Enttarnung von Trollen und Telefonterror

Der Standard berichtet online über eine schwedische Reality-TV-Show namens „Trolljägarna“-„Trolljäger“ in der der Journalist Robert Aschberg Internettrolle im echten Leben aufspürt und sie mit ihren Aussagen konfrontiert. In der ersten Staffel entlarvte er bereits unter anderem Politiker, Professoren und Stalker.


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Mittlerweile wird eine zweite Staffel produziert; Journalist Aschberg hat mit dem Erfolg nicht gerechnet. Aber: Der „Näthat“, wie die Schweden Hetze im Netz bezeichnen, ist für Aschberg ein immer drängender werdendes gesellschaftliches Problem.

https://www.youtube.com/watch?v=ic0rfNdk13g#t=13
Trotz ihrer Popularität, trifft die Sendung und das dahinterstehende Konzept nicht nur auf Zustimmung.

Fredriksson hat auch schon mehrfach für „Trolljäger“ gearbeitet. Allerdings stoßen die „Outings“ nicht nur auf Lob: Netzaktivisten sind ob der Aktionen im Zwiespalt – einerseits ist Hetze im Netz zu verurteilen, andererseits Anonymität ein wichtiger Schutz. So begannen einige Gruppen, selbst sensible Informationen über die „Trolljäger“ zu veröffentlichen.

Allerdings gibt es Trolle nicht nur im Netz. Wie Spiegel-Online berichtet, wurde ein 23 Jahre alter Mann ausfindig gemacht, der Unternehmen über zwei Jahre hinweg per Telefon belästigte.

Das Landeskriminalamt (LKA) wirft ihm 16.000 Taten vor. Der junge Mann aus der Gegend von Bautzen soll 2013 und 2014 vor allem Autohäuser sowie Schlüssel- und Abschleppdienste massiv belästigt haben, wie das LKA mitteilte.

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4 Kommentare
  1. Die Frage ist wie die Trolle aufgespürt wurden. Jeder ist selber verantwortlich für seine Spuren im Netz. Wenn man dadurch auf die Identität schliessen kann, war man halt nicht „richtig“ anonym unterwegs.

      1. Das beschreibt doch nur den Zustand, in welchem wir leben.

        Das der so in Ordnung ist, sagen wohl auch nicht viele (außer vielleicht die NSA und dergleichen).

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