Brasilien: Waffen, Drogen, Sekten oder Telecentros?

Die Futurezone berichtet über die Veranstaltung mit Claudio Prado, Vertreter des brasilianischen Kulturministers, in Wien. Nach seiner Einschätzung haben Besitzlose in Brasilien drei Chancen, „einem Schicksal völliger Bedeutungs- und Machtlosigkeit zu entgehen“: Entweder man beginnt eine Karriere im Drogen- und Waffengeschäft oder man versucht den „sozialen Aufstieg in einer der mittlerweile zahllosen, in Brasilien aktiven protestantischen Missionarssekten“. „Die dritte Möglichkeit für Besitzlose, überhaupt zu einer Interaktion mit der Geldgesellschaft zu kommen, sind die Telecentros mit ihren freien Betriebssystemen und nun unsere neuen Multimedia-Kits, die wir verteilen. Angesichts der Alternativen ist das revolutionär“, so Proda laut Futurezone: Brasilien, Raubkopien und Straßengangs.

Wir überwachen die Überwacher

WE FIGHT FOR YOUR DIGITAL RIGHTS

Wir kämpfen jeden Tag für digitale Grund- und Freiheitsrechte. Durch deine Spende sind wir dabei unabhängig und nicht auf Werbung, Tracking, Paywall oder Clickbaiting angewiesen. Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Mehr erfahren

Jetzt Spenden

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.