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: Verwaiste Werke und weise Entscheidungen
: Verwaiste Werke und weise Entscheidungen Google hat erst einmal verloren: die Vereinbarung zu Googles Buchangebot GoogleBooks (Früher: GoogleBookSearch) ist von einem New Yorker Gericht verworfen worden. Der Konzern, der viel mehr ist als seine Suchmaschine, hat eine empfindliche juristische Schlappe hinnehmen müssen: auch wer die Möglichkeit hat, die Welt aus den Angeln zu heben, kann sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen und „Friss oder stirb“ rufen.
Dabei ist Googles Büchersuche ein gleichermaßen großartiges wie größenwahnsinniges Projekt. „Das Wissen der Welt verfügbar zu machen“, wie Googles Lautsprecher es gerne verkünden, das muss man erst einmal können. Jede Menge Scanner, ziemlich gute Software und ganz schöne Stange Geld muss man für ein Projekt dieser Größenordnung aufwenden. Das kann nicht jeder, das können schon gar nicht die Gemeinde‑, Stadt- und Universitätsbibliotheken in Deutschland. Google kann das.
Aber ist das auch gut? Ja und Nein. Zum einen ist es wünschenswert, dass jemand die Werke digitalisiert, von denen ein Großteil käuflich nicht mehr zu erwerben ist, bei dem die Rechtslage unklar ist (sogenannte verwaiste Werke), noch dass sie überhaupt digital verfüg- und damit durchsuchbar wären. Zum anderen ist es nicht wünschenswert, dass es die Werke in einem digitalen Datensilo verschwinden, wie es GoogleBooks bedeutet. Es ist das Gegenteil von frei, das Gegenteil von weiterverwendbar, das Gegenteil von langfristig nutzbar. Und genau das muss eigentlich das Ziel sein: das Wissen der Welt dauerhaft zugänglich zu machen – ohne einen Schrankenwärter aus Mountain View.
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: Dieses neumodische Zeug. Heute: Suchmaschinen
: Dieses neumodische Zeug. Heute: Suchmaschinen Die beiden Doktorväter von zu Guttenberg haben mit einer beeindruckenden Erklärung ihren Ruf als kompetente Wissenschaftler etwas weiter beschädigt: Tenor ist: 2006 konnte man nicht mit Suchmaschinen nach Plagiaten suchen, deswegen sind sie reingefallen.
In der Diskussion über die Arbeit sollte man sich stets vor Augen halten, dass die Überprüfung von Dissertationen mit technischen Mitteln 2006 nicht üblich war und bis heute verbreitet (noch) nicht üblich ist. Zudem war die Erkennung von Plagiaten 2006 mit den seinerzeit vorhandenen technischen Mitteln kaum möglich. Plagiatsoftware sowie auch andere Methoden waren damals keineswegs so weit entwickelt wie heute. Selbst Google wies noch nicht die fein justierte Suchmethode wie heute auf. Speziell juristische Arbeiten einbeziehende Programme bedürfen noch heute der Weiterentwicklung. Im Interesse aller Beteiligten dürften künftig entsprechende technische Vorprüfungen auch bei Dissertationen vorzuschalten sein.
Hat Niemand die Erklärung gegengelesen, der/die 2006 schon Internet genutzt hat?
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: Google gründet Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin
: Google gründet Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin In einem Gastbeitrag für die Berliner Morgenpost hat der zukünftige Ex-Google-Chef Eric Schmidt die Gründung eines Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin angekündigt: Google gründet Zukunftsinstitut in Berlin.
Wir werden nicht nur unsere Teams in den Bereichen Vertrieb und Engineering in Deutschland massiv erweitern, sondern darüber hinaus mit erheblichem finanziellen Aufwand ein neues wissenschaftliches Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin aufbauen. Dabei werden wir mit führenden akademischen Institutionen zusammenarbeiten, um die Zukunft des Internets auf drei Feldern zu untersuchen: internet-basierte Innovationen, politische Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen rechtlichen Aspekte.
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: SEO: The Dirty Little Secrets of Search
: SEO: The Dirty Little Secrets of Search Spannende Geschichte in der New York Times über die dreckigen Tricks der Suchmaschinenoptimierung und wie diese konkret angewendet werden: The Dirty Little Secrets of Search.
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: Google Art Project: Das nicht wirklich offene Museum
: Google Art Project: Das nicht wirklich offene Museum Mit dem am 1. Februar gestarteten Google Art Projekt können von nun an 2 Milliarden Internetnutzer die 17 bedeutendsten Kunstmuseen der Welt virtuell besuchen. In Deutschland haben sich die Gemäldegalerie und die Alten Nationalgalerie in Berlin an dem Projekt beteiligt. Weitere Museen sind etwa das Museum of Modern Art in New York, die Londoner Tate Gallery, der Palast von Versailles oder das Van Gogh Museum in Amsterdam.
Nach 360°-Rundgängen durch die Museen kann man sich eine eigene Sammlung aus den insgesamt 1 061 Gemälden zusammenstellen, sie kommentieren und sie per Twitter oder Facebook mit Freunden teilen. Jedes Museum hat zudem ein Gemälde ausgewählt, das mit einer „Gigapixel“-Fototechnologie aufgenommen wurde. Die Staatlichen Museen zu Berlin haben beispielsweise die Werke „Der Kaufmann von Gisze“ (1532) von Hans Holbeins d. J. und „Im Wintergarten“ (1879) von Edouard Manet beigesteuert.
Wie könnte man da annehmen, dass ein solches Projekt nicht dem freien Zugang zu Kunst, Kultur und Wissen dient? In vielen Medien wurde eher positiv über das Projekt berichtet.
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: Vorträge zum Urheberrcht
: Vorträge zum Urheberrcht Google hat im Dezember in Berlin einen Abend zum Thema „Urheberrecht für die Informationsgesellschaft“ veranstaltet und dazu drei spannende Redner/innen eingeladen. Von den Vorträgen gibt es jetzt Videomitschnitte.
Fred von Lohmann, Youtube.
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: Disconnect Extension
: Disconnect Extension Der ehemalige Google-Mitarbeiter Brian Kennish hat eine Extension für Googles Webbrowser Chrome entwickelt, die die Cookies und Javascripte von Twitter, Google, Facebook und ein paar anderer Datenkraken blockiert.
Im Gegensatz zu anderen beliebten Privacy-Extensions für z.B. Mozilla Firefox geht diese Extension aber nicht gegen eine Klasse von Programmen vor, die sich in einer bestimmten Form verhalten – sondern reagiert spezielle auf die Techniken, die die großen Datenkraken anwenden. Zusätzlich kommt mir mein Browser jetzt auch noch schneller vor.
Wer die Extension verbessern oder sie auf Mozilla portieren möchte kann das tun: Sie ist ein Open-Source-Projekt. -
: Google Streetview ist in 20 Städten gestartet
: Google Streetview ist in 20 Städten gestartet Google Streetview ist heute in 20 Städten offiziell gestartet. Man gelangt zum Dienst über maps.google.de. Bei einer Adresse muss man dann das orangene Männchen von der Navigation auf der Karte positionieren. Mal schauen, wann die ersten Personen gefunden werden, die unverpixelt sind und weitere Geschichten, wie in Wohnungen/Häuser reinschauen können. Die besten Funde könnt Ihr gerne in den Kommentaren ergänzen.
Danke an aSak für die Ergänzung der Städte in den Kommentaren: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.
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: Streetview-Debatte: Typisch deutsch?
: Streetview-Debatte: Typisch deutsch? Muss man eigentlich noch was über Streetview schreiben? Jetzt, wo es soweit ist (Wobei, die brilliante Idee mit den Sehenswürdigkeiten hätte ich mir schützen lassen sollen … ‚)? Nö, Hal Faber hat schon alles gesagt, was zu sagen war:
Typisch deutsch könnte man die Debatten über Streetview nennen, wäre da nicht der Großtöner Jeff Jarvis, der sich in der Zeit als Freund Deutschlands auskotzen kann über das Deutschnet. Jarvis ärgert sich über das Verbot, Geodaten und Gesichtserkennung zu kombinieren unter Verweis auf die Toten durch Katrina und das Erdbeben in Haiti. Kleiner geht es nicht, dem deutschen Wesen amerikanische Werte zu vermitteln, die noch nichjt mit Monopoly eingeübt worden sind. Im Gegenzug poltert die denkfaulste Stütze der Gesellschaft von Zwangsräumung und Enteignung. Irgendwo dazwischen tummeln sich die Spinner der Aktion verschollene Häuser. Wer am lautesten schreit, wer den schlimmsten Vergleich findet, siegt.
Klar, man könnte noch darauf hinweisen, dass Oberstaufen seine 15 Minuten Ruhm hatte (Und dabei ignorieren, dass so eine Nummer nur genau einmal funktioniert, „Technikfreundlichkeit und Kreativität“ hin oder her). Oder darauf, dass die bedauerlichen Fehler bei Google langsam aber sicher zu einem running gag werden, über den keiner mehr lachen kann.
Wenn ich allerdings nur noch einen Link frei hätte, würde ich lieber auf diesen Kommentar von Benedikt Köhler verweisen. Da steht im Prinzip alles drin, was ich schon immer zum Thema schreiben wollte.
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: Street View: 244.000 Widersprüche, ~12% Verpixelungsquote?
: Street View: 244.000 Widersprüche, ~12% Verpixelungsquote? … so berichtet heute u.a. die FAZ via dpa:
Google habe exakt 244 237 Anträge erhalten, schrieb der verantwortliche Produktmanager Andreas Türk. Das entspreche 2,89 Prozent der Haushalte in den zwanzig Städten.
Der Hinweis (Update: hier im Original bei Google), es hätten „2,89 Prozent der Haushalte in den zwanzig Städten“ widersprochen, erscheint mir in diesem Zusammenhang freilich irreführend.
Der (Prozent-)Anteil der zu verpixelnden Gebäude in der „Straßensicht“ dürfte jedenfalls deutlich höher ausfallen, da bei Mietshäusern mit mehreren Dutzend Haushalten bereits ein einziger Widerspruch zur Verpixelung eines größeren Wohnblocks führen kann. Ich würde an dieser Stelle gerne auf Martin Weigerts Überschlagsrechnung bei Netzwertig.com von Ende September verweisen, glaube aber, dass sich Martin an einer entscheidenden Stelle verschätzt hat.
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: Zahl des Tages: 244,237
: Zahl des Tages: 244,237 Die Zahl des Tages ist 244,237. Soviele Widerpsürche hat Google für seinen Streetview-Service aus den 20 startenden Städten erhalten. Google verweist erstmal darauf, dass dies ja nur 3% aller Haushalte seien: How many German households have opted-out of Street View?
We’re now close to launching Street View imagery for the 20 biggest cities in Germany and we’ve counted the number of households in those cities which decided to opt-out. Out of a total of 8,458,084 households we received 244,237 opt-outs, which equals 2.89% of households. Two out of three opt-ots came through our online tool.
Viel spannender ist ja die Frage, wieviele Widersprüche hat Google über diese 20 Städte hinaus erhalten? Das dürfte ja nochmal einige mehr sein und diese Zahl verschweigt die Google-PR gerade. Zumal die Zielgruppe Einfamilienhausbesitzer mit Spießerfaktor eher außerhalb der großen Städte wohnt, die sich am ehesten Sorgen darum machen, dass ihr Haus demnächst im Internet stehen könnte.
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: Buugle – was Google kann können wir schon lange!
: Buugle – was Google kann können wir schon lange! Alexander Lehmann hat einen neuen Film gemacht. Nach Facebook ist nun Google irgendwie dran: Buugle – was Google kann können wir schon lange!
Deutschland im Jahre 2010. Die Datenkrake „Google“ kündigt ihren neuen Dienst „Google Steetview“ an. Medien, Bürger und Politiker laufen Sturm. In einem bisher unbekanntem Maß wird die Privatssphäre unbescholtener Bürger durch das Datensammelmonster „Google“ verletzt. Doch haben sie in der Eile ein ganz anderes Projekt völlig aus den Augen verloren. Denn seit einiger Zeit arbeitet die Bundesregierung, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen, an einem eigenen System zum Abbau der lästigen Privatssphäre: Buugle. Buugle – was Google kann können wir schon lange!
Lustige sind „Buugle-Kontoview“ aka SWIFT und „Buugle-bodyview“ aka Nacktscanner.
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: Streetview Deutschland – Sneak Preview
: Streetview Deutschland – Sneak Preview Netter Ausblick auf Google Streetview, nach der Hälfte der Zeit wird die Story etwas anders.
Einige Vorab-Eindrücke des demnächst auch in Deutschland startenden Streetview-Dienstes. Chausseestraße, Berlin.
Streetview Deutschland – Sneak Preview from Gu Guck on Vimeo.
Und nun die Frage ans Publikum: Was möchte der Filmemacher damit aussagen? Schreibt Eure Interpetationen in die Kommentare.
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: Lessig und Zittrain diskutieren über Wettbewerb
: Lessig und Zittrain diskutieren über Wettbewerb Bei Radio Berkman gibt es eine interessante Debatte zwischen Lawrence Lessig und Jonathan Zittrain über „Take On… Competition“ zu hören.
The year was 1998. Cher’s autotune anthem Believe was one of the year’s biggest hits, Titanic had swept the Oscars, and in some sterile software campus in the Northwest, Bill Gates was rehearsing a deposition. It’s been over 12 years since Gates’ and Microsoft’s anti-trust battle with the Department of Justice and the Federal Trade Commission first hit the courts. It is still seen as a watershed for the management of technology companies in the dot com age. But in the dozen years that have passed, people are still speculating whether the anti-trust case against Microsoft made any difference, and whether the software and technology companies of today are engaging in anti-competitive practices similar to or more risky than the ones that got Microsoft in trouble.
Who are the Microsofts of today? Facebook? Apple? Google? And how do we manage competition in the digital age?
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: Eric Schmidt: „Don’t Be Evil?“ video – Final Version
: Eric Schmidt: „Don’t Be Evil?“ video – Final Version Lustiges Video von ConsumerWatchdog zu den aktuellen Äußerungen von Google-CEO Eric Schmidt: Our new „Don’t Be Evil?“ video – Final Version.
(Danke an Kirsten)
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: Ungelöste Probleme: Wenn Daten in der Cloud verschwinden
: Ungelöste Probleme: Wenn Daten in der Cloud verschwinden Christiane Schulzki-Haddouti hat im Kulturkampf-Blog auf zeit.de über die Probleme mit der Regulierung von Cloud-Computing gebloggt: „Wenn Daten in der Cloud verschwinden“.
Am Beispiel von Google und seinen international verteilten Rechenzentren beschreibt sie Fragestellungen, die nicht so einfach zu beantworten sind:
Fraglich ist zudem, ob europäische Nutzer den ihnen auf dem Papier gewährten Datenschutz mit allen Konsequenzen einfordern könnten. Würden die bestehenden Abkommen dies in der Praxis tragen? Daraus ergeben sich zahlreiche, bislang ungeklärte Fragen: Unter welcher Jurisdiktion werden Daten von deutschen Privatpersonen und Unternehmen verarbeitet, die Google Docs verwenden? Welches Recht gilt, wenn ausländische Strafverfolgungsbehörden oder gar Geheimdienste von ihren territorialen Rechten Gebrauch machen und auf die Daten aus irgendeinem Grund zugreifen wollen? Transferiert Google die Daten dann schnell in den Bereich einer anderen Jurisdiktion oder gewährt es, den nationalen Gesetzen entsprechend, Zugriff?
Konsequenterweise müssten die Vereinten Nationen hier eine Lösung schaffen, was allerdings (zumindest mittelfristig) noch unrealistischer ist, als das Safe-Harbour-Abkommen mit den USA auf EU-Ebene neu zu verhandeln.
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: Datenschutz-Problem gelöst: Einfach mal den Namen ändern
: Datenschutz-Problem gelöst: Einfach mal den Namen ändern Google-Chef Eric Schmidt ist ja gerade auf Interview- und Vortragsreise in seiner Mission, Anonymität im Netz in Frage zu stellen. Der neueste Lacher ist die Idee, dass Jugendliche einfach mit 18 ihren Namen wechseln können sollten, damit ihre ganzen Jugendsünden im Netz unter ihrem alten Namen nicht mehr mit ihrer Person in Verbindung gebracht werden könne.
“[Schmidt] predicts, apparently seriously, that every young person one day will be entitled automatically to change his or her name on reaching adulthood in order to disown youthful hijinks stored on their friends’ social media sites.”
Tolle Idee, denkt man sich, wenn man etwas unbekümmert an die Sache rangeht.
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: Wie ich lernte, Sondersicherzeitszonen zu lieben (Nun mit Bild!)
: Wie ich lernte, Sondersicherzeitszonen zu lieben (Nun mit Bild!) Unter dem Titel „Wie ich lernte, Street View zu lieben“ hat sich Kai Biermann heute bei Zeit Online in einem sehr intelligenten Text mit Google Street View auseinandergesetzt. Damit meine Leseempfehlung hier nicht nur aus einem Zweizeiler besteht, habe ich einen kurzen Kommentar verfasst (bei Zeit Online noch nicht freigeschaltet, die Links und die Illustration gibt es nur hier):
Vielleicht sollte ich es gleich zu Beginn schreiben: Ich habe nichts gegen Street View. Die meisten Überlegungen von Kai Biermann würde ich unterschreiben. Bei der Abgrenzung der „Sondersicherheitszone“ gegenüber dem „öffentlichen Raum“ hingegen kam ich ins Grübeln.
Anmerkung: Biermann argumentiert, dass eine „Sicherheits-“ bzw. „Sondersicherheitszone“, z.B. um das Kanzleramt, im öffentlichen Raum akzeptabel sei, „weil die besondere Bedrohung schwerer wiegt als unser Recht, diesen öffentlichen Raum so zu nutzen, wie wir es für richtig halten.“ Ich finde das Bild diskussionswürdig.
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: Googles Gier opfert die Netzneutralität
: Googles Gier opfert die Netzneutralität Bei Techcrunch gibt es einen sehr lesenswerten Artikel über Googles Netzneutralität. Der Artikel bringt keine neuen Informationen – ist aber ein Meisterwerk der emotionalen Schreibweise.
„Das Internet“ ist sich einig, dass Google es mit seinem Verizon-Vorschlag verkaufen möchte.
There’s no clear consensus as to why Google is selling us out, but the consensus is that they are.
Gestern hat Google in seinem Blog seine Position
erklärtmit PR zerwaschen und „das Internet“ noch mehr verärgert. -
: Das Streetview-Sommerloch
: Das Streetview-Sommerloch Google-Streetview soll dieses Jahr noch in 20 Städten gestartet werden und eigentlich ist alles schon dazu gesagt. Wir halten uns hier auch eher mit Kommentaren zurück, weil das Thema nur Schwarz-Weiß diskutiert wird. Kurzzusammenfasung der beiden Lager, leicht überspitzt: Die einen finden das alles unkritisch super und die anderen dämonisieren den Dienst. (Wen meine Meinung dazu interessiert, kann hier ein Interview bei Stern.de lesen.)
Richtig skurill und absurd wird die öffentliche Debatte aber, wenn die dpa einen Artikel mit Statements von Jürgen Drews (Das ist der abgehalftete Schlagersänger mit exhibitionistischen Tendenzen aus dem Kornfeld) und Gaby Dohm (In der Prä-Internetzeit war die mal eine Krankenschwester in der Schwarzwaldklinik im ZDF) tickert.
Oder wenn aufgebrachte Rentner sich von Zeitungen vor ihrem Haus ablichten lassen und das Foto dann im Netz erscheint. Unverpixelt und nur in 2D