Jamendo: Musik-Portal setzt auf Netzwerke

Im Internet preisen bekanntlich viele Musik-Portale, über Download-Shops Musikstücke im MP3-, Ogg Vorbis und restriktiveren Formaten an. Dass man Lieder auch alternativ, aber nichtsdestotrotz kommerziell unter einer Creative-Commons-Lizenz anbieten kann und die Künstler an ihren Werken verdienen, beweisen Webseiten wie Magnatune. Auch das Portal Jamendo versucht neue Wege bei der Bandpromotion einzuschlagen: Junge, noch wenig bekannte Künstler sollen hier eine Plattform zur Eigenwerbung bekommen. Wenn ihre Musik bei den Nutzern Gefallen findet, können diese nämlich auch an die Künstler spenden.

Bei der Distribution greift das Portal auf die beliebten Peer-to-Peer-Netzwerke zurück und nutzt die Technologie von Verbreitungssystemen wie BitTorrent oder eMule. Dabei ist das Herunterladen der Files nicht illegal, da die Künstler ihre Stücke allesamt unter Creative Commons Lizenzen veröffentlichen und zur Weitergabe frei gegeben haben.

Als weitere Erscheinung des Web 2.0 setzt Jamendo vor allem auf den Communitygedanken und dabei auf die Beurteilung der User: Musik soll von anderen Nutzern empfohlen und bewertet werden, damit die Musikliebhaber diese untereinander weitergeben und tauschen. Bisher gibt es mehr als 1130 Alben dort zum durchstöbern und herunterladen.

No Tracking. No Paywall. No Bullshit.

Unterstütze auch Du unseren gemeinwohlorientierten, werbe- und trackingfreien Journalismus.

Die Arbeit von netzpolitik.org finanziert sich zu fast 100% aus den Spenden unserer Leser:innen. Werde Teil dieser einzigartigen Community und unterstütze jetzt unsere Arbeit mit einer Spende.

Jetzt spenden

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.