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: Gekaufte Vorfahrt – Abschied vom neutralen Internet?
: Gekaufte Vorfahrt – Abschied vom neutralen Internet? Der Deutschlandfunk hat in der Sendung Hintergrund gestern über Netzneutralität berichtet: „Gekaufte Vorfahrt – Abschied vom neutralen Internet?“
Grundsätzlich gilt bisher: Alle Daten werden gleich schnell durchs Netz geleitet. Altgedienten Internetaktivisten – unter ihnen viele politisch und sozial engagierte Bürger – ist dieses Prinzip heilig. Neue Geschäftsmodelle basieren aber auf anderen Verkehrsregeln – ein Ende der Netzneutralität wäre die Folge.
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: Yochai Benkler: Newspaper of the Future
: Yochai Benkler: Newspaper of the Future Die NPR-Sendung „On the media“ hat Yochai Benkler zur „Newspaper of the Future“ interviewt:
News existed before newsprint. Will it exist after? Of course, according to Yochai Benkler. What we confront, he argues, is a set of practical questions: what do we need in our news? What do we care about? The author of The Wealth of Networks describes our shift from the newspaper we get to the newspaper we seek.
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: Nerd is the new Hero: Der Held des Digitalzeitalters im Theorie-Check.
: Nerd is the new Hero: Der Held des Digitalzeitalters im Theorie-Check. Am vergangenen Sonntag hat der Zündfunk auf Bayern2 über „Nerd is the new Hero: Der Held des Digitalzeitalters im Theorie-Check.“ berichtet.
[…] In der US-amerikanischen Subkultur hat sich in den letzten Jahren sogar eine regelrechte Nerd-Bewegung entwickelt, die regelmäßig im ganzen Land sogenannte „Nerd Nites“ veranstaltet. Auch in Deutschland finden seit einem Jahr solche Feierabendveranstaltungen statt, auf denen selbstbewusste „Nerds“ zu ihrem hoch spezialisierten Fachwissen Vorträge halten. Beispielsweise über das Asperger Syndrom, eine Störung innerhalb des Autismusspektrums, die besonders häufig bei Nerds anzutreffen sein soll. Inzwischen gibt es bereits eine Bewegung, die dafür kämpft, dass Asperger nicht länger als Behinderung sondern als Begabung angesehen wird. Im ersten Teil der Zündfunk Generator-Serie zum Leitbild im 21. Jahrhundert unterzieht Ania Mauruschat zusammen mit dem Programmierer Patrick Gruban und der Philosophin Nicole Karafyllis diesen „neuen Helden des Digitalzeitalters“ einem Theorie-Check: Woher kommt er? Wohin führt er? Und: Warum überhaupt er?!
Hier ist die MP3 davon. Und hier ein Transcript als PDF.Kommenden Sonntag gibt es dann „I Cyborg – Visionen und Fiktionen von der Mensch-Maschine“ als Fortsetzung.
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: Web-Videos werden frei
: Web-Videos werden frei Normal verbinde ich „geflasht“ mit etwas sehr Schönem, etwas, das mich total begeistert. Im Web allerdings ist es das totale Gegenteil: Webseiten, die nicht funktionieren, weil das unfreie Adobe-Flash-Plugin nicht installiert ist. Sei es, weil man keine unfreie Software auf seinem Computer installieren will, oder weil das Plugin für die Rechner-Architektur nicht verfügbar ist. Mit HTML5 kam hier die Hoffnung auf bessere Zeiten.
Als HTML5 erarbeitet wurde, war das Übertragen von Videos und deren Abspielen eine Priorität. Mit HTML5 können Audio und Video direkt vom Webbrowser abgespielt werden. Aber während sich alle einig waren, wie das Video-Tag aussehen soll, gab es keine Einigung über den Codec. Microsoft und Apple wollten H.264; Mozilla und Opera wollten WebM und Ogg Theora. Bis vor kurzem hat Google all diese Standards unterstützt. Jetzt hat Google sogar angekündigt, dass sie nur die freien Codecs unterstützen wollen und die Unterstützung für H.264 in ihren Webbrowsern beenden werden. Dies wurde von der Freien-Software-Gemeinschaft begrüßt.
Dradio-Wissen hat mich zu dem Thema heute interviewt (leider nur als MP3). Wie beim Interview im November sind Softwarepatente wieder ein Thema. Fortführend zum Interview empfehle ich noch den Artikel „Analyse des Verhältnisses von Standardisierung und Patenten“ von Georg Greve und eine Stellungsnahme der Free Software Foundation Europe, warum die meisten Freien-Software-Lizenzen nicht mit gebührenpflichtigen Patentlizenzen kompatibel sind.
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: Open Music Night: Creative-Commons-Party in Ludwigshafen
: Open Music Night: Creative-Commons-Party in Ludwigshafen Am kommenden Samstag, den 22. Januar 2011, veranstalten die PIRATEN eine Creative-Commons-Party in Ludwigshafen. Der Eintritt ist frei und gespielt werden Gothic, EBM, Indie, Alternative, Rock und Punk. Aufgelegt wird von DJ Sven vom darkerradio. Gefeiert wird ab 22 Uhr unter dem Motto „Gut, Legal, GEMA-frei“ im Exodus:
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: Verschwörungstheorien
: Verschwörungstheorien Das Radiofeuilleton des Deutschlandradio Kultur hat heute über Verschwörungstheorien berichtet: „Verschwörungstheoretiker sind Menschen wie du und ich – Über die Wirkung von Verschwörungstheorien“.
Hanselmann: Was soll damit bewirkt werden, wer soll mit diesen Theorien letztlich getroffen werden?
Butter: Dass jemand getroffen werden soll, ist bei manchen Theorien ein Ziel. Zum Beispiel: Wenn der iranische Präsident behauptet, dass die amerikanische Regierung Wikileaks selbst inszeniert hat, um Unfrieden im Nahen Osten zu stiften, dann entwickelt er eine Verschwörungstheorie, die einen äußeren Feind angreift, um vermutlich von Problemen im Landesinneren abzulenken und dort Einheit zu stiften. In diesem Fall weiß man auch nicht unbedingt, ob er wirklich daran glaubt, an diese Verschwörungstheorie, oder ob er sie wirklich bewusst in die Welt setzt, um sie instrumentalisieren zu können. In anderen Fällen ist es so, dass Verschwörungstheorien einfach Welterklärungsmuster sind. Sie heben sich aus der Masse dadurch heraus, dass sie verstanden haben, was wirklich passiert, was wirklich vor sich geht – dass die Amerikaner nicht auf dem Mond waren, wer wirklich hinter dem 11. September steht -, während die Leute um sie herum dumm sind und nichts verstehen, und dadurch versichern sie sich ihrer eigenen Wichtigkeit und Bedeutung.
Sehr interessant.
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: Dradio Wissen Interview: Cloud Computing und Freie Software
: Dradio Wissen Interview: Cloud Computing und Freie Software Viele Leute reden über die praktischen Vorteile von „Cloud Computing“ und „Software as a Service (SaaS)“. Googles Betriebssystem ChromeOS verlagert fast alle Anwendungen und alle Daten in die „Wolke“. Facebook zentralisiert dort mehr und mehr Kommunikation an einer Stelle. Ist das Rechnen in der Wolke eine Zukunft die wir anstreben sollten?
Torsten Grote von der Free Software Foundation Europe (FSFE) sprach gestern mit Dradio Wissen über Chancen und Risiken von Cloud Computing und über verteilte Freie-Software-Lösung (Audio).
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: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit
: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit Die Radiosendung hr2-Der Tag hat gestern eine Stunde lang über Wikileaks berichtet und mich auch dazu interviewt: Das Empire schlägt zurück – Assange und die verratene Freiheit.
Man darf in den USA Nazipropaganda verbreiten. Man darf den Koran verbrennen oder auch die Bibel. Man darf den Präsidenten mit dem Leibhaftigen vergleichen – oder auch mit Adolf Hitler. Wer allerdings den banalen Schriftverkehr des Außenministeriums veröffentlicht, der wird zum Staatsfeind Nummer 2, direkt nach Osama bin Laden. Wenn es an die geheimen Akten geht, versteht der Staat die eigene Verfassung nicht mehr. Meinungs- und Informationsfreiheit – so what? Die Macht wehrt sich gegen die Aufdeckung ihrer Strategien und Strukturen – und ihrer Machenschaften. Sie wehrt sich mit allen Mitteln. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Veröffentlichung der Geheimakte Julian Assange – auf einer der vielen Internetplattformen, die Wikileaks beerben werden.
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: Wikileaks: Streitgespräch Leyendecker / Banse
: Wikileaks: Streitgespräch Leyendecker / Banse In den letzten Tagen war die Verwunderung groß, dass ausgerechnet der als investigativer Journalist geltende Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung) sich gegen Wikileaks positionierte.
Für das Deutschlandradio Kultur debattierte er heute mit dem in der Netzgemeinde nicht unbekannten Philip Banse. Nicht nur einmal gelang es dabei Banse, Leyendecker argumentativ in die Enge zu treiben.
Das ungekürzte Gespräch gibt es bei Philip Banse im Blog, bzw. hier als MP3.
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: Mitgehangen, mitgefangen – Wie muss eine moderne Netzpolitik aussehen?
: Mitgehangen, mitgefangen – Wie muss eine moderne Netzpolitik aussehen? Die SWR2-Sendung Kontext hat mich gestern zu „Mitgehangen, mitgefangen – Wie muss eine moderne Netzpolitik aussehen?“ anläßlich des IT-Gipfels interviewt. Inhaltlich gehts um Netzneutralität, Netzpolitik als Verhandlungsmasse in allen Parteien, Cloud-Computing, Medienkompetenz, Internet-Führerscheine und Überwachung.
Mehr Datenschutz im Internet – das fordert die Politik. Google, Facebook und Co. sollen dazu diszipliniert werden, mit den Daten von Kunden und Usern sorgfältig und transparent umzugehen. Auf dem großen IT-Gipfel von Bundesregierung und Wirtschaft heute in Dresden wird dies eine tragende Rolle spielen. Kanzlerin Merkel wird sowohl konkret, als auch grundsätzlich Stellung nehmen. Die neue Netzpolitik ist das große Thema, wie viel Schutz, wie viel Freiheit? SWR2 Kontext fragt: Wie weit soll sich der Staat ins Internet einmischen, was muss geregelt werden und was nicht? Antworten gibt der Internet-Experte Markus Beckedahl von netzpolitik.org.
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: Axel E. Fischer erklärt Vermummungsverbot
: Axel E. Fischer erklärt Vermummungsverbot Axel E. Fischer, CDU-Abgeordnete und Vorsitzender der Enquete-Kommission Internet & digitale Gesellschaft, fühlt sich mit seiner Forderung nach einem Vermummungsverbot im Internet falsch verstanden. In einem Gespräch im Deutschlandradio Kultur erklärte er heute, dass er kein generelles Verbot der Anonymität gemeint habe, „sondern nur für Foren mit politischen Abstimmungsmöglichkeiten“ im Rahmen der Arbeit des Deutschen Bundestages ein „offenes Visier“ wünsche, weil das mit dem Lobbyismus auch alles sehr transparent sei. padeluun ist ebenfalls in dem Gespräch dabei und erklärt darin nochmal, wie gut und sinnvoll Anonymität ist. Hier ist die MP3.
jetzt bleibt nur noch die Frage, welchen Beitrag denn der elektronische Personalausweis für die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Enquete-Kommission bieten soll, der laut Fischer die „ideale Möglichkeit“ sei, „sich im Internet zu identifizieren“.
Update: Hier nochmal die Originalfassung des Ursprungsartikel, der zu dem Missverständnis geführt hat (Danke an die Kopie in den Kommentaren):
Ein „Vermummungsverbot im Internet“ fordert der Vorsitzende der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages, Axel E. Fischer. Es könne nicht sein, dass sich die Bürger in Foren oder anderen Einrichtungen des Netzes hinter selbstgewählten Pseudonymen versteckten und sich so der Verantwortung entzögen, sagte der Karlsruher CDU-Abgeordnete gegenüber unserer Zeitung. „Der neue Personalausweis bietet die ideale Möglichkeit, sich im Internet zu identifizieren“. Gleichzeitig sprach sich Fischer für die Einführung eines „Radiergummis“ im Internet aus, mit dem Inhalte nach einer gewissen Zeit gelöscht werden können. „Kein Vermummungsverbot ohne Radiergummi, sonst entsteht ein Ungleichgewicht.“
Aber es freut mich, dass Herr Fischer seine Aussage jetzt konkretisiert hat und etwas ganz anderes meinte.
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: Wie sich Public Relation als fünfte Gewalt etabliert
: Wie sich Public Relation als fünfte Gewalt etabliert Gestern sendete der Deutschlandfunk ein 45 Minuten langes Features von Jörg Wagner darüber, wie sich Public Relation als fünfte Gewalt etabliert: Analogkäse schmeckt besser!
Eine mächtige Branche führt im professionellen Auftrag Millionen von Menschen ungestraft hinters Licht. Täuschen, tricksen, tarnen, das ist das Handwerkszeug der PR-Profis in konventionellen Print- und Funkmedien und neuerdings auf Blogs und in Internetforen.
Bei jörg Wagner im Blog gibt es ein kleines Making-Of zu sehen und hier findet sich die MP3.
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: Dradio Wissen: Freie-Software-Lizenzen
: Dradio Wissen: Freie-Software-Lizenzen Warum benötigt Freie Software eigentlich Lizenzen, was ist Copyleft und wie funktioniert es? Zu diesen Fragen wurde ich gestern von Dradio Wissen interviewt (Audio). Hier eine kurze Zusammenfassung und ein paar zusätzliche Verweise.
Wenn eine Programmiererin eine Software schreibt, fällt dieses Werk unter das Urheberrecht. Der Autor oder der Inhaber der exklusiven Nutzungsrechte formuliert in der Software-Lizenz, was er den Anwendern der Software erlauben und was er ihnen verbieten will. (Ihr könnt das etwas ausführlicher in Volker Grassmucks Buch „Freie Software Zwischen Privat- und Gemeineigentum“ im Abschnitt Lizenzmodelle, S. 275ff. nachlesen.)
Auch ohne eine Lizenz können viele Verwendungsmöglichkeiten untersagt sein, zum Beispiel ist die Weitergabe oder das Verändern der Software ohne Lizenz erst einmal verboten. Deshalb gibt es Freie-Software-Lizenzen. Diese stellen sicher, dass die Anwenderinnen die Software für jeden Zweck verwenden, verstehen, verbreiten und verbessern dürfen. Diese vier Freiheiten definieren Freie Software. Ich kann Freie Software auch für Geld verbreiten und darf natürlich auch Geld dafür verlangen, wenn ich sie verbessere. Im Gegensatz dazu ist „Freeware“, d.h. Gratissoftware, zwar ohne Bezahlung erhältlich, mir wird aber mindestens eine der vier Rechte nicht gegeben. Als Vergleich: Pressefreiheit bedeutet nicht, dass ich in einen Kiosk gehen und mir alle Zeitungen gratis mitnehmen kann. Genauso wenig stellt das bloße Vorhandensein einer kostenlosen Zeitung Pressefreiheit in einem Land her.
Damit die Anwender und Anwenderinnen langfristig von den vier Freiheiten profitieren, entwickelte Richard Stallman das Prinzip des „Copyleft“. Eine Copyleft-Lizenz gibt zunächst auch allen die Freiheit, das Programm zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Diese Freiheiten müssen aber bei der Verbreitung der Software oder bei abgeleiteter Werke erhalten bleiben. Die Software wird durch das Copyleft sozusagen dagegen geimpft, unfrei zu werden. Der bekannteste Vertreter für Copyleft-Lizenzen ist die GNU GPL, die meistverwendete Freie-Software-Lizenz. Neben dem starken Copyleft bei der GNU GPL gibt es auch Freie-Software-Lizenzen mit schwachem Copyleft (GNU LGPL) oder ohne Copyleft-Effekt (MIT/X11). Mehr zu Lizenz-Kategorien findet ihr Bernhard Reiters Artikel Wandel der IT: Mehr als 20 Jahre Freie Software, Kapitel 2.2 Lizenzkategorien.
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: Politischer Journalismus auf der Suche nach sich selbst
: Politischer Journalismus auf der Suche nach sich selbst Die Sendung Hintergrund im Deutschlandfunk hat über „Politischer Journalismus auf der Suche nach sich selbst“ berichtet: Aufklärung statt Medienhype.
Zeitungsverlage setzen wieder stärker auf Rechercheteams und die eigenen Geschichten. Dabei geht es um Marketing, aber vor allem um den guten Ruf. Denn die meinungsbildenden Medien haben in den letzten Jahren Vielfalt und Unabhängigkeit vermissen lassen.
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: Hinter den Kulissen der Tagesschau
: Hinter den Kulissen der Tagesschau Vor einer Woche hat Deutschlandradio Kultur eine Reportage über die Produktion der 20 Uhr Tagesschau gesendet: Die Nachrichtenmacher – Auf Tagesschicht bei der Tagesschau. Das ist ein spannender Blick hinter die Kulissen der Tagesschau. Gibts als Transcript und MP3.
„Heute ist ein relativ ruhiger Tag, weil es nicht die vielen Themen gibt, die sich massiv verändern. Aber es ist auch ein etwas chaotischer Tag, weil Du die klare Gewichtung in den Themen heute nicht so hast. Sonst weißt du, das ist ganz klar heute der Aufmacher. Die Rede von Wulff zum Tag der Deutschen Einheit ist natürlich der Aufmacher, das weißt du schon einen Tag vorher, wenn nicht irgendwo ein Krieg beginnt oder so.“
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: Cyberkrieg im Radio
: Cyberkrieg im Radio Cyberkrieg scheint momentan ein beliebtes Thema für Radio-Sendungen zu sein. Hier sind mal zwei etwas längere Features dazu.
Am Samstag berichtete Deutschlandfunk-Sendung Hintergrund: Der digitale Krieg – Sabotage und Spionage in Zeiten des Cyberwar.
Im Juli infizierte der Computerwurm Stuxnet weltweit Industrieanlagen, darunter auch iranische Atomanlagen. Kein Einzelfall. Die Bedrohung aus dem Netz ist ernst und sie ist global. Der Krieg findet längst auch in der virtuellen Welt statt.
Schon vor zwei Wochen berichtete hr2-Der Tag: Trojaner und Achillesfersen – Der Weltkrieg im Internet.
Viren legen Heim-PCs lahm, ok. Kriminelle knacken Datenbanken, schon blöder. Hacker manipulieren Industrieanlagen, da wird’s richtig gefährlich. Die iranische Atomanlage Buschir war wahrscheinlich Ziel einer Trojaner-Attacke, vor drei Jahren schon legten Hacker kurzfristig ganz Estland lahm. Denkbar, dass Angriffe auf Kraftwerke, Stromnetze, Wasserversorgung oder Staudämme folgen. Der Krieg findet schon längst im Netz statt, und wo ist die digitale Raketenabwehr? fragt Der Tag.
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: Missbrauch per Mausklick und ein Königreich für ein paar Fakten
: Missbrauch per Mausklick und ein Königreich für ein paar Fakten Gestern lief im Deutschlandradio Kultur das politische Feature „Missbrauch per Mausklick – Kinderpornografie überschwemmt das Internet“. Ich hatte selber noch keine Gelegenheit reinzuhören, aber vielleicht mag ja jemand von euch. Eine mp3-Konserve ist vorhanden:
„Missbrauch per Mausklick – Kinderpornografie überschwemmt das Internet“
Von Jens RosbachKinderpornografie ist streng verboten. Und doch ist das Internet voller einschlägiger Aufnahmen. Jeden Tag werden massenhaft neue Bilder geschändeter Jungen und Mädchen online gestellt.
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: Dunkle Wolken über Wikileaks
: Dunkle Wolken über Wikileaks Für DRadio Wissen hab ich einen Netzkommentar zu Wikileaks verfasst und eingesprochen, der dort gesendet wurde (MP3). Die längere Fassung blog ich mal hier.
Über der Transparenz-Plattform Wikileaks sind dunkle Wolken aufgezogen. Vor einer Woche überraschte eine Meldung des Spiegels die Netzwelt: Daniel Domscheit-Berg, deutscher Sprecher von Wikileaks, ist aus dem Projekt ausgestiegen. Domscheit-Berg, vorher bekannt unter seinem Pseudonym Daniel Schmitt, war einer der wenigen öffentlich bekannten Vertreter des Projekts. Noch im Sommer brillierte die Plattform mit ihrem zweiten großen internationalen Scoop, der Veröffentlichung der Afghanistan Tagebücher in Kooperation mit dem Spiegel, dem Guardian und der New York Times. Später folgten Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Julian Assange in Schweden, die zu einem Umschwung der öffentlichen Meinung führten. In Folge dessen wurde Domscheit-Berg im Streit um die richtige Ausrichtung und Kommunikationsstrategie von Assange vom Projekt suspendiert.
Wikileaks steckt in einer Krise. Auch wenn einige zentrale Aktivisten zusammen mit Domscheit-Berg ausgestiegen sind, ist Wikileaks nicht tot. Die Kriegskasse dürfte nach den beiden großen Veröffentlichungen der vergangenen Monate gut gefüllt sein. Und sicherlich wurden in den vergangenen Monaten auch weitere interessante Geheimnisse hochgeladen und warten nur auf Veröffentlichung.
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: Depub.org und die Tagesschau aus dem digitalen Jenseits
: Depub.org und die Tagesschau aus dem digitalen Jenseits Das WDR5-Medienmagazin Töne, Texte, Bilder hat mich über depub.org und Depublizieren interviewt: Depub.org und die Tagesschau aus dem digitalen Jenseits. Das wurde heute ausgestrahlt und hier ist die MP3.
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: Data Driven Journalism: Let The Data Flow
: Data Driven Journalism: Let The Data Flow Im Zeit Online Talk bei DRadio Wissen wurde heute über „Data Driven Journalism – Let The Data Flow“ diskutiert.
Daten Journalismus bezeichnet eine neue Form der Recherche und Darstellung. Verändert sich dadurch der Journalismus? Unter dem Motto „Free our Data“ – „Befreit unsere Daten“ – startete der Guardian eine Kampagne, öffentliche Datensätze frei zugänglich zu machen. Mit Erfolg: Seit Ende Januar 2010 gibt es das Datenportal der britischen Regierung data.gov.uk, auf dem frei zugängliche Datenbanken gebündelt werden. Die Transparenz, die jedem britischen Bürger offen steht, bietet auch Journalisten neue Möglichkeiten der Recherche. Data Driven Journalism (DDJ) geht aber darüber hinaus, der Recherche-Ansatz wird mit einer Veröffentlichungsform kombiniert. Ein oder mehrere Datensätze werden mit Hilfe einer Software miteinander verknüpft und analysiert, wodurch ein schlüssiger und aber vorher nicht ersichtlicher informativer Mehrwert gewonnen werden kann.
Diese neu gewonnen Informationen werden dann über interaktiven Plattformen Nutzern angeboten, die ihrerseits die Informationen durch Kommentare oder in Form von Crowdsourcing anreichern. Im Zeit Online Talk sprechen der Journalist Matthias Spielkamp, der Managing Director von Uberblic Labs Georgi Kobilarov, und der ZEIT-Entwicklungsredakteur Sascha Venohr darüber, was sich genau hinter dem Begriff Daten Journalismus verbirgt, welche Ergebnisse DDJ bis jetzt hervorgebracht hat und ob durch DDJ ein völlig neues Berufsbild geschaffen wird.
