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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: The Roadmap for Open ICT Ecosystems
: The Roadmap for Open ICT Ecosystems Sehr interessant: The Roadmap for Open ICT Ecosystems (PDF)
a user-friendly guide for policymakers and technologists offerings tools for understanding, creating, and sustaining open information and communication technologies ecosystems.
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: Neuer Draft von Office Open XML
: Neuer Draft von Office Open XML Am ersten Mai ist ein neuer Draft des neuen Office-Dokumentenformates von MS-Office herausgekommen. Der Umfang des Dokuments ist von knapp 2000 Seiten auf über 4000 Seiten angewachsen.
In das Dokument ist eine Menge Arbeit gesteckt worden. Allerdings konnte auch dieser Draft meinen Eindruck über die Komplexität von Office Open XML nicht verbessern. Diese XML-Anwendung ist und bleibt unglaublich komplex. Diese Komplexität zeigt sich unter anderem darin, dass Microsoft kaum bestehende (und verbreitete) Standards nutzt, sondern ihre eine XML-Anwendungen hier platziert. Selbst innerhalb ihres eigenen Format gibt es wenig Wiederverwendung. Es sieht viel mehr so aus, als bestehe Office Open XML aus vielen unabhängigen XML-Anwendungen, wie WordprozessingML, SpreadsheetML und PresentationML. Leider sind beispielsweise Tabellen in WordprocessingML nicht genauso modelliert wie in SpeadsheetML.
Aufgrund dieser Komplexität besteht hier die große Gefahr, dass zwar ein formal Offener Standard entsteht, der allerdings nur sinnvoll mit einer proprietären API nutzbar ist. Das Konkurrenzformat Open-Document-Format zeigt, dass man solch einen Standard durch konsequente Wiederverwendung mit deutlich weniger Komplexität schaffen kann.
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: Pearl Jam „Life Wasted“ zum Download unter Creative Commons
: Pearl Jam „Life Wasted“ zum Download unter Creative Commons Grunge ist noch lange nicht tot; ich hab sogar noch den Goatie von damals. „Ten“ war so horizonterweiternd wie Alice in Chains (die ich immer schon mehr mochte) mit „Dirt“ bleischwer, und hach. Pearl Jam gibt es auch noch, und sie haben ein neues Video, das unter einer Creative Commons-Lizenz (by-nc-nd 2.5) steht und frei herunterzuladen ist, wie das Google-Blog berichtet:
And in line with the band’s experimental personality, Pearl Jam released the „Life Wasted“ video under a Creative Commons „some rights reserved“ copyright license. What does all that legal gibberish mean to you? It means that you can download the video for free, share it with your friends, and even post it on your own site–provided you give the band credit and don’t use it for commercial purposes. It’s yet another example of Pearl Jam putting its fans first.
Sorry you didn’t see him, but I’m glad we talked… ohh… :D
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: VUT arbeitet an einheitlichen Lizenzmodellen für Podcasts
: VUT arbeitet an einheitlichen Lizenzmodellen für Podcasts Musik, die nicht unter alternativen Lizenzen wie CC steht, in Podcasts verwenden, ist zur Zeit nur schwer möglich. Die GEMA kennt gar keine Podcasts und die GVL hat nicht die erforderlichen Vertretungsrechte von den Labels. Der Podcast vom MotorFM beispielsweise ist nur durch ein „Pilotprojekt“ mit der GEMA und einem Haufen mühevoll erworbenen Einzelverträgen mit Labels möglich.
Wie ich heute in einem Gespräch auf der Leipziger Musikmesse (PopUp erfahren habe, arbeitet der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten e.V. (VUT) zur Zeit an einem einfachen und praktikablen Lizenmodell. Dies soll dann GEMA und GVL vorgeschlagen werden. Leider steckt das ganze noch in den Kinderschuhen, so dass noch keine konkreten Einzelheiten bekannt sind, die Juristen sind noch schwer beschäftigt. -
: Kanadische Privacy-Community gegen DRM
: Kanadische Privacy-Community gegen DRM Die recht aktive kanadische Privacy-Gemeinde hat einen offenen Brief an die Minister für Industrie und Kultur geschrieben, in dem sie vor den Auswirkungen von DRM-Systemen warnen. Sie fordern unter anderem, dass
1. any proposed copyright reforms will prioritize privacy protection by including a full privacy consultation and a full privacy impact assessment with the introduction of any copyright reform bill;
2. any proposed anti-circumvention provisions will create no negative privacy impact; and
3. any proposed copyright reforms will include pro-active privacy protections that, for example, enshrine the rights of Canadians to access and enjoy copyright works anonymously and in private.Die Datenschutzbeauftragten von Kanada und den beiden Provinzen British Columbia und Ontario haben jeweils parallel dazu eigene offene Briefe geschrieben, die in die gleiche Richtung gehen. Schöne konzertierte Aktion.
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: TAZ zum Urheberrecht: Bildung wird behindert
: TAZ zum Urheberrecht: Bildung wird behindert Matthias Spielkamp schreibt in der TAZ über die Urheberrechtsreform und hier besonders um die umstrittenen Punkte im Bildungs- und Forschungsbereich: Bildung wird behindert.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Was daran deutlich wird, ist die Linie der Bundesregierung. Zwar redet sie seit Jahren viel von der „Informations- und Wissensgesellschaft“. Was sie aber im konkreten Fall darunter versteht, sieht man an der Novellierung des Urheberrechts: Sie macht viele Zugeständnisse an die so genannten Rechteverwerter, also Verlage, Musiklabels und Filmfirmen. Und die sollte man nicht verwechseln mit den Urhebern selbst, denn – wie der Name schon sagt – die Verwerter schaffen keine Werke, sondern verwerten sie lediglich.
Immer wieder beruft sich Justizministerin Zypries darauf, durch die EU-Richtlinie zum Urheberrecht seien ihr die Hände gebunden. Aber ihr Entwurf zeigt, wie wenig Gebrauch sie von den Freiheiten machen will, die die Vorgaben aus Brüssel lassen. Sie sollte die – erstaunliche, weil in dieser Deutlichkeit nicht erwartete – Mahnung der Bundesratsausschüsse nutzen, um ihre Linie zu korrigieren.
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: Bruce Schneier über Rootkits und DRM
: Bruce Schneier über Rootkits und DRM Technology Review hat Bruce Schneier zum Rootkit und DRM befragt: Kopierschutz als Sicherheitsrisiko.
TR: Sagen wir, Sie sind ein Kunde, der digitale Inhalte kaufen will, aber gleichzeitig die Kontrolle über seinen Rechner behalten möchte. Was würden Sie tun?
Schneier: Ich würde meinem Kongressabgeordneten schreiben. Wenn die Kunden nur das kaufen können, was ihnen angeboten wird und all diese Angebote einen Kopierschutz enthalten, bekommen die Kunden letztlich nicht das, was sie wollen. Dem Kundenwunsch wird nur dann entsprochen, wenn die Gesellschaft seine Erfüllung einfordert oder die Firmen dazu gezwungen werden. Wir könnten die Medienfirmen boykottieren, aber das wird wohl kaum passieren. Auch die Boykottmaßnahmen gegen Sony BMG hielten sich nicht – und die Medienkonzerne wissen das.
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: Der J!Cast-Podcast
: Der J!Cast-Podcast Sehr interessant ist der „J!Cast – der Jura-Podcast zum Informations‑, Telekommunikations- und Medienrecht“.
Aus der Selbstbeschreibung:
J!Cast ist ein Projekt im Rahmen einer Dissertation zu Internetradio, Podcast und Recht am ITM/Uni Münster. Regelmäßig werden hier Interviews mit Medienrechtsexperten zu aktuellen Ereignissen oder Urteilen veröffentlicht, die dem rechtlich interessierten Hörer die juristischen Feinheiten rund um Internet, neue Medien und Telekommunikation näher bringen werden.
Der aktuelle J!Cast ist mit Prof. Dr. Thomas Hoeren, dem Direktor des Instituts für Informations‑, Telekommunikations- und Medienrecht über die Urheberrechtsreform (7,8MB / MP3).
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: Elephants Dream – Open Source Movie
: Elephants Dream – Open Source Movie „Elephants Dream“ ist ein freier animierter „Open Source Film“. Das komplette Film wurde mit freier Software wie Blender erstellt und der Film und alle Rohdateien stehen unter der Creative Commons Namensnennungs-Lizenz. Es gibt den Film zusätzlich auch in einer HD-Variante. Gleichzeitig stehen verschiedene Formate zum Download zur Verfügung. Hier ist der Torrent und der AVI-Download.
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: iCommons Summit in Brasilien
: iCommons Summit in Brasilien Ich habe gerade Glücksgefühle im Körper, da gerade die Zusage für eines der seltenen europäischen Stipendien für den iCommons-Summit angekommen ist. iCommons ist das globale Treffen der Creative Commons Community und die brasilianische Regierung hat nach Rio de Janeiro eingeladen, um viele Aktivisten an einem Ort zu versammeln und die globale Vernetzung zu fördern. Aber es soll nicht nur ein CC-Treffen sein, viele Aktive aus „verwandten Communities“ wie die A2K-Bewegung, die Ubuntu-Community und Wikipedia werden ebenfalls vor Ort sein. Dürfte also sehr spannend werden und ich freu mich sehr darüber. Ohne die Erstattung der Flugkosten und des Hotels könnte ich leider nicht teilnehmen. Ich werde natürlich die Zeit dort nutzen, live von vor Ort zu berichten, viele Interviews zu machen und Euch über das ganze Treffen in diesem Blog ausführlich zu informieren.
Leider musste ich aber gerade meine Zusage für die spannende Froscon-Konferenz in Stankt Augustin bei Bonn am selben Wochenende zurückziehen, wo ich alternativ sehr gerne hingefahren war.
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: Freier Porno unter CC-Lizenz
: Freier Porno unter CC-Lizenz Die Porno-Branche ist ja berühmt für Innovation im Internet. So fragten wir uns scherzhaft die letzten Jahre immer, wann denn der erste Erotik-Film unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wird. Und Andreas schreibt jetzt bei „Sex, Drugs & Compiler Construction“, dass er den ersten CC-Porno gefunden hat. Den Kurzfilm mit 21 Minuten Länge mit dem Titel „The Good Girl“ gibts zum freien Download auf der Seite von Lustfilms zu finden. Keine Ahnung, ob es tatsächlich der erste CC-Film dieses Genre ist, mir ist zumindest bisher kein anderer bekannt.
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: Creative Commons Lizenzen 3.0
: Creative Commons Lizenzen 3.0 Im CC-Blog stellt Mia Garlick heute die Änderungsvorschläge für die Version 3 der Creative-Commons-Lizenzen vor und ruft zur Diskussion auf. Zentral für die Arbeit an den neuen Versionen sind dabei Kompatibilitäten mit anderen Lizenzen wie den Debian Free Software Guidelines, die Schaffung einer landesunabhägigen generischen Lizenz und eine bessere Umsetzung des Schutzes des Persönlichkeitsrechtes des Urhebers. Die Einzelheiten als pdf.
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: Java wird Open Source?
: Java wird Open Source? SUN Microsystems tut sich immer noch schwer dabei, Java endlich mal zu öffnen. Aber anscheinend ist man mittlerweile der Ansicht, dass eine Öffnung sinnvoll wäre und überlegt nun, wie man dies machen kann. SUN’s neuer CEO Jonathan Schwartz erklärte jetzt in seiner Keynote auf einer Java-Konferenz:
„It’s not a question of whether we’ll open source Java, now the question is how.“
Mehr gibts bei Pro-Linux: „Sun verspricht die Offenlegung von Java“ und Heise: „Wird Java doch Open Source?“
Wer nicht warten will, dem sei zumindest GNU Classpath ans Herz gelegt. Das Team von GNU Classpath hat die Version 0.91 der freien Klassenbibliothek für die Programmiersprache Java veröffentlicht: GNU Classpath 0.91 freigegeben.
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: Opensource-CD 6.0 erschienen
: Opensource-CD 6.0 erschienen Das Vorurteil, dass Freie Software natürlich keineswegs nur auf Linux-Systemen verwendbar sind, wurde schon lange widerlegt. Auf der neuen Opensource-CD in der Version 6.0 gibt es nun wieder über 200 Programme, die für den Gebrauch unter Windows zugeschnitten sind. Das sind 15 mehr als auf der letzten CD und erfreulicherweise sind darauf nun auch Freie Applikationen für Content Management Systeme vertreten: Neben dem populären Typo3 finden sich noch Apache Lenya und Plone, um Inhalte im Web einzupflegen und zu verarbeiten. Selbstverständlich wurden viele Programme auf der Opensource-CD aktualisiert, außerdem wird die Kategorie Internet-Anonymität durch eine neue Software bereichert: Tor garantiert die Privatsphäre im Netz durch Verschleierung der IP-Adresse und mit der Überwachungssoftware Ethereal wird der Netz-Traffic transparenter.
Als Neuheit gibt es jetzt auch eine CD komplett mit Open-Source-Games: Games Version 1.0 bietet 30 Spiele für den Windows-User. Die Opensource-CD beziehungsweise die CD-Version Games kann kostenlos als Image-Datei herunter geladen werden. Sie muss danach allerdings aufgrund ihrer Größe als DVD gebrannt werden. Weiterhin ist es möglich, eine DVD-Version mitsamt OpenOffice.org online zu bestellen.
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: Schweiz: Verein Wikimedia CH gegründet
: Schweiz: Verein Wikimedia CH gegründet Am Sonntag 14. Mai 06 wurde „Wikimedia CH – Verein zur Förderung Freien Wissens“ gegründet. Der Verein wird eng mit der US Wikimedia Foundation Inc. zusammenarbeiten. Er ist das siebte lokale Förderverein für Wikimedia Projekte. Die Gründungsmitglieder der Wikimedia CH rekrutieren sich aus dem Umfeld der deutsch‑, französisch‑, italienisch- und alemannischsprachigen Wikipedia und es gibt für jede Landessprache ausser Rätoromanisch eine Ansprechspersonen.
Der Verein organisiert zudem auch gleich den ersten Wikimedia Day in der Schweiz.
Am 17. Juni wird der Verein an der ETH Zürich den Wikipedia Day 2006 veranstalten. Dabei will die Wikimedia CH den Besucherinnen und Besuchern die freie Online-Enzyklopädie näher bringen. Geplant sind Vorträge, eine Podiumsdiskussion und ein Schreibwettbewerb. Als Referent zugesagt hat unter anderem der im Dezember 2005 in der deutschsprachigen Wikipedia fälschlicherweise totgeschriebene Informatikprofessor Betrand Meyer. Die Aufarbeitung des Falles löste eine öffentliche Diskussion um die Qualität der Freien Inhalte aus.
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: FBI vs. Warez-Groups
: FBI vs. Warez-Groups Die BusinessWeek beschreibt, wie die Filmindustrie zusammen mit dem FBI Jagd auf Warez-Gruppen macht: Hauling In The Hollywood Hackers.
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: Audionautes im Portrait
: Audionautes im Portrait In der IHT und in der NYT gibt es jeweils ein Portrait über Aziz Ridouan von den französischen Audionautes (Blog). Der 18-jährige hat die Verbraucherorganisation mitgegründet (welche sich für die Rechte von Internet- und Filesharing-Nutzern einsetzt) und bekommt vom Innenminister manchmal Entschuldigungsbriefe, wenn er der Schule fernbleiben muss, um Politiker zu treffen.
New York Times: France Debates Downloads, With Teenager as Top Expert.
International Herald Tribune: Young pirate has France’s ear.
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: Bundesrat setzt sich für mehr Open Access ein
: Bundesrat setzt sich für mehr Open Access ein Die Fachausschüsse des Bundesrates fürchten, dass Deutschland „durch ein weit über die berechtigten Interessen der Rechteinhaber hinaus ausgerichtetes Urheberrecht hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, die in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und insbesondere in den USA über das Prinzip des „fair use“ für Bildung und Wissenschaft bestehen“. Dies berichtet c’t‑aktuell: Länder fordern fairen Interessensausgleich im Urheberrecht. Für Verbraucherinteressen macht sich dort erwartungsgemäss niemand stark, aber der interessanterweise fordert Bundesrat, dass im 2. Korb mehr auf die Möglichkeiten und Chancen von „Open Access“ eingegangen wird.
Das ganze 24-seitige Dokument findet sich als PDF hier.
Bei Golem gibt es auch eine kleine Meldung dazu: Urheberrechtsreform: Widerstand aus dem Bundesrat?
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: Sony und Microsoft umgehen Kopierschutz
: Sony und Microsoft umgehen Kopierschutz Nach den Plänen von Bundesregierung und Content-Industrie soll ja künftig das Umgehen von technischen Kopierschutzmechanismen strafbar sein. Netterweise kriegt die Industrie diese Systeme selber oft nicht auf die Reihe. Initiativen wie Privatkopie.net nennen sie daher teilweise „Digital Inconvenience Management“ statt „Digital Restriction Management“. Nun wurde bekannt, dass sowohl die Playstation 3 als auch die neue XBox beim Abspielen von Blu-Ray oder HD-DVDs keine nach HDCP verschlüsselten Videosignale erzeugen werden, die nach ursprünglichen Industrieplänen ein Abgreifen des Videos am Ausgang verhindern sollten. Und die nächsten Jahre wird das wohl auch so bleiben:
„Bis mindestens 2010, wenn nicht gar 2012, sollen nun doch Signale – zwar analog – aber in voller Auflösung ausgegeben werden können – auch ohne HDMI und HDCP.“
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: Trusted Computing Animation gewinnt Award
: Trusted Computing Animation gewinnt Award Die „Trusted Computing“-Animation von Benjamin Stephan und Lutz Vogel ist meiner Meinung nach die beste Animation zum Thema Netzpolitik. Schön, dass die Animation jetzt den „Audience Award“ bei den Animago Awards gewonnen hat.

Hab ich schonmal gesagt, dass wir mehr von solchen Animationen brauchen, die in kurzer Zeit visuell komplexe politische, gesellschaftliche und technologische Zusammenhänge schön darstellen können?!