Deutschland
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: Opensource-CD 5.0
: Opensource-CD 5.0 Von der Opensource-CD gibt es jetzt die Version 5.0. Die CD ist optimal für Windows-Anwender und enthält insgesamt 215 Programme, die alle Freie Software sind. Downloadmöglichkeiten findet man hier. Mehr Infos bietet Pro-Linux.
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: Heute: Chaosradio – Datentresore und Briefumschläge
: Heute: Chaosradio – Datentresore und Briefumschläge Heute ist wieder der letzte Mittwoch im Monat und deshalb sei wieder auf das Chaosradio verwiesen, was heute Abend ab 22 Uhr auf Fritz-Radio und via Stream läuft. Die heutige Sendung trägt den Namen „Datentresore und Briefumschläge“ und befasst sich mit Verschlüsselung in der Praxis.
Team: Frank Rosengart, hukl, Harald Welte, Holger Klein
Wenn der Laptop geklaut wird, ist das ärgerlich. Er ist weg. Besonders unangnehm ist aber auch, dass der Dieb die persönliche Fotosammlung durchklicken und sogar die heruntergeladenen privaten E‑Mails lesen kann. Aber nicht nur das – E‑Mails werden beim Versand wie Postkarten behandelt. Neugierige Mitarbeiter und vor allem auch die Ermittlungsbehörden können in Zukunft dank der anstehenden Vorratsdatenspeicherung noch einfacher auf unsere privaten Daten zugreifen.
Auch ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellte jüngst klar: E‑Mails unterliegen nur beim Transport dem Briefgeheimnis. Sind sie einmal zugestellt, geniessen sie diesen rechtlichen Schutz nicht mehr. Chaosradio möchte euch Tipps geben, wie ihr eure Daten vor neugierigen Blicken schützen könnt, E‑Mails in Briefumschläge steckt und welche Daten in Zukunft unter besonderer staatlicher Aufsicht stehen.
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: Veranstaltung: Wie kam das Netz eigentlich nach Deutschland?
: Veranstaltung: Wie kam das Netz eigentlich nach Deutschland? Oh, die deutsche Sektion der der Internet Society lebt noch? War mir gar nicht so bewusst. Auf jeden Fall wirft sie am 27.4.2006 einen Blick zurück, „Wie das Netz nach Deutschland kam“. Die Veranstaltung findet im schönen „Haus der Geschichte“ in Bonn statt und die Internet Society will die Entwicklung von den ersten Anfängen bis zur heutigen Allgegenwart des Internet nachzeichnen.
Die Veranstaltung will die Frage beantworten, wo das Internet herkommt. Datex‑P, Bildschirmtext, European Academic Research Network (EARN), das Deutsche Forschungsnetz (DFN), European Usenet (EUNET), Xlink, European Academic Supercomputer Initiative Network (EASInet), Mausnet, Fidonet, der WDR Computer-Club mit Videodat und der Chaos Computer-Club stehen beispielhaft für Entwicklungen und Gruppen aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie haben eine Verbindung mit globalen Entwicklungen, haben aber auch einen starken regionalen oder nationalen Bezug. Bevor das Internet zum Massenmedium werden konnte, wurde viel entwickelt, diskutiert und ausprobiert – auch hier in Deutschland. Diese Arbeit wollen die Initiatoren und das Kuratorium der Internet Society würdigen.
Eigentlich schade, dass die Veranstaltung nicht eine Woche früher stattfindet, wenn ich in Bonn verweile.
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: 4. Internationale Linux-Audio-Konferenz in Karlsruhe
: 4. Internationale Linux-Audio-Konferenz in Karlsruhe Vom 27.–30. April 2006 findet im ZKM in Karlsruhe die vierte „Internationale Linux-Audio-Konferenz“ statt. Wie jedes Jahr finde ich das Programm sehr spannend und schaffe es vermutlich aus Zeitgründen wieder nicht, daran teilzunehmen. Der Eintritt ist übrigens frei.
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: Veranstaltung: Alternativen zum Verbot der Internet-Tauschbörsen – Erfahrungen aus Frankreich und USA
: Veranstaltung: Alternativen zum Verbot der Internet-Tauschbörsen – Erfahrungen aus Frankreich und USA Am kommenden Freitag gibt es eine Veranstaltung des Fairsharing-Netzwerks im Berliner Mehringhof: „Alternativen zum Verbot der Internet-Tauschbörsen – Erfahrungen aus Frankreich und USA“.
Wir freuen uns deshalb, Jean-Baptiste Soufron, den Rechtsexperten im Vorstand der „Association des Audionautes“, und Elizabeth Stark, die mit „Freeculture Harvard“ in den USA für ähnliche Ideen streitet, bei einer Diskussionsveranstaltung am Freitag, den 31.März in Berlin begrüßen zu dürfen. Ab 19 Uhr werden sie im „Mehringhof“ einen Überblick über die Situationen in Frankreich und in den USA geben. Oliver Moldenhauer führt als Vertreter der FairSharing-Kampagne durch die Vorträge in englischer Sprache. – „Flüsterdolmetschung“ ins Deutsche steht zur Verfügung.
Fr, den 31.03.06, 19:30, in Berlin, Mehringhof (Gneisenaustr. 2a)
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: Wissenschaftliche Monopolstrukturen durch Open Access bekämpfen
: Wissenschaftliche Monopolstrukturen durch Open Access bekämpfen Es scheint auch noch Ministerinnen in Deutschland zu geben, die mitdenken können. Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Johanna Wanka, scheint eine solche zu sein, da sie heute auf der Berlin 4 Open Access Konferenz in Golm bei Potsdam, einer dreitägigen Konferenz im Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), sehr sinnvolle Worte über Open Access gesprochen hat: Informationsversorgung an den Hochschulen immer schwieriger zu erfüllen
Preissteigerungen von 25 bis 30 Prozent jährlich als Folge monopolähnlicher Strukturen im wissenschaftlichen Verlagswesen könne sich allerdings auch ein reiches Land wie die Bundesrepublik nicht leisten, meinte Wanka. „Den Versorgungsauftrag, den eine Hochschule hat, kann sie immer schwieriger erfüllen“, warnt die Ministerin vor der „Gefährdung für den volkswirtschaftlichen Standort“. Hinzu komme, dass Wissen fast immer von der öffentlichen Hand finanziert wird. Der Staat finanziere einen großen Teil der wissenschaftlichen Forschung, bezahle die Gehälter der Autoren und müsse anschließend die Kosten für die Abonnements der wissenschaftlichen Zeitschriften aufbringen. „Eigentlich bezahlen wir die Publikation dreimal“, meint die Ministerin, deshalb sei für sie eine Kostenreduktion durch Open Access Publishing „unbedingt auch im Interesse der öffentlichen Kassen“.
Und als nächstes schauen wir uns nochmal die Urheberrechtsreform an, wie dort die Brigitte Zypries mitdenkt…
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: Der Bundestag spricht RSS
: Der Bundestag spricht RSS Das Internetangebot des Deutschen Bundestages verfügt jetzt auch über verschiedene RSS-Feeds:
„Aktuelle Pressemitteilungen des Deutschen Bundestages“
„Analysen und Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste“
HiB-Meldungen des Deutschen Bundestages
Ein praktischer Service für BürgerInnen, der bisher nur in der Form von Newslettern angeboten wurde. Wenngleich es nur ein sehr kleines Partizipationselement ist, so empfinde ich RSS aber als grosse Hilfe, dem Geschehen im Deutschen Bundestag besser folgen zu können als in Newslettern. Wünschenswert wäre jetzt noch die Volltextanzeige statt des Anreissers.
(Gut möglich, dass es diesen Service schon länger gibt)
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: Die Welt über Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht und Auskunftsrecht
: Die Welt über Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht und Auskunftsrecht Die Welt hat jetzt auch einen Artikel zum 2. Korb: Digitale Leibesvisitation. Darin gehts um die Bagatellklausel (mit üblicher Argumentation, von wegen Signalwirkung…), die Schizophrenie der Privatkopie-/Kopierschutzregelung und die Verbindung von Auskunftsrecht mit Vorratsdatenspeicherung:
Unternehmen könnten also bald umfängliche Nutzerdaten in Händen halten und eine Welle von Klagen mit hohem Abschreckungswert lostreten. Zwar strebt der verlängerte Arm der Industrie, die GVU, derzeit keine Massenklagen an und will weiterhin nur „Hauptschadensverursacher“ zur Strecke bringen. Zugleich hat sie sich aber wiederholt zu einer „Null Toleranz“-Politik bekannt. Und sollte die GVU nicht handeln wollen, springen mutmaßlich andere private Unternehmen wie Logistep mit stark verbesserter Handhabe in die Ermittlungsbresche. Die gemeinsame Wirkweise von Vorratsdatenspeicherung und Auskunftsanspruch kommt einer digitalen Leibesvisitation gleich. Wie soll Mißbruch da verhindert werden? Ein gewichtiges bisheriges Ziel rückt damit jedenfalls in weite Ferne. Ein Unrechtsbewußtsein für ihr Handeln werden Kopierer da kaum entwickeln, viel eher ein verstärktes Gemeinschaftsgefühl: Als digitale Robin Hoods.
An der Argumentation kann man sicherlich einiges kritisieren, aber das könnt Ihr ja in den Kommentaren tun. Ich fands gerade nur interessant, dass dort die Verbindung Vorratsdatenspeicherung, Auskunftsrecht und Klagewellen beschrieben wird, in Zusammenhang mit der Frage, ob dies überhaupt der Akzeptanz des Urheberrechtes in der Bevölkerung zuträglich ist.
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: Reden zu Jugendschutz im Internet
: Reden zu Jugendschutz im Internet Letztes Jahr fand der Fachtag „Jugendschutz im Internet“ am 27. April 2005 in Stuttgart statt. Davon sind zwei Reden im Audioformat im Internet zu finden:
Einmal von Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring (MP3), Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM):
Wolf-Dieter Ring beschreibt in diesem Ausschnitt seines Vortrags, wie der gesetzliche Jugendschutz für das Internet in Deutschland organisiert ist. Er erklärt das Modell der „regulierten Selbstregulierung“ und zieht eine erste Bilanz, zwei Jahre nachdem der Jugendmedienschutz gesetzlich neu geregelt wurde.
Und eine von Friedemann Schindler (MP3), Leiter von jugendschutz.net, der „staatlichen Stelle für die Beachtung des notwendigen Jugendschutzes in den neuen Informations- und Kommunikationsdiensten“:
jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministern aller Bundesländer gegründet, um das Internet auf Verstöße gegen den Jugendschutz zu überprüfen und darauf zu drängen, dass Anbieter Bestimmungen des Jugendschutzes einhalten. In diesem Ausschnitt seines Vortrags beschreibt Friedemann Schindler die Arbeit von jugendschutz.net und berichtet über die neuen Herausforderungen des Jugendschutzes durch das Internet.
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: Personennummer für WM-Ticketkauf in erster Instanz legal
: Personennummer für WM-Ticketkauf in erster Instanz legal Ein Dresdener klagte gegen die Erhebung seiner Personalausweisnummer für die Teilnahme an der Verlosung der Tickets für die Fussball-WM. Statt sich zu freuen, dass er Karten in der Verlosung gewonnen hatte, verlangte der Jurastundent die Löschung seiner Personalausweisnummer und die der anderen Ticketinhaber. Das Bundesverfassungsgericht hat 1969 das Erstellen von „teilweisen oder weitgehend vollständigen Persönlichkeitsprofilen, ohne dass der Betroffene deren Richtigkeit und Verwendung zureichend kontrollieren kann“ mit Hilfe von Personenkennzeichen (PKZ) für verfassungswidrig erklärt. Als solche würde die Personalausweisnummer verwendet werden, argumentierte der Dresdener. Dieser Einschätzung schloss sich das Amtsgericht Frankfurt im Eilverfahren nicht an. Der beklagte DFB argumentierte, dass die Ziffern als eindeutiges Identifikationsmerkmal notwendig seien und daher nicht weggelassen werden könnten. Der Kläger wird dagegen als letzte Instanz Revision beim Landesgericht beantragen. Unterstützt wird er dabei vom FoeBuD.
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: Welt: RFID bald in Geldscheinen?
: Welt: RFID bald in Geldscheinen? Die Welt berichtet über Steuerflucht, Finanzämter und etwas RFID in Geldscheinen: Der Fiskus rüstet auf.
In der (Schein-)Logik der Politik gibt es darauf nur eine Antwort: Noch mehr Kontrolle. Schon wird selbst über RFID-Chips in Euro-Scheinen nachgedacht, die eine lückenlose Verfolgung von Bargeldflüssen möglich machen würden. Profiteure wären dann wohl die Wechselstuben, da manch ein Deutscher beginnen würde, Chip-freie Pfund- oder Yen-Noten zu horten.
Letztlich verlieren in einem solchem Wettlauf der Aufrüstung alle: Die Steuerflüchtlinge, weil sie ihr Geld oft nur mager verzinst auf überteuerte Auslandskonten schaffen, mit dem heimlich Ersparten kaum etwas anfangen können und zudem nachts auch noch schlecht schlafen. Der Staat, weil ein immer umfassenderes Kontrollsystem viel Geld kostet und zugleich seiner Akzeptanz mehr und mehr schadet.
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: FDP fordert bürgerrechtsfreundliches Auskunftsrecht?
: FDP fordert bürgerrechtsfreundliches Auskunftsrecht? Die FDP überrascht mich immer wieder. Diesmal schafft es Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in einer Pressemitteilung ein Auskunftsrecht für Rechteinhaber zu fordern und das mit Bürgerrechten zu argumentieren. Ein Auskunftsrecht sei sinnvoll und notwendig, sollte aber „unter Beachtung der verfassungsrechtlichen Vorgaben zum Schutz personenbezogener Daten erfolgen“.
Beim folgenden Absatz verstehe ich die Logik einfach nicht. Vorher wird argumentiert, dass Urheberrechtsvergehen (Hier wird keine Trennung zwischen Produktpiraterien und Filesharing gemacht) kein Kavaliersdelikt sei (Ergo „Verbrechen“) und dann dürfen keine „Daten zur Verfügung stehen, die künftig ausschließlich zum Zwecke der Verbrechensbekämpfung aufbewahrt werden müssen“. Ja, was denn nun?
Der Bundestag muss sicherstellen, dass die Identitätsfeststellung von Rechtsverletzern im Internet nicht von vornherein ins Leere läuft. Ein Auskunftsanspruch, der von Anfang an wertlos ist, wäre eine rechtspolitische Farce. Es ist für die FDP zugleich aber selbstverständlich, dass die Ausgestaltung des Auskunftsanspruchs unter Beachtung der verfassungsrechtlichen Vorgaben zum Schutz personenbezogener Daten erfolgen muss. Die Pflicht zur Auskunftserteilung kann außerdem nur soweit gehen, wie die Auskunftserteilung überhaupt rechtlich möglich ist. In dem Maße, wie die Speicherung von Verkehrsdaten durch Provider unzulässig ist, werden dem Auskunftsbegehren deshalb Grenzen gesetzt sein. Ebenso können diejenigen Daten nicht zur Verfügung stehen, die künftig ausschließlich zum Zwecke der Verbrechensbekämpfung aufbewahrt werden müssen. Der Auskunftsanspruch gegen Dritte darf kein Einfallstor für eine Vorratsdatenspeicherung zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche sein!
Mir ist vollkommen unklar, was die Meldung sagen will. Irgendwie ist die FDP ja für Bürgerrechte, aber das Urheberrecht, bzw. der Schutz des Geistigen Eigentums steht über allem und das Auskunftsrecht soll möglichst verfassungskompatibel durchgesetzt werden, damit man es richtig nutzen kann? Was genau ist die Message?
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: Branchensuchmaschine Linux / Freie Software
: Branchensuchmaschine Linux / Freie Software Wo finde ich noch mal den nächsten IT-Spport? Der Linux-Verband e.V., der sich für Freie Software und Linux-relevante Belange einsetzt, schafft mit seiner neuen Suchmaschine Abhilfe. Mit dieser lässt sich einfach und schnell ein Überblick über die unternehmerische Open-Source-Landschaft in Deutschland verschaffen und auf überregionaler Ebene den passenden Linux-Spezialisten für den eigenen Bedarf finden. Die Suchmaske erlaubt eine genaue Unterscheidung in verschiedene Bereiche wie beispielsweise IT-Infrastruktur, Sicherheit oder Basissoftware und eine weitere Unterteilung in Schwerpunkte wie unter anderem Produkte, Beratung oder Training. Über eine dritte Wahlmöglichkeit kann der „Markt“, die Zielgruppe eingegrenzt werden: Zur Auswahl steht eine weite Bandbreite von Behörden über Medizintechnik bis zum Einzelhandel.
Der Linux-Verband ist ein Branchenzusammenschluss, dem sowohl Software-Entwicklerfirmen und Kundendienste, als auch Linux-Anwender und Linux-Unterstützer angehören.
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: Neue LinuxTag eTickets zum verteilen
: Neue LinuxTag eTickets zum verteilen Ich hab einen Haufen neuer freier Community – eTickets für den LinuxTag (3.–6. Mai in Wiesbaden) zum verteilen bekommen. Wer eins möchte, schreibt mir am besten eine Mail an mb [add] newthinking [punkt] de. Wie beim letzten Mal gilt, solange der Vorrat reicht. Diesmal ist mein Vorrat aber um einiges grösser.
503515 Stück sind noch verfügbar -
: Merkel TV
: Merkel TV Acht Jahre lang war eine Kamera auf dem Dach des Pergamonmuseums auf der Berliner Museumsinsel in der Lage, mittels Schwenk- und Zoomtechnik das Wohnzimmer unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel theoretisch live im Fernsehen zu übertragen. Aber ausser den Wachmännern und einem Bild-Journalisten hat es niemand zu sehen bekommen. Neben all der Schadenfreude in Medien und Blogs ist ein Kommentar in der TAZ interessant:Überwachung der Überwacher.
Was aber ist wirklich passiert? Eine Vertreterin jener gesellschaftlichen Gruppe, die allen Bürgerinnen und Bürgern die vollständige Beobachtung mit Überwachungskameras unter allen Umständen schmackhaft machen will, hat den subjektiven Faktor, der damit verbunden ist, höchstpersönlich erfahren. Denn in Momenten beobachtet zu werden, in denen man sich unbeobachtet wähnt, ruft Gefühle des Ausgeliefertseins hervor.
Dies sollten sich die Verfechter der Überwachung merken. Umso mehr, als der objektive Faktor der Videokontrolle, dem zufolge diese mehr Sicherheit biete, bis heute umstritten ist. Dass dennoch daran festgehalten wird, zeigt, dass die Verfechter der Bevölkerung misstrauen. Dass die negativen Seiten der Überwachung nun ausgerechnet die Bundeskanzlerin getroffen haben, ruft neben der Schadenfreude auch die Hoffnung hervor, dass Hardliner etwas daraus lernen.
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: Elektroschrott ab jetzt in Deine kommunale Sammelstelle
: Elektroschrott ab jetzt in Deine kommunale Sammelstelle Du darfst nun Deinen vermeindlichen Elektroschrott nicht mehr einfach in die Tonne werfen.
Seit Freitag muss es in jeder Kommune (nicht WG) eine Sammelstelle für Elektroschrott geben, die – wohl etwa komplex einzusortieren – von jedermann und ‑frau mit bis zu 20 wegwerfwürdigen Geräten (max. fünf einer Art) beehrt werden kann. Wiederholungstaten sind nach ortsüblicher Müllmannkulanz enstprechend frequentiert möglich. Der Schrott wird dann von den Herstellern dort regelmäßig abgeholt. Wie die Kosten dafür gezahlt werden – ob es der Verbraucher per Müllgebühren seitens der Kommunen oder ob es der Verbraucher per erhöhtem Gerätepreis seitens der Industrie bezahlen muss, ist noch ungeklärt. (via netzeitung.de)
Mehr zum Elektro-Gesetze bei der Deutschen Umwelthilfe.
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: Tagung: Wie frei ist unsere Mediengesellschaft?
: Tagung: Wie frei ist unsere Mediengesellschaft? Am heutigen Freitag findet im Plenarsaal in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin die Tagung „Wie frei ist unsere Mediengesellschaft?“ statt. Der Eintritt ist kostenlos und Brigitte Zypries wird um 10:00h den 2. Korb der Urheberrechtsreform vorstellen. Sicher dürfen Besucher der Tagung auch kritische Fragen stellen und den Abbau von Verbraucherrechten im Urheberrecht thematisieren.
Netzpolitik.org war da und hat sich die Beiträge von Brigitte Zypries („Zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“), Christian Sprang und Helge Malchow („Entgegnungen“), Joachim Kersten („Scannen, googlen und microsoften oder Wo bleibt das Urheberrecht im Netz?“) angehört und anschließend Mitschnitte zugespielt bekommen (Siehe Link hinter den Sprechern). Leider ist die Qualität dieser Kopien (War das Original kopiergeschützt?) etwas dürftig, aber sie sind verständlich.
Ein paar Notizen: Frau Zypries vertrat eingangs die These, dass „Open-Source-Literatur“ zwar „frühen Ruhm begründen, aber Autoren nicht ernähren“ könne. Sie wisse, wann der Kompromiss in Sachen Urheberrecht am Besten sei; nämlich dann, wenn es von allen Seiten am lautesten schreit. Eine „Kulturflatrate“ sei mit europäischen Recht nicht vereinbar. Die Tatsache, dass die Bagatellklausel nicht ihren Weg in den neusten Entwurf fand, empfindet die Justizministerin als Beibehaltung der jetzigen Gesetzeslage: Wer einzelne Kopien macht, bleibt nicht belangbar, da das Prinzip der Staatsanwaltschaft gelte, Verfahren wegen Geringfügigkeit einzustellen. Das mag wohl soviel heissen wie „Wir können uns um soviel Kleinvieh nicht kümmern, darum lassen wir es – und vielleicht kommt einmal der automatisierte Richter.“ Die Höhe der pauschalen Abgaben sollen nach dem Entwurf die Verwertungsgesellschaften und Gerätehersteller aushandeln – „das ist dem Verfahren bei Tarifverträgen ähnlich“, bemerkt Frau Zypries. „Das funktioniert zwar nicht, aber wir sind frohen Mutes.“ Kommt es nach 12 Monaten zu keiner Einigung entscheidet erst das Oberlandes- und bei Revision das Bundesverwaltungsgericht.
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: Reaktionen zum 2. Korb Urheberrecht – reloaded
: Reaktionen zum 2. Korb Urheberrecht – reloaded Da der zwei Tage alte Artikel zu den Reaktionen rund um den Kabinettsbeschluss zum 2. Korb mittlerweile von der Startseite verschwunden ist, sei hier nochmal darauf verwiesen, dass er weiterhin aktualisiert wird. Mit noch mehr Links zu Medienberichten, Blog-Kommentaren und politischen Reaktionen.
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: Berichterstattung „Clash of Realities“
: Berichterstattung „Clash of Realities“ In Köln findet gerade die „Clash of Realities – Computerspiele und soziale Wirklichkeit““-Konferenz zum Thema Computerspiele statt, die ich leider nicht besuchen kann. Aber es gibt wenigstens etwas Online-Berichterstattung:
Futurezone: Neue Sichtweisen der Gaming-Kultur
Heise: Clash of Realities: Die Computerspieler und die „Killerspiele“
Und das Zeitspuk-Blog berichtet von vor Ort.
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: Die Telekom, Regulierung, VDSL und der Wettbewerb
: Die Telekom, Regulierung, VDSL und der Wettbewerb In der Technology Review erklärt Torsten J. Gerpott die Debatte rund um die Deutsche Telekom und den Ausbau des VDSL-Netzes: Ein Stellvertretergefecht.
Sowohl die DT als auch die alternativen Carrier spielen in der VDSL-Debatte jedoch mit verdeckten Karten. Der DT geht es weniger um Innovationsschutz. Sie nutzt den VDSL-Ausbau als Vehikel, um aus ihrer Sicht überzogene Eingriffspotenziale der Bundesnetzagentur in eigene Entscheidungen abzubauen. Und die DT-Wettbewerber fürchten sich weniger vor einem VDSL-Nachfrageboom, von dem sie ausgeschlossen sind. Sie treibt mehr die Sorge um, dass das Konzept der Regulierung marktbeherrschender TK-Anbieter als notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Wettbewerb in Deutschland generell zu Grabe getragen werden könnte.