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Wie Hate-Speech das Netz verändert – und das Netz Hate-Speech

René Walter hat bei Nerdcore.de ausführlich und reflektiert über Gamergate, Hate-Speech, Trolle und verwandete Debatten multimedial essayiert: Wie Hate-Speech das Netz verändert – und das Netz Hate-Speech.

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Gamergate und seine Verwandten haben das Internet maßgeblich verändert und die Ausläufer dürften uns noch eine Weile beschäftigen. Flamewars landen dank GG auf Seite 1 der New York Times und beim „Colbert Report“, es wurden Sicherheitsfirmen gegründet, die nichts weiter als eine freie Meinungsäußerung von Feministinnen gewährleisten sollen und Twitter hat angekündigt, anonyme User aus TOR-Netzen zukünftig per Telefonnummer zu identifizieren.

Langfristig dürfte Gamergate und das übergelagerte Problem einer immer weiter ausartenden Troll-Kultur im Netz zu umfassenden Maßnahmen gegen anonyme Nutzung von Services führen. Ich gehe davon aus, dass Twitter früher oder später die Option anbieten wird, nur noch „confirmed Accounts“ im Feed zuzulassen oder vielleicht eine Realnamen-Politik nach Facebook-Vorbild einführen wird, mit allen Vor- und Nachteilen, und es ist sehr wohl möglich, dass am Ende eine komplette Abschaffung von Anonymität im Internet steht, sollten wir diese ausufernde verbale Gewalt im Netz nicht unter Kontrolle bekommen. Dann hätten die Anons von 4chan schließlich ihre eigene Abschaffung herbeigeführt.

Well done, Trolls.

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19 Kommentare
  1. Wer beim ORF etwas posten möchte, der darf erst mal das hier lesen:

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    ——-

    Das dort nicht auch noch eine Ausweißkopie verlangt wird ist alles …
    Also liebe Troller, nutzen wir die Freiheiten die wir noch haben einmal mit Anstand und Verstand!

      1. Wenn sie hinreichend hart zusetzen ist es eine Straftat. Quick-Freeze reicht für 99,9% der Trolle aus und die 0,1%, die man damit nicht erwischt, erwischt man auch nicht durch eine Registrierungspflicht mit Email-Adresse. Es ist also die Politik, die das Netz kaputt macht, weil die Politik sich nicht für das Netz interessiert.

      2. Das mit der Straftat ist schwierig, denn auch eine abstruse und agressiv vertretene Meinung ist erstmal eine Meinung. Nicht alle Trolle sind justiziabel beleidigend, die sind auch nicht alle bloed. Wenn Du denen signifikant mit Strafrecht und polizeilicher Verfolgung beikommen moechtest, sitzt Du genau in der Ueberwachungs&Verfolgungsfalle, mit der bei hinreichendem Einsatz juristischer Resourcen erstmal jeder identifiziert und mundtot gemacht werden kann.

  2. @ Netzpolik.org-Redation mit der Bitte um Berücksichtigung in Ihrer Berichterstattung.

    Was ist das Problem?
    Frauen werden in bestimmten Zusammenhängen im Internet sehr schlecht behandelt.

    Was ist die Lösung?

    ## Lösung 1: Anonymität abschaffen/verbieten.

    -> Kollateralschäden:

    a) Unterdrückung von kritischen Meinungsäußerungen gegenüber Staat, Regierungen, Behörden, Unternehmen, Arbeitgeber, gesellschaftlichen Normen und allgemein gegenüber Missständen.

    b) Unterdrückung von Hilfeersuchen durch Menschen in Not. Zum Beispiel Drogenabhängige, Suizidgefährdete, psychisch Kranke, chronisch Kranke, Verschuldete, Vergewaltigungsopfer, Gewaltopfer, Mafiaaussteiger, Naziaussteiger. In der Folge werden Menschen keine Hilfe mehr in Anspruch nehmen aus Angst vor Repressalien. Die junge Frau, die sich vor den Zug geworfen hat, hätte gerettet werden können, wenn sie sich jemandem hätte anonym anvertrauen können.

    c) Generell Förderung von Konformität und Duckmäusertum aus Angst vor Repressalien. Nur noch harmlose und von der Mehrheitsgesellschaft erwünschte Meinungen werden geäußert. Minderheiten und Randgruppen werden marginalisiert.

    ## Lösung 2:

    a) Verbale Angriffe konsequent löschen. Angreifende Nutzer sperren. Folge-Accounts ebenso löschen.

    b) Gegendarstellungen der Opfer an prominenter Stelle dauerhaft veröffentlichen. Über Suchmaschinen werden bei einer Personensuche zuerst diese Gegendarstellungen angezeigt.

    c) Das Publikum muss lernen, Lügen, Verleumdungen, Hass, Hetze, Beschimpfungen, Diskreditierungen, Diffamierungen, Beleidigungen, Diskriminierungen etc. keinen Glauben und keine Aufmerksamkeit zu schenken. Diese Angriffe richten nur deshalb so viel Schaden an, weil es so viele Menschen im Publikum gibt, die z.B. Verleumdungen als wahr betrachten und so zur Rufschädigung des Opfers beitragen.

    => FAZIT:
    Angenommen, wir entfernen die Möglichkeit der anonymen Meinungsäußerung im Internet.
    Menschen mit kritischen Meinungen und Menschen in Not nehmen wir damit die Option, sich ohne Furcht vor Repressalien frei und unbefangen zu äußern.
    Menschen, die anderen schaden möchten, verbleiben unterdessen weiterhin andere Optionen, um ihre Taten zu begehen. Bspw. bei Facebook unter Klarnamen oder mit gestohlenen Online-Identitäten unter fremdem Namen weiter andere Menschen angreifen.
    Was wäre gewonnen? Wäre der gezahlte Preis es wert? Die Freiheit wäre tot, aber Hass, Lügen und Beleidungen würden unter Klarnamen weiterleben.

    *** Nebenbei:
    – Was ist mit Facebook? Tagtäglich beleidigen und belügen sich dort Menschen unter ihrem Klarnamen, ganz ohne Anonymität. Hat der Klarnamenzwang bei Facebook die Nutzer zu besseren Menschen gemacht?
    – Was sind die Ursachen von Hass, Lügen, Hetze und Beleidigungen? Warum wollen Menschen anderen schaden? Weil es Anonymität gibt? Wachen die Menschen eines Tages morgens auf und sagen zu sich: „Ab heute ruiniere ich anderen Leuten ihr Leben!“? Wie lange wollen wir noch nur gegen Symptome und damit gegen Windmühlen kämpfen? Krebs besiegt man nicht mit Schmerzmitteln.

    PS:
    Gäbe es keine Anonymität für Meinungsäußerungen im Internet, hätte ich diesen Kommentar hier nicht geschrieben. Nur unter der Bedingung, nicht ohne Weiteres identifiziert werden zu können, habe ich meinen Text hier veröffentlicht.

    Stirbt die Anonymität, stirbt meine Stimme in der Diskussion. Ich kann es mir aus gewichtigen Gründen nicht leisten, meinen Klarnamen hier zu nennen.

    Entscheidet selbst, ob Ihr auf Stimmen wie mich in einer freien und demokratischen Gesellschaft verzichten wollt. Am Ende muss ich mich der Mehrheit beugen, wenn die Entscheidung gegen Anonymität ausfallen sollte. Ab dann werde ich schweigen.

    1. Frauen werden in bestimmten Zusammenhängen im Internet sehr schlecht behandelt.

      Das Problem ist nicht frauenspezifisch, das kann jede Gruppe oder auch jede Person treffen und tut das auch.

      1. @ h s

        Ich weiß. Die Angriffe gegen Frauen im Internet sind der Aufhänger für die aktuelle Debatte und ich habe dieses konkrete Beispiel ebenfalls als Aufhänger für meinen Kommentar verwendet. Natürlich gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Personen(gruppen), die aus verschiedensten Gründen/Anlässen „unter Feuer“ geraten. Minderheiten, Randgruppen und (vermeintliche) Schwächere sind besonders häufig Ziel dieser Art von Angriffen.

        Zum Beispiel werden auch Menschenrechtsfreunde gerne von interessierten Kreisen als Terroristenhelfer diffamiert (nur ein Beispiel unter vielen).

    2. Eine gelungen reflektierte Zusammenfassung, der ich mich inhaltlich anschliessen kann. Hinzu zufügen bleibt lediglich, daß schlechtes Benehmen und asoziales Verhalten keine Alleinstellungsmerkmale bestimmter Personengruppen sind, wie es der Ausschnitt zu suggerieren versucht, sondern überall in unterschiedlicher Ausprägung aufzufinden sind. Wir gehen im guten Glauben davon aus, daß der Herr Beckedahl mit der Intention einer Anregung zum Nachdenken über diese ärgerliche Problematik einen solchen Kommentar mit jenem tendenziösen Ausschnitt provozieren („trollen“) wollte. Sonst wäre schließlich die Position, gegen Überwachung aber für einen Klarnamenzwang zu sein, wohl nur mit einem pathologischen Befund zu erklären, der freilich an dieser Stelle nicht unterstellt werden soll.

      1. Stell‘ Dir einfach mal vor, jedes Deiner Postings in einer oder mehrerer Communties zoege sofort eine Welle an Troll-Antworten nach sich, die Dich angreifen. Von platten Beleidigungen ueber ironisches Abqualifizieren bis zu rhetorisch ausgefuchster Zerlegung Deiner Positionen. Jeder Deiner Antworten erzeugt eine weitere Kaskade, andere starten eigene threads, in denen sie Dich und Deine Positionen angreifen. Und jede dieser Diskussionen verlaesst beliebig das eigentliche Thema, denn das Angriffsziel bist Du und jeder Deiner Auesserungen hier und jetzt oder irgendwann und irgendwo wird auf verschiedensten Level gegen Dich verwendet.

        Denn das hier ist das Netz: mit hinreichend Aufwand und Hingabe sind die ueberall, wo Du auch bist. Sie lesen Dich, Dein Umfeld und koennen antworten, und werden gelesen. Und sie haben mehr Zeit und Hingabe als alle anderen Deiner Leser, und einige haben auch bessere Faehigkeiten im Bereich von Analyse und Diskussion.

        Das ist nicht mit der offline Welt und ihrer Einschraenkungen von physischer Anwesenheit zu vergleichen, das kommt schon sehr nahe an das klassische Bild der Erinnyen 8)

        Anonymitaet ist extrem wichtig, d’accord. Leider haben zZt noch keine guten gesellschaftlichen Mechanismen, mit Hatern umzugehen, und die werden wir brauchen, um Anonymitaet zu bewahren.

      2. Wie von THINK AGAIN bereits beschrieben, liegt die Lösung für dieses Problem eben nicht im Klarnamenzwang. Dieser würde die Situation sogar noch weiter verschlechtern und zusätzliche Probleme mit sich bringen. Darauf bezog sich auch mein Kommentar. Da ich nicht das Mobverhalten als solches geleugnet habe („ärgerliche Problematik“), sondern lediglich bei den Akteuren eine Differenzierung anfügte, mußt Du irgendetwas mißverstanden haben und bist bei mir an der falschen Adresse.

        Aber Nichts für ungut.

      3. @ h s

        Ja, eine Diskreditierungskampagne (z.B. von Geheimdiensten gegen Aktivisten) könnte genauso ablaufen, wie Du es beschreibst. Es funktioniert aber nur, wie ich oben beschrieben habe, wenn das Publikum mitspielt. Wenn ein Arbeitgeber den Trollen mehr glaubt, als dem Bewerber. Wenn die Nachbarn, der Vermieter, Freunde und Familie nicht dem Opfer glauben, sondern ihm in den Rücken fallen.

        Das ist ein soziales Problem, das nicht durch technische Mittel gelöst werden kann. Wir als Gesellschaft müssen uns ändern. Sonst wird auch bei Facebook unter Klarnamen Rufmord und psychische Vernichtung von Menschen weitergehen.

        Was schützt dagegen? Anonymität! Wenn niemand die wahre Identität hinter einem Pseudonym (oder einem echten anonymen Posting) ermitteln kann, laufen alle Angriffe ins Leere.

        Deshalb ist gerade Anonymität für Minderheiten, Randgruppen und Schwächere so wichtig. Anonymität bietet Schutz. Ich würde hier nicht mit Dir kommunizieren. Wenn meine Kommentare hier mit meinem Klarnamen in Verbindung stünden, könnte ich nicht mehr ruhig schlafen (das wären noch die geringsten negativen Auswirkungen).

        Wie auf der anderen Seite mit den anonymen Angeifern umzugehen ist, habe ich oben erläutert (https://netzpolitik.org/2015/wie-hate-speech-das-netz-veraendert-und-das-netz-hate-speech/?replytocom=1862701#comment-1862650).

        Solange ich hier anonym kommentieren kann, sind eventuelle Shitstorms, Flamewars, Trolls oder Hatespeech nicht gefährlich. Wenn es mir zuviel wird, wechsele ich einfach das genutzte Pseudonym. Ich kann auch einfach abschalten und die Trolle und Soziopathen ignorieren, weil diese Angreifer meinen Ruf (der im offiziellen Leben unter meinem Klarnamen) nicht beschädigen können.

        Selbstredend können Menschen, die dauerhaft unter Pseudonym oder Klarnamen auftreten wollen/müssen, sich keine wechselnden Identitäten erlauben. Das ist mir klar. Wie sich diese Opfer wehren können und wie wir als Gesellschaft sie dabei unterstützen können, habe ich oben erläutert (https://netzpolitik.org/2015/wie-hate-speech-das-netz-veraendert-und-das-netz-hate-speech/?replytocom=1862701#comment-1862650).

  3. Auch die Redaktion von Netzpolitik fördert den sich stetig verschlechternden Umgangston und damit mittelbar die Trolle, nicht nur hier in den Kommentaren. Gegen einzelne Politiker wird hier ständig knapp oberhalb der Gürtellinie „argumentiert“ und das schon bevor sie ihr Amt überhaupt angetreten haben (Oettinger, Voßhoff, mir entgangene). Dann regt man sich hier darüber auf, dass die zurückzicken, nicht mit der Taliban-Fraktion reden oder allgemein, aktuell mal wieder über die Trollkultur, und der man so zu leiden hätte. Zweierlei Maß, nicht gerade integer.

    1. @ Nase

      Du hast eine Meinung. Die hast Du jetzt hier geäußert. Alles ok.
      Allerdings drehe ich gerne Deine Argumentation zurück in Deine Richtung.

      Kannst Du Deine Kritik an netzpolitik.org und seinen Lesern mit konkreten Beispielen belegen?
      Falls ja, bitte mach Dir die Mühe, Deine Vorwüfe zu unterfüttern. Nur so entsteht eine Sachdiskussion.
      Falls Du keine Belege liefern kannst/willst, sondern bei Deinen Pauschalurteilen bleibst, dann zeigst Du genau die Doppelmoral, die Du hier anderen vorwirfst.

      1. Beispiele habe ich genannt, bemühe die Suche und sieh dir die zum Suchbegriff jeweils ältesten Treffer an. Das schöne an eigener Meinung ist, dass man sie sich selbst erarbeiten kann. Das verlangt Information, Vielfalt, Abstand, Interesse und Denken. Nur zu … Eigene Meinungen können durchaus falsch sein. Also bleib locker, wenn dir Lesen zu anstrengend ist, dich das Thema nicht nicht interessiert oder was weiß ich. Vielleicht bin ich auch nur ein Troll. Dieses Urteil steht jedem frei, besonders dem jeweiligen Anbieter, auch verständlich, Kritiker möglichst auszublenden. Ich persönlich habe mit Kritik auch so meine Probleme.

  4. Der Text ist recht gut, aber

    – „Check your privilege“ wird in dem Text zu akademisch/wohlwollend gesehen.
    Die Phrase ist mittlerweile nur noch dafür da, die gegenüberliegen Seite Mundtot zu machen/halten.
    Und das Gesamte endet den in einer „oppression olympic“ und es geht nicht mehr um Inhalte.
    – FPH wurde von reddit aus rein wirtschaftlichen Gründen gesperrt, da braucht man nix heroischen/böses rein interpretieren.

    Es wird mit keinem Wort das „Wikipedia“ Problem angesprochen.
    Es sollte _nicht_ sein das man genauer/besser auf Seiten wie
    YKM (SFW)
    http://knowyourmeme.com/memes/events/gamergate
    oder ED (NSFW)
    https://encyclopediadramatica.se/GamerGate
    informiert wird.

    Schrecklich, aber nicht verwundert, kann man sehen wie der Autor auf Twitter belästig wird.

    1. Ich sammle grade Reaktionen und Kritik und da kommt sicher ein FollowUp, aber das kann man schonmal entkräften, weil einfach:

      >wie der Autor auf Twitter belästig wird.

      Öhm. Nein.

  5. Twitter? lol

    Twitter, das ist doch dieser Kurznachrichtendienst, der es nicht erlaubt, anderen Leuten den Zugang zu den eigenen Nachrichten zu verwehren. Wie sagte eine Feministin so schön: Immerhin muß ich mir die Kommentare dieser Trolle nicht mehr antun. ABER alle Anderen können die Kommentare weiter lesen, die sie auf meiner Seite hinterlassen. Wehren kann ich mich dagegen so oder so nicht. Was solls!

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