Autor: Tomas Rudl

Tomas Rudl

Foto: Darja Preuss

Tomas ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c't und Heise Online schrieb.

Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky

  • : Netzneutralität: Vielfalt erhalten, Landesmedienanstalten einbinden
    Bezahlte Überholspuren im Internet könnten eine Sackgasse für Vielfalt darstellen.
    :  Netzneutralität: Vielfalt erhalten, Landesmedienanstalten einbinden

    Gegen die in den jüngst beschlossenen EU-Netzneutralitätsregeln ausdrücklich erlaubten Spezialdienste wettert Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Direktorenkonferenz der 14 deutschen Landesmedienanstalten. Es könne nicht sein, dass sich „finanzstarke Marktteilnehmer Überholspuren im Internet kaufen können, die zulasten kleinerer Anbieter gehen,“ schreibt Brautmeier in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.

    , 5. November 2015 7
  • : Gesetz gegen Routerzwang auf dem Weg in den Bundestag
    Deutsche Internetnutzer können bald eigene Router einsetzen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/hades2k/9069179404/">Hades2k</a>
    :  Gesetz gegen Routerzwang auf dem Weg in den Bundestag

    Die Bundesregierung wird den Gesetzentwurf, der dem Routerzwang ein Ende bereitet, inhaltlich unverändert dem Bundestagsplenum zur Abstimmung vorlegen. Zuletzt gab es noch Widerstand vonseiten des Bundesrats, dessen Prüfbitten jedoch zurückgewiesen wurden. Laut Heise Online ergänzte die Koalition den Entwurf bloß mit dem Hinweis, „die EU-Gremien ordnungsgemäß über das Vorhaben informiert und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben“ zu haben.

    , 3. November 2015 20
  • : Verbraucherschützer fordern „schnelles Internet“ für alle
    Infografik: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
    :  Verbraucherschützer fordern „schnelles Internet“ für alle

    Wenn der Internetanschluss langsamer ist als vom Anbieter versprochen, sollten betroffene Kunden entschädigt werden, fanden 80 Prozent der Verbraucher. Um ein Prozent höher lag die Zustimmungsrate auf die Frage, ob deutsche Bürger ein Recht auf einen schnellen Internetanschluss haben sollten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

    , 28. Oktober 2015 19
  • : Komplettes Aus für Roaming-Gebühren? Mitnichten.
    Das Ende überteuerter Roaming-Gebühren liegt vielleicht nicht so nah, wie es die Kommission darstellt. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/european_parliament/13246574253/">© European Union 2014 - European Parliament</a>
    :  Komplettes Aus für Roaming-Gebühren? Mitnichten.

    Teil der heute verabschiedeten EU-Verordnung zur Netzneutralität war die Neuregelung von Roaming-Gebühren im Mobilfunk, die ab dem 15. Juni 2017 abgeschafft werden sollen. Doch ganz so glasklar, wie das die Kommission oder etwa die spanische EU-Parlamentarierin und Berichterstatterin Pilar del Castillo (EPP) darstellen, ist die Sache nicht.

    , 27. Oktober 2015 6
  • : EU-Parlament beschließt umstrittene Netzneutralitätsregeln
    :  EU-Parlament beschließt umstrittene Netzneutralitätsregeln

    Die letzten Mobilisierungsversuche haben nicht gefruchtet: Heute hat das EU-Parlament in zweiter Lesung den Trilog-Kompromiss zur Netzneutralität gebilligt. Nach zwei Jahren der Debatte erhält die EU zwar das erste Mal gemeinsame Regeln. Die enthalten jedoch große Schlupflöcher und überlassen es letztlich den 28 nationalen Regulierungsbehörden, der EU-Behörde für Regulierungsfragen im Telekommunikationssektor, BEREC, sowie Gerichten, die schwammig formulierten Passagen mit Inhalt zu füllen.

    , 27. Oktober 2015 67
  • : Operation Eikonal: „Aus hiesiger Sicht in Einklang mit geltendem Recht.“
    :  Operation Eikonal: „Aus hiesiger Sicht in Einklang mit geltendem Recht.“

    Neue Dokumente sollen im Detail nachzeichnen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesnachrichtendienst (BND) und der National Security Agency (NSA) im Rahmen der umstrittenen Operation „Eikonal“ abgelaufen ist. Bei der Aktion klinkte sich der BND zwischen 2004 und 2008 in einen Internetknoten der Deutschen Telekom AG (DTAG) in Frankfurt am Main ein und leitete die abgefangenen Daten an den US-Geheimdienst NSA weiter.

    , 26. Oktober 2015 3
  • : Vor entscheidender Abstimmung: IT-Branche für strenge Regeln zur Netzneutralität
    Das Europäische Parlament hat die Datenschutzverordnung beschlossen <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via Wikimedia/<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Universal_suffrage#/media/File:Hemicycle_of_Louise_Weiss_building_of_the_European_Parliament,_Strasbourg.jpg">jeffowenphotos</a>
    :  Vor entscheidender Abstimmung: IT-Branche für strenge Regeln zur Netzneutralität

    In einem letzten Appell vor der entscheidenden Abstimmung im EU-Parlament zur Netzneutralität haben sich mehr als 30 IT-Unternehmen, Start-Ups und Investoren an die EU-Abgeordneten gewandt, um für strenge Netzneutralitätsregeln zu werben. In einem offenen Brief forderten die Unterstützer die Parlamentarier auf, für die Änderungsanträge 2–24 zu stimmen, um die vorhandenen Mängel des Kompromisstextes zu beseitigen.

    , 26. Oktober 2015 2
  • : Netzneutralität retten: Jetzt handeln!
    In der Abstimmung am kommenden Dienstag kann das EU-Parlament die Netzneutralität in Europa retten. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/european_parliament/9014051025/">© European Union 2013 - European Parliament</a>
    :  Netzneutralität retten: Jetzt handeln!

    Der europäische Kampf um Netzneutralität geht in die letzte Runde. Am kommenden Dienstag, den 27. Oktober, stimmt das Plenum des europäischen Parlaments über den Trilog-Kompromiss ab, der im vergangenen Sommer ausgehandelt wurde. Der Text weist jedoch an entscheidenden Stellen gravierende Schwächen auf, die spürbare Folgen für alle haben:

    Spezialdienste durch die Hintertür.

    , 22. Oktober 2015 9
  • : Telekommunikationsmarkt 2015: Datenvolumen steigt deutlich
    :  Telekommunikationsmarkt 2015: Datenvolumen steigt deutlich

    Der Gesamtumsatz im deutschen Telekommunikationsmarkt ist 2015 leicht gesunken und verdankt diese Entwicklung vor allem dem vermehrten Einsatz von Diensten wie WhatsApp, iMessage oder Skype. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2015, die der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.

    , 22. Oktober 2015 4
  • : Breitbandausbau: Förderprogramm beschlossen, offene Fragen bleiben
    Die Dauerbaustelle Breitbandausbau. <a https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/chelli/3027268842/">Thomas Schmidt</a>
    :  Breitbandausbau: Förderprogramm beschlossen, offene Fragen bleiben

    Ende August hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das „Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau“ vorgestellt, gestern hat das Bundeskabinett die Initiative abgesegnet. Damit sollen bislang unterversorgte Gebiete mit mindestens 50 MBit/s an das Internet angeschlossen werden und die „weißen Flecken auf der Landkarte“ verschwinden.

    , 22. Oktober 2015 6
  • : Landtag von Sachsen-Anhalt will mehr offene WLANs
    Freifunk-Initiativen könnten es in Sachsen-Anhalt künftig einfacher haben. Bild: Freifunk-Logo
    :  Landtag von Sachsen-Anhalt will mehr offene WLANs

    Sachsen-Anhalt soll mehr freie WLANs erhalten. Das hat gestern der Landtag von Sachsen-Anhalt einstimmig beschlossen. Ausdrücklich und positiv erwähnt der Antrag Freifunk-Initiativen, die ihren „gesellschaftlichen Beitrag zur Internetgrundversorgung leisten.“ Dieser Beitrag soll nun ausgeweitet werden, indem die Landesregierung die Hürden für die Bereitstellung digitaler Infrastrukturen senkt.

    , 16. Oktober 2015 1
  • : The Drone Papers: Wie der geheime Drohnenkrieg funktioniert
    :  The Drone Papers: Wie der geheime Drohnenkrieg funktioniert

    Passend zur heutigen Befragung des US-Drohnenpiloten Brandon Bryant im NSA-Untersuchungsausschuss hat The Intercept ein ausführliches Dossier zum US-Drohnenkrieg veröffentlicht. Die Artikelreihe basiert auf geheimen Militärdokumenten aus dem Jahr 2013, die ein Whistleblower der Plattform zugespielt hat.

    , 15. Oktober 2015 5
  • : Massenüberwachung: EU-Abgeordnete fordern Kommission zum Handeln auf
    Der LIBE-Ausschussvorsitzende Claude Moraes drängt die EU-Kommission, sich mit den Forderungen des Parlaments zu beschäftigen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/european_parliament/10723482033/">European Union 2013 - European Parliament</a>
    :  Massenüberwachung: EU-Abgeordnete fordern Kommission zum Handeln auf

    Der Innenausschuss des EU-Parlaments (LIBE) droht der Kommission mit Konsequenzen, sollte diese weiterhin keine konkreten Schritte gegen Massenüberwachung setzen. Die Kommission habe bislang „höchst inadäquat“ auf die Empfehlungen des Parlaments reagiert, die Teil des Untersuchungsberichts zu den Snowden-Enthüllungen waren und seit März 2014 vorliegen.

    , 14. Oktober 2015 8
  • : Praxisleitfaden: Creative-Commons-Lizenzen einfach nutzen
    :  Praxisleitfaden: Creative-Commons-Lizenzen einfach nutzen

    Letztes Jahr auf Englisch erschienen, ist das Handbuch „Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen“ nun auf Deutsch erhältlich. Die Publikation richtet sich sowohl an Urheber als auch Nutzer von Inhalten, die unter einer freien Lizenz stehen (sollen) und zeigt in klarer und verständlicher Sprache die Unterschiede der verschiedenen Modelle:
    Inhaltlich widmet sich der Leitfaden ausführlich allen sechs Lizenzmodulen der Creative-Commons-Lizenzen und geht darauf ein, welche Möglichkeiten – aber auch welche  Fragen – sich bei der Nutzung ergeben.

    , 13. Oktober 2015 7
  • : Australien: Vorratsdatenspeicherung in Kraft
    Der australische Premierminister Malcolm Turnbull hatte vor <a href="http://www.zdnet.com/au/turnbull-has-grave-misgivings-about-data-retention-proposal-7000005415/">zwei Jahren noch Vorbehalte</a> gegenüber der Vorratsdatenspeicherung, setzt sie jetzt aber um. <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikipedia/<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malcolm_Turnbull_2014.jpg">Veni Markovski</a>
    :  Australien: Vorratsdatenspeicherung in Kraft

    Australische Telekommunikationsunternehmen müssen ab heute eine Reihe an Vorratsdaten ihrer Kunden speichern – und das für ganze zwei Jahre. Einzelne Provider konnten eine Fristverlängerung erwirken und haben bis zum April 2017 Zeit, um die Vorgaben umzusetzen. Künftig müssen sie neben Bestandsdaten folgende Metadaten vorhalten:

    IP-Adressen der Nutzer
    E‑Mail-Adressen von Sender- und Empfänger
    Telefonnummern beider Gesprächspartner
    Datum, Uhrzeit und Länge der Kommunikation
    Art der Kommunikation
    Standort des Gerätes, das zur Kommunikation benutzt wurde
    Verbrauchte Datenmenge (Down- und Upload)

    Mehr als 20 Behörden dürfen ohne richterliche Erlaubnis auf die angesammelten Daten zugreifen, die zudem nicht in Australien gespeichert werden müssen.

    , 13. Oktober 2015 6
  • : Crypto Wars: Petition will US-Regierung zu Stellungnahme zwingen
    Um den Einsatz von Verschlüsselung tobt ein erbitterter Kampf. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/kk/23390123/">kris krüg</a>
    :  Crypto Wars: Petition will US-Regierung zu Stellungnahme zwingen

    Regelmäßig schießen Regierungsstellen gegen den Einsatz von starker Verschlüsselung, der angeblich Terroristen und Kriminelle aller Art begünstigen und Ermittlungsbehörden in ihrer Arbeit behindern würde. Beliebte Forderungen sind etwa verpflichtende Hintertüren in IT-Produkten oder hinterlegte Schlüssel, mit denen sich geschützte Kommunikation entziffern lässt.

    , 8. Oktober 2015
  • : Routerzwang: Wirtschaftsministerium weist Prüfbitten des Bundesrates zurück (Update)
    Endlich meins - Router sollen laut BMWi bald vom Nutzer bestimmt werden - Bild via maxguru.blogspot.de
    :  Routerzwang: Wirtschaftsministerium weist Prüfbitten des Bundesrates zurück (Update)

    Wie es aussieht, dürfte der Routerzwang bald der Vergangenheit angehören. Wie Jörn Pohl, Mitarbeiter des Grünen-Abgeordneten Konstantin von Notz, auf Twitter berichtete, wird das Bundeskabinett auf die Prüfbitte des Bundesrates nicht eingehen, die letzte Woche für Verwunderung gesorgt hat. Die zweite Kammer hatte den „Entwurf eines Gesetzes zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten“ überraschend an das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zurückgewiesen.

    , 8. Oktober 2015 3
  • : Dobrindt fordert kostenloses WLAN im Regionalverkehr
    Kostenloses WLAN soll künftig zum Standard im Regionalverkehr werden, fordert Verkehrsminister Alexander Dobrindt. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/kaffeeeinstein/3886927396/">kaffeeeinstein</a>
    :  Dobrindt fordert kostenloses WLAN im Regionalverkehr

    Wenn es nach Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geht, soll kostenloses WLAN im Nah- und Regionalverkehr zum Standard werden. Die Länder mögen bei allen künftigen Ausschreibungen ein entsprechendes Angebot vorschreiben, sagte Dobrindt der Süddeutschen Zeitung. Das Thema soll auf der heute beginnenden Verkehrsministerkonferenz der Länder behandelt werden.

    , 8. Oktober 2015 9
  • : Fahrplan zur Netzneutralität: EU-Parlament am Zug
    Das EU-Parlament kann in zweiter Lesung die Regeln zur Netzneutralität absegnen – oder sie in letzter Minute verbessern. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/eeas/15705313487/">European External Action Service</a>
    :  Fahrplan zur Netzneutralität: EU-Parlament am Zug

    Diese Woche kehrt der Kompromisstext zur Netzneutralität ins EU-Parlament zurück, um die letzten Hürden vor der endgültigen Verabschiedung zu nehmen. Den Parlamentariern stehen in den nächsten Wochen noch zwei Hebel zur Verfügung, um Änderungen am Verordnungsentwurf vorzunehmen.
    Zunächst stimmt voraussichtlich am 13.

    , 6. Oktober 2015 1
  • : Internet.org: Facebook und Eutelsat starten Kooperation
    Internet.org will Gebiete in der Sub-Sahara per Satellit mit Zero-Rating-Angeboten versorgen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/noaaphotolib/5187402041/">NOAA Photo Library</a>
    :  Internet.org: Facebook und Eutelsat starten Kooperation

    Facebook und der Satellitenbetreiber Eutelsat haben eine neue Initiative angekündigt, die weite Teile des afrikanischen Kontinents mit dem Zero-Rating-Projekt Internet.org versorgen soll. Die mehrjährige Vereinbarung bietet beiden Unternehmen Zugriff auf die volle Breitbandkapazität des geplanten AMOS-6-Satelliten, der von Spacecom stammt.

    , 5. Oktober 2015 5