In Grossbritanien untersucht jetzt das Information Commissioner’s Office den Anbieter Facebook: Facebook faces privacy questions. Ein Nutzer hatte sich beschwert, weil nach dem beantragten Löschen seines Accounts weiterhin Daten auf den Facebook-Server lagen. Facebook argumentiert, der Nutzer könne doch selbst alle Felder löschen und man belasse Rest-Daten auf den eigenen Servern, falls sich wieder jemand zurück anmelden möchte.
Die britische Behörde findet das nicht zufriedenstellend:
„One of the things that we’re concerned about is that if the onus is entirely on the individual to delete their data,“ Dave Evans, Senior Data Protection Practice Manager at the ICO told BBC Radio 4’s iPM programme. „An individual who has deactivated their account might not find themselves motivated enough to delete information that’s about them maybe on their wall or other people’s site.“
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4 Kommentare zu „UK: Facebook und der Datenschutz“
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Hm, gibt es denn inzwischen mehr Hintergründe zur personellen Verquickung von I‑Q-Tel und facebook?
anon coward
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nun ja, auch wenn die Argumentation von Facebook „ein wenig“ seltsam ist, Informelle Selbstbestimmung kriegt mal halt nicht zum Nulltarif. Und Faulheit kann eigendlich kein Argument sein (Ich gehe mal davon aus das Facebook kommuniziert, dass Daten erhalten bleiben).
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[…] netzpolitik.org: » UK: Facebook und der Datenschutz » […]
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[…] der Facebook.de besucht hat. Auch gab und gibt es viel Kritik an Facebook nicht zuletzt wegen Datenschutz. Wir werden […]
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