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  • : Google Streetcar zurĂŒck ĂŒberwachen
    Google Streetcar zurĂŒck ĂŒberwachen

    Berlin, Germany | Google Car Tracking | F.A.T. Lab_1265542951702Die KĂŒnstlergruppe Free Art and Technology (F.A.T.) Lab hat sich auf der Transmediale kreativ mit Google-Kritik auseinander gesetzt. Dabei ist auch diese Aktion entstanden, wo man in Berlin einem Google Streetcar einen GPS-Tracker angehĂ€ngt hat und die Fahrt mit Google-Maps auf einer Karte dokumentiert hat.

    F.A.T. Lab has tracked down the Google streetcar with a GPS tracker. Come help us find and tell your friends about the evils being committed by Google’s streetviews car and crew.

    Bei F.A.T. Lab im Blog gibts noch mehr nette Aktionen.

    Update: HÀtte man sich denken können, war eine Kunst-Aktion und nicht real.

    7. Februar 2010 26
  • : Interview: Richard Sennett ĂŒber PrivatsphĂ€re
    Interview: Richard Sennett ĂŒber PrivatsphĂ€re

    Spannendes Interview mit dem US-Soziologen Richard Sennett ĂŒber PrivatsphĂ€re bei Spiegel-Online. Der Titel ist etwas Schlagzeilen-orientiert, der Inhalt des Interviews ist besser: „Die Stasi war eine Organisation wie Google“.

    15. Januar 2010 3
  • : Reaktionen auf Google vs. China
    Reaktionen auf Google vs. China

    Einen Tag spĂ€ter gibt es zahlreiche Kommentare und Analysen zur AnkĂŒndigung von Google, in China eventuell/wahrscheinlich nicht mehr ihre Services zensieren zu wollen.

    Jens Ohlig war gestern fĂŒr den Chaos Computer Club live bei Phoenix zu sehen:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten EndgerĂ€t Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur DatenschutzerklÀrung von YouTube/Google

    Zur DatenschutzerklÀrung von netzpolitik.org

    Spannend sind die „Four possible explanations for Google’s big China move“ von Ethan Zuckerman.

    Skeptisch bleibt Evgeny Morozov: Doubting the sincerity of Google’s threat.

    Jonathan Zittrain hofft auf mehr UnterstĂŒtzung von Google bei der Umgehung von Zensur: Google takes on China.

    Computerworld vertieft die Frage, was eigentlich im Hintergrund bei den Attacken passiert ist: Google attack part of widespread spying effort.

    Die richtigen Fragen stellt Rebecca MacKinnon: Will Google stand up to France and Italy, too?

    Und Johnny Haeusler schreibt ĂŒber Vertrauen: Google, Google ĂŒber alles?

    14. Januar 2010 13
  • : Die 10 x 10 Gebote fĂŒr die digitale Welt
    Die 10 x 10 Gebote fĂŒr die digitale Welt

    Peter Glaser hat in seinem Blog die „Die 10 x 10 Gebote fĂŒr die digitale Welt“ aufgeschrieben. Und die sollte man gelesen haben:

    Jahrtausendealt ist die Form der zehn Gebote, auch in der Gegenwart wird sie in immer neuen Variationen mit Botschaften befĂŒllt. Kaum ein Bereich ist so sehr von UmbrĂŒchen und VerĂ€nderungen erfaßt wie die Computer- und Netzwelt. Und nirgendwo scheint aber auch die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von jeweils zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der digitalen Welt. Ich hab mal zehn davon zusammengestellt:

    14. Januar 2010 2
  • : Google vs China
    Google vs China

    Im offiziellen Firmenblog hat Google heute einen Strategiewechsel in der eigenen China-Politik angekĂŒndigt, der es in sich hat: A new approach to China. Vorausgegangen sind wohl Attacken gegen die eigene Infrastruktur und Diebstahl von Firmengeheimnissen, die ihre Heimat in China haben sollen. Dabei soll es konkret u.a. um Attacken auf Google-Accounts von Menschenrechtlern gegangen sein. Interessant ist aber, dass der Diebstahl von Firmengeheimnissen in einem Nebensatz erwĂ€hnt wird und der ganze Spin der Story in Richtung der Menschenrechts-Sache geht. Google spricht aber auch davon, dass gegen rund 20 andere große Firmen Ă€hnliche Attacken gefahren wurden. Nun arbeitet man mit den US-Behörden zusammen, um die Attacken zu untersuchen.

    13. Januar 2010 63
  • : Springer (vs.|&) Google: Mit Cloaking zum Erfolg?
    Springer (vs.|&) Google: Mit Cloaking zum Erfolg?

    Seit gestern ist ein Großteil der Inhalte des Hamburger Abendblattes im Internet nur noch kostenpflichtig erhĂ€ltlich. Auch wenn der – laut Stefan Niggemeier fĂŒr Mitarbeiter und Leser gleichermaßen ĂŒberraschende – Schritt des Springer-Blattes fĂŒr das Netz auf den ersten Blick keinen sonderlich großer Verlust bedeuten dĂŒrfte, ist er doch mit einer klaren Ansage verbunden: Bei Hamburgs grĂ¶ĂŸtem Lokalblatt ist’s vorbei mit kostenlos.

    Vorbei? Wirklich? Nun, ausser natĂŒrlich, man stellt den so genannten „User Agent“ des eigenen Webbrowser so ein, dass er sich als Google-Bot ausgibt, wie bereits gestern in einem Tweet des Kölner Pressefotografen Peter Wafzig zu lesen war.

    16. Dezember 2009 34
  • : Nicht Google ist böse, sondern US-Behörden
    Nicht Google ist böse, sondern US-Behörden

    Überraschung! Auf Daten, die bei Google gespeichert sind, kann selbstverstĂ€ndlich auch von US-Sicherhietsbehörden zugegriffen werden. Was bisher eher wie eine Verschwörungstheorie klang, ist nun von Google-Chef Eric Schmidt aufgedeckt worden. Christian Stöcker beschreibt das und einiges anderes auf Spiegel-Online: Google will die Weltherrschaft.

    Als eine Moderatorin des US-Fernsehsenders CNBC Google-Chef Eric Schmidt am Montagabend nach all den Daten fragte, die sein Konzern ĂŒber Internetnutzer besitzt, sagte Schmidt einen denkwĂŒrdigen Satz: „Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfĂ€hrt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.“ Wer aber „wirklich diese Art von PrivatsphĂ€re“ brauche, mĂŒsse sich nicht ĂŒber Suchmaschinen wie Google Sorgen machen, die solche Daten selbstverstĂ€ndlich speicherten. Sondern ĂŒber die US-Behörden. Denn der Patriot Act erlaube unter UmstĂ€nden auch Zugriff auf die Daten, die Google ĂŒber seine Nutzer sammelt. Schmidts Satz verrĂ€t gleich drei beunruhigende Haltungen: Erstens, so kann man ihn interpretieren, sind Sie selbst schuld, wenn Sie es heute noch wagen, Geheimnisse haben zu wollen. Zweitens weiß Google schon lĂ€ngst verdammt viel ĂŒber Sie. Und drittens wird der Konzern all die Informationen, die er ĂŒber Sie hat, nicht gegen Sie verwenden – denn das dĂŒrfen nur Regierungsbehörden.

    Danke fĂŒr die Klarstellung.

    8. Dezember 2009 53
  • : Google schrĂ€nkt „First Click Free“ ein
    Google schrĂ€nkt „First Click Free“ ein

    Google geht auf die Anbieter von Paid Content zu und ermöglicht es Teilnehmern an seinem „First Click Free“-Programm in Zukunft, den Service auf fĂŒnf Zugriffe pro Tag zu beschrĂ€nken.

    Die Angebote von Verlagen, die sich an „First Click Free“ beteiligen, werden auch dann von Google durchsucht, wenn sie hinter einer Paywall versteckt sind. Bedingung ist allerdings, dass der mit der Suche gefundene Artikel dann auch kostenlos angesehen werden kann: Der „erste Klick“ auf die kostenpflichtige Seite ist gratis.

    Google begrĂŒndet das damit, dass man kein „Cloaking“ erlauben wolle: Dem Nutzer dĂŒrfe kein anderer Inhalt angezeigt werden als der Suchmaschine. In der Praxis hieß das bisher allerdings, dass man beliebig viele Inhalte einer kostenpflichtigen Seite fĂŒr lau lesen konnte, wenn man sie ĂŒber Google fand.

    Diesem Schlupfloch wird mit der neuen Regelung ein Riegel vorgeschoben: Verlage können sich dafĂŒr entscheiden, die „First Click Free“-Regelung so einzuschrĂ€nken, dass nur noch fĂŒnf Aufrufe pro Tag kostenlos sind. Danach wird dem Nutzer die ĂŒbliche Aufforderung angezeigt, sich zu registrieren oder ein Abo abzuschließen.

    2. Dezember 2009 8
  • : Verlage vs. Google: ACAP, das intelligente robots.txt
    Verlage vs. Google: ACAP, das intelligente robots.txt

    Wolfgang Michal beschĂ€ftigt sich auf Carta mit dem Automated Content Access Protocol (ACAP), der „intelligenten“ Version von robots.txt: „ACAP ist Digitales Rechte-Management (DRM).“

    ACAP regelt, anders als das Protokoll robots.txt, nicht nur ob, sondern auch wie Suchmaschinen auf Webseiten-Inhalte zugreifen dĂŒrfen. WĂŒrden sich Google & Co. daran halten, bekĂ€men Verlage und andere Website-Betreiber betrĂ€chtliche Macht ĂŒber die Suchmaschinen-Anbieter.

    Aktuell spielt ACAP im Streit zwischen Verlagen und Suchmaschinen eine relativ geringe Rolle. Es dĂŒrfte aber zu den vielen „SĂ€ulen“ gehören, auf denen die Verlage laut Christoph Keese ihre zukĂŒnftige Strategie errichten wollen.

    Verlage contra Google: Der vergessene Kampf um ACAP auf Carta.

    2. Dezember 2009 2
  • : Wir brauchen ein Google-Gesetz
    Wir brauchen ein Google-Gesetz

    Zeit.de hat die Netzforscherin Jeanette Hofmann zum Google-Books-Abkommen interviewt: Wir brauchen ein Google-Gesetz.

    ZEIT ONLINE: Verschafft sich Google mit der groß angelegten Digitalisierung ein Monopol?

    Hofmann: Die jetzige Überarbeitung der ursprĂŒnglichen Vereinbarung von Google Blooks versucht die Gefahr einer Monopolstellung Googles zu vermindern. Ich bin aber skeptisch, ob die Regelung weit genug geht. Aus meiner Sicht sollte es gesetzliche Regelungen geben, die gleiche Bedingungen fĂŒr alle Organisationen schaffen, die an einer Digitalisierung von gedruckten Werken interessiert sind. Der Umstand, dass Google anderen Anbietern nun die Möglichkeit einrĂ€umt, den Zugang zu digitalen Werken zu verkaufen, ist zwar schön, aber keine saubere Lösung fĂŒr unseren kĂŒnftigen Umgang mit vergriffenen und verwaisten Werken.

    18. November 2009 15
  • : „Google hat ein wirtschaftliches Interesse an Meinungsfreiheit“
    „Google hat ein wirtschaftliches Interesse an Meinungsfreiheit“

    Am gestrigen Nachmittag lud Google in Berlin zu der Veranstaltung Breaking Borders, wo eine Reihe illustrer Namen ĂŒber die Meinungsfreiheit im Zeitalter des Internets diskutierten.

    Der Gesamttenor des Nachmittags mit drei Keynotes und einer Podiumsdiskussion war eindeutig, dass „Internet und neue Medien helfen, Redefreiheit auszuweiten“, wie es der GeneralsekretĂ€r der Reporter ohne Grenzen, Jean-François Julliard, formulierte. Von der in gewissen Kreisen gehegten MentalitĂ€t, den Medienwandel nicht wahrhaben zu wollen, war nichts zu spĂŒren. Der GeneralsekretĂ€r des Europarates, ThorbjĂžrn Jagland, wurde da sehr deutlich:

    The internet is helping people develop the world – either you understand this or you will disappear like the Communist regimes.

    Interessant war, die Haltung von Google zur Redefreiheit zu hören. Rachel Whetstone sprach davon, dass Google ein wirtschaftliches Interesse an Redefreiheit habe: „Je mehr Informationen sich online befinden, desto grĂ¶ĂŸere Möglichkeiten haben wir, Geld zu verdienen.“ Deutlich wird, dass Google Informationen vor allem quantitativ sieht. Dazu, dass der Konzern unter anderem in China seine Suchergebnisse zensiert, meinte Whetstone: „Es ist beser, einen Großteil der Informationen anzubieten als ĂŒberhaupt keine Informationen.“ In solchen repressiven Regimes wirke das Internet wie eine Bresche in einem Damm.

    4. November 2009 6
  • : Google-Maps: Chinesische Blogger hinter Gittern
    Google-Maps: Chinesische Blogger hinter Gittern

    BoingBoing verweist auf eine Karte bei Google-Maps, die viele hinter Gittern sitzende chinesische Blogger mit dem Standort ihres GefÀngnis anzeigt.

    china_prison_googlemaps

    Ist zwar alles auf chinesisch, aber trotzdem eine schöne Visualisierung.

    [Danke an Johannes]

    12. Oktober 2009 9
  • : Heute: Konferenz „Google Books und die Zukunft des Wissens“
    Heute: Konferenz „Google Books und die Zukunft des Wissens“

    Die Entwicklungen zu Google Books gehen weiter, jetzt wollen wohl Zeitungs- und Zeitschriftenverlage beim Bundeskartellamt eine beschwerde gegen Google einreichen. FĂŒr Kurzentschlossene findet heute in Berlin eine Fachtagung mit dem Titel Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens statt:

    In einer eintĂ€gigen Konferenz gehen das Goethe-Institut, die Heinrich-Böll-Stiftung und iRights.info den Fragen nach, was das Vorhaben Googles fĂŒr Leser, Verlage und Autoren bedeutet, vor welchen Herausforderungen diese angesichts der Digitalisierung von WissensbestĂ€nden stehen und wie die Zukunft des Urheberrechts aussehen könnte.

    Mit dabei sind Matthias Spielkamp (iRights.info), Peter Glaser, Annette Kroeber-Riel (Google), Dr. Irene Pakuscher (Leiterin des Referats Urheber- und Verlagsrecht im Bundesministerium der Justiz) und weitere. Das Programm gibt’s auf iRights.info. Es gibt auch einen Video-Stream.

    Update: Der Livestream hat sich geÀndert und ist im Artikel zu sehen.

    Update 2: Ilja Braun von iRights.info bloggt live.

    2. Oktober 2009 5
  • : Wikileaks: Lycos Deutschland Zensurliste?
    Wikileaks: Lycos Deutschland Zensurliste?

    Bei Twitter macht gerade der Link zu einer „Liste gesperrter Domains“ die Runde, die die Suchmaschine Lycos in Deutschland bis Ende 2008 benutzt haben soll. Ob sie tatsĂ€chlich „eine wichtige Perspektive fuer die angehenden Debatten um Zensursystem in Deutschland wie auch dem Rest von Europa“ bietet, wie Wikileaks orakelt, kann man gleichwohl diskutieren.

    Zumindest auf den ersten Blick schaut es so aus, als ob es sich bei einem großen Teil der 318 EintrĂ€ge um Angebote handelt, die Lycos im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes aus der Anzeige fĂŒr Suchergebnisse nehmen musste. Ein paar der gelisteten Seiten deuten auch auf Phishing oder mögliche BetrugsfĂ€lle hin.

    NatĂŒrlich ist jede Manipulation von Search Engine Result Pages grundsĂ€tzlich problematisch, inbesondere wenn sie nicht transparent erfolgt. Auf der andere Seite kommt die Aufregung vielleicht etwas spĂ€t. Entsprechende Eingriffe sind seit vielen Jahren ĂŒblich.

    20. September 2009 16
  • : Wer sollte die digitale Bibliothek kontrollieren?
    Wer sollte die digitale Bibliothek kontrollieren?

    Andere Aspekte der Diskussion um Google-Books hat in den USA NPR gesendet: Who Should Control The Virtual Library? In einem rund 30 Minuten StreitgesprĂ€ch diskutierten Fred Von Lohmann von der Electronic Frontier Foundation und Daphne Keller von Google ĂŒber Monopole und die PrivatsphĂ€re der Leser.

    Google stands to be the single repository for millions of the world’s books. Advocates applaud the organization and the access a digital library can afford. But critics worry about monopoly and profit motives, and what it means for readers’ privacy.

    Hier ist die MP3.

    19. September 2009
  • : Hamburger ErklĂ€rung: Google und der Zoodirektor
    Hamburger ErklÀrung: Google und der Zoodirektor

    Malte Welding hat im Blogblick der Netzeitung einen schönen Überblick zur derzeitigen (ziemlich bizarren) Journalismus-/Urheberrechts-Debatte verfasst: Google und der Zoodirektor.

    Verlage gegen Google, Journalisten gegen Blogger, bloggende Journalisten gegen journalistischen Contentdiebstahl – die Lage ist unĂŒbersichtlich, aber mit ein wenig Anstrengung entwirrbar. Aber der Reihe nach: Stellen Sie sich einmal vor, Sie wĂ€ren Zoodirektor. 50 Prozent Ihrer Besucher kĂ€men mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Busunternehmer, Bahn und Taxifahrer bezahlen zwar keinen Cent fĂŒr die FĂŒtterung der Tiere, verdienen aber sehr ordentlich an den Zoobesuchern. Da ist es doch nur allzu verstĂ€ndlich, dass Sie als Zoodirektor Geld von den Transportunternehmern fordern. «Aber das ist doch Unsinn», sagen Sie, «der Zoodirektor profitiert doch schon von den Verkehrsbetrieben, denn sonst kĂ€men nur FußgĂ€nger.» Aber bedenken Sie doch bitte: Sie sind der Zoodirektor! «Ach so. Ja, dann sollen die bezahlen!» Sehen Sie. So einfach ist das. Und schon haben Sie die Hamburger ErklĂ€rung verstanden.

    5. August 2009 9
  • : Lawrence Lessig on the Google Book Search Settlement
    Lawrence Lessig on the Google Book Search Settlement

    AudioBerkman hat den Mitschnitt einer Diskussion mit Lawrence Lessig ĂŒber das Google Book Search Settlement online gestellt: Lawrence Lessig on the Google Book Search Settlement – “Settlements: Static goods, dynamic bads”

    Larry Lessig, Professor of Law and founder of the Stanford Center for Internet and Society speaks at the Berkman Center workshop “Alternative Approaches to Open Digital Libraries in the Shadow of the Google Book Search Settlement” held July 31, 2009.

    Hier ist die MP3.

    4. August 2009
  • : Das Netz funktioniert durch Kopieren
    Das Netz funktioniert durch Kopieren

    Die FAZ hat ein Interview mit Vinton G. Cerf von Google zur Copyright-Problematik, Netz-Trends und etwas Netzzensur: „Das Netz funktioniert durch Kopieren“.

    HĂ€ufig ist den Internetnutzern gar nicht bewusst, welche Inhalte illegal sind, und sie verstoßen gegen das Urheberrechtsgesetz.

    Die Copyright-Problematik entsteht doch dadurch, dass das Netz durch Kopieren funktioniert. Ein Browser kopiert eine Datei von einem Webserver und interpretiert sie dann fĂŒr die Darstellung im World Wide Web. Copyright hat historisch immer so funktioniert, dass der Vertrieb von Werken in physischer Form wie BĂŒcher, CDs, DVDs, Magazine, Zeitungen, Videokassetten oder LPs kontrolliert wurde. Digitale Informationen können nun mal leicht kopiert und verteilt werden. Dadurch entsteht ein Problem mit dem herkömmlichen Urheberrecht.

    Wie kann dieses Problem gelöst werden?

    Viele Produzenten wollen ihre Information auf flexibleren Wegen teilen, als es traditionelle Urheberrechte erlauben. Die „Creative Commons“- und „Copyleft“-Ideen sind beispielsweise Versuche, die Optionen fĂŒr Produzenten und Rechteinhaber zu erweitern. Es bedarf noch mehr kreativen Denkens unter Technikern und Regierungen, um Alternativen zu den aktuellen und antiquierten Urheberrechten zu entdecken, die eben nicht im Universum des Internets funktionieren.

    28. Juli 2009
  • : Google Book Search und Datenschutz
    Google Book Search und Datenschutz

    Die Electronic Frontier Foundation beschĂ€ftigt sich auch mit der Google Book Search – aber anders als es der Heidelberger Appell & Co. tun. Im Grundsatz unterstĂŒtzen sie das Projekt, weil es den öffentlichen Zugang zu BĂŒchern massiv befördern wird. Aber es gibt Bedenken, ob die PrivatsphĂ€re der Lesenden auch geschĂŒtzt und beachtet wird: Don’t Let Google Close the Book on Reader Privacy!

    As Google expands its Google Book Search service, adding millions of titles, it will dramatically increase the public’s access to books. More and more people will soon be browsing, reading and purchasing books online. But Google may be leaving out the privacy we have come to expect, with systems that monitor the digital books you search, the pages you read, how long you spend on various pages, and even what you write down in the margins. To ensure that our privacy remains at least as strong online as it is in the physical world, Google needs to do more. With the ACLU of Northern California and the Samuelson Clinic at UC Berkeley, EFF has written a letter to Google CEO Eric Schmidt, demanding that Google take specific steps to protect your freedom to read privately. We’ve asked that Google only respond to legitimate warrants when the government comes calling, for example, and we’ve asked that they not share your private reading data with third parties without your permission, among other things.

    Konkret gibt es diese Forderungen an Google:

    * Protect your reading records from government and third party fishing expeditions by responding only to properly-issued warrants and court orders, and by letting you know if someone has demanded access to information Google has collected about you.
    * Make sure that you can still browse and read anonymously by not forcing you to register or give personal information and by deleting any logging information for all services after a maximum of 30 days.
    * Separate data related to Google Book Search from any other information the company collects about you, unless you give it express permission.
    * Give you the ability to edit and delete any information collected about you, transfer books from one account to another without tracking, and hide your „bookshelves“ or other reading lists from others with access to your computer.
    * Keep Google Book Search information private from third parties like credit card processors, book publishers, and advertisers.

    Man kann bei der EFF eine Massen-Mail an Google unterzeichnen und abschicken. Mal schauen, wie die Reaktion von Google ist und ob die Google Book Search die PrivatsphÀre der Nutzer achten wird. Denn:

    As Michael Chabon, author of The Yiddish Policemen’s Union: A Novel, put it: „If there is no privacy of thought — which includes implicitly the right to read what one wants, without the approval, consent or knowledge of others — then there is no privacy, period.“

    23. Juli 2009 6
  • : Google Book Search Settlement
    Google Book Search Settlement

    Alexander Macgillivray von Google war bei einer Berkman Luncheon-Session um ĂŒber das „Google Book Search Settlement“ zu sprechen. Davon gibt es eine MP3.

    The proposed Google Book Search settlement creates the opportunity for unprecedented access by the public, scholars, libraries and others to a digital library containing millions of books assembled by major research libraries. But the settlement is controversial, in large part because this access is limited in major ways: instead of being truly open, this new digital library will be controlled by a single company, Google, and a newly created Book Rights Registry consisting of representatives of authors and publishers; it will include millions of so-called “orphan works” that cannot legally be included in any competing digitization and access effort, and it will be available to readers only in the United States. Alexander Macgillivray, Deputy General Counsel for Products and Intellectual Property at Google (and soon to be General Counsel of Twitter) chats about the Google Book Search Settlement, its intricacies, pros, and cons, and responds to provocative questions and comments.

    Ethan Zuckerman hat mitgebloggt: Alex MacGillivray explains the Google Books settlement.

    22. Juli 2009 4