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Eric Schmidt: „Don’t Be Evil?“ video – Final Version

Lustiges Video von ConsumerWatchdog zu den aktuellen Äußerungen von Google-CEO Eric Schmidt: Our new „Don’t Be Evil?“ video – Final Version.


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12 Kommentare
  1. Obwohl die Animation vielleicht ein paar wichtige Probleme anspricht, kann ich das Teil kein bisschen ernst nehmen und muss sagen, dass ich nach dem Anschauen eher auf der Seite von Google wäre. Polemischer Quatsch.

  2. wie schon erwähnt! NICHTS IST UMSONST!! Ihr benutzt GOOGLE jeden Tag und habt noch nie einen Cent gezahlt, kommt euch das nicht komisch vor??

    Passt auf bei Facebook,Google usw. all diese Daten wird es länger geben als euch!

  3. Ich versteh die Fokussierung auf Google nicht. Es gibt massenhaft Unternehmen, auch in Deutschland, die für ihre Dienste direkt Geld von den Nutzern nehmen und trotzdem mit den personenbezogenen Daten zusätzlich Geld machen. Das größte Unternehmen, das mir dazu einfällt, ist immerhin die Deutsche Post AG.

    Meine Daten werden also so oder so von irgendjemandem gesammelt und monetarisiert, und wenn ich nicht als Einsiedler in der Blockhütte leben will, dann nutze ich doch lieber die Dienste, die a) meist viel besser als die der Konkurrenz sind, und b) kostenlos (im herkömmlichen Sinne) obendrauf.

  4. „If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place.“

    Da kann ich jetzt nicht sagen, dass er damit so Unrecht hätte. Zumal, oder gerade da, es sich ja bei Google um ein privates Unternehmen handelt, dessen Dienste man nicht nutzen muss. ‚Dienst gegen Daten‘ ist doch ein faires Angebot. Muss man selber entscheiden, ob es einem das wert ist.

    Ich habe aus Datenschutzgründen auch kein Konto bei Google. Aber wenn ich mir eins erstellen würde, dann hieße das wohl, dass ich bereit wäre, meine Daten im Gegenzug herzugeben.

    Eine „Do not track me“-Liste (abgesehen von der Schwierigkeit sowas umzusetzen) würde diese Leute für Google ja als Kunden unattraktiv machen und Google könnte ihnen auch einfach den Dienst verweigern. Das liefe im Endeffekte darauf hinaus, dass sie einen anderen Dienst nutzen, und mal ernsthaft: Das hätte man mit einer persönlichen Entscheidung auch geschafft. Ich weiß nicht, warum es da Gesetze braucht. Was ich mir höchstens vorstellen könnte, wären klarere Formulierungen in den AGBs, so dass man entscheiden kann, ob man bereit ist zu zahlen.

  5. Die Datennutzung geht schon extrem weit, keine Frage. Ob das Video wirklich hilfreich ist, die Problematik zu erläutern bzw. das Bewußtsein dafür zu schärfen, sei dahingestellt – ich denke, eher nicht. Lamentieren hilft ja auch nicht viel, so lange es keine Alternativen gibt. Es kommen doch wohl nur Privatleute an einem Google-Account vorbei, oder?

  6. Nicht besonders lustig, schon eher diffamierend und im Sinne einer ausgewogenen Diskussion um Privatsphäre auch nicht besonders zielführend. Ich finde es schon bedenklich, das Netzpolitik in so eine tiefe Schublade greift. Ausgewogene Berichterstattung ist das nicht.

    Übrigens lässt die Organisation hinter diesem Spot Ihre Seitenbesucher auch mit Google Analytics tracken: http://www.businessinsider.com/anti-google-privacy-group-consumer-watchdog-is-tracking-your-clicks-with-google-analytics-2010-9

  7. Was für eine platte, unsinnige und unlustige Animation.

    Und klar, jeder der Google gut findet, ist ein kleines Kind, dass es nicht besser weiss und nur kostenlose Eiscreme will. Alle Erwachsenen wissens natürlich viel besser.

    Ehrlich, so einen Rotz könnt Ihr euch hier auf netzpolitik sparen…

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