Telekommunikationsmarkt 2015: Datenvolumen steigt deutlich

Der Gesamtumsatz im deutschen Telekommunikationsmarkt ist 2015 leicht gesunken und verdankt diese Entwicklung vor allem dem vermehrten Einsatz von Diensten wie WhatsApp, iMessage oder Skype. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2015, die der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM) gemeinsam mit Dialog Consult erstellt hat.

Die wichtigsten Punkte:

  • Gesamtumsatz der TK-Dienste leicht rückläufig
  • Wettbewerber tragen 54 Prozent der Investitionen
  • Datenvolumen in Festnetz und Mobilfunk steigt weiter deutlich
  • Zahl der Breitbandanschlüsse wächst auf 30,9 Millionen
  • Nur ein Viertel der Verbraucher nutzt vorhandene FTTB/FTTH-Anschlüsse
  • Deutsche telefonieren täglich 954 Millionen Minuten und simsen weniger

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

4 Ergänzungen

  1. „Nur ein Viertel der Verbraucher nutzt vorhandene FTTB/FTTH-Anschlüsse“
    Fun Fact dazu: Wenn ich die bei mir nutzen will, muss ich den Router vom Anbieter nehmen, der zwar zumindest eine FritzBox wo man Zugriff auf die gegebenen Optionen hat, aber eigene Firmware flashen oder eigene Hardware benutzen wuerde nicht mehr gehen, weil wohl Zugangsdaten nicht mehr „rausgegeben“ werden bei dieser Art Anschluessen.

  2. Zum Punkt, dass nur 25% der vorhandenen FTTH/B Anschlüsse auch genutzt werden, fände ich zumindest noch interessant zu wissen:
    Wie viele der 75% Nichtnutzer können aus ihrem derzeitigen Vertrag kurzfristig raus und wie viele sind noch in der 12/24/nochmehr Mindestvertragslaufzeit ‚gefangen‘ obwohl sie gerne wechseln würden?

    Handelt es sich hierbei um einen zu vernachlässigenden Anteil oder ist er u.U. signifikant?

  3. Hallo,
    was ist den ein FTT…. Anschluss? Ich habe jetzt die Telefondose noch in der Wand mit der Möglichkeit 3 Stecker reinzustecken. Ist das auch FTT….? Außerdem bin ich jetzt mit dem neuesten HUMANDROIDEN unterwegs (Smartphone). Braucht das auch einen FTT…..
    Ist aber schon arg kompliziert mit der Technik.
    Danke für Aufklärung – stamme noch aus dem letzten Jahrtausend.
    Lieben Gruß Susi

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.