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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Creative Commons auf dem Kurzfilmfestival Hamburg
: Creative Commons auf dem Kurzfilmfestival Hamburg Am Sonntag, dem 4. Juni, findet im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals eine Veranstaltung mit dem Titel „Alles nur geklaut? Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften – Das neue Urheberrecht, die Verwertungsgesellschaften und alternative Ansätze“ statt. Meike Richter wird dort Creative Commons vorstellen und freut sich über Besuch! Ort: Monsun Theater, Friedensallee 20 (gegenüber des Festivalzentrums). Zeit: 12 bis 15 Uhr.
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: Ubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake) ist raus
: Ubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake) ist raus Heute ist Ubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake) offiziell in einer stabilen Version erschienen. Ich habe Kubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake) seit zwei Wochen schon im Einsatz und bin sehr zufrieden. Die KDE Integration ist viel besser geworden und die WLAN-Bugs der Vorgängerversion sind durch neue Programme behoben worden. Erstmals gibts übrigens auch Xubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake), für die Freunde von XFCE.
Bei Heise gibts einen Übersichtsartikel über die GNOME-Variante: Ubuntu 6.06 LTS (Dapper Drake) im Test. Dies sieht auch hübscher aus, aber ich mag lieber KDE.
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: Überraschung: Post von der GVU
: Überraschung: Post von der GVU Amüsantes zum Nachmittag. Das kam gerade per Mail rein:
Sehr geehrter Herr Markus Beckedahl,
wir haben festgestellt, dass sich ein User auf netzpolitik.org unter dem Pseudonym ’GVU Mitarbeiter’ an der Diskussion zum Thema „GEMA Podcasting-Tarif angekündigt“ beteiligte. Da wir unsere Organisationspolitik durch dieses Statement nicht korrekt vertreten sehen, möchten wir natürlich zunächst wissen, ob es sich bei besagtem User tatsächlich um einen GVU Mitarbeiter handelt (auch sein Link verweist schließlich auf unsere Homepage). Können Sie uns irgendwelche Informationen zu dem betreffenden User geben? Wir wären Ihnen dafür sehr dankbar, da wir die Meldung nicht so stehen lassen möchten und diese auch gern ganz von der Seite nehmen lassen würden. Falls der Eintrag entfernt werden kann, sollte allerdings noch an entsprechender Stelle der Hinweis zu finden sein, dass sich vor kurzem hier ein Eintrag von ’GVU Mitarbeiter’ befand, der (eventuell) aufgrund nicht zu klärender Autorenschaft von der Seite genommen wurde.
Hier die genaue Adresse:
https://netzpolitik.org/2006/gema-podcasting-tarif-angekundigt/#comments
Danke und Mit freundlichen Grüßen,
Marten Böttcher
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
GVU – Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V.Woher soll ich denn wissen, wer bei der GVU arbeitet und wer hier als GVU kommentiert? Theoretisch könnte man ja auch davon ausgehen, dass diese Mail gefakt sein könnte. (Was ich aber jetzt mal nicht annehme).
Deswegen eine werte Frage an das Publikum: Was mache ich jetzt mit dem Kommentar?
Möglichkeit a: So stehen lassen und abwarten.
Möglichkeit b: Löschen
Möglichkeit c: Name des unbekannten Kommentators abändern in „Kein GVU-Mitarbeiter“
Möglichkeit d: Kommentar ergänzen um das GVU-StatementInstinktiv würde ich mich gerade wahlweise für Möglichkeit c) oder d) entscheiden. Aber mich würde etwas Feedback erstmal freuen. Ist immerhin das erste Mal, dass hier jemand Externes wegen der Löschung eines Kommentars nachfragt und dann gleich von „dieser“ Organisation.
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: Schwedische Polizei stürmte wohl ThePirateBay.org
: Schwedische Polizei stürmte wohl ThePirateBay.org Die schwedische Polizei hat wohl die Server von The PirateBay.org beschlagnahmt. Dies berichtet Slashdot mit Verweis auf Slyck.com.
„ThePirateBay.org, a longtime fixture of the BitTorrent community, is currently under investigation. Slyck.com is reporting their servers have been seized by the Swedish police.“
Letzteres ist aber dadurch geslashdoted und braucht einige Zeit:
“…The police right now is taking all of our servers, to check if there is a crime there or not (they are actually not sure),” ThePirateBay.org spokesperson “brokep” told Slyck.com.
The seizure of ThePirateBay.org’s entire server farm will guarantee this BitTorrent tracker will remain offline until the police complete their investigation. The uncertainty on the part of the police may stem from the fact ThePirateBay.org’s servers only host .torrent files, not actual copyrighted material. As a tracker, ThePirateBay.org’s function is to index .torrent files and to direct BitTorrent traffic and maintain the swarm (uploads and downloads.) The downloaded .torrent file contains all the necessary information to locate and download the queried file. The legality of indirectly linking to copyrighted material has yet to be tested by Swedish courts.
ThePirateBay.org ist down. Die schwedische Piraten-Partei berichtete von 50 Polizisten, die die Serverlocation (nach Meineung der Partei) ohne rechtliche Grundlage stürmten. Deren Seite ist auch gerade down.
Apropos: Wo wir doch letzte Woche einen eDonkey-Honeypot der Musikindustrie hatten, der ja anscheinend legal war/ist – Das müsste dann doch mit der gleichen Begründung auch für Bittorrent-Server gelten, oder?
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: DRM in HDTV visualisiert
: DRM in HDTV visualisiert Nette Grafik, die DRM in HDTV visualisiert. Wurde von Metin Seven entworfen und steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

[via]
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: Typo3-Magazin stellt Artikel kostenfrei ins Netz
: Typo3-Magazin stellt Artikel kostenfrei ins Netz Die Typo3-Zeitschrift „T3N Magazin“ hat die ersten drei Ausgaben komplett als PDFs zum kostenfreien Download ins Netz gestellt.
Das rund 100 Artikel und 1.000.000 Zeichen umfassende Archiv enthält sämtliche Artikel der bisher erschienenen Ausgaben des T3N Magazins. Neben zahlreichen Beiträgen und Workshops rund um das freie Content Management System TYPO3 finden sich dort auch Artikel zu Themen wie Virtualisierung, Barrierefreiheit, Open Access, Open-Source-Marketing, XHTML, CSS, AJAX, MySQL, OpenOffice, Ubuntu und Firefox. Sämtliche Artikel sind kostenlos und ohne vorherige Registrierung als PDF erhältlich.
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: WDR-Rundfunkrat fordert freie und unverschlüsselte Übertragung
: WDR-Rundfunkrat fordert freie und unverschlüsselte Übertragung Heise: WDR-Rundfunkrat fordert freien Zugang zu allen neuen Digitaltechnologien
Der Rundfunkrat des WDR hat sich für eine freie und unverschlüsselte Übertragung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch über neue Digitaltechnologien ausgesprochen. Konkret nannte das Gremium die drahtlose Programmübertragung auf Handys und Taschencomputer sowie per IPTV über Breitband-Datennetze. Ratsvorsitzender Reinhard Grätz wies darauf hin, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk einer „der wichtigsten Akteure und Förderer im Prozess der Digitalisierung des Rundfunks“ sei. Da die Bedeutung der traditionellen Verbreitungswege abnehme, müssten dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundsätzlich alle neuen Übertragungswege und ‑technologien zur Rundfunkverbreitung offen stehen, um der Allgemeinheit seine Programme frei und unverschlüsselt anbieten zu können.
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: BloodSpell: Machinima-Animationsfilm unter CC
: BloodSpell: Machinima-Animationsfilm unter CC Die schottische 3D-Schmiede Strange Company ist vor allem auf dem Gebiet der Machinima bewandert. Das sind Animationen, die über die Engine eines Games produziert werden. Vor zehn Jahren trat dieses Filmgenre erstmalig auf: Als die leistungsstarken 3D-Rendermaschinen von Games dafür benutzt werden konnten, um innerhalb des Game-Settings eigene Animationen zu erstellen.
Nach ihrer Independent-Produktion „Ozymandias“ stellt Strange Company nun ihren ersten komplett mit einer Game-Engine hergestellten Machinima-Langfilm vor: „BloodSpell“ ist bislang das längste seiner Art und taucht in die Fantasywelt von Magiern und Zauberern ein, wo Auserwählte mit „magischem Blut“ ausgestattet sind und verfolgt werden.
Geschrieben wurde die Geschichte von Machinima-Pionier Hugh Hancock, die Technik setzt auf dem Game Neverwinter Nights auf. Wie Open Business berichtet , wurde der Film mit einem Bruchteil des sonst üblichen Budgets hergestellt. Nur 10 000 Dollar betrugen die Kosten, vergleichsweise gering zu einer Animation aus Hollywood, die leicht um die 100 Millionen Dollar verschlingt. „BloodSpell“ wurde zur nichtkommerziellen Weitergabe frei gegeben und unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Die Animation ist in kleine Episoden aufgestückelt und kann jeweils nach deren Fertigstellen in regelmäßigen Abständen herunter geladen werden, bis der ganze Film verfügbar ist.
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: Jamendo: Musik-Portal setzt auf Netzwerke
: Jamendo: Musik-Portal setzt auf Netzwerke Im Internet preisen bekanntlich viele Musik-Portale, über Download-Shops Musikstücke im MP3‑, Ogg Vorbis und restriktiveren Formaten an. Dass man Lieder auch alternativ, aber nichtsdestotrotz kommerziell unter einer Creative-Commons-Lizenz anbieten kann und die Künstler an ihren Werken verdienen, beweisen Webseiten wie Magnatune. Auch das Portal Jamendo versucht neue Wege bei der Bandpromotion einzuschlagen: Junge, noch wenig bekannte Künstler sollen hier eine Plattform zur Eigenwerbung bekommen. Wenn ihre Musik bei den Nutzern Gefallen findet, können diese nämlich auch an die Künstler spenden.
Bei der Distribution greift das Portal auf die beliebten Peer-to-Peer-Netzwerke zurück und nutzt die Technologie von Verbreitungssystemen wie BitTorrent oder eMule. Dabei ist das Herunterladen der Files nicht illegal, da die Künstler ihre Stücke allesamt unter Creative Commons Lizenzen veröffentlichen und zur Weitergabe frei gegeben haben.
Als weitere Erscheinung des Web 2.0 setzt Jamendo vor allem auf den Communitygedanken und dabei auf die Beurteilung der User: Musik soll von anderen Nutzern empfohlen und bewertet werden, damit die Musikliebhaber diese untereinander weitergeben und tauschen. Bisher gibt es mehr als 1130 Alben dort zum durchstöbern und herunterladen.
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: FSF-Kampagne gegen DRM
: FSF-Kampagne gegen DRM Die Free Software Foundation (FSF) stellt eine ihrer neuen Initiativen vor: DefectiveByDesign ist eine Anti-DRM Kampagne, die zum Kampf gegen „Medienmogule, wenig hilfreiche Hersteller und Vertreiber der DRM-Implementierung“ aufruft. DRM steht für „Digital Restrictions Management“ und ist ein in die Eingeweide von Rechner und Elektronik-Gütern montiertes System, dass auf digitale Weise die Urheberrechte schützen soll. Das Verfahren ist umstritten, da sich dadurch bislang ungeklärte Probleme bei Privatkopie oder Datenschutz ergeben können.
Ihre erste öffentliche Aktion zeichnete sich durch ein „gesundheitsgefährdendes“ Auftreten aus: Am 23. Mai tagten die Microsoft-Entwickler in Seattle. Zur Eröffnungsrede von Bill Gates startete DefectiveByDesign gleich eine Grasswurzel-Aktion, wobei eine Gruppe Protestierende in neongelben Schutzanzügen aufmarschierten.

[via Flickr]Bei den Bemühungen der Aktivisten geht es konkret um „Flash-Proteste, direkte Aktionen und praktische Anleitungen, damit die Leute sich beteiligen können und dazu beitragen, dass die Dummheit von DRM ein Ende hat“, erklärte Gregory Heller von DefectiveByDesign die Vorgehensweise. Der Name „Defective by Design“ bedeutet „Fehlerhaft durch Design“ und soll sich auf Computer und andere Elektronikgüter wie HDTV, Telefone oder DVD-Player beziehen, die von Werk aus schon fehlerhaft, will heißen mit einem DRM-System, ausgeliefert werden: „Diese Produkte respektieren nicht die Rechte des Nutzers auf eine Privatkopie seiner digitalen Medien“, erklärt die FSF.
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: USA: Kongressauschuss votiert für Gesetz zur Netzneutralität
: USA: Kongressauschuss votiert für Gesetz zur Netzneutralität Es geht weiter hin und her in den USA zum Thema Netzneutralität: US-Kongressauschuss stimmt für Gesetz zur „Netzneutralität“.
Verfechter der „Netzneutralität“ haben im Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Zwischensieg errungen. Der von dem Ausschussvorsitzenden, dem Republikaner James Sensenbrenner, und vom demokratischen Abgeordneten John Conyers vorgelegte Internet Freedom and Nondiscrimination Act of 2006 wurde dort mit 20 zu 13 Stimmen angenommen. Das Gesetz soll den Clayton Act, der Teil des US-amerikanischen Wettbewerbsrechts ist, um Passagen erweitern, die unter anderem gewährleisten sollen, dass Breitbandnetzbetreiber allen Inhalte-Anbietern gleiche Geschwindigkeit und Qualität bieten. Mit abgesegnet hat der Ausschuss eine Ergänzung, durch die den Netzbetreibern das Recht garantiert werden soll, Techniken anzubieten, mit denen die Übertragung „anstößiger Inhalte“ unterbunden werden kann.
Interessant ist auch ein Kommentar in der New York Times zum Thema: Why the Democratic Ethic of the World Wide Web May Be About to End.
Und es gibt wieder einen Berkman-Podcast zum Thema, diesmal von Jack Goldsmith, Professor of Law at Harvard, der über sein Buch „Who Controls The Internet: Illusions of a Borderless World?“ spricht (MP3).
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: Chaosradio am Mittwoch: Fernsehen 2.0
: Chaosradio am Mittwoch: Fernsehen 2.0 Am kommenden Mittwoch gibt es wieder ein Chaosradio zwischen 22 Uhr und 1 Uhr auf Fritz-Radio in Berlin und per Stream empfangbar. Thema ist „Fernsehen 2.0 – Was wird sich in naher Zukunft ändern?“. Diesmal werde ich zusammen mit Frank Rosengart und Holger Klein im Studio sitzen und mit den Zuschauern diskutieren.
Und hier ist der Ankündigungstext:
Der Streit um die Übertragungsrechte für die Bundesliga und die zunehmende Internet-Nutzung hat den Fernsehmarkt in Deutschland kräftig aufgewirbelt. Komplizierte Medienregulierung und die trägen Fernsehzuschauer haben jahrelang für einen unbeweglichen Status Quo gesorgt.
Den alteingesessenen Sendern bläst nun ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht: Das Internet ist eine ernsthafte Konkurrenz für den Medienkonsum geworden, Festplattenrekorder durchkreuzen das Konzept der Werbepause und neue Geschäftsmodelle entstehen.
Welche Rolle spielen Fernsehsender in der Zukunft? Brauchen wir überhaupt noch das klassische Fernsehen? Und wie wird es finanziert werden?
Chaosradio beleuchtet die aktuellen Entwicklungen im Fernsehmarkt von technischer Seite (IPTV, „Handy-TV“, Verschlüsselung, … ) und möchte mit euch diskutieren, wie ihr in Zukunft fernsehen wollt.
Bei Wikipedia gibt es wieder eine Mitmachseite. Das Chaosradio ist eine Talk-Show. Wer mitsprechen möchte, kann dies telefonisch versuchen. Die Rufnummer des Studios ist 0331 70 97 110.
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: Software für Video-Content in Blogs gesucht
: Software für Video-Content in Blogs gesucht Kleine Frage an die LeserInnen: Kennt jemand vielleicht eine Möglichkeit, Videos in einem WordPress-System abzuspielen, ohne Youtube & Co. zu verwenden? Ich suche gerade eine freie Software (Notfalls auch Flash, wenn es nicht anders geht), um Creative Commons Video-Content abspielen zu können. Am liebsten sind mir natürlich freie Formate, notfalls auch Quicktime- oder Avi- oder MPEG-Files.
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: Deutschlandradio zum Thema Urheberrecht
: Deutschlandradio zum Thema Urheberrecht Am Samstag war wieder die Deutschlandradio-Sendung „Computer und Kommunikation“. Diesmal gab es gleich zwei Beiträge zum Thema Urheberrecht:
Digitale Rechte im Umbruch – Urheberrecht dividiert Nord und Süd auseinander (MP3)
Der Nachfolger des analogen Kassettenmitschnitts ist die digitale Kopie – identisch mit dem Original und bester Qualität. Dies und die Verbreitung schneller Internetanschlüsse öffneten dem illegalen Tausch von Musiktiteln Tür und Tor. Gesetzgeber und Industrie setzen jedoch zum Gegenschlag an.
„Liberté“ im Internet – Frankreich ringt um Neuregelung des Urheberrechts (MP3)
Während weltweit gegen Filesharing Front gemacht wird, stand der Dateitausch in Frankreich kurz vor der Legalisierung. In Frankreich gelten Informationen als frei – sie dürfen nicht einmal verschlüsselt werden. Doch auch hier könnte die Lage kippen.
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: Der Orden des inkompatiblen Updates in OpenOffice Calc
: Der Orden des inkompatiblen Updates in OpenOffice Calc Andere haben das vielleicht schon längst gesehen, aber ich weiß, womit ich im Büro Zeit vertrödeln könnte: OpenOffice Calc (getestet in Version 2.0 auf Gentoo).
1. create a new sheet in openoffice.org Calc (spreadsheet)
2. enter this formula in a cell :
=game()
and validate (validation button or enter)
3.the cell will display „say what?“
4. Enter this formula:
=GAME(„StarWars“)
5. a new window will open with a little game star war game.
6. But if you type again this formula, the cell will return the display „oh no, not again!“
7. to be able to play again, you need to close the file, close openoffice.org and the QuickStarter, and then make the same.Ein nettes Easteregg zum Montagmorgen!
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: GEMA Podcasting-Tarif angekündigt
: GEMA Podcasting-Tarif angekündigt Gema-Sprecher Dr. Urban Pappi hat auf dem Podcastday2006 Einzelheiten zu einem Podcast-Tarif genannt, der im Sommer angeboten werden soll. In einer Pressemitteilung heißt es:
Die Gema will für nicht-kommerzielle Podcast-Sendungen, die Musik als reine Einblendung (Intro und Outro) benutzen, monatlich fünf Euro berechnen, falls sie mindestens wöchentlich bereit gestellt werden. […] Wer einen kompletten Song in seiner wöchentlichen Podcast-Sendung spielen will, muss zehn Euro bezahlen, wer täglich einen Song spielt, soll dreißig Euro Gebühr entrichten. Wie lange die Sendungen dann online stehen dürfen, ist noch nicht klar.
Ungeachtet der Tatsache, dass dann immer noch eine Lösung für die GVL aussteht, ist dieser Vorschlag unausgegoren. Unklar ist zunächst, was „ein kompletter Song“ heißen soll. Dürfte ich dann für 10 Euro genau einen Song pro Woche senden? Das ist dann ja wohl kaum ein Podcast, sondern ein kommentierter Songdownload. Oder wie ist das zu verstehen? Zudem geht das Geld nicht an die Künstler, die man spielt, sondern in den großen GEMA-Topf. Kurzum, der Vorschlag ist dem Medium Podcast nicht angemessen.
Via Spreeblick.
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: Erster Creative Commons Salon in Berlin
: Erster Creative Commons Salon in Berlin Am kommenden Montag, den 29. Mai, findet in Berlin der erste Creative Commons Salon statt. Das Konzept des CC Salons stammt aus San Francisco und hat das Ziel, einen regelmässigen Treffpunkt für Menschen zu schaffen, die an Creative Commons, Free Culture, Open Source, Kreativität, Kunst, Medien und Musik interessiert sind.
Beim ersten CC Salon in Berlin werden Markus Beckedahl und Philipp Steffan in die Creative Commons Lizenzen einführen und verschiedene Projekte aus der ganzen Welt vorstellen, wie die alternativen Urheberrechtslizenzen genutzt werden können. Der Event wird zukünftig monatlich immer am letzten Montag im Monat stattfinden. Interessierte sind eingeladen, sich mit eigenen Präsentationen zu beteiligen und eigene Projekte vorzustellen.
Ort: newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin – Mitte. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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: Contentindustrie hat schon wieder einen schwarzen Hut
: Contentindustrie hat schon wieder einen schwarzen Hut Die Sache mit dem Sony Rootkit ist ja allen noch in lebhafter Erinnerung. Das war der erste große Fall, wo die Contentindustrie sich Methoden bedient hat, die sonst nur von Black-Hat-Hackern (vulgo: Crackern) benutzt werden und allen Kriterien für Malware entsprachen. Nun ist wieder eine Sache aufgeflogen: Die Motion Picture Association of America (MPAA) hat offenbar einen Cracker angeheuert, um interne Informationen von Torrentspy zu stehlen. Darunter waren laut CNet
„a spreadsheet containing Torrentspy income and expenses from January to June of 2005, copies of private e‑mails between Torrentspy employees, detailed information on the company’s servers, and billing information“
Die Muttergesellschaft von Torrentspy, Valence Media, hat eine Klage gegen die MPAA eingereicht, nachdem der Mensch offenbar ein schlechtes Gewissen bekam und sie kontaktiert hat.
Update: Habe gerade erst gesehen, dass es in den USA vorgestern einen endgültigen Vergleich im Sony-Rootkit-Fall gab. Geschädigte Kunden (also alle Käufer von SonyBMG-CDs nach dem 1.8.2003) haben Anspruch auf u.a. „saubere“ CDs, Downloads der CD und eine zusätzliche Zahlung (eine Art Schmerzensgeld) von Sony.
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: Anti-Filesharing ‑Kampagnen
: Anti-Filesharing ‑Kampagnen Torsten Kleinz war gestern für Heise bei der Pressekonferenz in der Staatsanwaltschaft Köln und hat einen Artikel dazu geschrieben: Ermittler hatten Zugriff auf eDonkey-Server [Update]. Schön, dass jetzt mal endlich klar ist, dass die Musikindustrie „Honeypots“ benutzt und diese wohl legal sind. Wir haben das bisher nur immer befürchtet und auch die Verbraucherzentralen dürfte dies interessieren. Wer eDonkey/eMule nutzt, sollte mal im Zitronengras-Blog vorbeischauen. Da hab ich gestern eine Anleitung gefunden, wie man die Server beim e2k-Netz umgehen kann und zwar ohne grosse Leistungseinbussen.
eMule läuft übrigens auch sehr gut ohne Serververbindung. Die Quellen bekommt man fast genauso schnall dank des dezentralen KAD-Netzes und Quellenaustausch.
Optionen -> Verbindung -> Häkchen bei „eD2K“ wegApropos Hausdurchsuchungen: Die Bild-Zeitung wusste schon vorher Bescheid und wurde vermutlich von der IFPI informiert. Die Durchsuchungen sollen gestern gewesen sein, gestern war aber schon in der Bild auf der Titelseite ein kleiner Artikel dazu. Von dpa können sie es nicht gehabt haben, die kamen erst viel später.
Spiegel Online hat den IFPI-Chef John Kennedy befragt, der gestern extra zur Pressekonferenz bei der Kölner Staatsanwaltschaft (!) eingeflogen ist. „Hör auf, bevor es dich erwischt!“
Kennedy: Ja, darüber kann man streiten. Alles, was ich sage, ist, dass ich es schwierig finde, wenn sich Leute über 99 Cent als Preis für etwas beschweren, das ich und die Person, die ein Musikstück kauft, für ein Stück Kunst halten. 99 Cent für etwas, das sie für immer behalten können. Das sie mit sich herumtragen können, das sie mitnehmen, wenn sie umziehen. Das sie auch nach zehn Jahren noch hervorholen und genießen können. Das einen emotionalen Wert für sie hat. Mir fallen nicht viele Dinge ein, die ich für 99 Cent kaufen kann, und die auch nach zehn Jahren noch einen Wert besitzen. Deshalb habe ich ein Problem damit, darüber zu diskutieren, dass 99 Cent zu viel sein sollen.
Weiss der Herr eigentlich nicht, wie das Geschäftsmodell von DRM funktioniert? Dass es ein Problem ist, die Musik für 99 Cent immer zu behalten und mit sich rumzutragen, weil der tragbare Player das DRM Stück nicht abspielen will, etc. 99 Cent wären ja ok, wenn man tatsächlich die Musik dann besitzen dürfte. Diese Funktion erfüllen die Online-Stores der Musikindustrie nicht, sie gaukeln es nur vor. Boykotiert einfach die DRM-Stores. Diee inzigen nutzbaren sind emusic.com und finetunes.de. Bei emusic zahlt man übrigens für MP3-Files teilweise nur 25 Cent!
Es ist Cannes-Zeit und unsere EU-Kommisarin und Medienindustrie-Lobbyistin Vivianne Redding hat den Aktzionsplan Film20 präsentiert. Dieser soll bei der Bekämpfung von Tauschbörsen helfen und DRM-Systemen den Weg bereiten. Heise berichtet darüber: EU-Kommission und Industrie verabschieden Charta „Film Online“.
Lobend erwähnt das Papier ferner die Entscheidung des obersten österreichischen Gerichtshofes, wonach Internet-Diensteanbieter die Namen und Adressen Urheberrechtsverletzern offen legen müssen. Die Industrievertreter begrüßen zudem den Oktober 2005 getroffenen Beschluss der schwedischen Datenschutzbehörde, dem Amt für Pirateriebekämpfung, die Erlaubnis zur Verarbeitung IP-Nummern zu gewähren, damit dieses die Polizei informieren und Verfahren bei besonders schweren Urheberrechtsverletzungen einleiten kann. So könnten die Rechtehalter besser zivilrechtlich gegen Urheberrechtsverletzer vorgehen.
Die Charta hält als Ziel die Förderung von Systemen zum digitalen Rechtekontrollmanagement (DRM) fest, die „sicher, kostengünstig, zuverlässig und vollständig kompatibel sind und im Idealfall auf offenen Standards beruhen sowie auf mehreren Plattformen und Geräten laufen“.
Kann ich mir eine neue Eu-Kommission wünschen? Eine, die weiss, wovon sie spricht? Der Absatz mit den DRM-Systemen klingt ja schon echt lächerlich, eher wie Wunschdenken und entspricht überhaupt nicht der Realität. Aber ansonsten keine grossen Überraschungen, alles wie geplant. Die Verbraucherschützer wurden ja auch aus den Treffen ausgeladen, damit es keine Störungen in der Zusammenarbeit von EU-Kommission und Industrie gibt.
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: Wieder mal: IFPI gegen Filesharer
: Wieder mal: IFPI gegen Filesharer Die IFPI hat mal wieder Anti-Tauschbörsenaktion durchgeführt und ihre Hilfspolizisten von der Promedia GmbH haben (nach eigenen Angaben!) 3500 eDonkey-Nutzer „überführt“, sowie 130 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Wie immer können diese Angaben nicht wirklich überprüft werden. Sollten hier aber irgendwelche Betroffenen mitlesen, so würde ich mich über Hintergrundinformationen freuen. (Mailadresse steht im Impressum).