Hate Speech

  • : Facebook liest mit: Gespräche im Messenger sind nicht privat (update)
    Nutzerinnen tauschen intime Nachrichten über Facebook Messenger aus. Dabei sind sich viele nicht im Klaren, dass Facebooks Mitarbeiter mitlesen und eingreifen können.
    Facebook liest mit: Gespräche im Messenger sind nicht privat (update)

    Facebook-Mitarbeiter prüfen im Messenger verschickte Fotos und Links. Inhalte, die gegen die Regeln verstoßen, werden blockiert. Der Zugriff ist möglich, weil die Kommunikation über den Facebook Messenger standardmäßig unverschlüsselt ist.

    6. April 2018 32
  • : Mit Hass im Netz umgehen lernen – about:blank gibt Tipps
    "Don't feed the troll" oder doch lieber anzeigen?
    Mit Hass im Netz umgehen lernen – about:blank gibt Tipps

    Hasskommentare im Internet können jede*n treffen. Doch was tun, wenn auf dem eigenen Profil plötzlich der Hass-Mob tobt? In Folge 15 der Videoreihe about:blank stellt Florian Prokop kreative Antworten auf Hasskommentare vor und fragt die Hate-Speech-Expertin Ingrid Brodnig nach hilfreichen Tipps.

    Warum nicht einfach mit dem Hass Geld verdienen? Das hat sich beispielsweise die US-Amerikanerin Heather Armstrong gedacht und stellte die Kommentare auf eine mit Werbung monetarisierte Seite. Solche Beispiele zeigen, dass Betroffene den Spieß auch umdrehen können und sich nicht bloß auf die Löschung der Kommentare oder die juristische Verfolgung verlassen müssen.

    Doch es gibt nicht den einen goldenen Weg. Letztlich müssen Betroffene selber entscheiden, welche Strategie für sie funktioniert. Welche möglichen Strategien es gibt und wann diese empfehlenswert sind, verrät Expertin Ingrid Brodnig am Ende des Videos.

    Das Video findet ihr auch auf YouTube

    6. April 2018
  • : Ein NetzDG für Frankreich
    Der französische Regierungschef Édouard Philippe
    Ein NetzDG für Frankreich

    Nach Deutschland kündigt nun Frankreich an, Social-Media-Firmen zum Vorgehen gegen Hassrede auf ihren Plattformen verpflichten zu wollen. Die Regierung in Frankreich will auch auf eine europaweite Regelung drängen.

    19. März 2018 2
  • : Sechs Monate und kein bisschen Bußgeld: NetzDG bleibt ohne Strafenkatalog
    Das NetzDG wird zur Hypothek für die neue Bundesjustizministerin Katarina Barley
    Sechs Monate und kein bisschen Bußgeld: NetzDG bleibt ohne Strafenkatalog

    Eigentlich wollte die Bundesregierung in Leitlinien festlegen, wieviel die Internetkonzerne bei Verstößen gegen das umstrittene Gesetz zahlen müssen. Eigentlich. Denn auch sechs Monate nach Inkrafttreten gibt es noch keine Regelung. Vertrauliche Emails zeigen die erfolgreiche Lobbyschlacht von Google und Facebook gegen das NetzDG.

    16. März 2018 6
  • : Nach zehn Wochen: Regierungspolitiker denken laut über NetzDG-Reform nach
    Kritiker beklagen eine Löschorgie legaler Inhalte durch das NetzDG. (Symbolbild)
    Nach zehn Wochen: Regierungspolitiker denken laut über NetzDG-Reform nach

    Die Kritik gegen überzogenes Löschen von Beiträgen in sozialen Medien kommt langsam bei Union und SPD an. An der Problematik von privaten Unternehmen als Foren öffentlicher Meinung ändern jetzt gemachte Vorschläge allerdings wenig.

    9. März 2018 5
  • : Internetverband meldet starken Anstieg von Rassismus im Netz
    Die Internetwirtschaft verzeichnet einen Anstieg von Online-Beschwerden.
    Internetverband meldet starken Anstieg von Rassismus im Netz

    Der Verband der Internetwirtschaft, eco, meldet einen Zuwachs von Beschwerden, die über sein Online-Formular im letzten Jahr eingereicht wurden. Insgesamt habe man 277.256 Hinweise erhalten, was einem Anstieg von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Von all den Hinweisen seien 4.063 Fälle berechtigt gewesen, geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht (PDF) hervor. Aus der Pressemitteilung:

    Die Gesetzesinitiative rund um das umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz war 2017 ein zentrales Thema für die eco Beschwerdestelle. Dadurch gelangten Phänomene wie „Hate Speech & Co“ immer stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung: „Wir haben hohe Zuwachsraten bei Beschwerden aus dem Bereich Ras­sismus festgestellt – im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der erhaltenen Beschwerden um über 120 Prozent angestiegen“, sagt Alexandra Koch-Skiba, Leiterin der eco Beschwerdestelle. Gera­de Beschwerden aus diesem Deliktsbereich beweisen aber immer wieder, wie wichtig eine sorgfältige rechtliche Prüfung ist. „76 Prozent der gemeldeten Inhalte waren letztlich nach deutschem Recht nicht zu beanstanden und zulässig. Nicht selten werden juristische Grenz­fälle gemeldet. Es ist immer ein Balanceakt mit demokratischen Grundprinzipien“, so Koch-Skiba.

    Die Meldestelle von eco ist Teil des Systems der „regulierten Selbstregulierung“ der Internetwirtschaft und geht seit rund 20 Jahren gegen illegale Inhalte im Internet vor. Dazu kooperiert die aus sechs Mitarbeitern bestehende Stelle mit Netzbetreibern, Partnerbeschwerdestellen und Strafverfolgungsbehörden.

    6. März 2018 3
  • : Facebook beendet Experiment mit eigenem Newsfeed für Medieninhalte
    Facebooks Newsfeed ist zu einem wichtigen Verteilerkreis für Nachrichten geworden.
    Facebook beendet Experiment mit eigenem Newsfeed für Medieninhalte

    Facebook gibt seinen Versuch auf, einen zweiten Newsfeed für Medieninhalte zu schaffen. Der Internetkonzern ist zuletzt wegen der Verbreitung von Falschmeldungen und Hassbotschaften unter Druck geraten und bemüht sich darum, den Fokus des sozialen Netzwerkes weg vom Konsum von Nachrichten und hin zu „bedeutungsvollen Interaktionen“ mit anderen Menschen zu verlagern. Die Ankündigung dieser Umstellungen sorgte allerdings bei vielen Medienproduzenten für Panik. Im Facebook-Newsfeed finden Nachrichtenseiten und Unterhaltungsangebote viele ihrer Leser.

    Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über Facebooks Experiment:

    Im Testlauf gab es zwei verschiedene Ströme an Posts. Einer war fokussiert auf Bilder und andere Updates von Freunden und der Familie, ein zweiter nannte sich „Explore Feed“. Diese widmete sich den Inhalten von Facebook-Seiten, die der Nutzer likt, etwa Medienseiten und Sport-Teams. Das soziale Netzwerk hat sich dafür entschieden, den Test zu beenden und einen einzigen Feed beizubehalten. Nutzer hätten der Firma in Umfragen erzählt, dass ihnen die Änderungen nicht gefielen, sagte Adam Mosseri, der führende News-Feed-Entwickler bei Facbeook, in einer Stellungnahme. [Eigene Übersetzung]

    Das Experiment mit den getrennten Feeds begann im Oktober und fand in Bolivien, Kambodscha, Guatemala, Serbien, der Slowakei und Sri Lanka statt. Facebook testet neue Produkte und Ideen häufiger in kleineren Märkten. In den Testländern sorgte das Experiment jedoch für harte Kritik von Journalisten. Denn durch die Änderungen verloren regierungskritische Medien, die Nachrichten vor allem über soziale Medien verbreiten, klar an Reichweite.

    2. März 2018 1
  • : EU-Kommission: Immer mehr Plattformen sollen Uploads filtern
    Die EU-Kommission will immer mehr Anbieter dazu verpflichten, Nutzerinhalte auszusieben.
    EU-Kommission: Immer mehr Plattformen sollen Uploads filtern

    Derzeit ringt das EU-Parlament um seine Position zu Upload-Filtern, mit denen Urheberrechtsverletzungen unterbunden werden sollen. Derweil setzen große und zunehmend mehr kleine Plattformen auf eine zentralisierte Datenbank, die eigentlich nur Terrorpropaganda aus dem Internet verbannen helfen soll – deren Zweck aber laufend ausgeweitet wird.

    23. Februar 2018 7
  • : Jetzt amtlich: Löschregeln von Facebook und Twitter respektieren Nutzerrechte nicht ausreichend
    Jetzt amtlich: Löschregeln von Facebook und Twitter respektieren Nutzerrechte nicht ausreichend

    Die EU-Kommission hat eine Übersicht über Fortschritte und Mängel bei den AGB von Social-Media-Plattformen veröffentlicht. Darin wird deutlich, was viele schon lange anprangern: Wenn es um die Löschung von Konten und Nutzerinhalten geht, haben Nutzer nicht genügend Informations- und Widerspruchsrechte.

    15. Februar 2018 1
  • : EU-Kommission will Plattformen die Löschung von illegalen Inhalten ohne Netz und doppeltem Boden empfehlen
    Der Kommissionsentwurf zu den Empfehlungen für den Umgang mit illegalen Inhalten im Netz lässt den Plattformen freie Hand beim Zensieren
    EU-Kommission will Plattformen die Löschung von illegalen Inhalten ohne Netz und doppeltem Boden empfehlen

    In einem Entwurf für eine formelle Empfehlung an die Mitgliedstaaten spricht sich die EU-Kommission dafür aus, Internet-Plattformen wie Facebook und Youtube das Löschen aller möglicherweise rechtswidrigen Inhalte nahezulegen – ohne dabei aber zugleich auf Sicherheitsmaßnahmen gegen ausufernde Zensur durch die Plattformen zu drängen. Das schreibt die Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi) am Dienstag unter Berufung auf den geleakten Entwurf der auf Februar datierten Empfehlung auf ihrer Webseite:

    Auf der Basis keiner neuen Analysen, keiner neuen Daten und keiner dringender Probleme, die angesprochen werden müssen, spricht sich der geleakte Empfehlungsentwurf für die vollständige Privatisierung der Entscheidung darüber aus, was online akzeptabel ist und was nicht. Der einzige Schutz für Nutzerrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung sind demnach solche undurchsetzbaren Hoffnungen wie gewisse „angemessene Schutzmaßnahmen“ auf freiwilliger Basis von den Firmen eingerichtet werden. Der Entwurf erinnert die Leser zweifach daran, dass Dienstleister die „vertragliche Freiheit“ besitzen – das bedeutet, dass jegliche Schutzmaßnahmen rein optional sind. (Eigene Übersetzung.)

    Im September 2017 hatte die EU-Kommission Leitlinien für Plattformbetreiber vorgestellt. Diese sollen illegale Inhalte automatisch erkennen, sie so schnell wie möglich entfernen und mit automatischen Upload-Filtern dafür sorgen, dass sie nicht erneut hochgeladen werden. Auf Drängen der EU betreiben die Online-Riesen Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube bereits seit März 2017 eine gemeinsam befütterte Datenbank mit digitalen Fingerabdrücken, um einmal erkannte unerwünschte Inhalte automatisch und dauerhaft („take down and stay down“) von ihren Plattformen zu entfernen.

    13. Februar 2018
  • : Fake News hängen in Frankreich auf Facebook mitunter seriöse Quellen ab
    Facebook wirkt als wirksamer Verstärker für Fake News
    Fake News hängen in Frankreich auf Facebook mitunter seriöse Quellen ab

    Eine neue Studie wirft ein Schlaglicht auf den großen Erfolg einzelner Verbreiter von Falschnachrichten in dem sozialen Netzwerk. Während Fake-News-Webseiten in Frankreich und Italien kaum nennenswerte Zugriffszahlen haben, ziehen sie auf Facebook in einigen Fällen deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich als seriöse Nachrichtenquellen. Die Plattform wird damit zum Verstärker für Falschnachrichten.

    1. Februar 2018 7
  • : CSUnet: NetzDG verstößt gegen die Verfassung
    Für die konservative CSU-Politikerin Dorothee Bär verstößt das NetzDG gegen die Verfassung.
    CSUnet: NetzDG verstößt gegen die Verfassung

    Gut drei Wochen nach dem Start des Hate-Speech-Gesetzes fordert die CSU seine grundlegende Überarbeitung. Die Plattformbetreiber sollen dabei jedoch nicht aus der Verantwortung genommen werden, sondern selbst einschlägige Inhalte anzeigen.

    23. Januar 2018 9
  • : Richard Gutjahr lässt Domain von rechtsradikalem Magazin Compact pfänden
    Eine Domainpfändung tut weh und löst beim Gegner in jedem Fall eine Reaktion aus.
    Richard Gutjahr lässt Domain von rechtsradikalem Magazin Compact pfänden

    Der Journalist Richard Gutjahr wehrt sich gegen Hate Speech und Verschwörungsideologien mit juristischen Mitteln aller Art. Weil Compact ehrenrührige Verdächtigungen in Umlauf brachte und eine Gebühr nicht bezahlte, musste die rechtsradikale Postille jetzt um ihre Internetadresse bangen.

    23. Januar 2018 58
  • : Moderation nach Gutsherrenart: Wie Twitter Accounts ohne Einordnung des Kontexts sperrt
    Jörg Rupp verlor seinen Twitter-Account, ohne dass das Unternehmen einen beanstandeten Tweet in Kontext setzte.
    Moderation nach Gutsherrenart: Wie Twitter Accounts ohne Einordnung des Kontexts sperrt

    Die derzeitige Löschorgie in sozialen Netzwerken trifft nicht nur prominente Fälle wie die Streetart-Ikone „Barbara“ und das Satire-Magazin Titanic. Der Fall von Jörg Rupp zeigt, dass Twitter nach Gutsherrenart Accounts sperrt ohne sich den Kontext von Tweets anzusehen. Widerspruch beantwortet das Unternehmen mit Standardfloskeln.

    15. Januar 2018 27
  • : Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas
    Der Blogger und Menschenrechtsaktivist Wael Abbas. (Archivbild)
    Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas

    Twitter hat den Menschenrechtler und einen bekannten Chronisten der ägyptischen Revolution gesperrt – wegen Hate Speech. Was das Unternehmen dem Aktivisten genau vorwirft und ob das autoritäre ägyptische Regime Druck auf Twitter ausgeübt hat, ist nicht bekannt.

    21. Dezember 2017 2
  • : Teenagerin für Erfindung des Kopftuch-Emojis gewürdigt
    Teenagerin für Erfindung des Kopftuch-Emojis gewürdigt

    Bislang konnten Millionen von Frauen, die einen Hijab tragen, kein passendes Emoji von sich benutzen. Denn ein Emoji einer Frau mit Hijab gab es nicht, es klaffte eine Repräsentationslücke. Das hat sich mit dem Schriftsatz Unicode 10 geändert. Das Kopftuch-Emoji ist auf dem iPhone seit dem Update auf iOS 11.1 verfügbar, unter Android ist das Emoji ab Version 8.0 integriert.

    Erfunden und gefordert hat das Emoji die 16-jährige Schülerin Rayouf Alhumedhi aus Wien. Das Time Magazine listete sie wegen ihres Engagements als eine der dreißig einflussreichsten Teenager der Welt auf. Neben sehr viel Zuspruch erntet die Teenagerin jetzt auch die üblichen Hassmails von Menschen, die in der gestiegenen Diversität des Zeichensatzes den Untergang des Abendlandes wittern, berichtet Spiegel Online.

    Alhumedhi ist am Donnerstag, den 7. Dezember, beim Netzpolitischen Abend in Wien zu Gast.

    4. Dezember 2017 16
  • : Wer darf ein weißes Häkchen haben? Spontane Regeländerungen bei Twitter
    Eine Datenvisualisierung aller verifizierten deutschsprachigen Accounts.
    Wer darf ein weißes Häkchen haben? Spontane Regeländerungen bei Twitter

    In den Vereinigten Staaten hat Twitter drei Accounts das blaue Verifizierungshäkchen entzogen. Das Unternehmen räumte ein, dass Nutzer das Häkchen nicht nur als Identitätsnachweis, sondern auch als offizielle Befürwortung von Accounts verstehen könnten. Der Fall veranschaulicht, dass Twitter als private Plattform nach eigenem Gutdünken über Accounts und Inhalte verfügen kann.

    17. November 2017 3
  • : Jamaika: Hate-Speech-Gesetz soll „grundlegend überarbeitet“ werden
    Symbolbild
    Jamaika: Hate-Speech-Gesetz soll „grundlegend überarbeitet“ werden

    Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) soll laut den Jamaika-Sondierungen „grundlegend überarbeitet“ werden, berichtet das Handelsblatt. Damit konnte sich die FDP, die im Wahlkampf eine komplette Abschaffung des umstrittenen Gesetzes gefordert hatte, nicht durchsetzen. Aus Kreisen der Grünen war schon im Vorfeld der Sondierungen zu hören gewesen, dass eine völlige Rücknahme des Gesetzes nicht wünschenswert sei. Alle drei Parteien signalisieren im Streit um das Gesetz jetzt augenscheinlich Verhandlungsbereitschaft.

    Wie könnte eine solche „grundlegende Überarbeitung“ des Gesetzes aussehen? Denkbar wäre, dass das NetzDG von Jamaika auf zwei Punkte zusammengestrichen wird. Erhalten blieben dann vermutlich der „Inländische Zustellungsbevollmächtigte“, also eine Kontaktstelle, sowie die Berichts- und Transparenzpflichten. Damit wäre das Gesetz um die für die Meinungsfreiheit gefährliche Löschung von Inhalten innerhalb von 24 Stunden sowie um die zivilrechtliche Auskunftspflicht bereinigt und könnte nicht mehr so viel Schaden anrichten, gleichwohl aber die zivil- und strafrechtliche Verfolgung von Hassrede und anderen Delikten erleichtern.

    14. November 2017 6
  • : Twitter will härter gegen Hass, Belästigungen und Sexismus vorgehen
    Ein Symbolbild für Hass
    Hassrede gibt es auch auf Twitter (Symbolbild)
    Twitter will härter gegen Hass, Belästigungen und Sexismus vorgehen

    Dank einer durchgesickerten internen Mail von Twitter werden geplante Änderungen in der Moderationspolitik des Unternehmens öffentlich. Das soziale Netzwerk will in den kommenden Wochen die Regeln verschärfen.

    19. Oktober 2017 2
  • : Facebook sperrt EU-Abgeordneten Martin Sonneborn für 30 Tage (Update)
    Screenshot des Titanic-Postings.
    Facebook sperrt EU-Abgeordneten Martin Sonneborn für 30 Tage (Update)

    Martin Sonneborn, EU-Abgeordneter der Partei „Die Partei“, ist offenbar für 30 Tage bei Facebook gesperrt worden. Das berichtet der Satiriker selbst bei Twitter. Hintergrund ist vermutlich ein Posting der Titanic, in der das Satiremagazin indirekt zum Mord am österreichischen Politiker Sebastian Kurz aufruft.

    Sonneborn ist nicht der erste EU-Parlamentarier, der von Facebook mit Sanktionen belegt wird. Davor traf es schon die AfD-Politikerin Beatrix von Storch.

    Update 15:30 Uhr:

    Die Sperre ist wieder aufgehoben. Sonneborn postet wieder auf seinem Profil – das Titanic-Bild von Sebastian Kurz.

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    18. Oktober 2017 15