Der Deutschlandfunk hat heute in seiner Sendung „Computer & Kommunikation über „Das Digitale Logbuch: E‑Government in der Krise“ berichtet:
Das britische Beispiel zeigt sehr schön, dass viele Beamte, ähnlich wie Millionen von PC-Usern zuhause, nicht die leiseste Ahnung davon haben, wie man vertrauliche Informationen auf einem PC sicher schützt. Diese Daten-Pannen könnten aber auch das Ende für die E‑Government-Vision bedeuten. Denn die Idee Bürger und Beamte elektronisch zu vernetzen und gleichzeitig darauf zu hoffen, dass vertrauliche Informationen trotzdem vertraulich bleiben, diese Idee war möglicherweise eine Illusion. Wenn Zehntausende von Mitarbeitern einer Behörde die Bankverbindung eines Bürgers auf ihren Bildschirm holen, kopieren und verschicken können – dann kann man diese Information eigentlich auch gleich offen ins Internet stellen oder als Doppel-CD in jeden Haushalt schicken – denn irgendeiner der zehntausend wird früher oder später sowieso einen Fehler machen und an falscher Stelle die Enter-Taste drücken.
Hier ist die MP3.