In eigener Sache

Danke für Eure Spenden! Wir haben Geschenke für Euch.

Wir können unsere Arbeit nur machen, weil viele von Euch netzpolitik.org mit Spenden unterstützen. Dafür möchten wir uns bedanken: Wer uns als Spenderin oder Spender seine Adresse mitteilt, kann jetzt erstmals mit einem attraktiven nach-weihnachtlichen Geschenk rechnen!


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

Falls Du uns in den vergangenen Jahren bereits Deine Adresse übermittelt hast, um eine Spendenquittung zu erhalten, dann brauchst Du nichts zu tun. Für alle sonstigen Spenderinnen und Spender gilt: Bitte das Formular unten ausfüllen, wir machen kommende Woche Bescherung.

Und das sind die einzelnen Bestandteile unseres Geschenke-Pakets:

„Fight for your digital rights“ – nicht nur für Notebooks

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Wir versenden an Dich eine Auswahl unserer Aufkleber, die sich nicht nur auf Notebooks gut machen. Wir haben außerdem Postkarten zum Verschicken, an die Wand hängen oder dafür, geeigneten Versuchspersonen mit der eigenen Handschrift zu bestätigen, dass man auch auf Papier schreiben kann.

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Webcam-Abdeckungen für die moderne digitale Selbstverteidigung

Seit sogar der Papst seine Webcam abklebt, hat man wirklich keine Ausrede mehr. Wir haben allerdings die technisch bessere Lösung: Die Schweizer Firma Soomz.io hat uns eine Auflage praktischer Kameraabdeckungen mit unserem Logo im Tausch gegen eine Werbeanzeige bei netzpolitik.org geschenkt. Die Abdeckung lässt sich jederzeit öffnen und schließen, ohne sie vollständig abnehmen zu müssen.

Diese „Webcam Covers“ lösen das bekannte Problem, dass man sich bei manchen Aktivitäten am Rechner oder am Mobiltelefon unentspannt fühlen kann, wenn einen die ganze Zeit eine Kamera anschaut. Mit der praktischen netzpolitik.org-Kameraabdeckung spart man sich die verbreiteten Aufkleber, die man für jede Videokonferenz und jede Cyber-Sex-Session erstmal abfummeln muss und die auch mit jedem Mal weniger kleben.

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Dazu kommen noch ein paar kleinere Überraschungen. Clemens Kommerell hat eine sehenswerte Broschüre zur digitalen Selbstverteidigung erstellt und uns eine Mini-Auflage zur Verlosung geschenkt. Wir haben auch noch andere Aufkleber. Dazu kommen noch wenige „Fight for your rights“-Rucksäcke von früheren Netzpolitik-Konferenzen. Außerdem … lasst Euch mal überraschen.

Wir haben sogar Briefmarken!

Wir haben eine Auflage von eigenen Briefmarken drucken lassen. Diese sind einzigartig und funktionieren analog, wenn man Briefe damit frankiert! Damit kann man Familienmitgliedern, Behördenmitarbeitern oder auch Briefträgern unser Motto nahebringen. Die beliebten Sammlerobjekte werten jede Briefmarkensammlung auf!

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Großgedrucktes

Wenn Ihr Euren Namen und Adresse sowie wichtige Zusatzinfos über den Bezahlweg eintragt, werden wir das nächste Woche mit unseren Daten abgleichen, um die Spende zu verifizieren und Euer Paket auf den Weg zu schicken.

Was wir garantieren: An die ersten 800 Adressen versenden wir unser Dankeschön-Paket. Darüber hinaus werden wir sehen, wie lange der Vorrat reicht. Wir beziehen alle Spenden über fünfzig Euro ein. Selbstverständlich zählen wir dafür auch Daueraufträge zusammen. Wir können derzeit nicht versprechen, dass wir auch Bitcoin und Flattr-Spender berücksichtigen können.

Bitte beachten: Wir senden die Spendenquittungen nicht sofort, sondern erst nach Ende unserer Geschenkeaktion raus. Außerdem möchten wir die angegebenen Kontaktdaten speichern, da wir mit unseren regelmäßigen Spendern und Spenderinnen gern in Kontakt bleiben wollen. Wir planen natürlich keine E-Mail-Spam-Aktionen, wollen uns aber in Zukunft ab und zu schriftlich per Mail an unsere Spender und Spenderinnen wenden können. Das wird nicht mehr als einmal pro Quartal passieren. Wenn Ihr keine E-Mails von uns bekommen möchtet, teilt uns das bitte im Kommentarfeld unten mit.

Aber keine Sorge, bevor wir anfangen, die Daten an Facebook und das BKA zu verkaufen, fragen wir nochmal nach. :)






















Zahlungsart BankPaypal









Weitersagen und Unterstützen. Danke!
29 Kommentare
  1. Moin,

    Coole Aktion. Auf dem 33c3 wurde von Markus ja schon mal die Idee einer Fördermitgliedschaft mitgeteilt, wobei da im Moment noch die Resourcen fehlen. Eine gute Idee, wie ich meine und Ich hoffe, dass das irgendwann mal in Angriff genommen wird.

  2. Die Aktion ist richtig cool. Allerdings sorge ich mich wegen der Daten, die man angeben muss. Werden diese nach einem bestimmten Zeitraum gelöscht?

    1. Wenn Du in dem Formular dazu schreibst, dass Du nur einmalig etwas zugeschickt haben möchtest, dann macht uns das zwar mehr Arbeit*, wir werden das aber dann berücksichtigen.

      *Mehr Arbeit insofern als dass wir die Extrawünsche dann berücksichtigen und vor bzw. nach einer Massenverschickung das dann aussortieren müssen.

  3. Heute ist doch nicht der 1. April! Ist dieser Artikel ernstgemeint oder eine Falle, um die Leser zu testen? Ihr fordert Eure Leser auf, ihre Daten Euch zu geben. Und das, obwohl Ihr in vielen Beiträgen gerade darauf hinweist, persönliche Daten einfach offen zu legen. In dem Formular wird so einiges verlangt, wie z. B. die Bankverbindungen. Diese würde ich vielleicht einem zertifiziertem Shop geben, aber nicht auf einen Blog eingeben. Also das mit der Spendenbescheinigung, das müsste anders auch gehen.
    Eine Anmerkung zur Briefmarke: Wie seid Ihr zu dieser Ehre gekommen? Ich dachte, dass alleine die Deutsche Post entscheidet, wem eine Briefmarke gewidmet werden kann. Ist netzpolitik.de inzwischen so bekannt? Wäre natürlich wünschenswert, aber zurzeit wohl noch nicht möglich.

    1. In dem Formular wird so einiges verlangt, wie z. B. die Bankverbindungen. Diese würde ich vielleicht einem zertifiziertem Shop geben, aber nicht auf einen Blog eingeben. Also das mit der Spendenbescheinigung, das müsste anders auch gehen.

      Wir nehmen immer gerne praktische Vorschläge an, wie wir Spender ermitteln, von denen wir bisher nur einen Namen und eine Bankverbindung haben. Du musst Deine Bankverbindung nicht angeben, vielleicht reicht Dein Name auch schon aus, Du kannst es aber und damit können wir besser ermitteln, ob Du tatsächlich uns über diesen Weg gespendet hast und deshalb auch ein Geschenk bekommst – oder auch nicht. Das Geschenk ist ja eine freiwillige Sache, niemand wird gezwungen und selbstverständlich kann man uns weiterhin unterstützen, ohne dass wir weitere Daten erhalten und Geschenke verschicken.

    2. Eine Anmerkung zur Briefmarke: Wie seid Ihr zu dieser Ehre gekommen? Ich dachte, dass alleine die Deutsche Post entscheidet, wem eine Briefmarke gewidmet werden kann. Ist netzpolitik.de inzwischen so bekannt? Wäre natürlich wünschenswert, aber zurzeit wohl noch nicht möglich.

      Die Deutsche Post bietet eigens gebrandete Briefmarken als Dienstleistung an. Wir dachten, dass das eine lustige Idee ist, die zudem recht günstig ist.

      1. Danke für die Erläuterung. Mein Kommentar wollte nicht so negativ sein, gewundert hat es mich schon. Bzw. die Koppelung der Datenabgabe an die Aushändigung von Geschenken hat mich schon stutzig gemacht. Einfacher und verständlicher wäre es gewesen, dies als „Gewinnspiel“ mit einer Kommentarabgabe zu verbinden. Aber gut, dass nun alles geklärt ist. Und nein, ich habe kein Aluhut auf :) (meistens haben den nur anonyme Kommentatoren auf)

        1. Hab ich auch nicht negativ gesehen und wir haben Deine Punkte ja auch im Vorfeld gesehen und diskutiert. Letztendlich wollen wir aber den großen Aufwand einer Verschickung nicht als Gewinnspiel für Kommentatoren machen, sondern uns tatsächlich bei den rund 5% aller Leserinnen und Leser bedanken, die uns durch eine Spende erst unsere Arbeit ermöglichen.

    1. Das Problem mit Persönlichen Daten ist m.M. nach nicht die einzelne
      Adresse die man einer Firma mitteilt, sondern das Wissen und die
      Verknüpfung von vielen Daten die über unterschiedliche Quellen, meist
      ohne Wissen des Users, gesammelt werden.

      Das Problem bei z.B. Facebook ist ja auch nicht dass man denen sagt
      wie man heisst, sondern dass FB auf vielen Webseiten Tracker betreibt
      und so ein Profil über Dich anlegen kann, selbst wenn Du nicht
      angemeldet bist.

      Wie Du heisst wird auch eine Krankenversicherung eher nicht
      interessieren, wichtiger ist auf welchen Gesundheits- und Sportseiten
      Du dich rumtreibst und was Du da anschaust, oder was Du bei Amazon
      bestellst.

      Das Genöle Netzpolitik würde hier “Persönliche Daten abgreifen”, das
      Gerede von einer “Falle” geht an der aktuellen Datenschutz-Problematik
      ziemlichweit vorbei.

      Schau Dir mal die Cross Site Requests von “zertifizierten” Läden
      (z.B. https://www.bergfreunde.de/) an.

  4. Welche Daten habt Ihr von Spendern, die Euch Geld überweisen?
    Habt Ihr tatsächlich nicht nur Name, ggf. Verwendungszweck, Datum und Betrag, sondern auch die Bankverbindung der Spender?
    Falls ja, verhält sich die GLS Bank damit datenschutzwidrig.

    Aus gutem Grund (Datensparsamkeit) zeigen Banken den Überweisungsempfängern die Bankverbindungen der Überweisungsabsender normalerweise nicht an. Sonst könnte man gleich per Lastschrift zahlen/spenden. Bei Lastschrift gibt man seine Bankverbindung ja dem Empänger bekannt. Dass die GLS Bank hier anscheinend die Bankverbindungen durchreicht, ist fragwürdig.

    Ihr solltet die GLS Bank und die LDI NRW mal darauf ansprechen, auch wenn Ihr durch die Datenweitergabe durchaus praktische Vorteile habt. Euren Spendern ist aber womöglich nicht bewusst, dass die GLS Bank die Bankverbindungen an Euch weitergibt.

    Noch ein Tipp:
    „Außerdem möchten wir die angegebenen Kontaktdaten speichern, da wir mit unseren regelmäßigen Spendern und Spenderinnen gern in Kontakt bleiben wollen.“

    Lasst Euch bitte mal datenschutzrechtlich beraten. Ihr bewegt Euch auf dünnem Eis, wenn Ihr keine saubere Rechtsgrundlage für die Datenerhebung und -verarbeitung habt. Ihr braucht eine saubere rechtliche Erlaubsnisnorm oder eine wirksame Einwilligung der Spender, ansonsten ist die Datenerhebung und -verarbeitung verboten. Einfach so auf Zuruf mal eben ganz unbürokratisch ein paar Daten hin- und herschieben und für diesen und jenen Zweck nutzen ist riskant.

    1. Bei welcher Bank bist Du? Natürlich geben die Banken an, von welcher Bankverbindung man selbst Zahlungen erhält. Das ist ganz normal. Ich kenne beruflich und privat keine Bank die das nicht macht.

      1. Gegenfrage: Bei wechen Banken bist Du (privat und beruflich)?

        Ich kenne es wiederum nur so, dass die Bankverbindung des Absenders von Überweisungen im Kontoauszug grundsätzlich nicht angezeigt wird. Das ist ja auch datenschutzrechtlich logisch, weil es für den Zahlungsempfänger in der Regel nicht erforderlich ist, die Bankverbindung des Zahlers zu kennen (Erforderlichkeitsprinzip). Dafür gibt es ja sonst Lastschrift. Nur falls man z.B. eine Überweisung irrtümlich erhält, könnte die Bank zwecks Rücküberweisung die Bankverbindung des Absenders weitergeben. Aber auch hier wäre es datenschutzrechtlich besser, wenn die Bank dann die Rücküberweisung an den Absender vornimmt, ohne dem Empfänger dessen Bankverbindung bekannt zu geben.

        Datenschutzbehörden sehen das auch als korrekt an.
        https://www.test.de/Kontoauszug-Alles-unter-Kontrolle-4342942-4342947/
        https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/archive/index.php/t-1875.html

        Nicht, dass ich bei der Postbank wäre, aber dort läuft das genauso:
        https://antworten.postbank.de/frage/ich-moechte-bank-und-kontonummer-des-absenders-von-zahlungen-an-mich-s-59495.html

    2. Eine Antwort der Redaktion auf Gretes Anmerkungen würde mich ja auch interessieren.

      Dass die Redaktion jedoch mit keinem Wort antwortet, hinterlässt leider den Eindruck von Arroganz und Ignoranz. Schade.

      1. Tja Erich. So ist das eben, wenn man mit juristischen Amateuren und Datenschutz-Leichtgewichten zu tun hat (bewusst überspitzt formuliert). Die Redaktion mag journalistisch professioneller als so manche Freizeit-Aktivisten sein. Wenn es um knallharte Fragen von Datenschutzrecht, nachhaltigen Finanzierungsmodellen und ganz allgemein Professionalität geht, dann ist da aber noch sehr viel Luft nach oben bei netzpolitik.org. Man kann eben nicht alles gut können.

        1. Wenn für die Verarbeitung eine gesetzliche Erforderlichkeit besteht, müssen Daten soagar gespeichert werden.

          Das betrifft z.B. Steuerdaten, die pauschal 7 Jahre gespeichert werden müssen.

          Da Netzpolitik.org auch anbietet für größere Beiträge eine Spendenquittung für einen Steuernachlass zu bescheinigen, muss sie den ganzen Vorgang auch noch bis zu 7 Jahre später nachweisen können.

          Die Begründung („im Kontakt bleiben“) ist wahrscheinlich eher auf die anderen Daten (Name, Adresse, Email etc.) bezogen und sollte sicherlich irgendwann präzisiert werden.

          Ansonsten sehe ich pers. an dem ganzen Vorgehen keinerlei Anlass zur Beanstandung.

    3. @netzpolitik.org

      Dass Ihr es nicht für nötig haltet, auf Gretes Kommentar von vor drei Wochen zu antworten, lässt tief blicken. Offenbar wird hier Wasser gepredigt und Wein getrunken. Datenschutz? In Artikeln und Sonntagsreden gerne, aber beim Spendeneintreiben nur hinderlich? Offenbar wollt Ihr totschweigen, dass die Spender, die eine scheinbar datensparsame Überweisung an Euch schicken, dabei mehr Daten preisgeben als gemeinhin bekannt und üblich. Die Illusion des vermeintlichen Saubermann-Images von netzpolitik.org und der GLS Bank möchte man wohl aufrechterhalten.

      Arroganz, Ignoranz, Doppelmoral – alles weit verbreitet, aber die Enttäuschung, dass auch netzpolitik.org in diese Kategorie fällt, dürfte sich herumsprechen.

      Übrigens könnt Ihr nur durch eine Handlung Vertrauen zurückgewinnen: Indem Ihr auf Gretes Anmerkungen in ihrem Sinne eingeht. Jedes weitere Ignorieren oder arrogante Zurückweisen lässt Euch noch tiefer sinken.

    4. Liebe Grete,
      entschuldige, dass die Antwort etwas auf sich warten ließ. Auch wir mussten erst recherchieren, wie genau der Status Quo zu diesem Thema aussieht. Wir sprachen zum einen mit der Berliner Aufsichtsbehörde für Datenschutz und Informationsfreiheit, die uns mitteilte, dass zu der Frage, inwiefern die Daten des Zahlungsabsenders dem Zahlungsempfänger übermittelt werden können/sollen/dürfen, keine einheitliche Rechtsauffassung besteht. Die Aufsichtsbehörde verwies uns an den Bundesverband deutscher Banken. Der Bundesverband wies ebenfalls darauf hin, dass hier keine Einheitlichkeit besteht – auch weil diese Regelung auf Landes-, nicht auf Bundesebene stattfindet. So können die Datenschutzbehörden in unterschiedlichen Bundesländern auch unterschiedlicher Auffassung sein. Letztendlich ist es jedoch so, dass jede Person, die ein Konto nutzt, bestimmten AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) zustimmt, die genau auf diesen Punkt u. U. hinweisen. Ein großer Teil der Banken hat die Muster-AGB (pdf) des Bundesverbands deutscher Banken diesbezüglich übernommen. Der entscheidende Paragraph ist:

      „Im Rahmen der Ausführung der Überweisung übermittelt die Bank die in der Überweisung enthaltenen Daten (Überweisungsdaten) unmittelbar oder unter Beteiligung zwischengeschalteter Stellen an den Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers. Der Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers kann dem Zahlungsempfänger die Überweisungsdaten, zu denen auch die Kontonummer beziehungsweise Internationale Bankkontonummer (IBAN) des Zahlers gehört, ganz oder teilweise zur Verfügung stellen.“

      Insofern entscheidet auch der Absender, dass die Daten übermittelt werden. Die zwei wichtigsten Argumente für eine Übermittlung der Daten an den Zahlungsempfänger ist die eindeutige Zuordnung sowie die Möglichkeit, auf fehlerhafte Überweisungen zu reagieren. Bei größeren Organisationen bspw. gibt es mitunter verschiedene Menschen mit demselben Namen, die an die betreffende Organisation spenden – hier wäre eine eindeutige Zurordnung nur schwer möglich, wodurch auch Spendenquittungen nicht korrekt ausgegeben werden könnten.

      Bei allen Aussagen, die wir gesammelt haben, kann man natürlich die Frage stellen, inwiefern das kritisch zu sehen ist oder nicht. Bis hierhin können wir nur erst einmal feststellen, dass keine einheitliche Rechtsauffassung existiert, die Landesaufsichtsbehörden das unterschiedlich bewerten, der Bundesverband deutscher Banken offenbar eine rechtskonforme AGB formuliert hat und die Banken sowie die Kunden (sowohl Absender wie Empfänger) der Banken letztendlich entscheiden, welcher AGB sie zustimmen.
      Wir danken euch, dass ihr uns auf das Thema aufmerksam gemacht habt. Die Recherche war durchaus interessant, und es wird wohl zu einem Thema werden, mit dem wir uns beschäftigen.
      Für uns persönlich ist die IBAN nur aufgrund der eindeutigen Zuordnung relevant für Spendenquittungen und mögliche Fehlbuchungen. Zugang zu diesen Daten hat ausschließlich die Buchhaltung sowie der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Markus Beckedahl. Ich hoffe, wir konnten die drängendsten Fragen beantworten.

  5. ich finds komisch dass spender (jedoch nur bestimmte) was von euch geschenkt kriegen. wer euch spendet ist doch schon vom wert eurer arbeit überzeugt. solche geschenke sollte man für neuspender oder dann später für fördermitglieder bereithalten. aber so wirkt das auf mich wie eine galerieveranstaltung ohne netbenefit. eure knappen (gimmick) ressourcen solltet ihr besser für die neuspendergewinnung nutzen.

    außerdem heisst spenden keine gegenleistung dafür zu erwarten. ihr solltet spender erst gar nicht dazu erziehen dass es gegenleistungen materieller art für spenden gibt.

    1. Sehe ich nicht so drastisch: als Spender weiß ich doch, dass ich für Artikel und Hintergründe spende. Wenn es jetzt mal nen Aufkleber gibt, ist das doch nett und ich erwarte dann nicht pro Quartal ein Präsent.

      Baut lieber mal einen Shop, dann kann man sich so schöne Sachen klicken und dabei Gutes tun.

  6. Wie wäre es die Adresse in den Text einer Überweisung zu schreiben?
    Prüft Ihr die Überweisungen auch auf Adressen? Dann würde ich das gleich mal machen.
    VG Thorsten

  7. Wer eine Spendenquittungen benötigt, kann sich doch sicher auch per Mail bei euch melden. Aber spätestens, wenn ich die Spende steuerliche gelten mache, weiß der Staat, dass ich an euch gespendet habe. Deswegen verstehe ich nicht, warum einige hier Angst haben Daten an euch zu senden?

    1. Dadurch, dass man die Daten hier eingibt, sendet man sie an eine Applikation, die im Internet hängt. Klar hatte Netzpolitik einen Großteil der Daten vorher schon auf ihren Kontoauszügen und klar kommt der Staat da auch ran. Aber jetzt gibts einen potentiellen weiteren Angriffsvektor. (Sagt einer, der gerade seine Daten über das Formular eingegeben hat.)

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