Digital Rights
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: IFPI Jahresbericht 2008
: IFPI Jahresbericht 2008 Golem berichtet, dass der Internationale Verband der Musikindustrie (IFPI) heute seinen Jahresbericht für 2008 vorgestellt hat. Darin gibt man beim DRM-Desaster den schwarzen Peter an die Hardware-Lieferanten ab, die es nicht geschafft hätten, „interoperables DRM“ zu unterstützen. Passt in die Pläne der EU-Kommission genau dies zu fördern. Bis dahin muss man aus Sicht der IFPI leider von DRM etwas Abstand nehmen. Aber auch folgende Aussage zeigt, dass man auf einer Linie mit der EU-Kommission ist. Bzw. umgekehrt. Also dass die EU-Kommission eigentlich nur die Forderungen der IFPI-Lobby durchsetzen möchte:
Die CD-Verkäufe leiden laut Bericht weiterhin unter „dem weit verbreiteten Copyright-Diebstahl“. Da der technische Fortschritt bei „Digitalpiraterie“ nicht aufzuhalten sei, müssten „ausgefeiltere Piraterie-Bekämpfungsstrategien entwickelt und die Zusammenarbeit mit den Torwächtern des Internets, den ISPs verbessert werden“.
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: Ich würde immer noch nicht stehlen
: Ich würde immer noch nicht stehlen Jetzt.de berichtet über die grüne Pro-Filesharing-Kampagne „I wouldn’t steal“ und hat dazu Julia Seeliger befragt: Kopieren ist kein Verbrechen: Die Grünen starten Kampagne für Filesharing.
Mittlerweile kennt man die Prozedur: Man lässt sich in filmischer Vorfreude rückwärts in Sofa oder Kinosessel fallen – und dann kommt erst einmal die filmisch-fetzig inszenierte Belehrung zum illegalen Kopieren von Filmträgern.
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: Podiumsdiskussion – Pirate life and Private life
: Podiumsdiskussion – Pirate life and Private life Am kommenden Samstag findet in der c‑base * in Berlin eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Pirate life and Private life“ statt. Die Diskussion findet im Rahmen eines internationalen Treffens von Piratenparteien statt. An der Diskussion werden der Gruender der Piratenbewegung, Rick Falkvinge aus Schweden, Jens Seipenbusch von der Piratenpartei Deutschland und Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mit mir diskutieren. Leider auf englisch.
Der Gruender der Piratenbewegung, Rick Falkvinge, spricht zur Gefahr fuer die Privatsphaere, die von der globalen Copyright-Offensive ausgeht, aber auch ueber neue, positive Entwicklungen in Schweden. In Deutschland sind aktuell die neuen Ueberwachungsgesetze das heisseste Thema fuer die Zukunft der Informationsgesellschaft – der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung berichtet vom aktuellen Stand. Gemeinsam fragen wir nach uebergeifenden, europaeischen oder globalen Entwicklungen in diesem Kontext.
26.01.2008 Sa 19:30.
* Das ich das übrigens noch erleben darf: Die c‑base hat eine neue Webseite. Und man findet sofort die wichtigen Informationen. Bei der alten Siete musste ich jahrelang immer aufs neue suchen und finden.
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: Festakt zum 2. Europäischen Datenschutztag
: Festakt zum 2. Europäischen Datenschutztag Am kommenden Montag gibt es einen Festakt zum 2. Europäischen Datenschutztag mit dem Titel „Datenschutz 2.0 – Web 2.0“ in der Robert-Jungk-Oberschule, Sächsische Straße 58 in 10707 Berlin Wilmersdorf. Das ist eine gemeinsame Veranstaltung des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit und des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.
In zwei Stunden werden 10 Menschen sprechen, wie das Programm verspricht. Ich glaube aber nicht, dass ich dafür morgens extra nach Wilmersdorf fahren werden.
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: Hessen: Staatsgerichtshof nicht für Wahlcomputer zuständig
: Hessen: Staatsgerichtshof nicht für Wahlcomputer zuständig Schade: Der Staatsgerichtshof des Landes Hessen verkündet in einer Pressemitteilung, dass der Antrag des Chaos Computer Club auf einstweilige Anordnung als unzulässig zurückgewiesen wurde. Mit dem Antrag sollte die Genehmigung und der Einsatz von Wahlcomputern bei der Hessischen Landtagswahl am 27. Januar 2008 untersagt werden sollte.
Genehmigung und Verwendung von Wahlcomputern sind, wie der Staatsgerichtshof feststellte, wahlorganisatorische Maßnahmen. Solche Maßnahmen können vor der Wahl grundsätzlich nur mit den Rechtsbehelfen angefochten werden, die im Landtagswahlgesetz und in der Landtagswahlordnung dafür vorgesehen sind. Weder das Landtagswahlgesetz noch die Landtagswahlordnung enthalten jedoch einen gesonderten Rechtsbehelf gegen die Genehmigung des Einsatzes von Wahlcomputern und deren Verwendung. Bedenken gegen den Einsatz der Wahlcomputer können daher prinzipiell erst nach der Wahl im Rahmen des Wahlprüfungsverfahrens überprüft werden. Zuständig dafür ist das Wahlprüfungsgericht. Erst gegen dessen Beschluss kann der Staatsgerichtshof angerufen werden.
Die Voraussetzungen, unter denen der Staatsgerichtshof ausnahmsweise vor der Wahl eine einstweilige Anordnung erlassen kann, sind nicht gegeben. Eine Ausnahme hätte jedenfalls erfordert, dass später nicht nachweisbare Manipulationen an den Wahlcomputern realistischerweise zu befürchten und Fehlfunktionen der Wahlcomputer bei der bevorstehenden Landtagswahl dadurch zu erwarten sind. Das hat die Antragstellerin nicht substantiiert vorgetragen.
[via]
Update: Die Pressemeldung des Chaos Computer Club dazu: Schwarzer Tag für die Demokratie in Hessen – Staatsgerichtshof lässt Wahlcomputer zu.
[…] Die Ablehnung des Antrages offenbart eine massive Lücke im Wahlrecht. Der Wähler kann das Wahlverfahren aus formalen Gründen nicht auf dem Rechtswege vorab prüfen lassen, obwohl hier offensichtlich schwerwiegende Bedenken vorliegen. Ihm wird nur der Weg des Einspruchs nach der Wahl bleiben. Beim Chaos Computer Club haben sich bereits jetzt eine Reihe von Wählern gemeldet, die einen Wahleinspruch nach der Wahl beabsichtigen. Zur Feststellung von zu erwartenden Unregelmäßigkeiten und Verstößen gegen die – sachlich nicht zielführenden – Prozeduren bei der Wahldurchführung werden der CCC und befreundete Organisationen umfangreiche Wahlbeobachtungen durchführen. […]
Die Art und Weise, wie während des Verfahrens von Seiten der hessischen Regierung und der betroffenen Gemeinden argumentiert wurde, offenbart eine erschreckende Einstellung zu demokratischen Wahlen. Bequemlichkeit und Geschwindigkeit der Auszählung scheinen oberstes Ziel zu sein. Die verfassungsmäßigen Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit und Amtlichkeit der Wahl sowie das Wahlgeheimnis werden zu bloßen Nebensächlichkeiten deklariert, der kritische Wähler zum Störfaktor erklärt.
Eine erschreckende Form der Demokratieverweigerung wurde in der Stellungnahme der Gemeinde Viernheim dokumentiert. Hier erklärten die beiden „Volksparteien“ SPD und CDU in trauter Eintracht, keine Wahlhelfer entsenden zu wollen, wenn die Wahlcomputer verboten würden. Einige Wahlhelfer starteten gar eine Unterschriftenaktion, um auch in Zukunft nicht mehr zählen zu müssen. „Angesichts dieser Einstellung sollten die Viernheimer Politiker vielleicht eine Karriere in der einen oder anderen mittelasiatischen Diktatur ins Auge fassen. Dort wird ein reibungsloser Ablauf der Wahlen ohne Nachzählen auch sehr geschätzt,“ kommentierte Dirk Engling, Sprecher des CCC.
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: Feuchte Träume des Verfassungschutzes
: Feuchte Träume des Verfassungschutzes Die aktuelle Wunschliste des Verfassungsschutzes umfasst u.a. eine Ausweispflicht im Internetcafé und eine Live-Schaltung zu den Verbindungsdaten für eine Dauer-Handyüberwachung. Das berichtet Tagesschau.de mit Bezug auf ein 14-seitigen Arbeitspapier der Verfassungsschützer von Bund und Ländern als Manöverkritik zur „Sauerlandgruppe“.
Konkret fordern die Autoren mehr Befugnisse für die operative Arbeit der Verfassungsschützer: Akustische und visuelle Wohnraumüberwachung – also Lausch- und Spähangriff – sollen einfacher und auch unabhängig von der Polizei möglich sein. Sie fordern auch Online-Durchsuchungen, allerdings soll erst das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes abgewartet werden.
Ein paar Bundesländer haben Bedenken, weil manche Befugnisse eher bei der Polizei als beim Geheimdienst angesiedelt werden sollten.
Im Dezember hatte die Süddeutsche Zeitung schon über eine Manöverkritik der Sicherheitsbehörden zur „Sauerlandgruppe“ berichtet: Manöverkritik bei der Terrorbekämpfung.
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: Musikindustrie-Pläne scheitern im Kulturausschuss des EU-Parlaments
: Musikindustrie-Pläne scheitern im Kulturausschuss des EU-Parlaments Der Kulturausschuss im EU-Parlament hat die Lobby-Wünsche der Unterhaltungsindustrie zur Filterung von Urheberrechtsverstössen und einer Ausweitung der Urheberrechtslaufzeiten zurückgewiesen. Das berichtet die EFF mit Bezug auf eine Sitzung am gestrigen Dienstag: Filtering and Copyright Extension Fail to Find a Home in EU. Im Rahmen der Erstellung eines Reports zum Zustand der Kulturindustrie in Europa (Creative Industries) wollte man die Wünsche durchsetzen, dass Internetleitungen bei der Nutzung von Tauschbörsen durch die ISPs zensiert, bzw. gesperrt werden. Ausserdem wünschte man sich eine Ausdehnung der Urheberrechtslaufzeiten zu Ungunsten der Allgemeinheit.
Die Pläne sind noch nicht vom Tisch. Einserseits kann die Abstimmung im Plenum des Europaparlaments noch andere Ergebnisse liefern. Dies ist aber in der Regel unwahrscheinlich, wenn der federführende Ausschuss andersweitig Empfehlungen ausgesprochen hat. Aber nichts ist unmöglich. Vor allem bei dieser Lobby. Andererseits ist das EU-Parlament nur eine Front auf EU-Ebene und die Pläne kommen im Moment von verschiedenen Seiten. Aktuell sind immer noch die Pläne der EU-Kommission, solche Filter-Pläne zu forcieren. Und auch die kommende EU-Ratspräsidentschaft von Frankreich sollte man im Auge behalten, wo Sarkozy sich doch ein zivilisiertes Internet wünscht und diese Pläne in Frankreich gerade Realität werden.
[via]
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: Jetzt.de: Interview mit Mathias Schindler zur Wahlbeobachter-Aktion
: Jetzt.de: Interview mit Mathias Schindler zur Wahlbeobachter-Aktion Jetzt.de berichtet über unsere Suche nach Wahlbeobachtern in Hessen und hat Mathias Schindler zu seinen Erfahrungen bei einer Testwahl in Hessen und der Aktion interviewt: Sicherheitsproblem Wahlcomputer: Beobachter für die Landtagswahl in Hessen gesucht.
Hallo Mathias, wie war der erste Testlauf mit den Wahlcomputern? Gab es Probleme?
Es wurde ein normaler Wahltag simuliert, mit Papier- und Computerauszählung parallel. Es gab ein paar Unregelmäßigkeiten nach der Auszählung. Ein Teil konnte durch die erneute Papier-Auszählung behoben werden, aber zwei unzutreffende Ergebnisse blieben übrig. Das Spannende dabei ist aber vor allem, dass der Wahlleiter keinen Moment darüber nachgedacht hat, dass das auch ein Fehler des Computers sein könnte. Das ist methodisch eher fragwürdig. -
: Grüne Kampagne: I wouldn´ t steal
: Grüne Kampagne: I wouldn´ t steal Ich bin positiv überrascht von der grüne Fraktion im Europaparlament, die zusammen mit den schwedischen Grünen die kleine Pro-Filesharing-Kampagne „I wouldn´ t steal“ gestartet hat. Würde ich mal interessieren, ob sich die deutschen Grünen anschliessen?
Kernelement der kleinen Kampagne ist der folgende „virale Clip“:
Diesen gibt es passend zur Thematik auch als Torrent bei der PIrateBay.
Whenever you rent a movie, the multinational media industry forces you to watch their propaganda. They claim that [downloading movies is the same as snatching bags, stealing cars or shoplifting]. That’s simply not true – making a copy is fundamentally different from stealing. The media industry has failed to offer viable legal alternatives and they will fail to convince consumers that sharing equals stealing. Unfortunately, they have succeeded in another area – lobbying to adapt laws to criminalize sharing, turning consumers into criminals. They argue that their laws are necessary to [support artists], but in reality all they’re protecting is their own profits.
The Greens in Europe and worldwide has been opposing these laws. We believe that consumers are willing to pay if offered good quality at a fair price. We also believe that sharing is expanding culture – not killing it. To protest against the faulty propaganda from the industry, we made our own film. The difference is – you can choose whether you want to watch this one.
[Danke an Julia]
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: Werde Wahlbeobachter!
: Werde Wahlbeobachter! Letzte Woche haben wir schon darauf hingewiesen: am nächsten Sonntag ist in Hessen Landtagswahl – in acht Orten wird mit Wahlcomputern gewählt. Es gibt beim Einsatz von Wahlcomputern viele Probleme, dagegen gibt es bei dem bisherigen Verfahren, der Papierwahl, kaum Probleme. Um zu zeigen, dass eine Wahl mit Wahlcomputer problematisch ist und nicht transparent sein kann, ist es hilfreich, Wahlbeobachtungen durchzuführen und zu dokumentieren.
Ausserdem ist es lustig, die Leute vor Ort ein wenig aufzuklären und zu erleben, wie die Vorstellungen so sind. Links von vergangenen Wahlbeobachtungen gern in die Kommentare!
Mehr Infos und der Versuch einer Koordination gibt es im Wiki des CCCB.
Dort gibt es auch ein „How to Wahlbeobachtung“ – aber natürlich kann man auch einfach so hingehen und sich die Wahl anschauen, so wie bei jeder demokratischen Wahl. Man findet dort auch viele weiterführende Infos zum Thema. Zu empfehlen ist auch unser Netzpolitik-Podcast mit Andreas Bogk. Obwohl vom Juli 2006, liefert das Gespräch mit Andreas Bogk viele Fakten zum Thema Wahlcomputer und gibt einen guten Überblick.
Im Wiki sind auch die üblichen Argumente für und gegen Wahlcomputer zusammengefasst. (Die Kosten steigen, der Personalaufwand sinkt nicht. Haltbar ist nur das Argument, dass die Wahl dann um 18 Uhr ein Ergebnis liefert. Aber dies ist nicht stark genug gegenüber der Nachteile, zB die mangelnde Transparenz. Auch eine flächendeckende Manipulation wäre mit Hilfe von Wahlcomputern bedeutend leichter durchzuführen als bei einer Papierwahl).
Allgemein gilt: Wer über die Computer informiert ist und immer noch für den Einsatz von Wahlcomputern ist, arbeitet aktiv gegen die Demokratie. Es wissen immer noch zu wenig Leute, dass in Deutschland Wahlcomputer bereits an vielen Orten eingesetzt werden. Eigentlich verstehen auch nicht-Techies schnell, wo das Problem liegt. Also, auch wenn Ihr nicht aus Hessen seid: redet mit Euren Leuten darüber und sorgt so dafür, dass ein breiteres Bewusstsein entsteht.
Allgemeine Infos gibts auch im Eintrag „Wahlcomputer“ im Berliner Wiki, oder hier bei netzpolitik.org.
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: E‑Government in der Krise
: E‑Government in der Krise Der Deutschlandfunk hat heute in seiner Sendung „Computer & Kommunikation über „Das Digitale Logbuch: E‑Government in der Krise“ berichtet:
Das britische Beispiel zeigt sehr schön, dass viele Beamte, ähnlich wie Millionen von PC-Usern zuhause, nicht die leiseste Ahnung davon haben, wie man vertrauliche Informationen auf einem PC sicher schützt. Diese Daten-Pannen könnten aber auch das Ende für die E‑Government-Vision bedeuten. Denn die Idee Bürger und Beamte elektronisch zu vernetzen und gleichzeitig darauf zu hoffen, dass vertrauliche Informationen trotzdem vertraulich bleiben, diese Idee war möglicherweise eine Illusion. Wenn Zehntausende von Mitarbeitern einer Behörde die Bankverbindung eines Bürgers auf ihren Bildschirm holen, kopieren und verschicken können – dann kann man diese Information eigentlich auch gleich offen ins Internet stellen oder als Doppel-CD in jeden Haushalt schicken – denn irgendeiner der zehntausend wird früher oder später sowieso einen Fehler machen und an falscher Stelle die Enter-Taste drücken.
Hier ist die MP3.
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: UK: 600.000 Rekrutendaten geklaut
: UK: 600.000 Rekrutendaten geklaut Hat es noch Neuigkeitswert, wenn in Grossbritanien mal wieder massenhaft personenbezogene Daten verloren gegangen sind? In dem vierten Fall innerhalb kurzer Zeit wurden Daten von 600.000 Rekruten zusammen mit einem Notebook geklaut: Datenpannen beim britischen Militär und US-Kreditkartenunternehmen.
Ein Jungoffizier der Royal Navy hatte die Namen, Pass- und Versicherungsnummern sowie Angaben zum Familienstand von Rekruten und anderen Militärdienstbewerbern auf seinem Laptop gespeichert und über Nacht auf dem Beifahrersitz seines PKW liegen lassen. Am nächsten Morgen fand er den Wagen aufgebrochen vor und das Laptop war gestohlen. Dies passierte allerdings nicht in einer düsteren Seitengasse eines Londoner Vororts, sondern auf bewachtem Militärgelände. Wie der Täter das Notebook vom Militärgelände herunterschmuggeln konnte, ist bislang nicht geklärt.
Und wi wir schon in Grossbritanien sind: Britische Polizei räumt eklatante Schwächen der Videoüberwachung ein.
Graeme Gerrard, bei der britischen Association of Chief Police Officers (ACPO) für Videoüberwachung zuständig, hat bei einer parlamentarischen Anhörung eingeräumt, dass die in Großbritannien schier jeden Meter in Innenstädten überwachenden Kameras Gewaltverbrechen und spontan begangene Straftaten nicht verhindern. Andere Länder seien zwar längst erstaunt, in welchem Ausmaß die Briten durch „Closed Circuit Television“ (CCTV) bespitzelt würden, erklärte der Ermittler am Donnerstag im Verfassungsausschuss des House of Lords. Die Abschreckungswirkung sei aber sehr gering. Der Experte der Vereinigung der lokalen Polizeichefs gab zudem zu, dass die Öffentlichkeit über die Effizienz der elektronischen Augen „in die Irre geführt“ worden sei.
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: 3Sat neues – Interview zu DRM
: 3Sat neues – Interview zu DRM Die data-epi-spacing Sendung data-epi-spacing 3Sat data-epi-spacing neues data-epi-spacing berichtet data-epi-spacing morgen data-epi-spacing um data-epi-spacing 16:30 data-epi-spacing Uhr data-epi-spacing über data-epi-spacing „Die data-epi-spacing DRM-Evolution data-epi-spacing – data-epi-spacing Die data-epi-spacing Entwicklung data-epi-spacing des data-epi-spacing Digital data-epi-spacing Rights data-epi-spacing Managment“. data-epi-spacing Mit data-epi-spacing dabei data-epi-spacing ist data-epi-spacing als data-epi-spacing Studiogast data-epi-spacing Volker data-epi-spacing Grassmuck. data-epi-spacing In data-epi-spacing dem data-epi-spacing Beitrag data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing auch data-epi-spacing zwei data-epi-spacing Statements data-epi-spacing von data-epi-spacing mir. data-epi-spacing Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing komplette data-epi-spacing 30 data-epi-spacing Minuten data-epi-spacing lange data-epi-spacing Sendung data-epi-spacing im data-epi-spacing MP4-Format data-epi-spacing (80MB), data-epi-spacing die data-epi-spacing es data-epi-spacing auch data-epi-spacing als data-epi-spacing Video-Podcast data-epi-spacing gibt.
Früher data-epi-spacing war data-epi-spacing nicht data-epi-spacing alles data-epi-spacing anders, data-epi-spacing aber data-epi-spacing vieles; data-epi-spacing zum data-epi-spacing Beispiel data-epi-spacing durfte data-epi-spacing man data-epi-spacing Musik data-epi-spacing oder data-epi-spacing Filme, data-epi-spacing die data-epi-spacing man data-epi-spacing gekauft data-epi-spacing hatte, data-epi-spacing auch data-epi-spacing tatsächlich data-epi-spacing noch data-epi-spacing sein data-epi-spacing Eigen data-epi-spacing nennen. data-epi-spacing Seitdem data-epi-spacing Medieninhalte data-epi-spacing digital, data-epi-spacing also data-epi-spacing auch data-epi-spacing über data-epi-spacing das data-epi-spacing Internet data-epi-spacing vertrieben data-epi-spacing werden, data-epi-spacing sind data-epi-spacing die data-epi-spacing entsprechenden data-epi-spacing Dateien data-epi-spacing mit data-epi-spacing einer data-epi-spacing Kopiersperre data-epi-spacing geschützt.
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Link: data-epi-spacing sevenload.com -
: UK: Facebook und der Datenschutz
: UK: Facebook und der Datenschutz In Grossbritanien untersucht jetzt das Information Commissioner’s Office den Anbieter Facebook: Facebook faces privacy questions. Ein Nutzer hatte sich beschwert, weil nach dem beantragten Löschen seines Accounts weiterhin Daten auf den Facebook-Server lagen. Facebook argumentiert, der Nutzer könne doch selbst alle Felder löschen und man belasse Rest-Daten auf den eigenen Servern, falls sich wieder jemand zurück anmelden möchte.
Die britische Behörde findet das nicht zufriedenstellend:
„One of the things that we’re concerned about is that if the onus is entirely on the individual to delete their data,“ Dave Evans, Senior Data Protection Practice Manager at the ICO told BBC Radio 4’s iPM programme. „An individual who has deactivated their account might not find themselves motivated enough to delete information that’s about them maybe on their wall or other people’s site.“
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: Wer illegal Musik aus dem Netz lädt, soll nicht mehr surfen dürfen
: Wer illegal Musik aus dem Netz lädt, soll nicht mehr surfen dürfen Zeit-Online berichtet über die Pläne der EU-Kommission, bei unerlaubtem Filesharing einfach das Netz abzuschalten: Jeder Download kann der letzte sein.
In der EU-Kommission ist die Technikkommissarin Viviane Reding federführend. Bei ihr klingt das etwas verklausulierter, meint aber das gleiche. Sie plant einen „Verhaltenskodex“ zwischen Diensteanbietern und Verbrauchern. Provider sollen so zu einer „engeren Zusammenarbeit aufgefordert“ werden, um einen „robusten Schutz von Urheberrechten“ zu gewährleisten. Allerdings gilt freier Zugang zu Informationen als ein Grundrecht. Diesen zu sperren, könnte rechtlich nicht ganz so einfach sein, wie es die Betreiber hoffen. Nach der Logik müsste dann auch Ladendieben verboten werden, künftig noch einzukaufen – nicht nur in einem Supermarkt, sondern in allen. Außerdem würde auf diesem Weg eine machtvolle Zensurmaschinerie geschaffen, die auch das Interesse anderer Industrien und staatlicher Betreiber wecken könnte.
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: Abhörsicheres Portemonnaie
: Abhörsicheres Portemonnaie In einer Foto-Klickstrecke erklärt Zeit-Online, wie man sich ein abhörsicheres Portemonnaie bastelt. Quasi als Schutzmechanismus gegen ungewollte RFID-Kommunikation. Hauptbestandteile sind Gewebeklebeband und dickere Alufolie-
[Danke an Roman]
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: Fast amtlich: SPD für Online-Durchsuchung
: Fast amtlich: SPD für Online-Durchsuchung Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erzählte der Taz, dass die Online-Durchsuchung mit den Stimmen der SPD kommen wird: „Die SPD will die BKA-Reform“. Im Grunde genommen nichts neues: Wie schon früher bekannt gegeben wurde, ist es nur noch eine Frage der Zeit. In diesem Fall wartet man das Urteil des Bundesverfassungserichts zur Online-Durchsuchung in NRW ab, um sich die Peinlichkeit zu ersparen, dass ein vorher verabschiedetes Gesetz durch das Urteil betroffen sein könnte.
Bisher stand bei der Diskussion über die BKA-Novelle die heimliche Ausspähung von Computern im Mittelpunkt. Die SPD hat inzwischen Zustimmung signalisiert. Warum?
Unser Fraktionschef Peter Struck hat darauf verwiesen, dass alle maßgeblichen Sicherheitsexperten die Online-Durchsuchung für notwendig erklären. Wenn das Verfassungsgericht die Online-Durchsuchung für grundsätzlich verfassungskonform hält, dann werden wir sie ins BKA-Gesetz aufnehmen – mit den vom Verfassungsgericht geforderten Einschränkungen.
Man muss aber doch nicht alles machen, was gerade noch verfassungsrechtlich zulässig ist …
Das ist richtig. Aber die politische Entscheidung ist nach meinem Eindruck gefallen – auch wenn ein formeller Beschluss der SPD-Fraktion noch aussteht. Es geht nun nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie der Online-Durchsuchung.
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: Bei Urheberrechts-Verstössen einfach das Netz kappen?
: Bei Urheberrechts-Verstössen einfach das Netz kappen? Heise berichtet über einen Vorschlag des britischen EU-Abgeordneten Christopher Heaton-Harris, wonach die Internetprovider deutlich stärker in den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen eingespannt werden sollen. Das sind keine neuen Pläne, sondern die Wünsche der Unterhaltungsindustrie zur Urheberrechts – Debatte und unlängst in Frankreich in die Gesetzgebung gebracht. Übrigens wird Frankreich demnächst die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen und da kann man prima „Bande spielen“. Ziel ist, dass Zugangsanbieter netzseitige Filter einbauen, wonach Urheberrechts-Verletzungen gebannt werden sollen. So eine Art chinesische Firewall für unliebsame Inhalte. Und man soll einfach das Internet abschalten. Vollzogen durch die Internetprovider als HIlfs-Polizisten für die Unterhaltungsindustrie. Von uns als Kunden bezahlt.
Man nennt das dann „Förderung der Kulturwirtschaft“ und das trifft die gesamte digitale Gesellschaft. Denn jeder von uns begeht jeden Tag zahlreiche Urheberrechtsverletzungen, wenn man sich produzierend im Netz betätigt. Und das meist zu privaten und nicht-kommerziellen Zwecken. Dafür soll uns zukünftig das Netz entzogen werden. Wenn die Pläne der Unterhaltungsindustrie und der EU Realität werden. Probleme wird es nicht lösen, sondern lediglich eskalieren.
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: Usenet-Provider haften nicht für Urheberrechtsverletzungen
: Usenet-Provider haften nicht für Urheberrechtsverletzungen Golem berichtet: Usenet-Provider haften nicht für Urheberrechtsverletzungen.
Usenet-Provider sind für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kunden nicht verantwortlich, urteilte das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf im Streit zwischen der Plattenfirma EMI und dem Usenet-Provider United Newsserver. Das OLG hob eine einstweilige Verfügung auf, die das Landgericht (LG) Düsseldorf zuvor gegen United Newsserver erlassen hatte.
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: Buch: The Future of Ideas unter CC-Lizenz
: Buch: The Future of Ideas unter CC-Lizenz Der Verlag Random House hat das Buch „The Future of Ideas“ von Lawrence Lessig unter einer Creative Commons Namensnennungs-Nicht kommerziell-Lizenz veröffentlicht. Kann man sich hier als PDF herunterladen.
