Netzneutralität
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: NPP104: Andreas Bogk über Netzneutralität und Netzwerkmanagement
: NPP104: Andreas Bogk über Netzneutralität und Netzwerkmanagement Der Netzpolitik-Podcast Folge 104 ist ein Gespräch mit Andreas Bogk über Netzneutralität und Netzwerkmanagement. Andreas Bogk ist aktiv im Chaos Computer Club und war Sachverständiger in der vergangenen Anhörung der Enquete-Kommission zum Thema “Kapazitätsengpässe, Differenzierung, Netzwerkmanagement”. Den Podcast haben wir vorher aufgezeichnet und und uns aus den vorher veröffentlichen Fragen der Fraktionen per Losverfahren einige rausgezogen. Die Meinung von Andreas Bogk zur Netzneutralität ist in der Frage des Netzwerkmanagements nur eine von mehreren im Chaos Computer Club. Eine abschließende Positionierung des CCC zur Netzneutrlität gibt es noch nicht, ist aber in Arbeit.
Den Podcast gibt es als MP3 und OGG.
Ebenfalls passend zur Debatte:
Unser Definitionsvorschlag für Netzneutralität
Netzpolitik-Podcast 088: Marvin Ammori über Netzneutralität.
Netzpolitik-Podcast 081: Michael Horn über Netzneutralität und Netzwerkmanagement
Netzpolitik-Podcast 074: Simon Schlauri über Netzneutralität -
: Debatte: Jonathan Zittrain und Larry Lessig über Netzneutralität
: Debatte: Jonathan Zittrain und Larry Lessig über Netzneutralität Bei Radio Berkman gibt es ein Gespräch zwischen Jonathan Zittrain und Lawrence Lessig über Netzneutralität: Jonathan & Larry TAKE ON… Net Neutrality!
What started out as a high level policy debate among internet service providers and telecommunications geeks has since blossomed into an all out war, with battle lines ostensibly drawn between those who value free expression and innovation on one side, and free market advocates on another. The idea is that ISPs should not be allowed discriminate between any kind of content that comes over the wires to your home. The implication is that some regulator needs to step in to make sure this idea is enforced. But as with any contentious debate there are subtleties, complications, and hints that the discussion should be steered in a completely different direction. And few have a better acuity for the nuances of such a geeky topic than Jonathan Zittrain and Larry Lessig.
Everything you wanted to know about net neutrality but were afraid to ask, in this month’s segment of Jonathan & Larry TAKE ON…!
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: BitKom/Böll: Netzneutralität
: BitKom/Böll: Netzneutralität Im Rahmen der von der Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit BITKOM veranstalteten Tagung „netz:regeln – Chancen und Risiken künftiger Netzregulierung“ gab es heute zwei Panele zur Netzneutralität.
Der Titel verrät schon vieles: „künftige Netzregulierung“ impliziert ja schon dass nicht zur Debatte steht ob, sondern nur noch wie reguliert werden soll – und so verliefen dann auch die Debatten zur Netzneutralität.
Das BitKom-Panel
Im ersten Panel saßen Nikolaus Lindner (Ebay), Thomas Jarzombek (CDU, #eidg) und Jan Krancke (Deutsche Telekom AG). Vertreter der Kunden (oder ‚Bürgerrechtler’, wie Jarzombek sie nannte) suchte man vergebens, und so wurde (wie man es von der Netzneutralitätsdebatte kennt) ausschließlich vom Internet als Infrastruktur für das Anbieten kommerzieller Dienste gesprochen.
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: Irreführend: Freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate
: Irreführend: Freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate T‑Mobile darf nicht mehr ihre iPhone-Tarife mit mit „Freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate“ bewerben. Das hat das Oberlandesgericht Hamburg (OLG) entschieden (Az.: 5 U 185/08). Das berichtet Heise: Gericht: T‑Mobile muss Werbung ändern. Geklagt hatte der VoIP-Anbieter Sipgate, der seine Klage damit begründete, dass der eigene Service dort nicht verfügbar ist und das mit der unbegrenzten Datenflatrate auch sehr missverständlich sei, wenn irgendwann der Zugang extrem gedrosselt wird.
Sipgate-Geschäftsführer Thilo Salmon begrüßte die Entscheidung gegenüber heise online. Er bedauerte aber zugleich, dass die Richter nicht geklärt hätten, ob ein Tarifangebot ohne VoIP-Funktionalität generell als Internetzugang bezeichnet werden dürfe. Der Firmenchef setzte sich in der Auseinandersetzung über eine gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität daher zumindest für eine klare Kennzeichnungspflicht ein, was bei einem Anbieter konkret unter „Internet“ verstanden wird und welche Einschränkungen der Nutzer gegebenenfalls zu erwarten habe.
Erfreulich und ein erster Schritt in die Richtung, dass nur noch als Internet verkauft werden dürfte, wo auch wirklich ein neutrales Netz enthalten ist.
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: Internet-Enquete zu Netzneutralität: Gleich, ab 13 Uhr live! (Update: inkl. Link zum inoffiziellen Transcript!)
: Internet-Enquete zu Netzneutralität: Gleich, ab 13 Uhr live! (Update: inkl. Link zum inoffiziellen Transcript!) RT @alvar_f Ab 13 Uhr: Sitzung der #eidg zu Netzneutralität, öffentliche Anhörung.
In der letzten Sitzung ist vorgeschlagen worden, eine Anhörung oder ein Expertengespräch zum Thema „Kapazitätsengpässe, Differenzierung, Netzwerkmanagement“ vor allem mit Technikern abzuhalten. Die Obleute aller Fraktionen haben sich für eine Anhörung im Rahmen der Enquete-Kommission entschieden. Diese Anhörung findet am 4. Oktober 2010 statt.
Details:
http://www.bundestag.de/[…]Anhoerung_Netzneutralitaet/index.jspForum:
http://forum.bundestag.de/forum.phpStream:
http://www.bundestag.de/internetenquete/ bzw. http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.jspPS: Christian „Mr. Topf“ Scholz, der wohl aktivste Nutzer des Enquete-Forums, wird live mitschreiben: http://openetherpad.com/eidg6-transcript. Hier ist sein Transcript. Danke!
Nachtrag: Und hier gibt es einen 3 Stunden und 20 Minuten langen Videomitschnitt.
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: Netzneutralität im Telekommunikationsgesetz
: Netzneutralität im Telekommunikationsgesetz Es gibt anscheinend einen Referentenentwurf zum Telekommunikationsgesetz (TKG), der schon in Lobbykreisen herumgereicht wird, aber noch nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat (
Falls jemand diesen hat: Wir würden ihn gerne sehenHier ist er als PDF). Zumindest die Netzneutralität-relevanten Passagen gibt es hier zu sehen (PDF).Wer jetzt denkt, das klingt doch alles super, sollte sich ein Lexikon „Politik-Sprache – Deutsch“ beschaffen. Wenn da z.B. steht:
Zur Wahrung der Nutzerinteressen gehört es danach auch, den Endnutzern die grundsätzliche Möglichkeit zu gewähren, Informationen abzurufen und zu verbreiten sowie beliebige Anwendungen und Dienste zu benutzen. Nach der Erklärung der Kommission zur Netzneutralität in der Änderungsrichtlinie 2009/140/EG wird durch diese Vorgabe die Netzneutralität als politisches Ziel der Regulierung festgeschrieben.
Dann heißt das nicht, dass die Netzneutralität gesetzlich festgeschrieben wird. Sondern lediglich, dass das Regulierungsziel Netzneutralität gleichrangig mit dem Regulierungsziel Wirtschaftlichkeit gesetzt wird. Auch die „grundsätzlichen Möglichkeiten“ heißen nichts anderes als „im Regelfall, aber nicht immer und schon gar nicht unter allen Umständen“. Also keine positive Überraschung, sondern durchaus im Rahmen dessen, was man an Referentenentwurf erwarten konnte.
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: Montag: Anhörung der Enquete-Kommission zu Netzneutralität
: Montag: Anhörung der Enquete-Kommission zu Netzneutralität Am kommenden Montag findet im Rahmen der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ eine Anhörung der Arbeitsgruppe Netzneutralität statt: “Netzneutralität” – Kapazitätsengpässe, Differenzierung, Netzwerkmanagement“. Das ist etwas bedauerlich, weil die Anhörung sehr kurzfristig anberaumt wurde und ich schon eine Reise nach Ägypten zugesagt und gebucht hatte. Aber Ihr könnt dafür live dabei sein und ich muss mir die Anhörung hinterher im Stream anschauen.
Eingeladen sind die folgenden zehn Sachverständigen:
Bogk, Andreas (CCC)
von Bomhard, Sebastian (Spacenet AG)
Curran, Thomas Aidan (Deutsche Telekom AG)
Donnerhacke, Lutz (IKS GmbH)
Lüke, Falk (Verbraucherzentrale Bundesverband)
Mois, Tim (SIPGate GmbH)
Schäfer, Udo (Alcatel-Lucent AG)
Schlauri, Dr. Simon (Privatdozent Universität Zürich, Rechtsanwalt)
Schmid, Dr. Tobias (Mediengruppe RTL Deutschland)
Summa, Harald A. (DE-CIX Management GmbH)Die Fragen an die Sachverständigen findet man hier als PDF.
Ich hab übrigens keine Ahnung, bis wann man sich anmelden muss, um live dabei zu sein. Auf der Seite findet sich auch kein Hinweis. Wer es genauer wissen will, muss also das Sekretariat direkt anfragen: enquete.internet@bundestag.de. Ansonsten gibts auch den Live-Stream.
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: Engadget interviewt Tim Wu über Netzneutralität
: Engadget interviewt Tim Wu über Netzneutralität Das data-epi-spacing Blog data-epi-spacing Engadget.com data-epi-spacing hat data-epi-spacing Tim data-epi-spacing Wu data-epi-spacing über data-epi-spacing Netzneutralität data-epi-spacing und data-epi-spacing auch data-epi-spacing den data-epi-spacing damit data-epi-spacing verbundenen data-epi-spacing Verizon/Google-Deal data-epi-spacing interviewt. data-epi-spacing Davon data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing eine data-epi-spacing editierte data-epi-spacing Kurzversion data-epi-spacing und data-epi-spacing eine data-epi-spacing 35 data-epi-spacing Minuten data-epi-spacing lange data-epi-spacing Originalversion, data-epi-spacing die data-epi-spacing empfehlenswert data-epi-spacing ist. data-epi-spacing Dabei data-epi-spacing ist data-epi-spacing auch data-epi-spacing eine data-epi-spacing gute data-epi-spacing Animation, data-epi-spacing die data-epi-spacing die data-epi-spacing US-Diskussion data-epi-spacing schön data-epi-spacing beschreibt. data-epi-spacing
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: Deutsche Telekom erklärt Netzneutralität
: Deutsche Telekom erklärt Netzneutralität Das Blog schonleben.de hat ein (wahrscheinlich internes) Argumentationspapier der Deutschen Telekom veröffentlicht (PDF), wo diese (vermutlich an ihre Mitarbeiter gerichtet) ihre Linie in Sachen Netzneutralität erklärt. Auf den ersten Blick steht da erstmal nichts Neues drin, aber zwischen den Zeilen findet man doch das einige interessante Sachen.
Da haben wir z.B. dies:Reserviert die Telekom die beste Qualitätsklasse für sich?
Wenn unterschiedliche Qualitätsklassen im Netz eingeführt werden, werden wir diese der Internetwirtschaft diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen. Darüber hinaus werden wir den Kunden Netzmanagementmaßnahmen transparent kommunizieren.
Klingt erstmal gut, oder? Hier ist die Übersetzung für Euch: Natürlich kann die Internetwirtschaft diskriminierungsfrei diese Qualitätsklassen nutzen, aber dafür muss man dann bezahlen. Apropos „Netzwerkmanagementmaßnahmen transparent kommunizieren“: Warum wird das eigentlich heute nicht bereits gemacht?
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: Bitkom findet Debatte um Netzneutralität zu politisch
: Bitkom findet Debatte um Netzneutralität zu politisch Der IT-Industrieverband Bitkom findet die Debatte um Netzneutralität nicht so gelungen und möchte lieber über etwas anderes reden: Deutsche IT-Branche ringt um Position zur Netzneutralität. Dass die Deutsche Telekom bei Bitkom eines der einflußreichsten Mitglieder ist, wenn nicht sogar das einflußreichste, dürfte damit sicher überhaupt nichts zu tun haben.
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: OK GO über Netzneutralität
: OK GO über Netzneutralität Damian Kulash von der Band OK GO hat in der Washington Post einen Kommentar zur Netzneutralitäsdebatte aus Sicht eines Musikers geschrieben: OK Go on net neutrality: A lesson from the music industry.
Music is subjective, of course, so you don’t have to agree with my assessment of what’s innovative and what’s trash. But business is less so, and the past decade of the music industry is as clear an example as you can find of what happens when the depth of pockets, not the quality of ideas, is the arbiter of success. It’s been like a corporate version of the Three Stooges: absurd flailing, spectacular myopia and willful ignorance of reality. Now that the big record companies have made themselves obsolete, bands such as mine can make a better living without their help than we can with it. The lesson is that insider’s clubs don’t nurture the best ideas, which is the whole point of markets: Competition is supposed to keep everyone on their toes. Sure, it’s a drag that the radio plays such bad music, but it won’t sink our economy. Can you imagine, though, what would happen if we let the same thing happen to ideas themselves?
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: Netzneutralität: Konkreter werden
: Netzneutralität: Konkreter werden Nun gibt es also eine neue E‑Petition für den Erhalt der Netzneutralität beim Bundestag. Das ist grundsätzlich begrüßenswert. Aber eine Petition beim Bundestag sollte über allgemeine Statements hinausgehen.
„Durch eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität soll ein freies und offenes Internet sichergestellt werden! Alle Daten sollen gleich behandelt werden, kein Anbieter sollte in den Netzen „Vorfahrt“ vor anderen bekommen, kein Infrastrukturanbieter einzelne Kunden für Vorzugsbehandlungen zur Kasse bitten.“
Das ist inhaltlich nicht falsch. Aber:
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: Petition an den Bundestag: Neutrale Datenübermittlung im Internet
: Petition an den Bundestag: Neutrale Datenübermittlung im Internet Liebe Leute, so geht das nicht!
Ich kann ja nachvollziehen, wenn ihr die „Iniative Pro Netzneutralität!“ doof findet, nur weil da mit Björn Böhning ein SPD-Poltiker im Impressum steht. Wobei, nein, kann ich nicht nachvollziehen, gerade weil es keine rein parteipolitische Aktion ist und Björn sich da einmal mehr recht weit aus dem Fenster lehnt.* Ihr scheint das ja durchaus ähnlich zu sehen, immerhin hat die Initiative inzwischen fast 9.400 Unterstützer gefunden.
Was aber einfach gar nicht geht, ist, dass ihr die Petition „Internet – Neutrale Datenübermittlung im Internet vom 11.08.2010“ an den Deutschen Bundetags ignoriert. Bisher haben sich gerade einmal 1305 Mitzeichner gefunden. Das ist, da kann ich Herrn Sixtus – nach der Debatte um Google Street View – endlich auch mal wieder Recht geben, einfach peinlich.
Wenn ich also bitten darf: Hier geht es zum Petitions-Server des Deutschen Bundestags.
*Ja, ich weiß, Umfallerpartei und so. Fefe könnte das viel besser, er müsste nur wollen. Fakt ist, dass politische Totalverweigerung ziemlich bequem ist, leider aber wenig Sinn macht. Es wäre daher durchaus mal eine Überlegung wert, auch jenseits parteipolitischer Präferenzen zumindest gute Ideen zu unterstützen. Danke.
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: ePetition: Neutrale Datenübermittlung im Internet
: ePetition: Neutrale Datenübermittlung im Internet Es gibt jetzt auch beim ePetitonssystem des Deutschen Bundestages eine Petition für eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität: „Internet – Neutrale Datenübermittlung im Internet vom 11.08.2010“. Die ist zwar leider ebenfalls etwas schwammig, wie die von Pro-Netzneutralität, weil nicht genau definiert wird, welche Netzneutralität gemeint ist, aber eine Unterzeichnung tut auch nicht weh. Kann man hier mitzeichnen. Und das ist der Text:
Text der Petition
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: Infografik: 15 Fakten über Netzneutralität
: Infografik: 15 Fakten über Netzneutralität Hier ist eine nette Infografik über die US-Netzneutralitätsdebatte: „15 facts about net neutrality“.
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: DRadio Wissen: Wer kontrolliert das Internet?
: DRadio Wissen: Wer kontrolliert das Internet? Beim Online-Talk von DRadio Wissen ging es heute um Netzneutralität und die Frage „Wer kontrolliert das Internet?“ Die Diskutanten waren Falk Lüke (VZBV), Jan Philipp Albrecht (MdEP) und Fredric Ufer (VATM).
In der hektischen Debatte um Google Street View ist ein viel wichtigeres Thema völlig untergegangen: Die Diskussion um eine gesetzliche Regelung der Netzneutralität. Im Windschatten von US-Firmen wie Google und Verizon haben sich auch deutsche Provider positioniert und verlangen tiefgreifende Änderungen des Internets. Fernsehen, Telefon, Radio, diverse neue Dienste – alles wird künftig über die Datenleitungen des World Wide Web betrieben. Wer aber kontrolliert, welche Daten transportiert, gebremst oder gar blockiert werden? Die Provider wollen mitverdienen, wenn Internetriesen wie Apple oder Amazon Geschäfte über ihre Netze machen. Kritiker befürchten das Ende des freien Internets und fordern: Jedes Bit muss gleich behandelt werden. Alle Daten sind gleich.
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: Einstieg der Musikindustrie in die US-Debatte zur Netzneutralität
: Einstieg der Musikindustrie in die US-Debatte zur Netzneutralität In die US-Netzneutralitätsdebatte mischt sich nun – wie schon zu erwarten war – die Musikindustrie mit einem Brief an Google-CEO Eric Schidt ein. Insgesamt 13 Organisationen ermutigen darin
ISPs und andere Vermittler, abschreckende Maßnahmen gegen illegale Aktivitäten wie Urheberrechtsverletzungen und Kinderpornografie zu ergreifen.
Die gute alte Keule der Kinderpornografie ist gerade in Deutschland altbekannt und inzwischen schon in die Jahre gekommen, nutzt sich aber ebenso wenig ab, wie das Stichwort Terrorismus.
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: Wird aus Verizon/Google jetzt Verizon/AT&T/Cisco/Microsoft/Skype/…?
: Wird aus Verizon/Google jetzt Verizon/AT&T/Cisco/Microsoft/Skype/…? Beim Information Technology Industry Council führen jetzt Verizon, AT&T, Cisco, Skype, Microsoft und die National Cable & Telecommunications Association Gespräche über Netzneutralität. Nicht dabei ist die Open Internet Coalition, die sich für ein offenes Internet einsetzt. Die OIC war an den Gesprächen Anfang des Monats am runden Tisch der FCC beteiligt gewesen, zeigte aber anscheinend zu wenig Kompromissbereitschaft, denn die FCC brach die Gespräche wegen Aussichtslosigkeit ab.
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: Jonathan Zittrain zu Verizon/Google
: Jonathan Zittrain zu Verizon/Google Jonathan Zittrain, Harvard-Professor und Autor des Buches „The Future of the Internet and how to stop it“ (.pdf) setzt sich in einem erneuten Blogpost mit der Verizon/Google-Thematik auseinander (auch den Beitrag davor hatten wir schon empfohlen). In dem als Version 1.0 zur Aktualisierung bezeichneten Artikel setzt er sich mit Netzneutralität und der Rolle der FCC insbesondere in Hinblick auf den allseits zitierten Comcast-Vorfall, dem viel kritisieren Ausschluss kabelloser Netze, und den vielzitierten, jedoch selten konkretisierten „zusätzlichen Diensten“ auseinander.
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: eco-Positionspapier zur Netzneutralität
: eco-Positionspapier zur Netzneutralität Eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., hat ein Positionspapier über Netzneutralität zur Diskussion online gestellt: Netzneutralität und freier Wettbewerb im Internet (PDF). Auf neun Seiten wird die neutrale Struktur und Architektur des jetzigen Internets erklärt und ein kleiner Ausblick in Richtung NGN (Next-Generation_Networks) gegeben, wo mit der jetzigen Struktur gebrochen werden soll.
Insgesamt ein interessantes Positionspapier, was einige Wünsche der größeren Telekommunikationsunternehmen zum Abbau der Netzneutralität kritisch hinterfragt. Das Fazit ist:
Marktentwicklungen müssen beobachten werden, um zu gewährleisten, dass sich Marktteilnehmer nicht gegenseitig behindern oder Marktkonzentrationen gebildet und ausgenutzt werden auf Kosten anderer Marktteilnehmer, so dass beabsichtigte Wohlfahrtssteigerungen durch den Einsatz neuer Technologien allen zu gute kommen können.
Insbesondere der Erfolg des Internet als realisierte und weltweit harmonisierte IP-basierte Infrastruktur darf nicht beschädigt werden. Gerade Deutschland zählt zu den stärksten Internet-Nationen weltweit, sowohl bei Infrastruktur als auch beim Diensteangebot, und profitiert davon volkswirtschaftlich und gesellschaftlich hochgradig. Die zukünftige Wohlfahrtsentwicklung von Nationen wird sich daran scheiden, welche wettbewerbliche Offenheit, Transparenz und Optionsvielfalt im Internet gelebt wird.
