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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Tag des Geistigen Eigentums
    Tag des Geistigen Eigentums

    Während meine Generation heute vor 20 Jahren wegen Tschernobyl für einige Zeit nicht mehr draussen im Wald spielen dürfte und der Bundestag vor vier Jahren gerade über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutierte, wo parallel in Erfurt gerade das „Schulmassaker“ stattfand, gibt es auch noch den „Tag des Geistigen Eigentums“. Eigentlich ist immer noch das aktuell, was ich vor einem Jahr schonmal launig dazu geschrieben habe: Hurra zum Tag des Geistigen Eigentums!.

    Ansonsten gibt es natürlich auch Parallelen zwischen den drei Ereignissen. Die Kernenergie-Lobby wirbt weiter massiv für die Atomkraft, die Waffenlobby hatte sich trotz der Ereignisse von Erfurt mit ihren Forderungen und massiven Kampagnen durchgesetzt und auch beim Geistigen Eigentum feiert sich die Lobby selbst. Heute z.B. beim Bundesverband der deutschen Industrie in Berlin mit Brigitte Zypries und in Kooperation mit Microsoft.

    Aber wie schön, dass Microsoft über news-aktuell ein passendes Pressefoto mitschickt, was man ja unproblematisch verwenden kann:

    (v.l.n.r. Prof. Dr. Alain Pompidou, Präsident des Europäischen Patentamts; Dorothee Belz, Mitglied der Geschäftsführung Microsoft Deutschland; Heinz-Paul Bonn, Vizepräsident des Branchenverbands BITKOM und Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin). Fotograf: Frank Ossenbrink

    Fällt Euch was auf? Genau, alles Befürworter von Softwarepatenten und DRM, die ja „Innovation fördern“ sollen. Microsoft lobt sich auch selbst in der PM für das grosse eigene Portfolio an Softwarepatenten.

    Und die aktuellen Pressemitteilungen von Brigitte Zypries und Günter Krings sind quasi auswechselbar mit denen vom Vorjahr.

    Die Financial Times Deutschland hat heute eine Sonderbeilage zum Thema. Diese liegt der Zeitung bei und kann im Internet nur kostenpflichtig angeschaut werden. In der Titelstory „Wo Schutzrechte an Grenzen stossen“ komme ich mit Kritik und konkreten Alternativen im Umgang mit der Produktion von Wissen prominent vor.

    Update: Stefan Krempl war für Heise auf der BDI-Veranstaltung und berichtet darüber: Wirtschaft und Politik zelebrieren den „Tag des geistigen Eigentums“.

    Joachim Wuermeling, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, monierte, dass eine „geistige Bewegung“, die „dem Freakbereich verbunden“ sei und sich mit dem „Antifaschismus im Internet“ vereint habe, „den Mittelstand irregeführt“ habe.

    Joachim Würmeling hat seinen Wahlkreis übrigens bei Siemens und sass als Softwarepatente-Befürworter bis zur letzten Bundestagswahl im Europaparlament im entscheidenen Industrie-Ausschuss. Die Äusserungen empfinde ich als Unverschämtheit und Beleidigung.

    Und eigentlich könnte man auch sagen, dass damit ein Mitglied der Bundesregierung die Mitglieder des Deutschen Bundestages beleidigt hat, die sich auch gegen Softwarepatente in einem interfraktionellen Antrag ausgesprochen hatten.

    Einen noch längeren Artikel findet man bei CT aktuell: „Geist ist geil“: Der Kampf ums geistige Eigentum in der Wissensgesellschaft.

    Pikant sind die Äusserungen der Microsoft-Vertreterin, die wohl ganz vergessen hat, wie Microsoft in der Softwarepatente-Frage vorgegangen ist:

    Dorothee Belz aus der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland empörte sich ebenfalls über eine „Instrumentalisierung der Politik“ im Kampf für und wider Softwarepatente. Lobbyorganisationen müssten mehr Verantwortung zeigen und „Grenzen“ bei ihrer Arbeit beachten. Es dürfe nicht darum gehen, die eigenen Interessen um jeden Preis durchzusetzen. Microsoft selbst war in der Auseinandersetzung aber in die Kritik geraten, eine mit gezinkten Karten spielende Lobbygruppe unterstützt zu haben.

    Aber sonst ist der CT aktuell-Artikel in sehr lesenswert für Abschnitte wie diesem:

    Noch ist die Politik aber mit dem Erlass neuer Gesetze etwa zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte beschäftigt oder versteift sich auf die Verfolgung von Urheberrechtsverletzern in Tauschbörsen mit bis zu drei Jahren Haft im Rahmen der laufenden 2. Stufe der Urheberrechtsreform. Marktbeherrschende Softwareunternehmen wollen Wettbewerb mit Hilfe von Patentrechten möglichst ausschließen. Die Chancen, die sich aus einer offenen Wissensdomäne für eine nachhaltige Wissensökonomie ergeben, drohen verspielt zu werden. Aufforderungen von Elite-Ökonomen wie Paul Romer, die bestehenden gewerblichen Schutzrechte im Eigeninteresse der Wirtschaft abzuschwächen, oder Warnungen von Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der rigide Schutz geistiger Eigentumsrechte führe zur Behinderung von Innovationen, verhallen größtenteils ohne Wirkung.

    26. April 2006 8
  • : Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft wird laut FSFE untergraben
    Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft wird laut FSFE untergraben

    Im Fall Microsoft gegen die Europäische Union lässt sich die EU noch ein Hintertürchen offen, befürchtet die Free Software Foundation Europe (FSFE). Seit gestern nun finden die Anhörungen zum Kartellrechtsverfahren in der ersten Instanz statt. Wie die FSFE erklärt, untergrabe jedoch der augenscheinlich freundliche Kurs der EU-Kommission gegenüber den Softwarepatenten gleichzeitig den weiteren Verlauf des Kartellrechtsverfahrens: „Die gleiche Kommission, die Microsoft einerseits für das Übertreten des Kartellrechts belangt, sanktioniert andererseits neue Patentrechte, die wiederum Microsoft die Macht geben könnten, den Wettbewerb völlig zu vernichten“, argumentieren Jonas Öberg von der FSFE und Anwalt Carlo Piana. Sollten diese Gesetze in Europa verabschiedet werden, würden Unternehmer im Wettbewerb gegen Microsoft an jeder Stelle von den Softwarepatenten ausgebootet und vom innovativen Entwickeln abgehalten. Auf lange Sicht, so die FSFE, würde der Gigant aus Redmont auf die europäischen Softwarepatente als Feuerleiter bauen. Denn selbst wenn Microsoft zur Offenlegung seiner Softwareprotokolle gezwungen wäre und fortan einzelne Elemente nicht mehr in sein Betriebssystem Windows integrieren dürfte – ein europäisches Patentrecht würde den Wettbewerb mit Freier Software ausmerzen.

    Bereits im März bezog der Linux-Verband Stellung: „Die Ankündigung von Microsoft, in den USA möglicherweise mit Patentklagen gegen den Wettbewerber Linux vorzugehen, sollte für die EU-Kommission in Brüssel ein schrilles Warnsignal vor neuerlichen Aktivitäten sein, die gescheiterten Initiativen zugunsten einer Ausweitung des Patentsystems auf Software in Europa wieder aufleben zu lassen“, erklärte Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbandes. „Europa hat es noch selbst in der Hand, sich und seine Unternehmer vor einer feindlichen Übernahme durch Softwarepatente zu bewahren“, warnte er. Jedoch stehe dem eins im Weg: „Dazu benötigt vor allem die EU-Kommission mehr Distanz gegenüber Softwarepatenten.“

    25. April 2006
  • : Sicher, Microsoft.
    Sicher, Microsoft.

    Das ist nicht sehr wissenschaftlich, aber ich musste gerade einfach laut lachen, als ich bei heise online darüber las, was T‑Online und Microsoft alles zum Thema „Sicherheit im Internet“ machen:

    Neben der umfangreichen sachlichen Aufklärung will die unter anderem von Microsoft ins Leben gerufene Initiative „Deutschland sicher im Netz“ in Zukunft auch auf die neuen Möglichkeiten der Breitbandtechnologie setzen. Es soll eine monatliche Online-Sendung zum Thema Sicherheit im Internet angeboten werden, die als Podcast oder Online-Video abgerufen werden kann. Damit will man konkrete Hinweise geben, wie man sich vor Gefahren schützen kann.

    Dass ausgerechnet Microsoft über Sicherheit aufklärt, ist ja kein besonders neuer Witz. Aber ich kann mir schon vorstellen, wie man in Redmond Podcasts interpretiert: Windows-Media-Files, natürlich nur im neusten MediaPlayer abspielbar (mit dem gesamten Rattenschwanz an Nutzerkontrolle), natürlich nicht unterwegs brauchbar außer auf zertifizierten „playsforsure“-Geräten… Wenn Microsoft ehrlich wäre, müssten sie nur in der ersten Sendung sagen: „Wenn Sie dies sehen können, haben Sie von Sicherheit keine Ahnung.“

    25. April 2006 4
  • : Die Offenheit in der digitalen Ökonomie
    Die Offenheit in der digitalen Ökonomie

    Das Komitee für wirtschaftliche Entwicklung in Washington, D, C., (CED – Committee for economic development) hat den Bericht „Open Standards, Open Source, and Open Innovation: Harnessing the Benefits of Openness“ veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Studie vom Digital Connections Council (DCC), der gleichfalls vom CED, einer wirtschaftlich geführten „Public Policy Group“ und „unabhängigen und überparteilichen Organisation aus Führern der Wirtschaft und der Bildung“, finanziert wird. In „Open Standards, …“ wird betont, dass im Namen der Innovation und des ökonomischen Wachstums der USA die „Offenheit“ (openness) bei der Schaffung von Software ausgebaut werden muss. „Offene Standards werden bei der digitalen Technologie gebraucht, um im Informationszeitalter weiter zu entwickeln und das wirtschaftliche Wachstum zu vermehren“, erklärt Paul Horn, Vorsitzender des DDC und Senior Vice President / Research bei IBM beim CED, und geht noch einen Schritt weiter: „Open Innovation regt außerdem den Handel jenseits der Grenzen von Software und Informationstechnologie an, bis hin zu physischen Waren.“

    Auf 72 Seiten, auch als PDF-Download verfügbar, werden unter anderem Offene Standards, Open-Source-Software und Open Innovation jeweils eingehend angesprochen und Empfehlungen für deren Einsatz gegeben: So empfiehlt der DDC, dass Regierungen Offene Standards so weit wie möglich unterstützen sollten, und das durch das größtmögliche Mitwirken aller. Bei der Open-Source-Software sieht der DDC eine friedliche Koexistenz von proprietärer und offener Software. Es müsse eine Interoperabilität gewährleistet sein, deshalb dürfe die US-amerikanische Regierung auch nicht eine bestimmte Lizenz verlangen, noch von dem Bürger erwarten, Hard- und Software eines bestimmten Herstellers zu nutzen.

    Bei der Open Innovation verweist der DDC auf neue Innovationsprozesse wie die „peer production“, das Zusammentragen, Schaffen und Verwalten von Information durch den Beitrag vieler. Dabei führt sie die Online-Enzyklopädie Wikipedia und die Käuferrezensionen bei eBay an. Regierungen sollten diese Entwicklungen unterstützen. Darüber hinaus spricht sich der DDC gegen schärfere Gesetze zugunsten des geistigen Eigentums aus – es sei denn, die Befürworter dieser neuen Gesetze könnten beweisen, dass sie der Gesellschaft durch einen größeren Zugang zur Technologie nutzen.

    25. April 2006
  • : Filesharing kann doch legalisiert werden!
    Filesharing kann doch legalisiert werden!

    In verschiedenen Stellungnahmen zum 2. Korb der Urheberrechtsreform haben wir von privatkopie.net das Bundesjustizministerium immer darauf hingewiesen, dass man mit einer Legalisierung von Filesharing mehr Probleme für Urheber und Verbraucher lösen könnte als man sonst mit DRM und der Kriminalisierung des Kopierens von Kulturgütern schaffen würde. Immer wieder antwortete das Bundesjustizministerium, dass der sogenannte 3‑Stufen Test nicht funktionieren würde, d.h. eine p2p-Flatrate nicht mit dem WIPO-Urheberrechtsvertrag und der European Copyright Directive kompatibel wäre.

    Allerdings liegt jetzt die erste Studie vor, welche diese Aussage widerlegt. Dank der stiftung bridge und BEUC konnten wir die französische Studie ins englische übersetzen lassen, um sie dem Bundesjustizministerium nochmal als Lesehilfe zugänglich zu machen. Passend dazu gibt es noch einen offenen Brief an Frau Zypries und die Abgeordneten. Ich bin mal gespannt auf die nächsten Begründungen, weshalb eine Contentflatrate (Mir gefällt das Wort besser als „Kulturflatrate“) nicht machbar sein sollte.

    Hier ist übrigens die privatkopie.net-Pressemitteilung dazu, die eigentlich erst morgen zur Freigabe gedacht war: Content Flatrate ist machbar! Studie zeigt: Legalisierung von Tauschbörsen ist europarechtlich zulässig

    Am heutigen Welttag des geistigen Eigentums übergab die Initiative privatkopie.net gemeinsam mit dem Forum Informatikerinnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) ein Rechtsgutachten an Bundesjustizministerin Zypries und an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Daraus geht hervor, dass eine Content Flatrate mit dem internationalen Urheberrecht vereinbar ist.

    Im Rahmen der aktuellen Urheberrechtsreform hatte privatkopie.net vorgeschlagen, das Tauschen von geschützten Werken zu erlauben und pauschal zu vergüten. Die Nutzung von Tauschbörsen lässt sich genauso wenig verbieten wie privates Kopieren. Das Justizministerium behauptet, mit dem von ihm vorgeschlagenen Verbot könnten Urheber gegen das Kopieren aus File-Sharing-Systemen erfolgreich vorgehen. Alle empirischen Belege zeigen dagegen, dass ihre Nutzung weiter zunimmt. Die Urheber gehen leer aus. In ihrem offenen Brief an die Ministerin fordern die zivilgesellschaftlichen Gruppen daher die gleiche Lösung wie beim privaten Kopieren: Erlauben und vergüten, was man nicht verhindern kann.

    Dagegen brachte das Justizministerium in seiner Begründung zum Gesetzentwurf vor, dass eine solche Content Flatrate mit dem europäischen Urheberrecht nicht vereinbar sei. Das jetzt in einer englischen Übersetzung vorgelegte französische Rechtsgutachten zeigt das Gegenteil.

    In Frankreich hat sich eine breite Allianz von Urhebern, Musikern, Internetnutzern und Verbrauchern zusammengeschlossen, um die Globallizenz zu fordern, wie die Flatrate dort genannt wird. Das Modell sieht vor, dass das ausschließliche Recht des Urhebers im Online-Bereich gewahrt wird, aber nur kollektiv von einer Verwertungsgesellschaft wahrgenommen werden kann. Internet Service Provider bieten ihren Kunden die Wahl: wer urheberrechtliche Werke tauschen möchte, kann eine Lizenz dafür erwerben. Eine Pauschale von fünf bis zehn Euro im Monat wird als angemessene Vergütung angesehen. Wer nicht tauschen möchte, muss auch nicht zahlen. Die Verwertungsgesellschaft schüttet diese Einnahmen an die Rechteinhaber aus. Wer häufiger getauscht wird, erhält eine proportional höhere Auszahlung.

    Die Allianz von Künstlern und Öffentlichkeit beauftragte den renommiertesten französischen Urheberrechtsgelehrten Prof. André Lucas von der Universität Nantes zu prüfen, ob eine solche Globallizenz juristisch machbar ist. Ergebnis: nichts im nationalen oder internationalen Recht steht ihr entgegen. Vielmehr hat sich für vergleichbare Sachverhalte eine Verwertungsgesellschaftspflicht bereits als die für alle Beteiligten beste Lösung erwiesen.

    Dieses Gutachten hat privatkopie.net mit Unterstützung der Europäischen Verbraucherorganisation BEUC und der Stiftung Bridge ins Englische übersetzen lassen, um es einem breiteren Leserkreis zugänglich zu machen. In ihrem offenen Brief fordern sie die Ministerin und die Abgeordneten auf, die Studie zu prüfen und die Pauschalvergütung fürs Netz in der aktuellen Gesetzgebung zu verwirklichen. „Die Frage lautet also nicht mehr, ob eine Content Flatrate möglich ist, sondern was wir wollen: eine datenschutzfreundliche Pauschalvergütung oder eine hochgradig invasive
    Infrastruktur aus Rechtekontrolltechnologie zur privaten Verwaltung vormals öffentlich geregelter Urheberrechte? Freiheit oder digitalen Stacheldraht?“

    IM INTERNET

    Peer-to-peer File Sharing and Literary and Artistic Property. A Feasibility Study regarding a system of compensation for the exchange of works via the Internet – By Carine Bernault and Audrey Lebois, Institute for Research on Private Law, University of Nantes

    Content Flatrate ist machbar! Offener Brief an Bundesjustizministerin Zypries und an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

    25. April 2006 9
  • : Konferenz: Wizards of OS 4
    Konferenz: Wizards of OS 4

    Hätte ich eigentlich schon viel früher bloggen sollen: Zückt Eure (virtuellen) Terminkalender und tragt Euch den 14.–16. September ein, denn da wird die 4. Wizards of OS – Konferenz hier in Berlin stattfinden, an der ich nicht ganz unbeteiligt bin. Der bisherige Arbeitstitel lautet: Information Freedom Rules.

    24. April 2006
  • : RIAA verklagt Familie
    RIAA verklagt Familie

    Die RIAA hat im Rahmen ihrer Filesharing-Klagekampagne mal wieder eine Familie verklagt, die nicht mal über einen Computer verfügt: RIAA sues family that doesn’t own a PC.

    24. April 2006 2
  • : Access to Knowledge – Konferenz
    Access to Knowledge – Konferenz

    In den USA findet an der Yale University gerade die Access to Knowledge – Konferenz statt. Mir hat leider niemand die Fahrtkosten finanziert, so dass ich neidisch bei Karsten Gerloff mitlese, der von dort bloggt. Leider scheint es keinen Stream von der Veranstaltung zu geben, zumindest habe ich nichts gefunden. Aber es gibt ein Konferenz-Wiki.

    Bei Heise fand sich gestern schon ein Artikel: Offensivstrategien beim Wissenszugang gefordert.

    Interessant sind auch die „A2K Conference Resources“.

    Und bei Technorati findet man schon verschiedene Blog-Quellen, die von der Konferenz berichten. Sehr interessant ist das Live-Bloggen bei Lawmeme.

    24. April 2006
  • : The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom
    The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom

    Yochai Benkler hat ein Buch mit dem Titel „The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom“ geschrieben, was unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde und frei zum Download bereit steht. Bei AudioBerkman findet man den 41-minütigen Mitschnitt eines aktuellen Vortrages von ihm zu dem Thema.

    Yochai Benkler, Professor of Law at Yale University, explores the effects of laws that regulate information production and exchange on the distribution of control over information flows, knowledge, and culture in the digital environment.

    Bei P2P Foundation findet man auch eine kurze Rezenssion des Buches. Und bei OpenBusiness.cc gibt es ein Interview mit Yochai Benkler.

    24. April 2006 1
  • : Save the Internet – Kampagne
    Save the Internet – Kampagne

    Save the Internet ist eine neue „Send a letter to Washington“-Kampagne zum Thema Netzneutralität. Einer der Slogans ist „Don’t Let Congress Ruin the Internet“.

    Dazu gibt es ein Manifest:

    SavetheInternet.com Coalition Statement of Principles

    We believe that the Internet is a crucial engine for economic growth and democratic discourse. We urge Congress to take steps now to preserve network neutrality, a guiding principle of the Internet, and to ensure that the Internet remains open to innovation and progress.

    Network neutrality is the Internet’s First Amendment. Without it, the Internet is at risk of losing the openness and accessibility that has revolutionized democratic participation, economic innovation and free speech.

    From its beginnings, the Internet was built on a cooperative, democratic ideal. It has leveled the playing field for all comers. Everyday people can have their voices heard by thousands, even millions of people. Network neutrality has prevented gatekeepers from blocking or discriminating against new economic, political and social ideas.

    The major telecommunications legislation now under consideration in Congress must include meaningful and enforceable network neutrality requirements to keep the Internet free and open to all.

    Bei Youtube gibt es ein Video über „Net Neutrality“ von Alex Curtis, der das für Public Knowledge gemacht hat:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Nett gemacht und leider wenig übertragbar aufs deutsche Fraktionssystem: Eine Flash-Karte zeigt, welche Position die Politiker in dem entscheidenden Ausschuss vertreten.

    In einer FAQ wird ausführlich erklärt, worum es bei Net-Neutrality geht:

    What is network neutrality?

    “Network neutrality” — or “net neutrality” for short — is the guiding principle that preserves the free and open Internet. Net neutrality ensures that all users can access the content or run the applications and devices of their choice. With net neutrality, the network’s only job is to move data — not choose which data to privilege with higher quality service.

    Net neutrality is the reason why the Internet has driven innovation and economic growth. It’s why the Internet has become an unrivaled environment for open communications, civic involvement and free speech. But there’s currently no law on the books protecting net neutrality. If Congress doesn’t take action now, the future of the Internet is at risk.

    23. April 2006 2
  • : Tag des Urheberrechts
    Tag des Urheberrechts

    Halleluja! Heute ist wieder nicht nur der Tag des Bieres, sondern auch der Tag des Urheberrechtes und des Buches. Passend dazu gibt es hier einige Links zu aktuellen Artikeln.

    In den USA fordern Politiker jetzt gleich 10 Jahre Haft für Filesharing&Co. Der Gesetzesvorschlag trägt den Namen „Intellectual Property Protection Act of 2006“. Heise berichtet darüber: Neue Pläne zur drastischen Urheberrechtsverschärfung in den USA.

    Technologiefirmen, Wissenschaftler sowie Programmierer kritisieren dagegen schon seit langem die bestehenden Urheberrechtsgesetze in den USA als weit über das Ziel hinausschießend. Sie sehen die bislang angestrebte Balance zwischen den Interessen der Verwertungsindustrie, den Urhebern und den Verbrauchern aus dem Lot geraten. Geeint wird diese Koalition von der Sorge um den Fortbestand der allgemein zugänglichen Wissensallmende und der daraus erwachsenden Innovationskräfte sowie um tiefe Einschnitte in die freie Meinungsäußerung oder den Datenschutz. Gerade auch die rechtliche DRM-Sanktionierung sehen sie kritisch. Sie verweisen dabei auf immer aggressivere Versuche zur Verankerung von Kopierschutztechniken auf den Rechnern der Nutzer, wie sie etwa Sony BMG mit der heimlichen Rootkit-Installation unternahm.

    Die Originalquelle des Heise-Artikels ist bei CNet zu finden: Congress readies new digital copyright bill.

    Zugang zu Wissen! Gerade läuft in den USA eine sehr spannende Konferenz zum Thema „a2k – Access to knowledge“. Morgen schreibe ich mal mehr darüber, wenn ich wieder Zugriff auf meinen RSS-Reader habe. Samsung hat sich übrigens noch nicht wegen meinem Notebook zurückgemeldet. Mal schauen, wann das endlich wieder da ist.

    Sonst liefert ab morgen Intel Trusted Plattform Module der Version 1.2 in einer Businessline aus: TPMs auf dem Vormarsch.

    23. April 2006
  • : 22c3 Videos veröffentlicht
    22c3 Videos veröffentlicht

    Die 22c3-Recordings sind seit heute Nacht in verschiedenen Formaten online gestellt worden. 134 der 143 Vorträge des vergangenen 22. Chaos Communication Congress warten auf einen Download. Am Besten funktioniert Bittorrent, es gibt aber immer mehr Mirrors mit FTP- oder sonstigen Quellen. Neun weitere Vorträge warten wohl noch auf eine Endbearbeitung.

    Ansonsten sei hier nur kurz auf drei Vorträge hingewiesen, die ich mitgehalten habe:

    Rootkit: Sony´s digitaler Hausfriedensbruch – Über die Durchsetzung industrieller Interessen um jeden Preis (536MB / MP4)

    Digitale Bürgerrechte unter europäischen Beschuss (421MB / MP4)

    World Summit on the Information Society – Hacking a dictatorship (387MB / MP4)

    Die Audio-Recordings folgen noch in den nächsten Tagen. Müsste theoretisch alles unter einer Creative Commons Lizenz stehen.

    21. April 2006
  • : In Frankreich gibt es noch Lobbyisten
    In Frankreich gibt es noch Lobbyisten

    Während sich Gewerkschaften, Studierende und Freunde der straßenorientierten Diskussionskultur über ein abgesägtes Gesetz freuen, läuft im Senat die Debatte um die Reform des französischen Urheberrechts weiter.

    Alexander Noé hat in englischer Sprache den Verlauf der Debatte nett lesbar zusammengefasst.

    In his blog, Frédéric Dutoit, french deputy, already announced that the senate was probably going to cause problems. As we know now, he was right. A senator (Michel Thiollière) has submitted The List of Evil, which is supposed to delete most of those improvements. Especially, this senator wants back the old amendment Vivendi Universal, and wants to raise the penalty for illegally sharing a file via email from 150 to 300000 euros. He also wants to remove interoperability from the law.

    18. April 2006
  • : If you outlaw guns, …
    If you outlaw guns, …

    … only outlaws will have guns.

    Mit diesem Spruch geht die NRA seit Jahrzehnten durch die Lande und streitet für das Recht eines jeden Amerikaners, sich nicht nur mit Gaspistolen, sondern auch mit einem schnuckeligen M16 die eigene Rübe wegzuballern oder die des Nachbarn, der mir die Einfahrt verstellt.

    Ich grübele schon seit einiger Zeit, wie ich diesen Spruch auf DRM und Musikindustrie-Rootkits anwenden kann. Während der direkte Angriff auf die Systeme der Kunden durch die BMG-Rootkits offenbar nicht illegal sind, gehen Anwälte gerichtlich gegen Journalisten vor, die darauf hinweisen, daß es von einer Firma namens slysoft eine Software gibt, die dem Spuk ein Ende bereitet.

    Ein Link auf die Homepae von slysoft reicht offenbar aus. Wie ist es mit der Erwähnung, daß die Homepage unter einer Domain liegt, die dem Muster www Firmenname Punkt „TDL für com merzielle Dienste“ liegt? Lieber nichts riskieren.

    Heise berichtet nun, daß AnyDVD seinen Dienst für die Menschheit ausbaut und nun auch rootkits entfernt. Nach geltendem deutschen Recht sind wir damit möglicherweise in strafbaren Gefilden.

    17. April 2006 6
  • : PC Praxis: „Besser als Brockhaus“ und das Urheberrecht
    PC Praxis: „Besser als Brockhaus“ und das Urheberrecht

    In der aktuellen Ausgabe der PC Praxis liegt eine DVD mit Inhalten der Wikipedia. Auf dem Cover steht „Wikipedia auf DVD – Gratis: 350.000 – Lexikon-Artikel komplett gratis – Besser als Brockhaus – Wikipedia PC Praxis Edition 2006“.

    Bei Lichte handelt es sich um einen SQL-Dump der jeweils aktuellen Artikelversion und beigelegt XAMPP, also Apache, MySQL und PHP und Mediawiki.

    Was fehlt, sind offenbar gänzlich alle Versuche, sich an die (sperrige) Lizenz zu halten, unter der Wikipedia steht. Versionsgeschichten fehlen und damit auch die Autorennamen.

    Neben möglichen markenrechtlichen Problemen wegen der Nutzung des Logos verstößt nach dem aktuellen Kenntnisstand diese DVD gegen das Urheberrecht in zigtausendfacher Weise. Ob einer der Autoren nun, da die Lizenzbedingungen nicht eingehalten wurden, beispielsweise eine branchenübliche Kostennote an den Verlag Data Becker schickt (der übrigens selbst in den letzten 10 Jahren ein Lexikon herausgebracht hat), kann nur spekuliert werden.

    Wäre Wikipedia eine klassische Firma, so wäre es vielleicht wahrscheinlicher, daß über einen Anwalt eine strafbewerte Unterlassungserklärung per FAX an den Verlag geschickt wird, Vertragsstrafen ausgehandelt werden und im Zweifelsfall ein Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Verlag und Distributoren erwirkt, diese Zeitschrift nicht mehr auszuliefern.

    Wikipedia ist keine klassische Firma.

    Welche sozialen und freundlichen und effektiven Möglichkeiten stehen den Beteiligten offen, die Lizenzbedingungen durchzusetzen? Von Harald Welte kennen wir gute Beispiele, daß eine einzige Person recht viel in dieser Richtung erreichen kann.

    15. April 2006 5
  • : Google Summer of Code 2006
    Google Summer of Code 2006

    Google gehört zu einer Firma, die in einem gewissen Maße durchaus Freie Software unterstützt. Dies geschieht über viele Wege, darunter durch das Anheuern von leitenden Entwicklern aus solchen Projekten (wer ein wenig durch die Archive geht, findet GAIM, Firefox, vim und andere Beispiele). Teilweise gibt die Firma auch selbst Code unter freien Lizenzen heraus, darunter nützliche Software (solange es nichts mit dem Kerngeschäft zu tun hat).

    Ausgangspunkt der Bemühungen „etwas an die Community zurückzugeben“ – ein überaus gern gehörter Satz – ist im moment code.google.com. Nicht alles dort ist „Frei“ im Sinne von Freier Software, aber immerhin, es kommt etwas zusammen.

    Auch dieses Jahr wird Google wieder einen Summer of Code unterstützen. Die Idee ist, daß Google Studenten Geld dafür gibt, daß sie (in der Regel bekanntere) Open Source-Projekte um neue Features erweitern.

    Bis Mai können sich Open Source Projekte bewerben, wenn sie als Mentoren arbeiten wollen. Danach beginnt die Einschreibefrist für die Teilnehmer, die als Studenten teilnehmen wollen.

    Die Erfahrungen des letzten Mal sind durchaus gemischt. Mozilla wertet (genauer: Gervase Markham) die Projekte als einen Fehlschlag, da keines irgendeine Art von Lebenszeichen nach dem Ende des SoC 2005 von sich gibt oder gar schon fertig ist(eine Lokalisierung ausgenommen). Mono ist hingegen mit seiner Ausbeute zufrieden.

    Im Jahr 2005 hat Mediawiki das Programm verschlafen, dies soll sich ändern. Im Meta-Wiki der Foundation gibt es bereits eine Sammlung von möglichen Projekten zur Umsetzung. Brion Vibber, Chefentwickler von Mediawiki hat uns bereits dort die Bewerbung für das Mentorenprogramm eingereicht.

    Teilnehmen darf, wer nicht in Syrien, Kuba oder Nordkorea wohnt. Die Zahl von 400 Teilnehmern soll diesmal noch ein wenig ausgebaut werden.

    Für Teilnehmer winken durchaus nennenswerte Geldbeträge:

    33. How do payments work?
    Google will provide a stipend of 5000 USD per accepted student developer, of which 4500 USD goes to the student and 500 USD goes to the mentoring organization. Youll be paid 500 USD upon acceptance of your application to the program, 2000 USD mid-program (assuming you’ve made sufficient progress on your project), and 2000 USD at close of program (assuming you’ve completed your project.) The mentoring organization will receive its share upon completion of the project.

    15. April 2006 1
  • : Einstürzende Neubauten: Es geht auch ohne Musikindustrie
    Einstürzende Neubauten: Es geht auch ohne Musikindustrie

    Bei iRights.info findet sich ein längerer lesenswerter Artikel über die Einstürzende Neubauten: Es geht auch ohne Musikindustrie. Passend dazu hat der Fotograf Michael Mann einige Bilder von den Proben unter einer Creative Commons Lizenz auf iRights.info veröffenlticht.

    Die EInstürzende Neubauten im Netz: neubauten.org

    14. April 2006 1
  • : Starforsch zu Creative Commons – Ein Missverständnis?
    Starforsch zu Creative Commons – Ein Missverständnis?

    Dem Netlabel- und Podcastportal starforsch , welches eine riesige Sammlung von unter Creative Commons lizenzierter Musik hat, ist aufgefallen, dass “ viele diese Lizenzen falsch verstehen und dass einige Halbwahrheiten im Umlauf sind.“

    Zur Aufklärung hat er deshalb eine Zusammenstellung von richtigen und falschen Aussagen zu den Lizenzen erstellt.

    Heute Abend (Freitag 14.4.06) gibt es zudem Markus Koller von Starfrosch im Gespräch mit dem SUISA Vertreter Poto Wegener im Radio zu hören. Die SUISA ist die schweizerische Verwertungsgesellschaft für Musik. Die Sendung ist im Kanal K (Schweiz) und wird auch über Internet gestreamt.

    14. April 2006 1
  • : Lokalisierte Ranglisten von Alexa
    Lokalisierte Ranglisten von Alexa

    Die Amazon-Tochter Alexa beglückt die Internetwelt schon seit einiger Zeit mit bunten Graphiken. Auch wenn die Datenbasis nicht ganz so klar ist wie manche hoffen, so geben die Zahlen auf alexa.com einen guten Hinweis darauf, wie populär einzelne Seiten sind. Bisher geschah dies primär auf einer weltweiten Basis.

    Nun gibt es von Alexa Ranglisten jeweils bezogen auf die Klickgewohnheiten von Einwohnern eines Landes.

    Ich bin das mal für Wikipedia durchgegangen, die Kürzel beziehen sich jeweils auf das Land (nicht die Sprache):

    Länder mit XX haben wikipedia.org nicht in der gemessenen Top100 von Alexa.

    07 DE
    08 AT
    08 CH

    08 NZ
    09 PL
    10 CO
    10 PK
    11 PT
    12 CA
    12 GB
    12 NL
    12 PR
    12 RO
    12 UK
    13 FR
    13 IE
    13 IL
    13 IT

    67 VN
    73 LB
    73 QA
    86 TH
    97 HK
    XX KR
    XX SA
    XX TW
    XX ZH

    Die Zahlen sind jeweils immer mit Vorsicht zu betrachten. Schaut man sich einmal die Situation in Deutschland an, zeigt sich die gewisse Googledominanz:

    1. google.de
    3. google.com
    15. blogger.com
    17. 72.14.203.104
    75. 72.14.207.104
    100. google.co.uk

    14. April 2006
  • : EFF-Report zum DMCA
    EFF-Report zum DMCA

    Die Electronic Frontier Foundation hat eine neue Version ihres DMCA-Reportes veröffentlicht: „Unintended Consequences: Seven Years Under the DMCA“. Der Digital Millenium Copyright Act ist das Vorbild der European Copyright Directive, die wiederum der Rahmen für unser aktuelles Urheberrecht ist.

    In einer Meldung kritisierte die EFF den DMCA: Digital Copyright Law Hurts Consumers, Scientists, and Competition.

    „Rather than being used to stop ‚piracy‘, the DMCA has predominantly been used to threaten and sue legitimate consumers, scientists, publishers, and competitors“, said EFF senior staff attorney Fred von Lohmann. „This law is not being used as Congress intended, and a review of the past seven years makes it clear that reform is needed.“

    Der 15-seitige Report ist echt lesenswert und man kann ihn sich als PDF oder auf der EFF-Seite anschauen.

    Eine kleine Bitte an die Wikipedianer: Die Wikipedia-Seiten zur European Copyright Directive werden in der englischen und deutschen Version der Bedeutung dieser Richtlinie nicht gerecht und benötigen etwas Arbeit. Viele nützliche Hinweise finden sich auf privatkopie.net. :-)

    13. April 2006 3