Berlin

  • : SPD-Politikerin Barbara Kisseler gegen „freie Wildbahn im Internet“
    SPD-Politikerin Barbara Kisseler gegen „freie Wildbahn im Internet“

    Die Chefin der Berliner Senatskanzlei, die SPD-(nahe)Politikerin Barbara Kisseler hat der Zeitschrift Promedia ein Interview zum Urheberrecht gegeben, was Carta in Auszügen spiegelt. In dem Interview spricht sie in Neusprech von der „freien Wildbahn im Internet“ (Mal was ganz Neues) und fordert ein härteres Vorgehen gegen unerlaubtes Kopieren. In dem Interview wird aber auch klar, dass sie teilweise nicht soviel Ahnung vom Thema hat. Beispielsweise, wenn ihr das britische „Three-Strikes-Modell eher entgegen kommt, als das französische, weil es dort erstmal mehrere Warnhinweise geben soll.

    Wir haben eine Abwägung zu treffen: Allgemeine Persönlichkeitsrechte, Schutzbereich der Informations- und Kommunikationsfreiheit sowie Selbstbestimmungsrecht über eigene Inhalte. Ich sehe hier persönlich noch keine Lösung, wobei mir das britische „Three Strikes“-Modell eher entgegen kommt als das französische. Ich finde es vom Grundsatz her die angemessenere Variante, dass dem Betroffenen die Möglichkeit eingeräumt wird, sich darauf einzustellen. Es scheint mir in die richtige Richtung zu gehen, wenn erst nach mehreren Warnhinweisen und bei wiederholten Rechtsverstößen technische Sanktionen ergriffen werden können.

    30. Mai 2010 40
  • : Adbusting-Spaß mit dem iPad
    Adbusting-Spaß mit dem iPad

    Zum Deutschlandstart des iPad plakatiert Apple gerade in Berlin. Eine humoristische Auseinandersetzung mit den Jugendschutzmaßnahmen von Apple bietet eine Adbusting-Aktion am Rosenthaler Platz, die zum Nachahmen an anderen Plakaten einlädt.

    Aus der Ferne sieht das Plakat unscheinbar aus:

    Näher betrachtet kommt dann dies in den Blickwinkel:

    28. Mai 2010 14
  • : Heute Abend: Datenausverkauf – alles muss raus!
    Heute Abend: Datenausverkauf – alles muss raus!

    Heute Abend gibt es ab 21:00 Uhr im newthinking store die Podiumsdiskussion “Datenausverkauf – alles muss raus!” Moderiert und eingeladen von Jan Philipp Albrecht (MEP, Grüne) diskutieren mit ihm noch Jimmy Schulz (MdB, FDP), Björn Böhning (SPD) und Jens Seipenbusch (Piratenpartei) über Datenschutz.

    Wer nicht live vor Ort sein kann, kann die Diskussion auch hier ab 21:00 Uhr im Video-Stream verfolgen:

    20. Mai 2010 13
  • : Freies WLAN für Berlin – Freifunk für Berlin
    Freies WLAN für Berlin – Freifunk für Berlin

    Am 31. März gab es eine Info-Veranstaltung zu „Freies WLAN für Berlin – Freifunk für Berlin“. Die Videos der Veranstaltung stehen jetzt einzeln auf Youtube und können auch komplett hier angeschaut werden:

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    In Vorbereitung auf diese Veranstaltung wurde vom Freifunk-Aktivisten Mario Behling in Kooperation mit Stefan Ziller, MdA ein Arbeitspapier (erste Fassung, PDF) als Grundlage für die weitere Diskussion geschrieben, welches nun von allen im Wiki von freifunk.net weiter ausgearbeitet und ergänzt werden kann.

    Dises Wochenende findet in der c‑base in Berlin übrigens das „Wireless Community Weekend 2010″ statt.

    14. Mai 2010 4
  • : Der Datenbrief – Ein „Kontoauszug“ für eure Daten
    Der Datenbrief – Ein „Kontoauszug“ für eure Daten

    Das Chaosradio Folge 156 hatte gestern Abend „Der Datenbrief – Ein „Kontoauszug“ für eure Daten“ als Thema.

    Um etwas mehr Transparenz in den Datendschungel zu bringen, möchte der Chaos Computer Club einen „Datenbrief“ einführen, eine Art Kontoauszug für persönliche Daten. Einmal jährlich sollen Firmen ihre Kunden und Behörden die Bürger über die gespeicherten Daten informieren. Und auch darüber, ob Daten weitergegeben worden sind und warum. Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass die langfristige Speicherung von Daten damit zur Belastung wird und die Firmen vielleicht darüber nachdenken, ob man sie nicht einfach löschen kann. Dafür bringt der Datenbrief einige Bürokratie mit sich.

    Der betroffene Bürger würde endlich einen Überblick bekommen, wer was über ihn weiß. Dafür müssten sich die Firmen und Behörden ein gutes Stück weit in die Karten schauen lassen – schließlich soll der Datenbrief auch „berechnete“ Daten wie Scoring-Werte enthalten. Werden wir vorsichtiger mit unseren Daten umgehen, wenn uns klar wird, wo unsere Daten landen? Ist es den Aufwand wert? Wird die Wirtschaft datenfreundlicher werden, wenn wir ihr besser auf die Finger schauen?

    Hier ist die MP3.

    29. April 2010 10
  • : CFP: 3. Free Culture Research Conference
    CFP: 3. Free Culture Research Conference

    Vom 8.–9. Oktober 2010 findet an der Freien Universität Berlin „The 3rd Free Culture Research Conference“ mit dem Titel „Free Culture between Commons and Markets: Approaching the Hybrid Economy?“ statt. Dazu wurde ein Call for Papers gestartet, der bis zum 31. Mai läuft. Veranstalter sind das Institut für Management an der Freien Universität Berlin, Creative Commons und das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln.

    Aus der Selbstbeschreibung:

    Die „3. Free Culture Research Conference“ bietet eine einmalige Gelegenheit für ForscherInnen und PraktikerInnen, die mit ihrer Arbeit zur Förderung, Untersuchung oder Kritik von Ansätzen Freier Kultur beitragen, sich in multidisziplinären Gruppen aus Gleichgesinnten auszutauschen, zentrale Forschungsmöglichkeiten und ‑probleme zu identifizieren sowie gemeinsam weitere Entwicklungen zu skizzieren. Die geplante Konferenz baut dabei auf dem erfolgreichen Workshop 2009 auf, der vom Berkman Center for Internet and Society der Harvard University gehosted und von einer Vielzahl an anerkannten ForscherInnen und Forschungseinrichtungen aus den USA, Europa und Asien unterstützt worden ist. (Hier sind weitere Informationen über den Free Culture Research Workshop 2009 in Harvard.

    Mission Statement:
    Interdisziplinärer Workshop für ForscherInnen & PraktikerInnen, die sich aus den verschiedensten Perpektiven mit der Free Culture Bewegung beschäftigen.

    28. April 2010 3
  • : 5 vor 12: ver.di beantwortet unsere Fragen
    5 vor 12: ver.di beantwortet unsere Fragen

    ver.di hat auf meine Fragen bezüglich der „5 vor 12“ – Pressekonferenz am kommenden Montag zusammen mit Lobbyverbänden der Rechteindustrie geantwortet. Ich lass das hier mal unkommentiert stehen:

    1. Wie kommt es zu diesem Bündnis?

    Es gibt kein Bündnis zwischen ver.di und den Interessenverbänden der Verwerter, mit denen wir am Montag gemeinsam eine Pressekonferenz zum Tag des geistigen Eigentums veranstalten. Sinn der Veranstaltung ist es, die im Europäischen Sozialen Dialog zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften deutlich gewordenen unterschiedlichen Sichtweisen auf die Problematik der Verletzung von Urheberrechten im Netz zu bündeln und den Medien zu präsentieren. Das soll dazu führen, auf die Problematik selbst und die daraus resultierende Gefährdung von Arbeitsplätzen in der Kreativwirtschaft aufmerksam zu machen. Unabhängig von zum Teil deutlich anderen Auffassungen wollen wir dabei Forderungen zur Sicherung und zum Entstehen von Arbeitsplätzen ebenso wie für einen wirksamen Urheberrechtsschutz in den Mittelpunkt stellen. In diesen Zusammenhang gehört natürlich auch die Forderung nach einer angemessenen Vergütung von Urheberinnen und Urhebern. Die Pressekonferenz steht im Kontext einer Kampagne der Internationalen Föderation der Gewerkschaften des Medien- und Unterhaltungssektors (UNI-MEI), die eine Kampagne gegen die Verletzung von Urheberrechten durchführt

    23. April 2010 23
  • : Digitale Nomaden
    Digitale Nomaden

    Schönes Video von 2470media über Coworking-Kultur in Berlin: „Digitale Nomaden“.

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    Digital Nomaden from 2470media on Vimeo.

    (via)

    23. April 2010 7
  • : Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg
    Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

    Vor ein paar Wochen wurde ich von der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus gefragt, ob ich Lust habe, für einen freigewordenen Sitz im Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg zu kandidieren. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat folgende Aufgaben:

    Im Mittelpunkt der Arbeit der mabb steht die Förderung der Angebotsvielfalt und damit der Informations- und Meinungsfreiheit im privaten Fernsehen und Hörfunk. Dazu gehört neben der Kontrolle von Medienmacht durch Zulassungskontrolle und Lizenzüberwachung auch die Förderung der Aus- und Fortbildung von Medienschaffenden sowie die Unterstützung von Projekten zur Medienkompetenz und ‑pädagogik. Parallel sorgt die mabb für die Einhaltung der Programmgrundsätze durch die Veranstalter, etwa in Bezug auf Vorschriften zur Werbebeschränkung oder zum Jugendschutz.

    Der Medienrat besteht aus sieben unabhängigen Menschen, die von den Landtagen in Berlin und Brandeburg gewählt werden. Er ist wiederum das Kontrollgremium der mabb und vergibt u.a. Sendelizenzen für das Radio und Fernsehen, darüber hinaus aber auch Fördergelder im Bereich Medienkompetenz- und ‑ausbildung. Ich wusste in etwa, was der Medienrat ist, hab mich weiter informiert und mich irgendwann für eine Kandidatur entschieden. Am Dienstag war ich zu Gast in allen Fraktionssitzungen im Berliner Abgeordnetenhaus, habe mich vorgestellt und Fragen zur Berliner Medienpolitik und meinen Meinungen zu anderen Themen beantwortet. (Nebenbei konnte ich der Fraktion der Linken noch die Empfehlung mitgeben, gegen den Jugendmedienschutzstaatsvertrag zu stimmen und der SPD-Fraktion erklären, dass die 7‑Tage Beschränkung in den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen vollkommen absurd ist).

    Meine Kandidatur ist wohl so gut angekommen, dass mich heute das Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig gewählt hat. Das freut mich, da ich nicht nur den Altersdurchschnitt im Medienrat gefühlt um zehn Jahre senke, sondern auch als Vertreter derjengen dort mitsitzen kann, die ein neues Mediennutzungsverhalten haben. Insofern ist der Medienrat ein Ort, wo man den Medienwandel durch eine andere, eine digitale Perspektive begleiten kann. Und mitentscheiden kann, wie Medienkompetenz gefördert und Medienausbildung am Standort Berlin-Brandeburg gestaltet wird.

    Wie die Arbeit im Medienrat konkret abläuft, weiß ich jetzt zwar in der Theorie, muss mir das aber in der Praxis noch genauer anschauen. Das ist halt Gremienarbeit mit viel Papier, aber vielleicht gelingt es mir ja, eigene Akzente setzen zu können. Und mal schauen, ob ich dort mittelfristig auch eigene Projektideen in die Realität umsetzen kann, wie z.B. Fördertöpfe und/oder Stipendien für jungen Journalismus und neue Medienprojekte.

    22. April 2010 27
  • : Open Data Hackday – eine Bilanz
    Open Data Hackday – eine Bilanz

    Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf dem Blog des Open Data Network. Der Autor ist Hauke Johannes Gierow.

    Der erste deutsche Open Data Hackday (am 17./18. April) ist nun vorbei, und nach dem die meisten Teilnehmer schon während der re:publica fleißig dabei waren, sind Sie wohl größtenteils in einem Zustand euphorischer Erschöpfung wieder nach Hause gekommen. Viele neue Informationen, Anregungen, Ideen, Kontakte und viel Spaß hinterlassen halt auch ihre Spuren.

    Am Freitag beschäftige sich die re:publica in einem Schwerpunkt mit Open Data und Open Government. Rob McKinnon stellte hier seine Projekte vor, Jack Thurston präsentierte Farmsubsidy.org und Stefan Gehrke diskutierte mit Vertretern aus Zivilgesellschaft und Verwaltung über das Thema „Open Data in Deutschland“. Urs Kleinert zeigte in einem Workshop, wie man sich als Journalist selbst offene Datensätze schaffen kann, Lorenz Matzat erläuterte in seinem Vortrag über „Data-Driven Journalism“ wie man diese Daten praktisch anwenden kann.

    Der Hackday begann am Samstag mit Ideenaustausch und Präsentationen, am Sonntag wurde dann an konkreten Projekten „gehackt“. Interessant zu sehen war für mich (als „Nicht ‑Programmierer“) wie schnell mit vorhandenen Datensätzen neue Anwendungsbereiche erschlossen werden können (wie etwa eine Grafik zur Visualisierung der Farmsubsidy.org Daten in den deutschen Bundesländern oder auch der Preview einer Erweiterung von Stefan Wehrmeyers Mapnificient-Projekt um ein Layer mit den Daten des Konjunkturpakets II). Während des Hackdays wurde auch das Portal offenedaten.de vorgestellt, ein von der community betriebenes data.gov. Eine kurze Dokumentation der Projekte gibt es hier.

    22. April 2010 3
  • : Heute Abend: „Geistiges Eigentum im Web 2.0“
    Heute Abend: „Geistiges Eigentum im Web 2.0“

    Heute Abend gibt es ab 20:00 Uhr in der Literaturwerkstatt Berlin eine Diskussion über „Geistiges Eigentum im Web 2.0“.

    Es diskutieren Kathrin Passig Autorin und Internetaktivistin, Berlin Mathias Schindler Projektmanager Wikimedia Deutschland René Strien Verlegerischer Geschäftsführer Aufbau Verlag, Berlin Alexander Unverzagt Medienanwalt, Hamburg
    Moderation Ilja Braun Journalist und Redakteur iRights.info, Köln

    21. April 2010 6
  • : re:publica 2010: Danke!
    re:publica 2010: Danke!

    Die re:publica 2010 ist vorbei und die Zeit der Nachbereitung ist gekommen. Es gibt unzählige Blog-Postings, die wir erstmal durchlesen müssen und noch mehr Feedback, was gut gelaufen ist und was wir noch verbessern könnten. Es ist zumindest ein schönes Gefühl, wenn man monatelang auf ein Ziel hinarbeitet, alles plant und dann am Ende alles mindestens so gut klappt, wie man das die ganze Zeit gehofft hat. Die re:publica 2010 war auch eine Konferenz der Superlative: Mehr als 2500 Teilnehmer_innen, mehr als 265 Sprecher_innen aus 30 Ländern und mehr Medienberichterstattung als je zuvor. Vor allem freue ich mich, dass auch viele netzpolitische Themen in der Berichterstattung prominent vor kamen, zu allererst die Netzneutralität- und auch die Open Government – Themen. Mal schauen, ob wir nächstes Jahr noch eine Steigerung hinbekommen.

    Da kann man zum Schluss nur Danke sagen an alle Beteiligten! Danke fürs Mitorganisieren, Danke fürs Teilnehmen, Danke für die viele Beteiligung durch eigene Vorträge / Workshops, Danke für die Berichterstattung durch Postings, Artikel, Tweets und Fotos und Danke für das viele und großartige Feedback, was uns am Freitag sehr glücklich gemacht hat.

    Mein nächstes Projekt ist übrigens, endlich mal Bohemian Rhapsody wieder aus dem Kopf zu bekommen (Ab Minute 3):

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    Teil zwei des Danke schön findet sich drüben auf Spreeblick.

    Vermerk fürs kommende Jahr: Unbedingt Vulkanausbrüche in fremden Ländern einplanen. Einige unserer internationalen Gäste haben dadurch eine Woche Berlin-Aufenthalt gewonnen (Glück im Unglück. Wir haben mehr Zeit für ausführliche Podcast-Interviews). Andere erleben gerade eine spannende Europa-Rundreise auf der Suche nach einem Rückflug.

    19. April 2010 18
  • : re:publica – Interviews: Tim Wu über Netzneutralität
    re:publica – Interviews: Tim Wu über Netzneutralität

    Einer meiner persönlichen Höhepunkte der re:publica 2010 war der Vortrag von Tim Wu von der Columbia Law School, auf den ich mich vorher schon lange gefreut habe. Er zeigte in dem Vortrag auf, welche Bedeutung Netzneutralität für Informations- und Meinungsfreiheit hat. Neu für mich war der Vergleich zur US-Filmindustrie, die im frühen Stadium sehr innovativ war, aber wo bald wenige große Player den Markt beherrschten, kontrollierten und den Zugang regelten. Sehr spannend! Sobald die Videos der Vorträge online sind, poste ich den nochmal hier. Bis dahin gibt es dieses Interview mit Tim Wu aus der dctp-Reihe von der re:publica:

    Hier klicken, um den Inhalt von www.dctp.tv anzuzeigen.

    19. April 2010 1
  • : mixd.tv – Berliner Open-Source Online-Video-Player
    mixd.tv – Berliner Open-Source Online-Video-Player

    In den vergangenen 18 Monaten hab ich ein wenig als Alpha-Tester und Feature-Requester bei mixd.tv mitgewirkt. mixd.tv ist ein Open-Source Online-Video-Player und zugleich ein junges Start-Up aus Berlin, das als Untermieter in unserem newthinking-Büro angesiedelt ist. Nach all der Entwicklungszeit freue ich mich jetzt, einen ersten Stand der kommenden Beta-Version beschreiben zu können, die diese Woche für Linux und Windows erscheint. Die Mac OS X Version ist in Entwicklung und soll nach Anpassung der benötigten Qt Bibliotheken innerhalb der nächsten Wochen folgen.

    Update: Hier ist noch ein kurzer Screencast:

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    mixd.tv Beta Screencast from mixd tv on Vimeo.

    mixd.tv sieht sich selbst als „smart, persönlich und sozial“. Man kann sich die freie Software als eine Art Mischung von Miro mit Suchmöglichkeiten für alle großen Video-Plattformen und Mediatheken vorstellen. Im Gegensatz zu Miro liegt der Schwerpunkt nicht auf RSS-Feeds und von der Architektur her gibt es einige Unterschiede: Die mixd.tv Software trägt Suchergebnisse aus verschiedenen Video Quellen, wie zum Beispiel YouTube, Vimeo oder öffentlich-rechtlichen Mediatheken, zusammen. Die Medien werden dann nach transparenten und modifizierbaren Kriterien geordnet und bewertet.

    13. April 2010 7
  • : Bitte vormerken: „Mein Profil gehört mir!?“ (Dienstag, 19:30 Uhr)
    Bitte vormerken: „Mein Profil gehört mir!?“ (Dienstag, 19:30 Uhr)

    Oh, das könnte interessant werden. Passend zur Facebook-Debatte organisiert die taz eine Diskussionsrunde, die auch live im Netz übertragen wir:

    Dienstag, 13. April 2010, 19.30 Uhr

    MEIN PROFIL GEHÖRT MIR !?

    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg findet Privatsphäre überholt. Hat er Recht? Einerseits veröffentlichen zunehmend mehr Menschen im Internet Informationen über sich. Andererseits wachsen Kritik und Protest gegen Datenspeicherung und Überwachung – sei es durch Konzerne wie Google oder Regierungen. Wie also sieht die Privatsphäre im 21. Jahrhundert aus?

    Es diskutieren:

    - Christian Heller (Futurist)
    Michael Horn (Chaos Computer Club)
    Anne Roth (Bloggerin)
    Timo Luthmann (mensch.coop)

    Moderation: Julia Seeliger (taz)

    Live aus dem tazcafé, Rudi Dutkschlestr. 23, 10969 Berlin

    PS: Die Links sind von mir, der Fehler in der Adresse nicht.

    11. April 2010 7
  • : Jahresbericht 2009 des Berliner Datenschutzbeauftragten
    Jahresbericht 2009 des Berliner Datenschutzbeauftragten

    Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Dix, hat heute seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2009 (PDF) vorgestellt. Eine Pressemitteilung gibt es als PDF.

    31. März 2010
  • : Infoabend: Freies WLAN für Berlin
    Infoabend: Freies WLAN für Berlin

    Die Berliner Freifunker sowie die hiesige Grüne Abgeordnetenhaus-Fraktion laden zu kommenden Mittwoch zu einer kleinen Informations- und Diskussionsveranstaltung über Freifunk und seine politische Dimension:

    In mehreren Kurzvorträgen werden Freifunk, die dahinter steckenden Prinzipien und Techniken, wissenschaftliche und wirtschaftliche Seiten sowie der den rechtlichen Hintergrund erläutert. Im zweiten Teil soll die Frage wie wir einem „Freien WLAN“ in Berlin näher kommen können, im
    Mittelpunkt stehen.

    Mittwoch, 31. März 2010, 19 – 21 Uhr
    Radialsystem V GmbH – www.radialsystem.de
    Holzmarktstraße 33 – S‑Bhf. Ostbahnhof

    Und um für einen anschließenden Empfang genug Schnittchen ordern zu können, bitten wir um eine kurze Mail an netzpolitik_ät_buero-ziller.de – aber auch spontan ist jedeR herzlich eingeladen.

    Näheres zum Ablauf des Abends.

    27. März 2010 4
  • : Wie funktioniert der Hauptstadtjournalismus?
    Wie funktioniert der Hauptstadtjournalismus?

    In der FAZ stand vorgestern ein lesenswerter Bericht über die Mechanismen des Hauptstadtjournalismus: Dauerschleife aus Berlin.

    Diese Woche sind Guido Westerwelle und Hartz IV verschwunden. Vier Wochen lang ging es um nichts anderes als die beiden, bevor es um Missbrauch in der katholische Kirche ging, und nächste Woche geht es womöglich um Kundus und Karl-Theodor zu Guttenberg, bevor wieder etwas anderes kommt. Es wird immer neue Themen geben. Nur die Art, wie an sie herangegangen wird, die bleibt.

    25. März 2010 1
  • : Leben im Schwarm –Wie das Internet uns verändert
    Leben im Schwarm –Wie das Internet uns verändert

    Morgen findet in der NRW-Landesvertretug in Berlin die Veranstaltung „4. Kölner Mediensymposium – Der Hauptstadtdialog“ statt. Ausrichter des Mediensymposiums mit dem Schwerpunkt “Leben im Schwarm – Wie das Internet uns verändert“ sind der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW und die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht. Ich bin da für ein 20-Minuten langes Streitgespräch über „Ich blogge, also bin ich. Demokratische Willensbildung oder pubertätsübliche Zeitverschwendung?“ geladen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob in der kurzen Zeit mit Prof. Dr. Christoph Neuberger wirklich Streit aufkommen kann.

    Carta will die Veranstaltung im Netz streamen. Das kann man sich ab 14 Uhr dann auch hier anschauen:

    14. März 2010 5