverfilmung – wo der Protagonist teilweise für ganz andere Werte steht als heute Anonymous. Über Popsymbolik und Hackerkultur sprachen wir im Anschluss mit Dirk von Gehlen, Redaktionsleiter von jetzt.de – seine Meinung: Der Angriff auf die Webseiten von Rupert Murdoch zeigt eine neue Dimension der Protest-Kultur im Internet.
-
: Dradio Wissen: Geistiges Eigentum ist ein dummer Begriff
: Dradio Wissen: Geistiges Eigentum ist ein dummer Begriff Viele Menschen reden von „Geistigem Eigentum“. Unter diesem schwammigen Begriff werden vorrangig Urheberrechte, Patente, Marken, aber auch das Namensrecht, Gebrauchstmuster, Geschäftsgeheimnisse oder sogar geografische Gebiete verstanden. Dieser Begriff ist aus zwei Gründen problematisch: Erstens nimmt er die Antworten auf bestimmte Fragen schon vorweg und zweitens verhindert er klares Denken. Nachdem ich schon einmal darüber geschrieben hatte, hat Dradio Wissen mich Montag zu diesem Thema interviewt (Audio). Hier nochmal kurz für die Leute, die lieber lesen statt hören:
Mit dem Begriff „Geistiges Eigentum“ werden manche Fragen schon implizit beantwortet. Zunächst legt er bereits fest, dass Gedanken, Ideen, Geschichten etc. wie Eigentum behandelt werden können. Allerdings kann ich anderen Wissen vermitteln, ohne, dass mir danach dieses Wissen fehlt. Ich kann Software kopieren und weitergeben, diese jedoch weiterhin selbst verwenden. Verwende ich den Begriff, wird es schwer, diese Fragen zu disktutieren.
Monopol von Gesellschaft für die Gesellschaft: Die Gesellschaft gewährt zeitlich begrenzte Monopole wie Urheberrecht, Patente, Schutzmarken um bestimmte Ziele zu erreichen. Unser Ziel ist es, dass wir als Gesellschaft mehr Wohlstand und technologischen Fortschritt erreichen. Das Ziel ist es nicht, dass ein einzelnes Unternehmen oder eine Privatperson möglichst viel Geld verdient.
Exklusive Rechte für Autoren und Verleger sind ein Mittel, um die Schaffung von Wissen und Ideen zu stimulieren. In ihren Anfangszeiten haben sich die USA für einen anderen Weg entschieden: Sie ignorierten das Copyright der englischen Krone, druckten Bücher einfach selbst nach, um der Bevölkerung billige Bücher zugänglich zu machen und damit ein höheres Bildungsniveau zu erreichen.
-
: Fritz: Gleich, bzw. jetzt: Internet live, mit Markus!
: Fritz: Gleich, bzw. jetzt: Internet live, mit Markus! Falls jemand gar nicht genug von Netzneutralität, Internet-Enquete und dem ganzen heißen Scheiß bekommen kann: Markus ist gleich bei Trackback.
Live. Im Radio. Wissens’ schon, Trackback:
Die Show mit Internet und so
Lili Masuhr präsentiert Euch mal wieder Neues und Erhellendes aus dem Netz.
Netzneutralität, Pfand spenden per Internet, eine mediale Weltreise und mehr erwarten Euch bei Trackback.
Gibt es in Berlin im Radio. Oder im Internet, zum Beispiel via VLC, Amarok oder Winamp: http://www.fritz.de/live.pls
Und wer diesen – zugegeben, recht kurzfristigen – Hinweis zu spät liest: Eine Konserve mit der Aufzeichnung der Show gibt es im Laufe des Abends/morgen bei Fritz zum nachhören und runterladen. Vermutlich irgendwo hier.
-
: DRadioWissen über Enquete-Kommission
: DRadioWissen über Enquete-Kommission Bei DRadioWissen wurde heute eine Stunde lang über die Enquete-Kommission und Netzpolitik diskutiert: Die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft.
Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ beschäftigt sich mit Urheberrecht, Netzneutralität und Datenschutz. Zu diesen Themen soll sie dem Bundestag Empfehlungen geben. Der NETZREPORTER-XL zieht die Halbzeitbilanz der Kommission. Zu Gast sind die Kommissionsmitglieder Konstantin von Notz von Bündnis 90/Die Grünen, Jimmy Schulz von der FDP, Alvar Freude und der Fachjournalist Daniel Bouhs (dapd).
-
: Das Internet und der Umbruch in der arabischen Welt
: Das Internet und der Umbruch in der arabischen Welt Die Sendung Hintergrund im Deutschlandfunk hat über „Revolution online – Das Internet und der Umbruch in der arabischen Welt“ berichtet und dabei einige arabische Blogger zu Wort kommen lassen. Die Sendung gibt es noch als MP3 online.
Inwieweit haben soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter der arabischen Revolution zum Sieg verholfen? Online-Aktivisten und Internet-Experten sind sich weitgehend einig, dass die Widerstandsbewegungen ohne sie nicht so erfolgreich gewesen wären.
-
: Dradio Interview: AVM verletzt die Lizenz des Linuxkernels
: Dradio Interview: AVM verletzt die Lizenz des Linuxkernels Morgen findet am Landgericht Berlin die Anhörung zu einem Rechtsstreit statt, der weitreichende Konsequenzen über die Zukunft der Entwicklung und des Vertriebs von Software haben könnte. In diesem Verfahren stehen sich gegenüber, der Vertreiber von DSL-Routern AVM Computersysteme Vertriebs GmbH (AVM) und die Cybits AG (Cybits), ein Hersteller von Filterungssoftware für Kinder. Beide Firmen benutzen den Linuxkernel, der unter der GNU General Public License Version 2 (GNU GPL) steht, die jedermann das Recht gibt, die Software zu verwenden, zu verstehen, zu verteilen und zu verbessern. Der Fall wurde von AVM mit dem Ziel vor Gericht gebracht, Cybits davon abzuhalten jeglicher Teile der Firmware zu ändern, die in den Routern von AVM Verwendung findet einschließlich des Linuxkernels. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) und gpl-violations.org sehen AVMs Vorgehen als breiten Angriff auf die Prinzipien Freier Software und damit auf tausende von Menschen und Unternehmen, die Freie Software entwickeln, verbessern und verbreiten.
Harald Welte, Gründer von gpl-violations.org, der das Urheberrecht an mehreren Teilen des Linuxkernels hält, dazu:
„Ich habe mich entschieden, meinen Beitrag zum Linuxkernel unter die GNU GPL zu stellen und andere von meiner Arbeit profitieren zu lassen. Es freut mich, wenn Firmen viel Geld mit Software verdienen, die von mir und tausenden anderen geschrieben wurde. Im Gegenzug erwarte ich aber von ihnen, dass sie, wenn sie meine Software weiterverteilen, anderen die selben Rechte geben, die ich ihnen eingeräumt habe.“
Till Jaeger, von JBB Rechtsanwälte, der Harald Welte in dem Fall vertritt:
„Ironischerweise verletzt AVM selbst die Lizenzbestimmungen, indem sie andere daran hindern, die von der GNU GPL gewährten Rechte wahrzunehmen. Sie haben daher kein Recht mehr, die Software zu verbreiten“
Ich wurde heute morgen von Dradio Wissen zu der GNU GPL Verletzung von AVM interviewt (Audio).
Ausführliche Informationen dazu findet ihr in der gemeinsamen Pressemitteilung von gpl-violations.org und der FSFE sowie der auf der Zusammenfassung des bisherigen Falls.
-
: Hacktivismus – Zukunft der politischen Aktion?
: Hacktivismus – Zukunft der politischen Aktion? Auf DRadioWissen diskutierten heute im c’t Online Talk unser Andre Meister zusammen mit Jürgen Kuri mit Anne Roth und Jan-Keno Janssen über „Hacktivismus – Zukunft der politischen Aktion?“
Die Gruppierungen, die keine Vertreter und Chefs haben, aber in der Öffentlichkeit immer wieder mit wortstarken Statements zur Verkündung und Beschreibung ihrer Aktionen auftreten, scheinen so etwas wie Keimzellen oder erste Ausprägungen ganz neuer Aktionsformen zu sein. […] Hacktivismus ist extrem wirksam – und als neue Entwicklung derzeit noch sehr öffentlichkeitswirksam. Er bietet einfachere Beteiligungsmöglichkeiten, als es selbst die Demo in der Hauptstadt für manche sein mag. Ist Hacktivismus also die Zukunft der politischen Organisation und Aktion derjenigen, die in der Informationsgesellschaft aufwachsen, derjenigen, die sich als sogenannte Digital Natives politisieren?
Die eine Stunde Diskussion ist sehr empfehlenswert und findet sich hier als MP3.
Grundlagen und HIntergrund zum Thema bietet u.a. die Doktor-Arbeit zu Hacktivism von Alexandra Samuel aus 2004 (PDF) und der re:publica – Vortrag von Gabriella Coleman über „Geek Politics and Anonymous“.
-
: „Ein freies Internet schafft Möglichkeiten, auch auf Missstände hinzuweisen“
: „Ein freies Internet schafft Möglichkeiten, auch auf Missstände hinzuweisen“ Der Deutschlandfunk hat mich zum eG8- und G8-Gipfel interviewt: „Ein freies Internet schafft Möglichkeiten, auch auf Missstände hinzuweisen“. Davon gibt es ein Transcript und auch eine MP3.
Ramme: Also Sarkozy ist da einen Schritt voraus, was Strenge im Internet betrifft?
Beckedahl: Was heißt Strenge im Internet? Sarkozy hat in Frankreich erst mal eine Überwachungsbehörde geschaffen, die Hadopi-Behörde, um gegen Menschen vorzugehen, die Kultur tauschen, über Tauschbörsen zum Beispiel. Denen soll dann bis zu einem Jahr das Internet weggenommen werden, eine Maßnahme, die in Deutschland eigentlich nur unter verborgener Hand irgendwie gefordert wird, wo kein Politiker sich wirklich trauen würde zu fordern, dass man Menschen von der Kultur und von Information und Kommunikation ausschließen möchte. Und in Frankreich gibt es auch mittlerweile eine Zensur-Infrastruktur im Kampf gegen Kinderpornografie, etwas was heute das Bundeskabinett in Deutschland nach zwei Jahren endlich wieder abgeschafft hat, weil man zu der Erkenntnis gekommen ist, dass das kontraproduktiv ist, unnütz und gefährlich für eine Demokratie.
-
: Dradio Wissen: Antifeatures – Funktionen, die wir nicht wollen
: Dradio Wissen: Antifeatures – Funktionen, die wir nicht wollen Wer hat sich noch nicht über die nervigen Kopier-Hinweise beim Starten einer DVD geärgert, die mit vielen DVD-Player nicht übersprungen werden können? Oder darüber, dass in den USA gekaufte DVDs bei Freunden hier manchmal nicht abgespielt werden können? Wer freut sich im Urlaub über das SIM-Lock seines Mobiltelefons? Heute wurde ich von Dradio Wissen zu diesen „Anti-Features“, oder im Deutschen „Anti-Funktionen“, interviewt. Weil es bei dem Interview (Audio) etwas schnell ging, hier eine kurze Zusammenfassung (vermutlich hatte ich noch zu viel Schwarztee im Kreislauf ;) ):
-
: Traktoren aus offener Quelle
: Traktoren aus offener Quelle Breitband hat mit Michel Bauwens von P2Pfoundation.net über Open Source in der materiellen Welt gesprochen: Traktoren aus offener Quelle.
Aber dennoch soll auch bei Open Source Projekten Geld für die Macher abfallen. Nur fällt es eben an anderen Stellen der Wertschöpfungskette raus und für andere Menschen, als bisher. Wenn Auto-Designs, Traktorpläne und Bau-Anleitungen für Kaffeemaschinen gemeinsam erarbeitet werden und frei im Netz stehen – wie verändert das unsere Produkte, unser Wirtschaften, unsere Gesellschaft? Darüber haben wir mit Michel Bauwens von P2Pfoundation.net gesprochen, einem Technik-Theoretiker, der sich viel Gedanken gemacht hat über Peer-To-Peer Produktion, also wenn Menschen für Menschen produzieren, nicht Konzerne für Verbraucher.
-
: Revolution online – Das Internet schreibt Weltgeschichte
: Revolution online – Das Internet schreibt Weltgeschichte Am Freitag war ich zusammen mit Peter Kruse als Gast beim Medienquartett im Deutschlandfunk. Medienquartett: Revolution online – Das Internet schreibt Weltgeschichte. Von der 45 Minuten langen Diskussion gibt es die MP3.
„Du kannst hier festgenommen werden, weil du eine Twitterbotschaft schreibst“, hat der chinesische Künstler Ai Wei Wei wenige Tage vor seiner Inhaftierung in einem Interview gesagt. Nichts scheint die Regierung in Peking zurzeit so zu fürchten wie die Kraft des Internets. Und sie hat allen Grund dazu. Die Jasmin-Revolution in Tunesien, der Sturz des ägyptischen Präsidenten Mubarak: Ohne die Aufrufe der Blogger wäre es nicht so weit gekommen. Das Internet schafft neue Räume für Gegenöffentlichkeit, bricht jahrzehntelang zementierte Machtverhältnisse auf. Durch Facebook und Twitter entstehen neue Bewegungen jenseits althergebrachter Kontrollinstanzen. Aber auch die alten Machthaber selbst machen sich das Internet zunutze, um die Bürger zu kontrollieren und zu manipulieren. Eine gigantische Kommunikationsmaschinerie ist entstanden. Wie gehen wir damit um?
Über das Internet und die politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Online-Revolution diskutieren:
- Markus Beckedahl, Chefredakteur netzpolitik.org, Netzaktivist
– Tissy Bruns, Leitende Redakteurin, Tagesspiegel
– Hans Janke, ehemaliger Fernsehspielchef und stellvertretender Programmdirektor des ZDF
– Prof. Dr. Peter Kruse, Organisationspsychologe, Honorarprofessor Universität Bremen -
: Der Tag: Ich poste, also bin ich – Das Ich im Netz
: Der Tag: Ich poste, also bin ich – Das Ich im Netz „Der Tag“ auf hr2 berichtete vorgestern über „Ich poste, also bin ich – Das Ich im Netz“:
Freundschaften schließen, Anerkennung finden, in der Gruppe Spaß haben und alle, die nicht dazugehören, so richtig gemein fertig machen. Diese alten Lieblingsbeschäftigungen der Menschheit bereiten noch einmal so viel Vergnügen im Internet. Denn das ist für viele längst nicht mehr nur Lexikon, Dienstleister und Kommunikationsmittel, sondern ein sozialer Raum: ein Ort, an dem wir eine private und berufliche Existenz führen. Vor allem in sozialen Netzwerken hat unser digitales Ich erfreuliche Möglichkeiten, sich auszubreiten, seinen Marktwert zu testen und zu steigern und sich zu vernetzen. Es wird aber auch verwundbarer: durch Tratsch und anonymes Mobbing.
-
: Dradio Wissen „Freie Software für alle“ anlässlich 10 Jahre FSFE
: Dradio Wissen „Freie Software für alle“ anlässlich 10 Jahre FSFE Anlässlich des 10. Geburtstags der Free Software Foundation Europe wurde ich von Deutschlandradio interviewt (Audio).
Die FSFE nahm ihre Arbeit im März 2001 als unabhängige Schwesterorganisation der FSF Nordamerika auf, damit Anwender selbstbestimmt mit Software umgehen können. Als gemeinnützige Organisation arbeitet die FSFE im Dialog mit Politik, Verwaltung und anderen Organisationen dafür, dass auf UN- und EU-Ebene sowie in den europäischen Ländern Rahmenbedingungen geschaffen werden, die allen Menschen die Teilnahme im digitalen Zeitalter ermöglicht.
Einladung: Alle Netzpolitik.org-LeserInnen sind herzlich dazu eingeladen, mit uns den Geburtstag am 31. März ab 21 Uhr in der C‑Base, Rungestraße 20, 10179 Berlin (S+U Jannowitzbrücke), zu feiern. Bitte meldet Euch kurz bei mir per E‑Mail an, damit wir besser planen können. Mehr Informationen dazu unter „10 Jahre FSFE: Noch ein bisschen Tanzen in Berlin?“.
-
: Die Piratenpartei: Land unter oder Neuland in Sicht
: Die Piratenpartei: Land unter oder Neuland in Sicht Der Deutschlandfunk hat gestern einen Bericht über den aktuellen Stand der Piratenpartei gesendet, wovon es derzeit nur ein Transcript zum lesen gibt: Land unter oder Neuland in Sicht.
Die Piratenpartei konnte beachtliche Wahlergebnisse erzielen. Im Superwahljahr 2011 aber scheint die Piratenpartei viele Chancen zu verspielen – weil sie über sich selbst stolpert.
-
: Im Gadgetrausch: Elektronische Spielzeuge als Vehikel der Popkultur
: Im Gadgetrausch: Elektronische Spielzeuge als Vehikel der Popkultur Vergangene Woche sendete Deutschlandradio Kultur eine Reportage von Moritz Metz in der Sendung Zeitreisen über das Thema „Im Gadgetrausch – Elektronische Spielzeuge als Vehikel der Popkultur“.
USB-Sticks mit Feuerzeug, Mini-Hubschrauber, Lesezeichen mit eingebauter Taschenlampe. Vor allem aber: MP3-Player, Handys, Tablet-Computer. All diese technischen Gegenstände sind „Gadgets“. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich um diese kleinen, technischen Geräte ein regelrechter Kult gebildet. Unzählige Gadget-Weblogs berichten täglich über die neuesten Entwicklungen, Fans hinterlassen begeisterte Kommentare oder machen sich zum verlängerten Marketing-Arm der Hersteller. Gadgets gehören längst zur Popkultur des 21. Jahrhunderts. Auf der anderen Seite stehen Millionen von jungen Landbewohnerinnen in Asien, die für Hungerlöhne in chinesischen Sonderwirtschaftszonen arbeiten und in Fließband-Arbeit die Geräte herstellen. Sie sind Bestandteil einer sich immer schneller drehenden Spirale aus technischer Innovation, Konsum und Billigproduktion.
Hier ist ein Transcript. Die Sendung ist leider nicht offiziell online verfügbar, aber hier gibt es eine Downloadmöglichkeit.