Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: We can haz Grimme-Nominierung
: We can haz Grimme-Nominierung Das Grimme-Institut hat heute per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass netzpolitik.org für den Grimme Online Award 2014 in der Kategorie „Spezial“ nachnominiert wurde. Laut Wikipedia prämiert der Grimme Online Award Spezial „innovative Entwicklungen und publizistische Einzelleistungen von besonderer Qualität“.
Aus der Begründung:
„Mit tagesaktuellen Beiträgen sorgt netzpolitik.org nicht nur für eine Ausstrahlung in diverse Netz- und Medienöffentlichkeiten, sondern auch für eine zunehmende Beachtung im politischen Diskurs“, so die Jury. Mit ihrer Nominierung würdigt sie ein Projekt, „das sich seit nunmehr 10 Jahren als herausragender Leuchtturm, als Institution für die Stimme eines unabhängigen, frei zugänglichen und meinungsoffenen Internets etabliert hat.“ Diese Stimme habe, so die Jury weiter, angesichts der durch Edward Snowden aufgedeckten Überwachungspraktiken in jüngster Zeit an gesellschaftlicher Bedeutung nochmals enorm gewonnen.
Wir fühlen uns geehrt und freuen uns sehr über die Nominierung und die Blumen. Vor allem möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, sei es allen Autorinnen und Autoren der letzten Jahre und vor allem allen Leserinnen und Lesern. Und dabei besonders denjenigen, die unsere Beiträge weiter verteilen und uns helfen, vernetzte Öffentlichkeiten für unsere Themen herzustellen. Und denjenigen, die uns durch freiwillige Spenden ermöglichen, unser Angebot immer weiter auszubauen. Danke!
Am 27.6. wird in Köln der Grimme Online Award vergeben. Drückt uns die Daumen!
2008 waren wir bereits für einen Grimme Online Award in der Kategorie Information nominiert. Aber daraus ist nicht mehr geworden.
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: Freiwillige vor! Strategiedebatte und Vorstandswechsel bei Wikimedia Deutschland
Logo von Wikimedia Deutschland : Freiwillige vor! Strategiedebatte und Vorstandswechsel bei Wikimedia Deutschland
Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. ist das offizielle deutsche „Chapter“ der Wikimedia Foundation, der Organisation hinter Projekten wie Wikipedia, Wikibooks oder Wiktionary. Ein beträchtlicher Teil jener Spenden, die über die Seite der deutschsprachigen Wikipedia gesammelt werden, fließt an diesen Verein. Gestern gab jetzt das ehrenamtliche Präsidium von Wikimedia für viele, laut Mailingliste auch Vereinsmitglieder, überraschend bekannt, dass man die Zusammenarbeit mit dem bisherigen hauptamtlichen Vorstand Pavel Richter auf Grund strategischer Differenzen beenden werde. Für Kritik sorgte hierbei, diese Entscheidung fünf Tage vor der 14. Mitgliederversammlung des Vereins und ohne ausführlichere Begründung veröffentlicht zu haben. Erst auf Nachfrage wurde ein Link auf ein Strategiepapier (PDF) bereitgestellt, dessen Inhalt sich aber nicht fundamental von den bisherigen Aktivitäten des Vereins unterscheidet. Bemerkenswert an der Entscheidung ist auch, dass der Sprecher des Präsidiums Nikolaus Becker sich unmittelbar nach deren Verkündung via Mail von der Entscheidung distanzierte sowie eine Reihe prominenter und langjähriger (Ex-)Vereinsfunktionäre in einem offenen Brief „blankes Entsetzen“ über die Vorgehensweise des Päsidiums zeigten (siehe auch Bericht von Torsten Kleinz bei heise.de). -
: Journalismus auf der #rp14: Sehr, sehr geiles Publikum
: Journalismus auf der #rp14: Sehr, sehr geiles Publikum In vielen Vorträgen und Diskussionen auf der re:publica´14 ging es um Jornalismus und neue Öffentlichkeiten. Eine kleine Auswahl als Empfehlung für ein zeitsouveränes Anschauen habe ich hier zusammengestellt. Den Rest findet man im umfangreichen re:publica-Youtube-Kanal.
Lorenz Lorenz-Meyer schaute hinter „Der Journalismus und die guten Sachen“.
In meinem Vortrag geht es um Perspektiven und Werte, um die Unabhängigkeit des Urteils und die Notwendigkeit eines leidenschaftlich engagierten Journalismus.
Auf der Mediaconvention vom Medienboard-Brandenburg, die parallel zur rp14 lief, haben Jessica Binsch, Ole Reißmann und Hakan Tanriverdi über Die „Breaking News“-Show: 23 Thesen zur Zukunft der Medien gesprochen. Die 23 Thesen gibt es auch in einem Tumblr-Blog.
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: #rp14: Moritz Metz erklärt, wo das Internet lebt
: #rp14: Moritz Metz erklärt, wo das Internet lebt Auf der re:publica hat Moritz Metz dann eine halbe Stunde lang von seinen Reisen zu Glasfaserkabeln und den Kuhwiesen erzählt, wo riesige Datencenter gebaut werden sollen. Und das ist sehenswert:
Für „Wo das Internet lebt“ habe ich mich auf die Reise gemacht zu Orten und Menschen, die das Netz verändert haben – oder die das Netz verändert hat. Hier erzähle ich von den besten Orten, Erlebnissen und Begegnungen – mit O‑Tönen und Fotos, so ähnlich wie diese Dia-Vorträge von Weltreisenden in den Mehrzweckhallen deutscher Kleinstädte. Vielleicht wissen wir danach alle besser, wo es lebt, dieses Internet.
„Wo das Internet lebt“ ist bereits im Deutschlandradio Kultur und als Audioslides auf der ARTE-Webseite erschienen.
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: Die Lösung unseres Vermarktungsdilemmas und der Lobo-Effekt
: Die Lösung unseres Vermarktungsdilemmas und der Lobo-Effekt
Vor bald drei Monaten hatte ich über unser Vermarktungsdilemma geschrieben. Wir standen vor dem Problem, dass die gängige Werbefinanzierung für Onlinejournalismus bei uns nicht funktioniert, auch weil ein Großteil unserer Leserinnen und Leser Anti-Tracking-Tools und Adblocker einsetzt, sowie ein nicht unerheblicher Teil uns im Full-RSS-Feed liest. Wir haben mittlerweile eine Entscheidung getroffen. Ich kam nur bisher nicht dazu, das mal aufzuschreiben. Aber da heute ja das Crowdfunding für das Krautreporter-Magazin gestartet ist und das Thema deshalb vielleicht einige interessiert, schreibe ich mal was dazu. -
: Krautreporter sucht 900.000 Euro für Leserfinanziertes Online-Magazin
: Krautreporter sucht 900.000 Euro für Leserfinanziertes Online-Magazin Auf Krautreporter.de suchen 25 Journalistinnen und Journalisten mindestens 15.000 Unterstützer, die ein neues Online-Magazin finanzieren wollen, das sich Leserfinanziert und ohne Werbung trägt. Vorbild ist die niederländische Plattform De Correspondent, der das genauso gelungen ist. Und die Niderlande sind nur ein zehntel so groß, haben aber ein anderes Mediensystem als Deutschland. Alle beteiligten Journalisten sollen pro Monat 2000 Euro bekommen und dafür als Freie eine Geschichte pro Woche abliefern, die weitgehend unabhängig vom News-Cycle funktionieren soll. 4–5 Geschichten will man täglich abliefern.
Mit gutem Journalismus: Reportagen, Recherchen, Porträts und Erklärstücken – jeden Tag! Wir wissen, von was wir reden: weil wir uns mit dem auskennen, über das wir schreiben. Mit der notwendigen Zeit, die es braucht, um eine gute Geschichte zu erzählen. Und den Fakten, die nötig sind, um zu verstehen, was auf der Welt passiert. Ganz in Ruhe.
Wir sind gespannt, ob das was wird und unterstützen das Projekt gerne.
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: #rp14: Netzpolitik auf der re:publica’14
Ron Deibert, Gründer des Citizen Lab, während seines Vortrags auf der #rp14 : #rp14: Netzpolitik auf der re:publica’14
Kommende Woche findet vom 6. – 8. Mai in der Station in Berlin unsere achte re:publica unter dem Motto „Into the wild“ statt. Auf bis zu 18 Bühnen parallel gibt es rund 350 verschiedene Sessions zu allen möglichen kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten einer digitalen Gesellschaft. 3‑Tages Tickets gibt es noch im Vorverkauf, ermäßigt kosten diese 90 Euro, normaler Preis ist 180 Euro. Hier ist eine Übersicht aller Sessions, hier die Liste aller Sprecherinnen und Sprecher und hier der Zeitplan.Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Vielzahl an netzpolitischen Themen. Wir haben hier mal eine Übersicht durch das Programm zusammengestellt, wo wir sicher noch einige Punkte übersehen haben. Und es könnte noch sein, dass es zusätzliche Überraschungen geben wird. Leider laufen oftmals interessante Sachen parallel, aber aufgrund der riesigen Anzahl war das leider nicht anders möglich.
Dienstag, 6. Mai 2014
11.00 – 12:00 Uhr auf Stage 1:
The Yes MEN – Opening Keynote for re:publica & MEDIA CONVENTION
Andy Bichlbaum, Mike Bonanno11:15 – 12:00 auf Stage 2:
Geheimdienste vs Demokratie?
Markus Löning, Katja Gloger, Christian Flisek12:30 bis 13:30 auf Stage 2
Defending Human Rights worldwide – learning from the best – what’s working & why
Sanjay Goel, Rafael Vilela, Bianca Jagger12:30 bis 13:00 auf Stage 3
Heroes, es geht um Whistleblower.
Elmar Geese13:00 bis 13:30 auf Stage 3
Black to Grey to Black: Lessons From Two Decades of Online Activism
Parker Higgins von der EFF blickt auf erfolgreiche Online-Kampagnen (vor allem in den USA) zurück.12:30 bis 13:30 auf Stage 4
„Überwachung macht impotent!“ – Neue Narrative gegen Überwachung
Friedemann Karig -
: Jahrbuch Netzpolitik 2013 mit den Themen des vergangenen Jahres
: Jahrbuch Netzpolitik 2013 mit den Themen des vergangenen Jahres
Bereits 2012 haben wir ein Jahrbuch Netzpolitik veröffentlicht, wo wir die wichtigsten Themen und Debatten mit zahlreichen Autorinnen und Autoren nochmal reflektiert haben. Das Jahrbuch Netzpolitik 2013 macht das jetzt für das vergangene Jahr.Netzpolitik betrifft alle, jede und jeden. Was im Jahr 2013 wichtig war, was vielleicht auch zu kurz kam, darauf blickt dieses Jahrbuch zurück. Die Autorinnen und Autoren waren Beobachter und Akteure zugleich. Ihre Berichte in diesem Buch fassen die wichtigsten Themen des Jahres zusammen, ordnen ein und reflektieren.
Das Jahrbuch Netzpolitik 2013 enthält Beiträge von und Interviews mit:
Jacob Appelbaum, Markus Beckedahl, Anna Biselli, Rebecca Ciesielski, Leonhard Dobusch, Kirsten Fiedler, Karina Fissguss, Kilian Froitzhuber, Hauke Gierow, Volker Grassmuck, Christian Heise, Christian „fukami“ Horchert, Andreas Jungherr, Sina Khanifar, Marjatta Kießl, Eric King, Jan-Peter Kleinhans, Christina Kral, Christian Mihr, Jürgen Neumann, Helge Peters, Anne Roth, Thorsten Schilling, Elizabeth Stark und Volker Tripp.
Das Jahrbuch Netzpolitik 2013 gibt es als eBook für 2,99 Euro
(Partnerlink) und für 12,90 Euro als Print-on-Demand bei epubli.
Wir werden das Jahrbuch Netzpolitik 2013 auch zeitversetzt hier wieder zum Download anbieten. Wann genau wissen wir jetzt aber noch nicht.
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: Demo-Party Revision: “Kunst und Schönheit” mit dem Computer, 2014
: Demo-Party Revision: “Kunst und Schönheit” mit dem Computer, 2014
Traditionell findet am Osterwochenende nicht nur das Easterhegg des Chaos Computer Club statt, sondern auch die Demo-Party Revision. Aus Wikipedia:Die Demoszene (unter Insidern „Die Szene“) entwickelte sich unter Anhängern der Computerszene in den 1980er-Jahren während der Blütezeit der 8‑Bit-Systeme. Ihre Mitglieder, die häufig Demoszener oder einfach Szener genannt werden, erzeugen mit Computerprogrammen auf Rechnern so genannte Demos – Digitale Kunst, meist in Form von musikalisch unterlegten Echtzeit-Animationen.
Die Gewinner der Competitions aus den Bereichen „PC“, „Amiga“, „Oldskool“, „Music“, „Graphics“, und „Others“ stehen auf dem Szeneportal pouët.net. Dort finden sich auch die Releases in Original.
Anbei ein paar Highlights als YouTube-Version:
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: Vernetzte Öffentlichkeit
: Vernetzte Öffentlichkeit Ein neues Blinkenlichten-Video von Mario Sixtus und Alexander Lehmann erklärt für die „Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)“ die „Vernetzte Öffentlichkeit“.
Passend dazu gibt es auch eine Broschüre „Die vernetzte Öffentlichkeit. Meinungsbildung durch Facebook, Twitter & Co. einfach auf den Punkt gebracht.“ als PDF (2,3MB).
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: Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon
: Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon Vom 26./27.April – 5./6. Juli 2014 findet der erste deutsche Kultur-Hackathon, Coding da Vinci, in Berlin statt, der offene Daten und offene Inhalte im Kulturbereich fördern will.
Immer mehr Bibliotheken, Galerien, Archive und Museen digitalisieren ihre Bestände, um sie online weltweit zugänglich zu machen und unser Kulturerbe auch für kommende Generationen zu erhalten. So wurden bis Januar 2014 bereits über 30 Millionen Objekte allein über die Europeana erschlossen. Mit dem Internet ergeben sich über die Digitalisierung hinaus zahlreichen Möglichkeiten für Gedächtnisinstitutionen auch mit neuen Zielgruppen wie Entwickler‑, Designer- und Gamer/innen kooperativ zusammenzuarbeiten und dabei das kreative Potenzial ihrer digitalen Sammlungen zu entdecken. Durch die Bereitstellung von offenen Daten und Inhalten geben Kulturinstitutionen den kreativen Machern von heute Werkzeuge in die Hand, um Kulturgüter nicht nur zu bewundert, sondern durch ihre Nutzung zusätzlichen kulturellen und auch wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Es ist an der Zeit herauszufinden, welche neuen Perspektiven und Fragestellungen sich im digitalen Umfeld für das kulturelle Erbe ergeben. Was kann entstehen, wenn Digitalisate von Kulturgütern frei zugänglich und nachnutzbar werden?
Wir wollen alle kulturbegeisterte Entwickler‑, Designer- und Gamer/innen aus ganz Deutschland zum Kultur-Hackathon einladen. Was aus den Daten entsteht, entscheidet Ihr! Challenges, Preise und Daten werden demnächst online veröffentlicht.
Der Hackathon startet am 26. April in Berlin mit der Vorstellung der Daten und APIs durch die Kulturinstitutionen und die Deutsche Digitale Bibliothek. Danach beginnt das Hacken. Am 27. April werden Workshops bspw. zu Datenvisualisierungen oder Kulturdatenformaten und Best-Practices-Lösungen zur Anregungen angeboten. Dann haben die Teams 10-Wochen Zeit, um ihre Projekte weiterzuentwickeln und an der Präsentation zu arbeiten. Am 5. Juli laden wir alle Teilnehmer/innen zu einem BBQ ein. Wir freuen uns, alle Interessierten und Teilnehmer/innen am 6. Juli zur öffentlichen Projektpräsentation und Preisverleihung in Berlin begrüßen zu dürfen!
Bisher stellen folgende Institutionen Audio‑, Video‑, Bilddateien und Metadaten zur Verfügung: Berlinische Galerie I Ethnologisches Museum Berlin I Museum für Naturkunde Berlin I Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz I Stadtmuseum Berlin I Zentral- und Landesbibliothek Berlin I Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin
Über die API der Deutschen Digitalen Bibliothek sind weitere Daten zugänglich. Dazu gehören offene Datenbestände, z.B. vom Georg-Eckert-Insitut, der SUB Göttingen oder dem Landesarchiv Baden-Württemberg.
Es werden Stipendien für Reise und Unterkunft vergeben: einfach Anmelden, Stipendien bekommen, loshacken!
Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Weitere Informationen auf der Webseite www.codingdavinci.de und Updates auf Twitter: @codingdavinci
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: Schleichwerbung auf Youtube
: Schleichwerbung auf Youtube Das ARD-Politikmagazin Report Mainz hat gestern über Schleichwerbung bei Youtube am Beispiel des Unternehmens Mediakraft berichtet. Hier ist die Pressemitteilung und hier das Video in der Mediathek (ca. ab Minute 20:00). Bei bekannten Youtube-Stars wie Y‑Titty mit einer riesigen Zielgruppe unter jungen Menschen soll es verschleierte Werbung in Form von Empfehlungen geben, die nicht transparent gemacht werden. Der Fall ist insofern interessant als dass Youtube noch Wilder Westen zu sein scheint, aber Experten davon ausgehen, dass dort dieselben Regeln für Werbung gelten wie im Fernsehen.
Bis das mal rechtlich geklärt ist, bleibt eine Grauzone in der viel experimentiert wird. Um die 50.000 Euro brutto verlangt Mediakraft für eine Produktplatzierung in einem Y‑Titty-Clip, der an garantiert 650.000 Zuschauer ausgestrahlt wird. Dabei kalkuliert man einen TKP von 80 Euro (pro tausend Kontakte). Dafür bauchen die Youtube-Stars einen redaktionellen Kontext um ein Produkt herum, indem sie z.B. mit einem Smartphone auf ein Festival fahren um zu testen, ob es so Festival-tauglich ist wie die Werbung verspricht.
Die Zielgruppe von Y‑Titty & Co besteht überwiegend aus Kindern und Jugendlichen. Gerade da sollte aufgepasst werden, dass Werbeformen transparent sind und nach Regeln erfolgen.
Bereits vor einem Jahr hatte NDR-Zapp über dasselbe Unternehmen und dieselben Praktiken berichtet. Passiert ist seitdem offensichtlich nicht viel. Mal schauen, was nun kommt:
Aufgrund der Recherchen von REPORT MAINZ hat die für die Überwachung von Mediakraft zuständige Bezirksregierung Mittelfranken ein Prüfverfahren eingeleitet. Die Behörde sieht die Art und Weise der Produktdarstellung kritisch. Ein Gesetzesverstoß scheine gegeben.
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: Datenvisualisierung der Abgeordneten-Nebeneinkünfte
: Datenvisualisierung der Abgeordneten-Nebeneinkünfte
Über die neuen Transparenz-Angaben zu Nebeneinkünften von Bundestagsabgeordneten auf bundestag.de haben wir vergangene Woche berichtet. Dort sind die Daten etwas dezentral auf den einzelnen Abgeordnetenseiten versteckt. Die erste schöne Visualisierung der Daten kommt von Paul Görgen. -
: 2048 – Ein Zeitfresser unter offener Lizenz
: 2048 – Ein Zeitfresser unter offener Lizenz Das Zahlenspiel 2048 zerstört gerade auf der ganzen Welt Produktivität und Nerven, aber es ist auch ein deutlicher Beleg dafür, dass Spiele unter offenen Lizenzen auch Erfolgsgeschichten schreiben können.
Das Spielprinzip dieses kleinen Zeitfressers muss zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht mehr erklärt werden: 2048 ist selber eine Abwandlung des Spieles 1024 und konzeptionell dem Spiel Threes nicht unähnlich. Der Quellcode ist frei bei github einsehbar und der Entwicklungprozess war & bleibt streng kollaborativ (zum Beispiel eine geräte- und OS-übergreifende Smartphone-Kompabilität). Der Kopf hinter 2048, der 20-jährige Gabriele Cirulli, rückt deshalb auch davon ab, das Spiel zu monetarisieren, da er es nicht alleine als sein eigenes Werk begreift. Wäre es nicht unter Herausgegeben wurde es deshalb unter der MIT-Lizenz:
Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining a copy of this software and associated documentation files (the „Software“), to deal in the Software without restriction, including without limitation the rights to use, copy, modify, merge, publish, distribute, sublicense, and/or sell copies of the Software, and to permit persons to whom the Software is furnished to do so, subject to the following conditions:
The above copyright notice and this permission notice shall be included in all copies or substantial portions of the Software.
Diese Lizenz ist der CC BY-SA Lizenz nicht unähnlich und hat dazu geführt, dass es schon einen ganzen Schwall an Adaptionen und Variationen von „2048“ gibt. Es gibt eine Doctor Who Version, ein Flappy Bird 2048 Crossover, 2048 in 3D und 4D und selbstredend ein Doge 2048. Much open source. Very innovative. Such numbers. Wow.
Die massive Verbreitung von 2048 wird maßgeblich durch seine Gestaltung und seine diversen Ableger mitbegründet. Cirulli verdient nach eigenen Angaben hauptsächlich über Werbeeinnahmen etwas Geld, und seinen Namen kennt die Branche nun auch zur Genüge. Eine Einbahnstraße ins Vergessen war die Wahl einer Offenen Lizenz augenscheinlich nicht. Und deshalb frisst 2048 nicht nur Zeit, sondern auch die Gegenargumente der closed-source Befürworter auf.
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: Imagine there’s no transit
: Imagine there’s no transit
Vertreter von diversen europäischen Internetknoten treffen sich gerade in Leeds beim Euro-IX-Treffen der European Internet Exchange Association. Dabei geht es dort auch um Politik, wie dieser Songtext zeigt, der anscheinend beim Abendessen gemeinsam gesungen wurde. Imagine there’s no transit
Itś easy if you try
No price decay below us
No more managers that cry
Imagine all the peering coming up todayEine Videoaufnahme zeigt, wie man sich das plastisch vorstellen kann:
Imainge There’s no transit from Kurtis Lindqvist on Vimeo.
Danke an Christoph fürs drauf hinweisen und Kay für den Text.
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: Kommentar: Wie die Kluft zwischen Wikipedia und Wikimedia zum Autorenschwund beiträgt
Eine schöne Visualisierung von Löschdiskussionen in der Wikipedia liefert die Seite notabilia.net : Kommentar: Wie die Kluft zwischen Wikipedia und Wikimedia zum Autorenschwund beiträgt
In den letzten Wochen häufen sich bei mir wieder die Interviewanfragen zum Thema Autorenschwund in der Wikipedia (z.B. hier bei detektor.fm). Seit 2007 geht die Zahl der aktiven WikipedianerInnen langsam aber stetig zurück. Ungefähr seit damals werden auch immer dieselben beiden Fragen gestellt: Was ist der Grund für den Rückgang? Was ließe sich dagegen unternehmen?Zu den meistgenannten Gründen zählen eine wenig herzliche Willkommenskultur, die steigende Zahl an Regeln sowie technische Hürden. Zu den bislang ergriffenen Gegenmaßnahmen zählen die Einrichtung von „Teahouses“ für einen freundlichen Einstieg samt Einführung in die wichtigsten Regeln sowie die seit Jahren andauernde Entwicklung eines WYSIWYG-Editors. Soweit, so bekannt (siehe auch „Wikipedia: Grenzenlose Exklusion?“).
Eine Frage des Journalisten Johannes Fischer in einem Hintergrundgespräch hat mich jetzt aber noch einmal über eine Sache neu nachdenken lassen, die zwar vielleicht nicht für den AutorInnenschwund selbst, sehr wohl aber für dessen schleppende Bekämpfung mitverantwortlich ist: die Kluft zwischen der Community von Wikipedia-AutorInnen auf der einen und der Wikimedia Foundation bzw. nationalen Wikimedia-Vereinen („Chapters“) auf der anderen Seite. Denn die Frage von Johannes Fischer war eigentlich naheliegend: Wenn die Wikipedia ein Problem mit der Community-Kultur hat, warum werden dann nicht einfach ein paar Community-Manager eingestellt?
Spendengelder für Community-Manager?
Die Frage ist umso berechtigter, weil das Geld dafür da wäre. Die Wikimedia Foundation eilt von einem Spendenrekord zum nächsten. Aktuell sitzt die Wikimedia Foundation auf Barreserven von 55,3 Millionen US-Dollar (vgl. FAQs zum Financial Statement). Das ist viel mehr als für den technischen Betrieb der Wikipedia erforderlich ist. Die Wikimedia Foundation und die mit ihr über Verträge verbundenen Wikimedia-Vereine sind in der eigentlich beneidenswerten Situation, den größten Teil ihrer Spendengelder relativ frei einsetzen zu können.
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: Jung & Naiv in der Ukraine: Teil 2
: Jung & Naiv in der Ukraine: Teil 2 Nachdem wir mit dem ersten Teil aus der westukrainischen Hauptstadt Lviv gemeldet haben, sind wir weiter nach Kiew gefahren. Ins Zentrum, in den Ausgangspunkt des Aufstandes gegen Janukowitsch. An unserer Seite: unser „Fixer“ und ukrainischer Journalist Maxim Eristavi, der uns auf dem gesamten Trip begleitet hat.
Ich habe mich mit der wohl nächsten Bürgermeisterin von Kiew getroffen, Lesya Orobets. Lesya ist erst 32 und momentan Mitglied der „Vaterlands“-Partei von Julia Tymoshenko. Ich habe Lesya zu ihren Absichten und Ansichten befragt… Fakt ist: Auf konkrete Fragen ausweichen, kann sie schon, wie westliche Politiker. Schräge Antworten gäben ebenfalls…
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: „Digital Life in 2025“ – Das Internet wird sein wie Elektrizität
Ubiquitous Computing - Technik, die unser Leben durchdringt ohne dass wir es noch merken CC-BY 2.0 via Flickr/Triotex : „Digital Life in 2025“ – Das Internet wird sein wie Elektrizität Das World Wide Web wurde gestern 25 Jahre, dieses Ergebnis hat das Pew Research Center zum Anlass genommen, einen Bericht zu erstellen, der aufzeigt, wie das Internet sich rasant entwickelt und das Leben der Menschen verändert hat – und mutmaßlich bis 2025 noch verändern wird. Dazu hat der amerikanische Think Tank vor allem Experten nach ihrer Vision für zukünftige Entwicklungspotentiale befragt. Darunter befanden sich beispielsweise Marc Rothenberg, Vorsitzender des Electronic Privacy Information Center und Jillian C. York von der EFF.
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: Gesucht: Gutes und datenschutzfreundliches Kommentarplugin für WordPress
: Gesucht: Gutes und datenschutzfreundliches Kommentarplugin für WordPress Wir basteln gerade an einem Relaunch, der aber noch etwas dauern wird. Gleichzeitig würden wir gerne die Chance nutzen und unser Kommentarsystem überarbeiten. Wir haben uns natürlich bereits zahlreiche WordPress-Plugins angeschaut, aber zufrieden waren wir bisher mit keinem. Auf externe Plugins wie Disqus haben wir keine Lust, Eure Daten sollen schon auf unserem Server liegen bleiben. Das Plugin sollte auch noch weiterentwickelt werden und dann hätten wir gerne noch mehr Features wie die Möglichkeit, andere Kommentare zu bewerten (ähnlich wie Reddit) und die Plugins sollten schon auseinanderhalten können, ob man bereits einmal einen Kommentar bewertet hat oder diesen mehrfach. Gibt es da echt nur externe Datenschleudern oder auch was vernünftiges offenes?
Daher die Frage an Euch: Kennt Ihr gute WordPress-Plugins, die unsere Kommentarspalte, zumindest technisch, mal besser machen können?

