Linkschleuder

Linktipps der Redaktion

  • : Interview mit zwei deutschen Drohnenpiloten
    Interview mit zwei deutschen Drohnenpiloten

    Die Journalisten Kai Biermann und Thomas Wiegold haben im Sommer letzten Jahres ein mehrstündiges Interview mit zwei Drohnenpiloten der Bundeswehr geführt, die in Afghanistan Aufklärungsdrohnen vom Typ Heron‑1 steuern. Das Interview im Wortlaut ist auf Augen Geradeaus nachlesbar.

    Interessant ist vor allem, dass die beiden befragten Soldaten keine Vergleichbarkeit mit Videospielen sehen:

    Es ist schon schon gar nicht so, als wenn man ein Videospiel bedient, wie so häufig gerne gesagt wird. Vielmehr ist das so, dass man sich direkt in der Situation befindet und im Prinzip vor Ort ist, zumindest geistig. Also wenn unten geschossen wird, dann fühle ich mich immer dabei.

    Es ist nicht so, dass man sich jetzt zurückversetzt fühlt an den Simulator oder in einen reinen UAV-Flugbetrieb. Es ist schon richtiges Fliegen mit dabei, und das ist, finde ich, von Vorteil.

    Auch lehnen sie eine Trennung von Operations- und Einsatzland, wie sie beispielsweise in den USA im sogenannten remote split-Verfahren Alltag ist, strikt ab:

    Ich glaube, dass ist auch eine Sache von Abschalten. Wenn ich in Afghanistan bin, oder wo auch immer, und dann nach Hause fliege, ist es schon ein bisschen verarbeiten. Aber wenn ich morgens zur Arbeit fahre, zum Dienst, und dann da meine Mission hab und dann wieder nach Hause gehe, das ist ja irgendwie an/aus. Das geht nicht im Kopf. Keine Chance. Das stelle ich mir sehr komisch vor. Deswegen ist die Variante definitiv die beste. Vor allem, wenn ich mit den Leuten am Boden in Kontakt stehe. Ich kenne die auch persönlich.

    In diesem Mai erscheint mit „Drohnen – Chancen und Gefahren einer neuen Technik“ ein Buch der beiden Journalisten, in dem auch dieses Interview verwertet wird.

    12. Januar 2015
  • : GMX und Web.de planen Verschlüsselung für alle
    GMX und Web.de planen Verschlüsselung für alle

    Heise berichtet mit Verweis auf dpa, dass United-Internet (Unternehmen hinter GMX und Web.de) an einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung arbeitet: GMX und Web.de: Web-Mail-Dienste wollen Verschlüsselung für alle.

    Die United-Internetgruppe, die unter anderem die E‑Mail-Anbieter Web.de und GMX betreibt, will bis Ende des Jahres „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung massenmarktfähig machen.“ Das erklärte deren Geschäftsführer Jan Oetjen gegenüber der dpa. Seinen Angaben zufolge haben seine Dienste hierzulande 34 Millionen Nutzer. Details zu den Verschlüsselungsplänen habe er nicht genannt, aber eingestanden, „es wird eine große Herausforderung sein, Dienste mit einer einfachen Nutzung dafür anzubieten.“ Trotzdem arbeite man daran, weil Datenschutz und Verschlüsselung im Zuge der Snowden Enthüllungen deutlich wichtiger geworden seien.

    Danke Edward Snowden! Bisher bieten in Deutschland kleine e‑Mailanbieter wie mailbox.org oder Tutanota Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an einen begrenzten Nutzerkreis an. Sollten GMX & Web.de dieses Jahr mit einer einfach zu nutzenden Verschlüsselung starten, könnte das Krypto für die Massen bringen.

    Aber wie bereits bei Whatsapp muss man sich dann sicher im Detail anschauen, wie die Krypto funktioniert, wo der Schlüssel liegen und wer Zugriff auf die Schlüssel haben könnte.

    12. Januar 2015 20
  • : Die USA soll EU-Ombudsfrau die Einsicht in die Akten des Swift-Abkommen verweigert haben
    Die USA soll EU-Ombudsfrau die Einsicht in die Akten des Swift-Abkommen verweigert haben

    Heise online berichtete, dass die EU-Ombudsfrau Emily O’Reilly daran gehindert wurde Dokumente zum Terrorist Finance Tracking Program (TFTP) der EU, welches Zugriff auf die SWIFT Transaktionsdatenbank hat, einzusehen. Nachdem bereits EU-Abgeordneten keinen Zugang zu Informationen über Datenlieferungen an die USA im Rahmen des SWIFT-Abkommens erhielten, sei es nun das erste mal, dass die Kontrolltätigkeit der EU-Ombudsmanns durch Verweigerung der US-Behörden eingeschränkt werde. Begründet wird die Einschränkung mit dem Verweis auf die Geheimhaltung der Dokumente, obwohl O’Reily einen vertraulichen Umgang zusicherte.

    „O’Reilly stellte unverblümt fest: „Die technischen Modalitäten, die die Kommission mit den USA nach der Verabschiedung des TFTP Abkommens durch das Parlament ausgehandelt hat, machen die USA zum Schiedsrichter, ob der Ombudsmann seine gesetzlich vorgesehene, demokratische Aufsicht ausüben kann, um das fragliche Dokument zu prüfen.““

    12. Januar 2015
  • : Video für und gegen #TTIP
    Video für und gegen #TTIP

    Die EU-Kommission erklärt in einem nichtssagenden einminütigen Video, was die Vorteile des US_EU-Handelsabkommen TTIP sein sollen:

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    Die Grüne EU-Fraktion fordert wiederum in einem anderen Video mehr Transparenz bei TTIP:

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    12. Januar 2015 2
  • : Neues Cluetrain-Manifesto: „Im Netz sind wir nackt und Firmen nutzen das aus“
    Neues Cluetrain-Manifesto: „Im Netz sind wir nackt und Firmen nutzen das aus“

    Doc Searls und David Weinberger haben ein überarbeitetes Cluetrain-Manifesto mit 121 Thesen 16 Jahre nach dem Original veröffentlicht. Im Interview mit Süddeutsche.de erklärt Doc Searls, was mit dem Netz schief gelaufen ist: „Im Netz sind wir nackt und Firmen nutzen das aus“.

    Was ist schief gelaufen, wenn Sie an die Entwicklung der vergangenen Jahre denken?

    Ich würde es positiv sehen: Es gibt ein paar Sachen, die noch nicht in die richtige Richtung gehen – das Internet ist immer noch neu, eigentlich entstand es 1995, als die ersten Provider auftauchten, die Browser, die E‑Mail wie wir sie heute kennen, kommerzielle Aktivitäten. 20 Jahre, das ist nicht viel. Das Netz ist keine Kathedrale, es steht höchstens das Baugerüst. Denken Sie an Privatsphäre, die war zunächst nicht mal Teil des Designs. Die ursprünglichen Internet-Protokolle wurden entwickelt, damit wir uns vernetzen. Es war ein bisschen wie im Garten Eden, wir sprangen nackt umher. In der physischen Welt haben wir 10.000 Jahre dafür gebraucht, so etwas wie Privatsphäre zu entwickeln und uns Kleidung anzuziehen. Im Netz sind wir nackt und Firmen nutzen das aus. Wir müssen das Äquivalent zu Bekleidung erst noch entwerfen.

    12. Januar 2015
  • : „Wer „Je suis Charlie“ sagt und zugleich umfassende Vorratsdatenspeicherung fordert, der lügt.“
    „Wer „Je suis Charlie“ sagt und zugleich umfassende Vorratsdatenspeicherung fordert, der lügt.“

    Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung: Gift für die Pressefreiheit .

    „Seit dem Anschlag in Paris, seit der Ermordung von zwölf Journalisten und Zeichnern des Magazins Charlie Hebdo, hat nun auch die Politik den aktuellen Wert der Pressefreiheit wieder erkannt; die Pressefreiheit wird in öffentlichen Erklärungen allenthalben gerühmt und gepriesen.[…] Wer „Je suis Charlie“ sagt und zugleich umfassende Vorratsdatenspeicherung fordert, der lügt. Eine solche Vorratsdatenspeicherung vergiftet die Pressefreiheit.“

    12. Januar 2015
  • : Militärtechnik: Der neue Drohnenkrieg
    Militärtechnik: Der neue Drohnenkrieg

    Deutschlandfunk hat den ersten Teil eines Features über „Militärtechnik: Der neue Drohnenkrieg“ veröffentlicht.

    Sie klären lautlos auf und töten bei Bedarf: Unbemannte militärische Flugzeuge sollen Soldaten schützen und zivile Opfer vermeiden. Vom sauberen Krieg sprechen Militärs, von Mordmaschinen die Gegner. Kampfdrohnen sind ein Milliardenmarkt – auch Deutschland interessiert sich für die Technologie.

    Hier ist die MP3. Transcript und Bilder gibts drüben.

    11. Januar 2015
  • : Die wahre Bedrohung der Freiheit
    Die wahre Bedrohung der Freiheit

    Bei Süddeutsche.de kommentiert Thorsten Denkler: Die wahre Bedrohung der Freiheit.

    Freiheit ist ein hohes Gut. Vielleicht das höchste, das Menschen haben. Nur in freien Gesellschaften können die Menschen sich ausprobieren, ihre Wege finden. Diese Freiheit ist in Gefahr. Aber nicht durch die feigen Attentäter von Paris. Nicht durch die Attentäter vom 11. September, von Madrid oder London. Solche Taten fordern den Rechtsstaat heraus. In ernste Gefahr gerät die freie Gesellschaft nur durch die Angst der Menschen, die in ihr leben. Und durch Politiker, die sich dieser Ängste bedienen.

    10. Januar 2015 14
  • : Nur Beamen wäre schöner: Wie sich unser Kommunikationsverhalten über die vergangenen 150 Jahre verändert hat
    Nur Beamen wäre schöner: Wie sich unser Kommunikationsverhalten über die vergangenen 150 Jahre verändert hat

    Der Deutschlandfunk berichtete gestern in einem Feature über „Nur Beamen wäre schöner: Wie sich unser Kommunikationsverhalten über die vergangenen 150 Jahre verändert hat“.

    Früher überbrachte man die Post mit der Kutsche, verteilte Flugblätter, telegrafierte sich. Heute schickt man E‑Mails, twittert oder skypt über das Internet. Ständige Erreichbarkeit, Kontrolle, Konsumismus auf der einen Seite, Bequemlichkeit, Zugang zum Wissen, Austausch auf der anderen.

    Hier ist die MP3.

    10. Januar 2015
  • : FAQ zur Vorratsdatenspeicherung: Zwischen Freiheit und Sicherheit
    FAQ zur Vorratsdatenspeicherung: Zwischen Freiheit und Sicherheit

    Bei Tagessschau.de gibt es eine FAQ zur Vorratsdatenspeicherung, die vor allem die rechtlichen Fragen nach zwei Grundsatzurteilen behandelt: Zwischen Freiheit und Sicherheit .

    Könnte es eine überarbeitete, neue EU-Richtlinie zur „Vorratsdatenspeicherung“ geben?

    Das ist grundsätzlich möglich, würde aber rechtlich alles andere als einfach. Denn der Katalog der Einschränkungen des EuGH ist lang, den eine Neufassung berücksichtigen müsste. Schon ein Richtlinien-Entwurf würde umfangreiche und zeitaufwendige juristische Prüfungen voraussetzen. Außerdem würde es sich wohl nicht mehr um eine Vorratsdatenspeicherung im klassischen Sinne handeln, wenn gerade nicht mehr sämtliche Daten ohne Anlass und Einschränkung gespeichert werden dürften.

    10. Januar 2015 4
  • : Zehn Jahre netzpolitik.org: Was liegt an, Markus Beckedahl?
    Zehn Jahre netzpolitik.org: Was liegt an, Markus Beckedahl?

    Im iRights-Jahresrückblick gab es auch ein Interview mit mir zu zehn Jahren netzpolitik.org, wo es auch um die Überwachung von Andre Meister im Geheimdienstuntersuchungsausschuss ging. Das Interview findet sich in voller Länge bei iRights: Zehn Jahre netzpolitik.org: Was liegt an, Markus Beckedahl?

    iRights.info: Das heißt, du gehst davon aus, dass er weiterhin beobachtet wird?

    Markus Beckedahl: Wir haben es hier mit Geheimdiensten zu tun. Unsere Berichterstattung hilft, Licht in das Dunkel zu bringen, wie tief unsere eigenen Geheimdienste in das Netzwerk der NSA verstrickt sind. Insofern müssen wir davon ausgehen, dass wir zu einem gewissen Maß unter Beobachtung stehen. Zumindest wären wir schön blöd, wenn wir glaubten, dass das nicht passiert.

    iRights.info: Schüchtert euch das ein?

    Markus Beckedahl: Nein. Es ist unsere Überzeugung, dass wir darüber berichten müssen.

    10. Januar 2015 3
  • : Streitgespräch bei SpOn: Hilft die Vorratsdatenspeicherung gegen Terror?
    Streitgespräch bei SpOn: Hilft die Vorratsdatenspeicherung gegen Terror?

    Die beiden Spiegel-Online-Journalisten Judith Horchert, stellvertretende Leiterin des Netzwelt-Ressorts (Hamburg), und Chefreporter Jörg Diehl (Düsseldorf) haben ein Streitgespräch über die Vorratsdatenspeicherung per Chat geführt und anschließend als Beitrag veröffentlicht. Eine schöne Format-Idee.

    Bei uns würde dieses Format in diesem Fall leider nicht funktionieren. In unserer Redaktion gibt es keinen Befürworter der Vorratsdatenspeicherung.

    10. Januar 2015 6
  • : Electronic Frontier Foundation veröffentlicht App, allerdings nicht für iOS
    Electronic Frontier Foundation - Logo
    Electronic Frontier Foundation veröffentlicht App, allerdings nicht für iOS

    Die Electronic Frontier Foundation hat gestern eine App veröffentlicht, die über aktuelle Probleme der digitaler Bürgerrechte informiert und Nutzern für die Teilnahme an Aktionen motivieren soll. Allerdings ist die App nur im Google Play Store verfügbar und steht somit nicht iPhone-Nutzern zur Verfügung. Der EFF kritisiert die Entwickler-Bedingungen von Apple und es wird in in absehbarer Zeit keinen iOS-Release geben. Konkret stört sich die Organisation an sechs Punkten innerhalb der Geschäftsbedingungen. So sind sie unter anderem gezwungen ihre App mit DRM zu schützen und Apple behält sich das Recht vor, jederzeit auch ohne Angabe von Gründen, die App aus dem Store zu entfernen.

    8. Januar 2015 15
  • : FBI nutzt IMSI-Catcher zur Mobilfunküberwachung auch ohne richterlichen Beschluss
    FBI nutzt IMSI-Catcher zur Mobilfunküberwachung auch ohne richterlichen Beschluss

    Wie heise online und golem heute berichteten, setzt die US-Bundespolizei oftmals IMSI-Catcher ein, ohne sich zuvor einen benötigten Gerichtsbeschluss zu verschaffen. Bei Imsi-Catchern handelt es sich um Fake-Basisstationen von Moblfunkbetreibern, die Anrufe, SMS und Metadaten mitschneiden können. Hintergrund der Berichte ist ein Schreiben der US-Senatoren Patrick Leahy und Chuck Grassley an den US-Justizminister Eric Holder. Darin zeigten sie sich zudem besorgt über den Schutz der Privatsphäre von Personen, die nicht Ziel der Überwachungsmaßnahmen sind, deren Geräte jedoch trotzdem überwacht werden.

     

     

     

     

    8. Januar 2015 1
  • : Enttarnung von Trollen und Telefonterror
    Enttarnung von Trollen und Telefonterror

    Der Standard berichtet online über eine schwedische Reality-TV-Show namens „Trolljägarna“-„Trolljäger“ in der der Journalist Robert Aschberg Internettrolle im echten Leben aufspürt und sie mit ihren Aussagen konfrontiert. In der ersten Staffel entlarvte er bereits unter anderem Politiker, Professoren und Stalker.

    Mittlerweile wird eine zweite Staffel produziert; Journalist Aschberg hat mit dem Erfolg nicht gerechnet. Aber: Der „Näthat“, wie die Schweden Hetze im Netz bezeichnen, ist für Aschberg ein immer drängender werdendes gesellschaftliches Problem.

    https://www.youtube.com/watch?v=ic0rfNdk13g#t=13
    Trotz ihrer Popularität, trifft die Sendung und das dahinterstehende Konzept nicht nur auf Zustimmung.

    Fredriksson hat auch schon mehrfach für „Trolljäger“ gearbeitet. Allerdings stoßen die „Outings“ nicht nur auf Lob: Netzaktivisten sind ob der Aktionen im Zwiespalt – einerseits ist Hetze im Netz zu verurteilen, andererseits Anonymität ein wichtiger Schutz. So begannen einige Gruppen, selbst sensible Informationen über die „Trolljäger“ zu veröffentlichen.

    Allerdings gibt es Trolle nicht nur im Netz. Wie Spiegel-Online berichtet, wurde ein 23 Jahre alter Mann ausfindig gemacht, der Unternehmen über zwei Jahre hinweg per Telefon belästigte.

    Das Landeskriminalamt (LKA) wirft ihm 16.000 Taten vor. Der junge Mann aus der Gegend von Bautzen soll 2013 und 2014 vor allem Autohäuser sowie Schlüssel- und Abschleppdienste massiv belästigt haben, wie das LKA mitteilte.

    8. Januar 2015 4
  • : CryptoParty intro video
    CryptoParty intro video

    Promo-Video für Cryptopartys:

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    CryptoParty from CryptoParty 31c3 on Vimeo.

    7. Januar 2015 3
  • : Leider wieder aktuell: “Die Bilder der Anschläge im Kopf” – Widerspruch zwischen Angst vor Terrorismus und Wirklichkeit
    Leider wieder aktuell: “Die Bilder der Anschläge im Kopf” – Widerspruch zwischen Angst vor Terrorismus und Wirklichkeit

    Da die Nachrichtenlage es leider wieder aktuell machte, sei hier nochmal auf diesen beitrag von 2010 verwiesen: “Die Bilder der Anschläge im Kopf” – Widerspruch zwischen Angst vor Terrorismus und Wirklichkeit.

    Insgesamt ist festzuhalten: Die Angst und die daraus resultierenden Reaktionen richten mehr Schaden an als die Anschläge selbst, insbesondere durch die fortschreitende Einschränkung von Freiheitsrechten. Auch viele gutgemeinte Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. Sicherheitskontrollen an Flughäfen können die Angst noch vergrößern und weitere, fatale Kettenreaktionen auslösen.

    7. Januar 2015 25
  • : If your shop assistant was an app (hidden camera)
    If your shop assistant was an app (hidden camera)

    Lustige Idee einer dänischen Verbraucherorganisation: In einem Video anschaulich visualisieren, welche Daten online bei einem Bezahlvorgang erhoben werden. If your shop assistant was an app (hidden camera).

    A large number of apps demand access to your private information such as location, contacts and text messages. How would you react if real people demanded the same?

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    6. Januar 2015 4
  • : Richard Stallman rantet über Uber
    Richard Stallman rantet über Uber

    Richard Stallman hat viele Gründe aufgelistet, warum man nicht den Taxi-Service Uber nutzen sollte: Reasons not to use Uber (the car ride brokering company).

    Der große Teil seiner Argumente trifft aber auf jede Taxi-App zu: Proprietäre App, alles wird getrackt, US-Behörden haben Zugriff auf die Daten. Dazu die gängigen Argumente der Scheinselbstständigkeit und kaum Regulation im Gegensatz zum gängigen Taxi-Geschäft, unterlegt mit vielen Links.

    Sein eigentlicher Punkt ist aber: Wenn Uber zu mächtig wird, geht die Wahrscheinlichkeit zurück, auf der Straße anonym in ein Taxi steigen zu können und es ohne Datenspuren mit Bargeld zu bezahlen.

    With real taxis, you can flag one on the street or phone in any fashion; you can pay cash; you can be anonymous. Beware of thinking of Uber as an one more option in addition to real taxis. At the moment, that’s true, but if Uber is a big success, real taxis could disappear. Then what will you do, if you don’t want to tell Big Brother where you are going?

    6. Januar 2015 8
  • : #31c3: Walter van Holst – Infocalypse now: P0wning stuff is not enough
    #31c3: Walter van Holst – Infocalypse now: P0wning stuff is not enough

    Auf dem 31. Chaos Communication Congress hat der niederländische IT-Rechtler Walter van Holst über „Infocalypse now: P0wning stuff is not enough“ gesprochen und dazu aufgerufen, politischer zu werden.

    This speech about how the hacker scene is failing its own ideals and what questions must be addressed to make a real difference.

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    Bei Heise gibt es eine Zusammenfassung: „Wir brauchen weniger Hacker-Rockstars“.

    6. Januar 2015