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  • : Offener Brief an das Silicon Valley: Die Verantwortung der Tech-Giganten in der Ära Trump
    trump
    Donald Trump. (Archivbild)
    Offener Brief an das Silicon Valley: Die Verantwortung der Tech-Giganten in der Ära Trump

    Die Big-Data-Forscherin Kate Crawford wendet sich in einem öffentlichen Appell an das Silicon Valley und ruft Unternehmen dazu auf, sich unethischen Anfragen der Trump-Administration zu widersetzen. Um Gefahren vorzubeugen, brauche es zudem mehr Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung und Datensparsamkeit.

    24. Januar 2017 10
  • : NSA-Untersuchungsausschuss: Google & Co verweigern öffentliche Aussage
    Diese Firmen wollen nicht in der Öffentlichkeit ĂŒber die Snowden-EnthĂŒllungen aussagen.
    Diese Firmen wollen nicht in der Öffentlichkeit ĂŒber die Snowden-EnthĂŒllungen aussagen. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/iphonedigital/25555208090">iphonedigital</a>
    NSA-Untersuchungsausschuss: Google & Co verweigern öffentliche Aussage

    Die CEOs der vier wichtigsten US-Internetunternehmen weigern sich, vor dem NSA-Untersuchungsausschuss (NSAUA) auszusagen. In einer Pressemitteilung verurteilen der Ausschuss-Vorsitzende Patrick Sensburg und die Obleute der Bundestagsfraktionen das Schweigen der Firmen. Der Obmann der SPD, Christian Flisek, spricht gar von einem „abgestimmten Vorgehen eines Schweigekartells“.

    Eigentlich sollten die CEOs von Facebook, Microsoft, Alphabet (Google) und Apple heute vor dem NSAUA Stellung nehmen zu den Snowden-EnthĂŒllungen. Der Whistleblower machte unter anderem die Zusammenarbeit von US-Firmen mit der NSA öffentlich. Obwohl fĂŒr auslĂ€ndische Zeugen keine Pflicht besteht, vor dem NSAUA auszusagen, waren die Unternehmen anscheinend bereit, am Ausschuss teilzunehmen.

    Bis zur RĂŒckmeldefrist am letzten Donnerstag meldete sich niemand. Erst gestern und heute kamen Absagen von Google und Facebook. Microsoft und Google schlugen vor, in einer nichtöffentlichen Sitzung auszusagen. Aufgrund des hohen Interesses in der Bevölkerung lehnte der Ausschuss dies ab.

    19. Januar 2017 12
  • : Internationale Herausgabe von „elektronischen Beweismitteln“: Es wird eng in der Cloud
    Oft bleibt bei in der "Cloud" gespeicherten Inhalten unklar, wo sich die Daten physisch befinden. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/U9fBPG9jZeY">Daniel</a>
    Internationale Herausgabe von „elektronischen Beweismitteln“: Es wird eng in der Cloud

    Bei digitalen Ermittlungen stehen die Behörden hÀufig vor dem Problem, dass die begehrten Daten auf Servern im Ausland liegen oder die Diensteanbieter nicht auf Herausgabeverlangen reagieren. Die EU-Kommission arbeitet deshalb an einheitlichen Standards. Einige Firmen kooperieren bereits.

    8. Dezember 2016 17
  • : Warum die Uploadfilter der Internetkonzerne eine Gefahr fĂŒr die Meinungsfreiheit sind
    UnerwĂŒnschte Bilder werden mittels digitalem Fingerabdruck in einer Datenbank gespeichert. (Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/96604491@N02/9716690217/sizes/o/">cwnewserpics</a>
    Warum die Uploadfilter der Internetkonzerne eine Gefahr fĂŒr die Meinungsfreiheit sind

    Facebook, Youtube, Twitter und Microsoft bauen eine gemeinsame Datenbank auf, um gegen terroristische Inhalte im Internet vorzugehen. Das soll die Verbreitung von Propaganda erschweren, bedeutet aber privatisierte Rechtsdurchsetzung und intransparente Zensur durch die Unternehmen.

    6. Dezember 2016 38
  • : Neue Chrome-API: Google lĂ€sst Werbetreibende messen, wann ihre Anzeigen gesehen werden
    Foto: <a href="https://unsplash.com/search/measurement?photo=p3Pj7jOYvnM" target="_blank">Veri Ivanova</a> unter <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank">CC0-Lizenz</a>.
    Neue Chrome-API: Google lÀsst Werbetreibende messen, wann ihre Anzeigen gesehen werden

    Google ergĂ€nzt seinen Chrome-Browser um eine Programmierschnittstelle, die es Werbetreibenden ermöglichen soll, genau zu messen, wann ihre Anzeigen gesehen wurden. Die „Intersection Observer“ genannte API ist Teil einer Reihe von jĂŒngst angekĂŒndigten Maßnahmen, mit denen Googles Werbenetzwerk DoubleClick fĂŒr seine Kunden das „viewability measurement“ verbessern möchte. Nachdem der Technologie- und Werberiese seine NutzerInnen mit Account seit dem Sommer dazu ermutigt, einer ZusammenfĂŒhrung der ĂŒber Google-Dienste und ĂŒber DoubleClick-Cookies gesammelten Informationen zuzustimmen, ist dies ein weiterer Schritt der umfassenden Verzahnung der beiden Werbesysteme.

    Dass Werbeunternehmen daran interessiert sind zu messen, ob ein Werbeelement auf einer Seite nicht nur geladen, sondern (gerade bei grĂ¶ĂŸeren Fenstern oder mobil) auch im aktiven Sichtfeld war, ist dabei nicht neu. Wohl aber, dass ein Hersteller fĂŒr diesen Zweck ein Analyse-Tool direkt in die Architektur des Browsers integriert. Wer immer noch Google Chrome nutzt, sollte sich also bewusst machen: PrimĂ€rer Zweck dieses Browsers ist es, das Verhalten seiner NutzerInnen möglichst exakt zu erfassen.

    Nachtrag: Auch beim Mozilla Firefox und Microsoft Edge wird mit „Intersection Observer“-APIs experimentiert. Danke fĂŒr den Hinweis, Norbernd!

    6. Dezember 2016 33
  • : HintertĂŒren oder Trojaner? Neues EU-Netzwerk sucht Antworten auf „Herausforderungen von VerschlĂŒsselung“
    „BewĂ€ltigung der Herausforderungen von VerschlĂŒsselung“, Herausgabe von elektronischen Beweismitteln: Das neue EU-Netzwerk EJCN. (Bild: Eurojust)
    HintertĂŒren oder Trojaner? Neues EU-Netzwerk sucht Antworten auf „Herausforderungen von VerschlĂŒsselung“

    Die EU-Mitgliedstaaten debattieren weiter ĂŒber den Zugang von Sicherheitsbehörden zu verschlĂŒsselter Kommunikation. Zur Wahl stehen geschwĂ€chte Kryptostandards oder der vermehrte Einsatz von Staatstrojanern. Zudem könnten in den USA liegende Inhalte von Internetdienstleistern direkt angefragt werden.

    30. November 2016 5
  • : Google verteilt erneut Millionen an europĂ€ische Medienprojekte
    Google verteilt erneut Millionen an europÀische Medienprojekte

    Im Rahmen der zweiten Runde seiner Digital News Initiative fördert Google auch 22 Medien aus Deutschland. Darunter befinden sich auch zahlreiche große Medienunternehmen.

    17. November 2016 8
  • : Browsernutzung: Monokultur auf Rechnern, Vielfalt beim Handy
    Grafik: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/">CC-BY-ND</a> <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Statistisch-gesehen-Mobile-Vielfalt-und-stationaere-Monotonie-der-Browser-3460846.html">heise online/Statista</a>
    Browsernutzung: Monokultur auf Rechnern, Vielfalt beim Handy

    Heise hat zusammen mit Statista die weltweite Browsernutzung visualisiert. Dabei fĂ€llt auf, dass auf MobilgerĂ€ten noch eine relative Vielfalt der Browser vorherrscht. Sogar hier fast unbekannte Browser wie der UC Browser sind in manchen LĂ€ndern marktfĂŒhrend:

    Auf stationĂ€ren GerĂ€ten hat sich jedoch Googles Chrome fast weltweit durchgesetzt. Ausnahme ist unter anderem Deutschland, wo noch der Firefox fĂŒhrt:

    9. November 2016 23
  • : YouTube und GEMA einigen sich: Weniger Sperrbildschirme, aber keine Rechtssicherheit
    YouTube und GEMA einigen sich: Weniger Sperrbildschirme, aber keine Rechtssicherheit

    Nach jahrelangem Rechtsstreit haben sich die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA und Google auf einen Vertrag zur VergĂŒtung von Musikinhalten auf YouTube geeinigt. Details der Vereinbarung bleiben vertraulich, mangels höchstrichterlicher Entscheidung fehlt es weiterhin an Rechtssicherheit.

    1. November 2016 33
  • : Funktioniert das deutsche Leistungsschutzrecht? Die Bundesregierung prĂŒft
    Im Koalitionsvertrag haben sich die Parteien auf die Evaluation geeinigt.
    Im Koalitionsvertrag haben sich die Parteien auf die Evaluation geeinigt. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a> via Wikipedia/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koalitionsvertrag_der_18._Wahlperiode_des_Bundestages#/media/File:Unterschrift_des_Koalitionsvertrages_der_18._Wahlperiode_des_Bundestages.jpg">Martin Rulsch</a>
    Funktioniert das deutsche Leistungsschutzrecht? Die Bundesregierung prĂŒft

    Nach langem Warten gab die Bundesregierung nun bekannt, das deutsche Leistungsschutzrecht zu evaluieren. AngekĂŒndigt hat sie das bereits 2013 im Koalitionsvertrag, konnte sich aber erst jetzt dazu durchringen, ihr Versprechen umzusetzen. Auf die Ergebnisse der ÜberprĂŒfung mĂŒssen wir jedoch weiterhin warten.

    27. Oktober 2016 6
  • : PokĂ©mon Go gibt Forderung von VerbraucherschĂŒtzern nach, sammelt aber weiterhin Daten
    Foto: CC BY 2.0 Sadiediane https://www.flickr.com/photos/sadiediane/4267327909
    PokĂ©mon Go gibt Forderung von VerbraucherschĂŒtzern nach, sammelt aber weiterhin Daten

    Spielentwickler Niantic hat eine Abmahnung von VerbraucherschĂŒtzern in Sachen PokĂ©mon Go akzeptiert und wird seine Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen fĂŒr das Spiel anpassen. Datenschutzfreundlich wird das Spiel dadurch noch nicht. Wer nicht mehr aktiv spielt, sollte Account und Daten löschen lassen.

    24. Oktober 2016 2
  • : Einfach nicht nutzen: Kommunikation mit Google-Messenger Allo ist unsicher
    Wem PrivatsphÀre und Datenschutz am Herzen liegt, sollte Allo nicht nutzen. Foto: <a herf="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC-BY-NC-ND 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/enthythez/2554613062/sizes/l">EnthY theZ</a>
    Einfach nicht nutzen: Kommunikation mit Google-Messenger Allo ist unsicher

    Google hat seinen neuen Messenger Allo vorgestellt. Der Messenger macht eigentlich auch nur das, was andere Messenger machen. Außer, dass dort der neue „Google Assistant“ integriert ist und man im Chat direkt Google-Suchen abfahren kann, wie bei heise.de ausfĂŒhrlich beschrieben ist. DafĂŒr speichert der Messenger standardmĂ€ĂŸig – und das ist im Jahr 2016 nun wirklich unverantwortlich – alle Nachrichten und alle Chats ohne Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung auf den Servern von Google ab. Google kennt also die Kommunikationsinhalte und kann damit die Messengernutzung der User analysieren, wie Motherboard ausfĂŒhrt.

    Allo, geht’s noch?

    In frĂŒheren AnkĂŒndigungen hatte Google die PrivatsphĂ€re des Messengers noch als Feature angepriesen. Nun heißt es, dass die Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung den intelligenten Funktionen entgegenstehe. PrivatsphĂ€re spielt also bei Allo keine Rolle. Die Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung im „Inkognito-Modus“ muss man als Nutzer immer wieder selbst einschalten. Das ist fehleranfĂ€llig, und im „Inkognito-Modus“ funktioniert dann auch der „Google Assistant“ nicht, der den Messenger von anderen unterscheidet. Das alles ist unpraktisch und verleitet zu unsicherer Kommunikation, bei der Google alle Inhalte der Chats kennt.

    Die Idealkombination fĂŒr sichere Kommunikation ist eine gute Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung und ein offener Quellcode. Beide Anforderungen erfĂŒllt Allo nicht. Es gibt zahlreiche Alternativen, die in Sachen Sicherheit und PrivatsphĂ€re besser sind. Man kann also nur dazu aufrufen, die App nicht zu nutzen.

    21. September 2016 31
  • : Snowden’s Legacy: Hearing in the Parliamentary Enquiry Committee
    Europasaal vor der Sitzung.
    Snowden’s Legacy: Hearing in the Parliamentary Enquiry Committee

    During last week’s session, the German Parliament’s NSA Inquiry Committee tried to resolve many looming questions. Who controls and oversees the surveillance systems of intelligence agencies? What legislative progress has been made in the past years? How could we remedy the situation in the future? The answers were mostly chastening.

    13. September 2016 3
  • : Politische Beeinflussung: Mit zielgerichteter Werbung gegen den Islamischen Staat
    Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/emiliokuffer/6384294717/sizes/l">emiliokuffer</a>
    Politische Beeinflussung: Mit zielgerichteter Werbung gegen den Islamischen Staat

    Eine Kampagne unter Beteiligung der Google-Tochter Jigsaw hat das Such- und Browserverhalten von Menschen genutzt, um gegen die Propaganda des Islamischen Staates vorzugehen. Jetzt soll das Programm auf rechtsradikale GewalttÀter in den USA ausgeweitet werden.

    8. September 2016 19
  • : Lobbyorganisation will Hersteller von Betriebssystemen zu Urheberrechtspolizei machen
    Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/f-andrey/6820397580/sizes/k/">FAndrey</a>
    Lobbyorganisation will Hersteller von Betriebssystemen zu Urheberrechtspolizei machen

    Wenn es nach einer schwedischen Lobbyorganisation ginge, sollen Apple, Microsoft und Google in Zukunft Urheberrechte durchsetzen. Microsoft hat eine solche Klausel schon in der Nutzungsvereinbarung.

    4. August 2016 28
  • : YouTube verweigert Download-Option fĂŒr Creative-Commons-Videos
    Youtube will die Weiternutzung von Creative Commons Videos nicht vereinfachen. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/karljonsson/488412425/sizes/o/">jonsson</a>
    YouTube verweigert Download-Option fĂŒr Creative-Commons-Videos

    YouTube erlaubt die Lizenzierung von Videos unter einer Creative-Commons-Lizenz, die Weiternutzung der Videos möglichst einfach machen soll. Eine Download-Option fĂŒr solche Videos fehlt jedoch und daran dĂŒrfte sich anscheinend so schnell auch nichts Ă€ndern.

    15. Juli 2016 18
  • : Sehen, was Google ĂŒber dich speichert
    So muss "My Activity" aussehen, wenn man seinen Google-Account so datensparsam wie möglich fÀhrt.
    Sehen, was Google ĂŒber dich speichert

    Google versucht gegenĂŒber den Nutzern zumindest in Teilen eine Transparenz herzustellen, was ĂŒber sie gespeichert wird. Neuestes Tool dabei ist die Anzeige „My Activity“ im Google-Account. Dort lassen sich tageweise die AktivitĂ€ten von Android, Chrome, Maps, Suche, Bildersuche und YouTube ansehen. Eine Art Vollprotokollierung des digital-mobilen Lebens, die einige Nutzer ganz schön erschrecken dĂŒrfte. Deswegen diese Anzeige ruhig mal Freunden, Eltern und Verwandten zeigen. NatĂŒrlich mit deren Account.

    Wer die Datenschutzeinstellungen seines Accounts restriktiv und datenschĂŒtzend eingestellt hat, sollte unter „My Activity“ nichts sehen. Alle anderen haben die Möglichkeit, ihre Datenschutzeinstellungen im Google Account zu korrigieren, die interessenbezogene Werbung auszuschalten und die Tage in My Activity zu löschen. Eine gebĂŒndelte Löschung ist auch möglich.

    Wer datenschutzmĂ€ĂŸig auf Nummer sicher gehen will, muss ĂŒbrigens Google komplett meiden.

    29. Juni 2016 17
  • : Lobby-DrehtĂŒr: Google stellt in zehn Jahren 65 Regierungsvertreter aus EU-Staaten ein
    Von der Regierung durch die DrehtĂŒr direkt zu Google. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/">CC-BY-NC-SA 2.0 </a> <a href="https://www.flickr.com/photos/zrendavir/3074941476/sizes/l">Zrendavir_ </a>
    Lobby-DrehtĂŒr: Google stellt in zehn Jahren 65 Regierungsvertreter aus EU-Staaten ein

    Das Google Transparency Project hat herausgefunden, dass in den letzten zehn Jahren 80 Personen sowohl bei EU-Regierungen wie auch bei Google angestellt waren. Google stellte im untersuchten Zeitraum 65 Regierungsvertreter ein, wĂ€hrend 15 Google-Mitarbeiter in Regierungsdienste wechselten. FĂŒnf Personen wechselten gar von der Regierung zu Google und dann zurĂŒck in Regierungsdienste.

    Google’s government hiring blitz is part of a renewed drive to boost its influence in European policy circles after a tentative deal to settle the European Commission’s antitrust investigation fell apart in 2014. Dame Margaret Hodge, who has served as a member of parliament for the Labour Party since 1994, said Google’s quest to gain influence in the public sphere by making strategic hires is an integral part of its business model. “I have absolutely no doubt it’s part of their strategy,” she said in an interview. “Google deliberately nurtures that culture and I have absolutely no doubt that they see it as strategically important to be as close as they can to government.”

    Den grĂ¶ĂŸten Sprung machte Googles BeschĂ€ftigungsoffensive im Jahr 2011, just nachdem die EU kartellrechtliche Untersuchungen gegen Google einleitete. Die meisten Wechsel von der Regierung zu Google hat Großbritannien mit 26 FĂ€llen zu verzeichnen.

    Diese so genannten DrehtĂŒr-BeschĂ€ftigungen sind problematisch, weil sie Unternehmen direkten Zugang zu Personal und Informationen von Regierungen verschaffen.

    6. Juni 2016 5
  • : Hatespeech-Verabredung zwischen EU-Kommission und Internetfirmen: NGOs kritisieren WillkĂŒr
    <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" >CC BY 2.0</a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/zeevveez/7186553884/" >zeevveez</a>
    Hatespeech-Verabredung zwischen EU-Kommission und Internetfirmen: NGOs kritisieren WillkĂŒr

    EU-Kommission und Onlineplattformen feiern sich fĂŒr freiwillige Maßnahmen gegen Hatespeech, aus der Zivilgesellschaft kommt Widerspruch: Privatisierung von Zensur, schwammige Kriterien, mangelnde QualitĂ€tskontrolle. Aus Protest gegen den Enstehungsprozess beenden NGOs ihre Mitwirkung am EU-Internetforum.

    1. Juni 2016 10