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Praxisleitfaden: Creative-Commons-Lizenzen einfach nutzen

Letztes Jahr auf Englisch erschienen, ist das Handbuch „Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen“ nun auf Deutsch erhältlich. Die Publikation richtet sich sowohl an Urheber als auch Nutzer von Inhalten, die unter einer freien Lizenz stehen (sollen) und zeigt in klarer und verständlicher Sprache die Unterschiede der verschiedenen Modelle:


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Inhaltlich widmet sich der Leitfaden ausführlich allen sechs Lizenzmodulen der Creative-Commons-Lizenzen und geht darauf ein, welche Möglichkeiten – aber auch welche  Fragen – sich bei der Nutzung ergeben. Praktische Hinweise, z.B. zum Auffinden von von frei lizenzierten Inhalten oder zur Anbringung des Lizenzhinweises, bietet das letzte Kapitel von “Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen”. Der Leitfaden ist somit ein guter Einstieg ins Thema, nicht nur für Urheberinnen und Urheber, sondern auch auch für Nachnutzerinnen und -nutzer. Er soll dazu ermutigen, urheberrechtlich geschützte Werke der Wissensallmende zur Verfügung zu stellen, die Kontrolle über deren Verbreitung absichtlich ein Stück weit abzugeben und frei lizenzierte Inhalte auf kreative Weise miteinander zu kombinieren.

Geschrieben hat den Leitfaden Till Kreutzer, Herausgeber sind Wikimedia Deutschland, das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und der Deutsche UNESCO-Kommission e. V.

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7 Kommentare
  1. Lieber Herr Tomas, ich Jahre 2015 kann man durchaus Reflektierter mit angelieferten Marketinggedöns kalifornischer Content und Datenkraken umgehen, anstatt diese, verzeihen Sie, mächtig naiv in eigene „journalistische „ Texte einzubauen. Herr Kreutzer erscheint mir als einer der 2 – 4 letzen Mohikaner, die immer wieder verzweifelt Ihre vernebelten Nonsens Floskeln des Jahres 2009 in den Sachstand 2015 in die Diskussion werfen ( und bei Netzpolitik dankbare Abnehmer finden). Einfach ernsthaft abzuschreiben „ …Er soll dazu ermutigen, urheberrechtlich geschützte Werke der Wissensallmende zur Verfügung zu stelle…….“ geht schon mit mächtiger Ausblendung der wirtschaftlichen Interessen dahinterstehender Profiteure einher. Sie denken hoffentlich nicht ernsthaft , dass Wertschöpfung einfach so verschwindet, oder irgendwie den Armen dieser Welt zugesprochen wird? Nein, die Wertschöpfung von content aller Art wird durch Creative commens weg von vielen Milliarden einzelnen, hin zu wenigen mächtigen DigitalOligarchen umverteilt. Die benötigen den „freien“ Content um Ihr Business, das aus Datensammeln und der Monetarisierung dieser Datenbestände besteht, kostenschlank geschmiert zu halten. Ganz abgesehen von weiteren klarer erkennbaren Auswüchsen, wie bei Yahoo, die gleich direkt „ Creative Commens“ Content auf Bettwäsche drucken und verkaufen wollen, ohne die Werkschöpfer irgendwie zu beteiligen. Man kann dies ja abtun mit, naja, die Menschen die so blöd sind, sich mit dem CC Gedöns Gehirnwaschenzulassen sind selber schuld, aber so einfach ist das leider nicht. Die Vorstellung nichts mehr für Contenteinkauf bezahlen zu wollen, gefällt allerhand andere klassische und analog Vertriebe. So sind z.b die Deutschen Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten große „ Fans“ von Creative Commens und nutzen Ihren Einfluß, dies zwangsverbindlich für eine Zusammenarbeit vorauszusetzen. Merken Sie etwas? Genau, im Digitalen wie auch im analogen gibt es mächtige Vertriebsmonopole.-Unser Recht schützt aktuell Einzelne gegenüber diesen Vetriebsmonopolen indem die „Angemessene Vergütung“ Bestandteil unseres Rechts – und Sozialwesens ist. Creative commens crasht diese Sichtweise durch AGBs, die nachrangig draufgesattelt werden. Es verwundert somit wenig, dass Lawrence Lessig, der maßgeblich in seiner Arbeit von den Peter Thiel unterstützt wird ( jener der Milliarden durch seine Datenabgriff Software Palantir macht, welche er an CIA. NSA und andere verkauft ) Das passt wie die Faust auf Auge. Lieber Herr Tomas, es würde mich freuen, wenn meine Hinweise zur Motivation eigener Recherche dienen würden. Den sachliche Aufklärung ist bzgl. Creative Commend dringend notwendig. Und darf sich nicht auf abschreiben kalifornischen Maketinggedöns beschränken. So sollten Sie, nur vorab, auch mal auf das Rechtsrisiko der Nutzer hinweisen, die das verbreiten, da der Abschlu v. AGBs nur ab 18 Jahre möglich ist. Creative commens kennzeichnet aber nichts. Das heisst es bestehen enorme Rechtsrisiken bei der Verbreitung von Creative Commens Inhalte. Besonders in den USA können enorme Schadensersatzforderungen kumuliert werden, sollte sich ein Inhalt weit verbreitet monetarisieren, aber es meldet sich ein Vater eines Kids, der Schadensersatz einklagt. Das ist aber nur 1 . Punkt unter duzenden mit hohen Rechtsrisiko.

  2. Ich mag ja selbst derzeit nicht besonders glücklich mit der Rolle von Wikimedia Deutschland in diversen Feldern sein, aber “ Herausgeber spielen Wikimedia Deutschland, das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und der Deutsche UNESCO-Kommission e. V.“ geht gar nicht. Das ist doch kein Spiel.

  3. Blöde an dem Leitfaden sind logische Fehler gerade in den rechtlichen Ausführungen zu den Wirkungen der Lizenzierung mit SA-Klausel, die den Anschein erwecken, dem Bestreben geschuldet zu sein, den Vorteil der neuen Version hervorzuheben (S. 37) – damit erweist man dem Lizenzmodell leider einen Bärendienst, denn das stößt sicher nicht nur dem Urheberrechtler übel auf.

  4. Erstaunlich, das in keinen Satz der 88 Seiten erklärt wird, WIESO der Urheber seine Wertschöpfung an Google, WIKIMEDIA – Amazon, Yahoo, Flickr etc etc. verschenken soll. Was hat er davon, dass Digital Verwerter Millarden Gewinne mit seiner Leistung machen? Etwas dünn erscheint mir die „Ermutigung“ :…….Er soll dazu ermutigen, urheberrechtlich geschützte Werke der Wissensallmende zur Verfügung zu stelle……. “ Ich hab im Duden geschaut. „Wissensallemende “ gibts da nicht. Jedoch Allemende, das ist eine Art Vergütung. Der „Verschenker“ wird also mit „Wissen“ alementiert“, während Google , WIKIMEDIA – Amazon etc., das Geld damit machen ? Wiseo begnügen sich Google, Flickr und Co nicht mit Ihren eigenen Vorschlag,nd stellen Ihre Millarden Gewinne den Schulsystem in Afrika zur Verfügung ? Es ist wirklich absurd, wie weit die kalifornische Daigitalindustrie solch abartige Nebelschaden verbreiten konnte.

  5. Erstaunlich, das in keinen Satz der 88 Seiten erklärt wird, WIESO der Urheber seine Wertschöpfung an ……Google, WIKIMEDIA – Amazon, Yahoo, Flickr etc etc. verschenken soll. Was hat er davon, dass Digital Verwerter Millarden Gewinne mit seiner Leistung machen? Etwas dünn erscheint mir die „Ermutigung“ :…….Er soll dazu ermutigen, urheberrechtlich geschützte Werke der Wissensallmende zur Verfügung zu stelle……. “ Ich hab im Duden geschaut. „Wissensallemende “ gibts da nicht. Jedoch Allemende, das ist eine Art Vergütung. Der „Verschenker“ wird also mit „Wissen“ alementiert“, während Google , WIKIMEDIA – Amazon etc., das Geld damit machen ? Wiseo begnügen sich Google, Flickr und Co nicht mit Ihren eigenen Vorschlag,nd stellen Ihre Millarden Gewinne den Schulsystem in Afrika zur Verfügung ? Es ist wirklich absurd, wie weit die kalifornische Daigitalindustrie solch abartige Nebelschaden verbreiten konnte…..

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