Netze

Infoabend: Freies WLAN für Berlin

Die Berliner Freifunker sowie die hiesige Grüne Abgeordnetenhaus-Fraktion laden zu kommenden Mittwoch zu einer kleinen Informations- und Diskussionsveranstaltung über Freifunk und seine politische Dimension:

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

In mehreren Kurzvorträgen werden Freifunk, die dahinter steckenden Prinzipien und Techniken, wissenschaftliche und wirtschaftliche Seiten sowie der den rechtlichen Hintergrund erläutert. Im zweiten Teil soll die Frage wie wir einem „Freien WLAN“ in Berlin näher kommen können, im
Mittelpunkt stehen.

Mittwoch, 31. März 2010, 19 – 21 Uhr
Radialsystem V GmbH – www.radialsystem.de
Holzmarktstraße 33 – S-Bhf. Ostbahnhof

Und um für einen anschließenden Empfang genug Schnittchen ordern zu können, bitten wir um eine kurze Mail an netzpolitik_ät_buero-ziller.de – aber auch spontan ist jedeR herzlich eingeladen.

Näheres zum Ablauf des Abends.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
4 Kommentare
  1. Ich finde solche Freifunkprojekte sehr bedenklich. Denn doch frei verfügbares Wlan lässt sich die Richtlienie einer evtl neu zu beschließenden Vorratsdatenspeicherung allzuleich umgehen.

    Man denke nur mal daran was passieren könnte wenn Terroisten über das Wlan anonym Bombenbaupläne oder ähnliches herunterladen könnten. Nein das darf nicht sein. Deshalb sollten wir solche dinge lieber bleiben lassen.

    Mal ganz davon zu schweigen das die Marktorientierten Anbieter durch die kostenlose Verfügbarkeit von Wlan schaden nehmen könnten.

    1. Wenn das da oben nicht ernst gemeint ist, ist es eine seeeeeehr gute Satire ;)

      Leider bin ich mir da nie so sicher. Ich kenne nämlich leider Leute, die so was wahrscheinlich im Ernst sagen würden…

  2. In Finnland und Korea ist freies WLAN schon verbreitet. Wer in Helsinki oder Seoul auf der Straße läuft, hat gute Chancen, ein offenes WLAN zu finden, und niemand stört sich daran. Die Probleme, die bei uns befürchtet werden, gibt es anscheinend dort nicht.
    Mein Eindruck ist, dass die Netzbetreiber wie Telekom und Vodafone offene Netze aus kommerziellen Gründen verhindern wollen. Und manche Politiker haben keine Ahnung von der Technik.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.