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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : „Mailt dem Phonoverband“-Kampagne wird eingestellt
    „Mailt dem Phonoverband“-Kampagne wird eingestellt

    Aus gegebenen Anlass müssen wir leider unsere „Mailt dem Phonoverband“-Kampagne einstellen. Dr. Hartmut Spiesecke, der Pressesprecher des deutschen Phonoverbandes (aka „Die MusikindustrieTM“) verlässt „auf eigenen Wunsch“ den Verband, wie er heute in einer Pressemitteilung verkündet. Ob er wieder zurück in die Politik wechselt? Vor seiner sechsjährigen IFPI-Zeit war er Sprecher des Bremer CDU Innensenators, aber wie ich aus Bremen hörte, war dieser ihm wohl zu „links“.

    12. Mai 2006 4
  • : Mobilisierungsaufruf in eigener Sache
    Mobilisierungsaufruf in eigener Sache

    Vor einigen Jahren wanderte in einem laizistischen Staat ein Bürgermeister ins Gefängnis, weil er ein Gedicht eines lokalen Schreibers zitierte:

    „Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit //

    In Deutschland erinnert sich derzeit ein Verband aus einer ganz anderen Ecke, daß man da draußen noch eine Armee herumstehen hat.

    Im Handelsblatt vom 11. Mai schreibt Maximilian Steinbeis über einen Verein, dessen Stifte die Bajonette sind, dessen Druckerpressen die Geschütze, dessen Redaktionen die Kasernen und deren Leser ihre Soldaten. Diese journalistische Armee ist bereit.

    Unter der Anrede „Liebe Kolleginnen und Kollegen“ heißt es in dem Schreiben: „Die Hiobsbotschaft gleich vorweg: IHR jährlicher VG WORT-Scheck wird in Zukunft äußerst mager ausfallen oder ganz ausbleiben.“ Daher solle jeder Journalist „jede professionelle Gelegenheit nutzen“, die Diskussion zu unterstützen, und „die bevorstehende Enteignung in Ihren Redaktionskonferenzen“ thematisieren.

    Danke an den Verband, der wie kein zweiter klargestellt hat, daß es keinen Journalismus über Journalismus gibt. Dass die Berichterstattung eines Journalisten über das Urheberrecht im Zweifel Agitation in eigener Sache ist und daß Grundsätze der guten Arbeitspraxis Verhandlungsmasse gegenüber dem eigenen Konto sind.

    Danke auch an Steinbeis, der durch Berichterstattung dazu die Antithese zu Gedichten oder ihren Interpretationen darstellt.

    11. Mai 2006 1
  • : Tonspion über DRM: Lösung oder Seuche?
    Tonspion über DRM: Lösung oder Seuche?

    Tonspion berichtet über über Digital Restrictions Management im Musikvertrieb: DRM: Lösung oder Seuche?

    Geht es nach Paul Hoffert, Gründer des kanadischen Indie-Label-Zusammenschlusses CIRPA, können die großen Plattenfirmen ruhig so weitermachen wie bisher. Früher oder später werde sie der sich selbst regulierende Markt ohnedies bestrafen, meint er. Richard Gooch von der Technologie-Abteilung der IFPI, des internationalen Verbands der Musikindustrie, sieht das naturgemäß grundlegend anders. Sein Credo lautet: Nur DRM ermöglicht, dass Konsumenten genau das erhalten, wofür sie auch gezahlt haben und genau für das zahlen, was sie bekommen.
    Die Prämissen, von denen Gooch ausgeht, sind die IFPI-üblichen: Eine kleine Anzahl von unverbesserlichen Rechtsbrechern besorgt den Upload, die Downloads nehmen passive User nur deshalb vor, weil sie nicht anders können ob der Verlockung. Die IFPI sorgt mittels Klagen für die juristische Bereinigung und auf dieser tabula rasa wird DRM installiert. Voila! Fertig ist die „brave new world“.

    11. Mai 2006
  • : Urheber laufen Sturm gegen Abbau der Pauschalabgaben
    Urheber laufen Sturm gegen Abbau der Pauschalabgaben

    Die Urheberverbände laufen Sturm gegen die geplante Herabsetzung der Pauschalgebühren beim Urheberrecht zugunsten der Geräteindustrie: Aktionsbündnis von Urhebern und Verlagen gegen „Raubbau“ an der Vergütungspauschale. Etwas verwundert reibe ich mir die Augen, dass die Urheber, welche in den letzten Jahren oftmals gegen privates Kopieren argumentiert haben, jetzt wieder ihre „Ja zur privaten Kopie“-Kampagne herauskramen. (Nicht zu Verwechseln mit Privatkopie.net!) Aber mehr Verbündete für die Privatkopie können echt nicht schaden.

    Scharfe Kritik kommt auch wieder von den Grünen:

    Gegen die anstehende Reform wettert erneut auch Grietje Bettin, medienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion: „Die Privatkopie faktisch abgeschafft, die Schulhöfe kriminalisiert, die Vergütung der Autoren zugunsten der Geräteindustrie beschnitten, Forschung und Lehre ausgebootet – ein Scherbenhaufen der Informationsgesellschaft wäre es, wenn das neue Urheberrecht so in Kraft träte, wie von der Bundesregierung bislang geplant.“ Wie die „schwammige“ Antwort der Justizministerin auf eine Anfrage der Grünen zeige, gebe es bei der Gerätepauschale „keine Rechtssicherheit“ mehr, während sich die Regierung gleichzeitig die Zukunft des wissenschaftlichen Kopienversands durch Bibliotheken „schön rede“.

    10. Mai 2006 2
  • : Microsoft-Bashing von ARD und ZDF
    Microsoft-Bashing von ARD und ZDF

    ARD und ZDF rebellieren gegen die Pläne der Telekom, für deren geplantes Internetfernsehen ihre Inhalte bereit zu stellen. Und die Argumentation klingt sehr sympathisch: ARD und ZDF meutern gegen Telekom.

    Kritikern zufolge sei die so genannte Middleware des Windows-Konzerns mit anderen Lösungen nicht kompatibel. Zudem unterstütze sie wichtige Fernsehstandards wie DVB-IPI nicht. „Wenn ich höre, dass die Telekom mit Microsoft kooperiert, da wird mir ganz anders“, sagte Herbert Tillmann, der Vorsitzende der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF dem Blatt. Man bevorzuge offene Standards und wolle sich der Plattform von Microsoft nicht ausliefern.

    10. Mai 2006 5
  • : BBC-Dokumentation zu Freier Software und Entwicklung
    BBC-Dokumentation zu Freier Software und Entwicklung

    Heute und Morgen auf BBC und kurz danach sicher auch bei Bittorrent, eMule und Co: The Code Breakers – a BBC World Documentary on FOSS and Development.

    A two-part documentary, “Code Breakers” will be aired on BBC World TV starting on 10 May 2006. Code Breakers investigates how poor countries are using FOSS applications for development, and includes stories and interviews from around the world.

    Und vermutlich erst in ein paar Jahren auf Arte in Deutschland zu sehen?

    10. Mai 2006 3
  • : Lessig-Interview Serie auf AlwaysOn
    Lessig-Interview Serie auf AlwaysOn

    Bei AlwaysOn findet sich ein mehrteiliges Interview mit Lawrence Lessig zur „Remix-Culture“: Who Owns What? (Hier sind auch Teil2 und Teil3)

    10. Mai 2006
  • : Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“
    Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“

    „We want to invent the future of film. Call it Cinema 2.0.“ Hoch gesteckt, aber nicht unmöglich: Die Gruppe „A Swarm of Angels“ will sich den ersten Internet-Film nur mit freiwilligen Spenden finanzieren. 1 Million britische Pfund wollen die Filmemacher für das Projekt zusammen bringen, das sind umgerechnet fast 1,5 Millionen Euro. Die stolze Summe soll sich aus vielen kleinen und Kleinstspenden zusammensetzen: 50 000 Freiwillige können Geld geben und erwerben dafür einen Teil des Films – fast so wie die Aktionäre bei der Tageszeitung „die taz“. Diese Methode wurde schon öfter bei Low-Budget-Projekten erfolgreich umgesetzt. Auf diese Weise finanzierte beispielsweise der amerikanische Filmemacher Darren Aronofsky („Requiem for a Dream“) seinen Erstling „Pi“. Die „Angels“ gehen dabei aber noch weiter und wollen ihren fertigen Film unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlichen. Jeder Beteiligte erhält mit seinen Anteilen das Recht, nicht nur beim Entstehen des Produktes beteiligt zu sein und mitzuhelfen. Auch das fertige Werk darf er beliebig auf DVD kopieren und remixen. Zu den Organisatoren zählen bislang unter anderem Tommy Pallotta, der Produzent von Richard Linklaters neuem Werk „A Scanner Darkly“, onedotzero-Festivalsgründer Matt Hanson, Cory Doctorow und Warren Ellis, Comic-Autor von „Transmetropolitan“.

    Bislang sind bereits 100 interessierte Teilhaber geworben, in der nächsten Runde sollen sich bis zu 1 000 Filmbegeisterte für nur 25 Pfund, umgerechnet gut 35,60 Euro, Anteile erwerben.

    10. Mai 2006 3
  • : Schwarzboxwählen: Copyright schlägt Grundprinzipien der Demokratie
    Schwarzboxwählen: Copyright schlägt Grundprinzipien der Demokratie

    Heise berichtet – quasi in eigener Sache – über den erfolglosen Versuch, Einblick in die Details von Wahlautomaten zu nehmen:

    Die schon gleich nach dem Inkrafttreten Anfang des Jahres umstrittene Handhabung des Informationsfreiheitsgesetzes ist jetzt um eine weitere Variante bereichert worden: der Ablehnung eines Antrags auf Aktensicht unter Berufung auf das Urheberrecht.

    10. Mai 2006
  • : Brasilien: Waffen, Drogen, Sekten oder Telecentros?
    Brasilien: Waffen, Drogen, Sekten oder Telecentros?

    Die Futurezone berichtet über die Veranstaltung mit Claudio Prado, Vertreter des brasilianischen Kulturministers, in Wien. Nach seiner Einschätzung haben Besitzlose in Brasilien drei Chancen, „einem Schicksal völliger Bedeutungs- und Machtlosigkeit zu entgehen“: Entweder man beginnt eine Karriere im Drogen- und Waffengeschäft oder man versucht den „sozialen Aufstieg in einer der mittlerweile zahllosen, in Brasilien aktiven protestantischen Missionarssekten“. „Die dritte Möglichkeit für Besitzlose, überhaupt zu einer Interaktion mit der Geldgesellschaft zu kommen, sind die Telecentros mit ihren freien Betriebssystemen und nun unsere neuen Multimedia-Kits, die wir verteilen. Angesichts der Alternativen ist das revolutionär“, so Proda laut Futurezone: Brasilien, Raubkopien und Straßengangs.

    10. Mai 2006
  • : Mal wieder: Studien zu Open Source
    Mal wieder: Studien zu Open Source

    Der Standard berichtet über eine Studie des europäischen zentrum für e‑commerce und internetrecht, (nach eigenen angaben „die größte europäische Initiative für Rechtssicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie“) welche rechtliche Sicherheitslücken von Open Source Software aufzeigen soll: Studie hält Open Source Software für rechtlich problematisch. Grösste Überraschung: Auf deren Webseite ist Microsoft als einer der Partner aufgelistet.

    10. Mai 2006 1
  • : Veranstaltungs-Podcast: Digital Culture in Brasil
    Veranstaltungs-Podcast: Digital Culture in Brasil

    Die Grünen in Wien hatten im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Freie Softwarepolitik in Brasilien – Ein Ansatz für Europa“ Claudio Prado vom brasilianischen Kulturministeriums eingeladen. Der Standard berichtet über die Diskussion: Brasilien bricht Lanze für Open-Source-Software.

    „Durch die digitale Revolution ist im sogenannten Cyberspace ein völlig neues geografisches Zentrum der Welt entstanden“, meinte Prado mit dem Hinweis, dass das Internet Menschen Orts- und Einkommens-unabhängig Zugang zu Informationen ermögliche. „Besonders interessiert sind wir dabei allerdings nicht an einem konsumierenden Download-Verhalten sondern an der aktiven Partizipation der Anwender über den Upload eigener Inhalte und Informationen“, so der brasilianische Koordinator für Digitale Kultur gegenüber pressetext. Prado und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, dass Open-Source-Software Ausdruck und Beispiel für die produktive Kraft ist, die aus diesen gemeinschaftlichen Kommunikations- und Kollaborationsvorgängen gewonnen werden kann.

    Bei Monochrom.at gibt es einen MP3-Mitschnitt der Diskussion.

    9. Mai 2006
  • : Immer wieder: Brenner-Studie
    Immer wieder: Brenner-Studie

    Der Phonoverband hat mal wieder eine Brenner-Studie veröffentlicht. 10000 Menschen sollen demnach zu ihrem „Brenn-Verhalten“ befragt worden sein. Wie jedes Jahr bietet die Studie wieder viel Raum für logische Fehler und sonstige Ungereimtheiten im Rahmen der IFPI-Propaganda. Bleed von der De-Bug hat sich die Studie mal angeschaut: Brennerstudie 2005 – Neu aber nur halb heiss.

    Witzig finde ich folgende Aussage aus der IFPI-PM:

    74% der Befragten laden sich Musik aus legalen, kostenpflichtigen Angeboten herunter, um sich legal zu verhalten. Dies bedeutet einen Anstieg um 5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2004.

    [via mixburnrip]


    Unser Test der Downloadportale
    aus dem Herbst 2005 findet sich übrigens in einer überarbeiteten und aktualisierten Version auf iRights.info: Der große Download-Shop-Test.

    9. Mai 2006 3
  • : iRomance
    iRomance

    iRomance – Die Romantik der Zukunft ist ein gut gemachter sechs Minuten langer Kurzfilm aus dem Umfeld des „VEB FILM Leipzig“. Ich will jetzt nicht zuviel von der Handlung verraten, schaut ihn Euch mal an. Einziger Kritikpunkt sind die etwas hölzerne Dialoge. Und dass der Film nicht in einem offenen Format angeboten wird, sondern nur als WMV und Quicktime. Dafür aber unter einer Creative Commons Lizenz.

    9. Mai 2006 1
  • : FrOSCon am 24./25. Juni 2006
    FrOSCon am 24./25. Juni 2006

    Der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg (in Sankt Augustin bei Bonn) veranstaltet am 24./25. Juni 2006 mit Hilfe der Fachschaft Informatik, der LUUSA und des FrOSCon e.V. erstmals eine Konferenz rund um Themen der freien Software: Die FrOSCon. Das Programm umfasst mehr als 60 Vorträge und wurde gestern veröffentlicht. Wenn mir nicht eine andere Konferenz in Brasilien dazwischen kommt, wo ich immer noch auf eine Zu- oder Absage wegen Flugkostenerstattung warte, werde ich auf der FrOScom zwei Vorträge halten: „Einführung in die Creative Commons Lizenzen“ und „Förderung von Freier Software“.

    9. Mai 2006
  • : achtung berlin – media showcase berlin brandenburg
    achtung berlin – media showcase berlin brandenburg

    Vom 11. bis 17. Mai 2006 findet im Hackesche Höfe Filmtheater das zweite „achtung berlin – new berlin film award“ – Festival statt. Über 100 lange und kurze Spiel- und Dokumentarfilme aus oder über Berlin werden dort gezeigt. Am kommenden Wochenende (13.–14. Mai) gibt es den „media showcase berlin brandenburg“, welchen wir von newthinking communications in Kooperation mit dem „achtung berlin e.V.“ veranstalten.

    Der media showcase berlin brandenburg ist die zentrale Plattform für aktuelle und innovative Medienprojekte aus der Region Berlin-Brandenburg. In der Verbindung von Ideenlabor, Media Lounge und Book Lounge führt der media showcase berlin brandenburg in die verschiedenen Branchenfelder ein, zeigt was in der Region produziert wird und vernetzt die Akteure untereinander.

    Die vier Schwerpunkte des „media showcase“ sind „Videoblogging – Ausblick auf die Filmproduktion der Zukunft“, „Games Industry – Nachwuchsförderung“, „Mobile Entertainment“ und „Medien im Raum“.

    Spannend dürfte vor allem der Schwerpunkt „Videoblogging – Ausblick auf die Filmproduktion der Zukunft“ sein, welcher Samstag von 13 Uhr bis 14:30 Uhr stattfindet. Schon am Vormittag führt Verena Dauerer um 10:30 Uhr in das Thema ein. Zusammen mit Oliver Passek werde ich um 13 Uhr in dem Vortrag „Hollywood 2.0 vs. Citizen Journalism“ die Top-Down Strategie der Filmindustrie und ihren Distributionskanälen den Bottum-Up Prozessen aus dem Netz gegenüberstellen. Im Anschluss daran stellt Stefan Kluge das „Open Source Film Netlabel“ „VEB Film Leipzig“ vor, die letztes Jahr den ersten Creative Commons Film „Route66“ veröffentlicht haben und das Netz als Vertriebsweg nutzen. Abschliessend präsentiert unser Chef-Techniker Marc Washeim eine Beta-Version des „newthinking median studio“, unsere Distribution für Video- und Soundbearbeitung, welche komplett aus Freier Software besteht.

    Sonntag um 15:30 Uhr wird noch Martin Schmidt im Rahmen des Schwerpunktes „Medien im Raum“ „Semapedia – Die Verknüpfung der physischen Welt mit Wikipedia“ vorstellen.

    Das Programmheft der „achtung berlin“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.

    9. Mai 2006 1
  • : Veranstaltung: Die wunderbare Wissensvermehrung
    Veranstaltung: Die wunderbare Wissensvermehrung

    In der Telepolis-Buchserie ist das Buch „Die wunderbare Wissensvermehrung – Wie Open Innovation die Welt revolutioniert“ aktuell erschienen. Passend dazu gibt es am kommenden Montag, den 15. Mai, in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin eine Veranstaltung mit dem Untertitel „Wie weit trägt das Paradigma „Open Innovation“ für eine nachhaltige Wissensgesellschaft?“

    19.00 Uhr Begrüßung
    Olga Drossou, Heinrich-Böll-Stiftung

    19.15 Uhr Buchvorstellung: Die wunderbare Wissensvermehrung – Wie Open Innovation die Welt revolutioniert
    Florian Rötzer, Herausgeber der Telepolis-Buchreihe

    19.45 Uhr Podiumsdiskussion:

    - Grietje Bettin (MdB, Medienpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen)
    – Florian Rötzer (Chefredakteur Telepolis)
    – Klaus Landefeld (Vorstand eco – Verband der Deutschen Internetwirtschaft)
    – Rainer Kuhlen (Professor für Informationswissenschaft, Konstanz)

    Moderation: Stefan Krempl, Journalist

    21.00 Uhr Imbiss

    Montag, 15. Mai 2006, 19.00 ‑21.00 Uhr auf der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung in den Hackeschen Höfen in Berlin, Rosenthaler Str. 40/41, Aufgang 1, 5. Etage

    Infos und Anmeldung (bis zum 11.5.06) bitte an medien@boell.de

    9. Mai 2006
  • : Podcast-Interview: Mark Shuttleworth
    Podcast-Interview: Mark Shuttleworth

    Hier ist schonmal das Audio-Interview mit Mark Shuttleworth von ubuntu vor seiner Keynote auf dem LinuxTag: MP3 (25MB) und OGG (25MB). Das Interview ist ca. 25 Minuten lang. Eine Video-Fassung wird es auch noch geben, diese muss aber noch fertig geschnitten werden. Ansonsten haben wir das Interview zusammen mit Pro-Linux gemacht und dort gibt es jetzt ein übersetztes Transcript: »Jetzt ist Kubuntu gleichwertig«.

    7. Mai 2006 6
  • : LinuxTag: Keynote von Mark Shuttleworth live im Netz
    LinuxTag: Keynote von Mark Shuttleworth live im Netz

    Gerade hält der Gründer des ubuntu-Projektes, Mark Shuttleworth, seine Keynote auf dem LinuxTag. Diese wird live gestreamt.

    Eben haben wir ein Video- und Audio-interview mit Mark gemacht, was heute Abend oder morgen hier zu hören und sehen sein wird.

    6. Mai 2006 4
  • : FilmCommons auf dem LinuxTag
    FilmCommons auf dem LinuxTag

    Der LinuxTag ist gestern gestartet, aber ich komme hier nicht wirklich zum bloggen. Zuviele interessante Menschen hier, abends kein Netz, akuter Schlafmangel seit einigen Nächten, dazu muss ich hier noch das Pressezentrum managen und das WLAN funktioniert zwar, ist aber schrecklich langsam. Und mein Ersatz-Notebook mag leider nicht mehr über die Ethernet-Schnittstelle kommunizieren, die hier ein schnelles Netz liefert.

    Zusammen mit Meike Richter, Axel Dürkop und Karsten Gerloff präsentiere ich gleich um 16 Uhr hier auf dem LinuxTag „FilmCommons“. Am Beispiel des Medium „Film“ wollen wir Anwendungsbeispiele bei der Nutzung von Creative Commons Lizenzen vorstellen. Zuerst gibt es ca. eine Stunde Theorie und danach ca. eine Stunde lang verschiedene Animationen und Kurzfilme.

    Hier ist die englische Ankündigung dazu:

    Donnerstag, 04.05.2006, Saal 11B, 16:00–18:00 Uhr

    Digital networks are pushing copyright to its limits. Scared and confused, giant film and music corporations demand ever tighter restrictions on users of their works. Others are looking further. The Creative Commons project provides a simple way of making texts, music and films available on terms that are just as free as the creators choose. Creative Commons provides licenses that are easy to understand and to use.

    Creativity needs incentives, and copyright should provide them. But creativity also needs access to inspirational works. Creative Commons builds on copyright to provide this access.

    We will show a selection of shortfilms which are distributed under Creative Commons licenses. The makers of these anmiations, trick films and documentaries have replaced the common „All rights reserved“ by „Some rights reserved“. They are experimenting with p2p-economy and alternative distribution systems. And they are finding their audience on the Internet.

    Together with you, we will work out how Creative Commons works, how you can use it, and what its limits are. Come and watch, discuss with us and bring popcorn!

    4. Mai 2006 2