Politischer Journalismus auf der Suche nach sich selbst

Die Sendung Hintergrund im Deutschlandfunk hat über „Politischer Journalismus auf der Suche nach sich selbst“ berichtet: Aufklärung statt Medienhype.


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Zeitungsverlage setzen wieder stärker auf Rechercheteams und die eigenen Geschichten. Dabei geht es um Marketing, aber vor allem um den guten Ruf. Denn die meinungsbildenden Medien haben in den letzten Jahren Vielfalt und Unabhängigkeit vermissen lassen.

Davon gibt es eine MP3.

2 Kommentare
  1. Uiui, „radikaler Medienkritiker“ ist er also, der Albrecht Müller. Wie wohl ein nicht-radikaler Medienkritiker aussieht ? *schmunzel* Ich bin ihm jedenfalls für seinen Einsatz, gerade im Internet, sehr dankbar. Lese gerade auch mit Begeisterung sein Buch „Die Reformlüge“. Ist jetzt schon ein paar Jahre alt, aber immer noch in vielfacher Hinsicht erschreckend aktuell. „Meinungsmache“ wird dann mein 3. Buch von ihm sein, aber da ist die Taschenbuchausgabe noch nicht erschienen. Kommt im Dezember, wenn ich mich recht entsinne.

  2. Neue Augenwischerei? Politischer Journalismus, der sich selbst hinterfragt, ist wichtig. Das Hinterfragen des politischen Systems ist aber genauso wichtig.

    Stichwort: Illiberale Demokratie.

    Politische Medien dokumentieren größtenteils unkritisch darüber, dass immer neue Kommissionen und Expertenrunden Politik machen. Sie verschweigen – aus versehentlicher Dummheit oder bewusster Ignoranz – dass hier die Machtverhältnisse verschoben werden. Das Parlament wird entmachtet. Demokratisch gewählte „Volksvertreter“ sorgen dafür, daß die Demokratie, die sie an die Macht gebracht hat, abgebaut wird. Politikwissenschaftler kennen und beschreiben dieses Phänomen. Doch es gibt keinen Aufschrei. In den Medien dürfen die Experten dann ein wenig an der Oberfläche kratzen. Das ist gut fürs Renommee, aber es hat keine Relevanz für notwendige Veränderungen.

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