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Reaktionen auf Google vs. China

Einen Tag später gibt es zahlreiche Kommentare und Analysen zur Ankündigung von Google, in China eventuell/wahrscheinlich nicht mehr ihre Services zensieren zu wollen. Jens Ohlig war gestern für den Chaos Computer Club live bei Phoenix zu sehen: Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir…

  • Markus Beckedahl

Einen Tag später gibt es zahlreiche Kommentare und Analysen zur Ankündigung von Google, in China eventuell/wahrscheinlich nicht mehr ihre Services zensieren zu wollen.

Jens Ohlig war gestern für den Chaos Computer Club live bei Phoenix zu sehen:

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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Spannend sind die „Four possible explanations for Google’s big China move“ von Ethan Zuckerman.

Skeptisch bleibt Evgeny Morozov: Doubting the sincerity of Google’s threat.

Jonathan Zittrain hofft auf mehr Unterstützung von Google bei der Umgehung von Zensur: Google takes on China.

Computerworld vertieft die Frage, was eigentlich im Hintergrund bei den Attacken passiert ist: Google attack part of widespread spying effort.

Die richtigen Fragen stellt Rebecca MacKinnon: Will Google stand up to France and Italy, too?

Und Johnny Haeusler schreibt über Vertrauen: Google, Google über alles?

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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13 Kommentare zu „Reaktionen auf Google vs. China“


  1. […] Eine Zusammenstellung von Beiträgen zu dem Thema findet sich noch bei Netzpolitik. Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches, Gruseliges, Politisches | Tags:Überwachung, […]


  2. […] Netzpolitik.org findet man eine Sammlung von Links zu Beiträgen, die die richtigen Fragen stellen. Keine […]


  3. […] hat dazu mal ein paar differenzierte Meinungen gesammelt und verlinkt–Meinungsfreiheit gehört nicht zu den Menschenrechten. Sie ist ein Bürgerrecht. Nichtsdestotrotz […]


  4. Also, obwohl Google sicherlich auch aus Image-Gründen diese Strategie eingeschlagen hat, finde ich das finanzielle Argument, dass Google sowieso schwach in China vertreten war angesichts eines Marktanteils von ca. 30% schon recht schwach. Wenn es nur um Geld ginge wäre es vermutlich klüger gewesen im Land zu bleiben, zumal der spätere Wiedereinstieg wohl wesentlich schwieriger sein wird.

    Das soll überhaupt nicht heißen, dass Google selbstlos ist, bloß scheinen hier finanzielle Gründe nicht im Vordergrund gestanden zu haben. Auch die Hackerangriffe und eventuelle Industriespionage werden wohl Google zu denken gegeben haben. Die Mischung hat’s gemacht.

    Für Google bleibt ja sowieso noch Indien, gibt’s ja eh bald mehr Leute da.


  5. […] Morozov puts it in his post “Doubting the sincerity of Google’s threat” [via netzpolitik.org]: “Google was in need of some positive PR to correct its worsening image (especially in […]


  6. Mathias

    ,

    Wie kann man denn bitte in so vielen Sätzen genau nichts sagen? Herr „Äh, Ähm“ Johlig ist ein Fail auf ganzer Linie.


  7. Google vs. China – The Good vs the Evil?…

    Nun sind schon ein paar Tage nach der Ankündigung Googles vergangen, nicht mehr in China zensieren zu wollen. Zeit
    genug mal etwas reflektiert darüber nachzudenken. Netzpolitik.org hat bereits ein paar Reaktionen aus
    diversen Medien gesammelt. Der Teno…


  8. Ronald

    ,

    @Mathias, kann mich deiner Meinung nur anschließen. Ich habe nur unter Qualen bis zum Ende durchgehalten.


  9. Evgeny Morozov hat übrigens gestern nachgelegt. Er macht „computational arrogance“ bei Google verantwortlich für deren Fehleinschätzung des Regimes. Da ist was dran: Wir Techies neigen schon dazu, die Welt durch eine ganz besondere Brille zu sehen. Siehe dazu meinen Blogeintrag „Eric Schmid und die Arroganz des Computers“ (http://tinyurl.com/ydvn46x)


  10. […] im Hause Google zum Überlaufen gebracht: Google möchte seine Suchergebnisse in China nicht mehr zensieren und droht deshalb mit Rückzuck. Die chinesische Regierung scheint jedoch nicht einlenken zu […]


  11. Google als Retter der Meinungsfreiheit in China. Wenn ich da mal nicht lache.

    Ich arbeite bei einem von Usern gemeinsam geschriebenen Online-Magazin namens netzpublik (http://www.netzpublik.de). User schreiben und diskutieren dort gemeinsam an Beiträgen bevor diese veröffentlicht werden.

    Im Redkationsbereich haben wir gerade einen sehr interessanten Beiragsentwurf hierzu, zum Thema Google in China. Der Arbeitstitel heisst: “Google’s Rückzug aus China – Gut für das Unternehmens-Image aber bedeutungslos für die Meinungsfreiheit” und bringt es auf den Punkt. Google droht mit einem Rückzug aus China, aber sicherlich nicht um gegen die Zensur und Meinungsfreiheit dort zu protestieren, auch wenn es das Unternehen nach außen gerne anders darstellt.


  12. […] das Thema (worum es eigentlich geht, weiss aber nur Google) schon zur Brust genommen. Marek, die Netzpolitiker und viele, viele andere […]

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