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GamerGate 2.0 : Wie Streamer mit Hass Geld verdienen
Streamerinnen erfahren oft Hass im Internet, meist von Männern. GamerGate 2.0 : Wie Streamer mit Hass Geld verdienen Seit rund einem Jahr ist die Streamerin Shurjoka im Internet einer Welle aus Beleidigungen und Drohungen ausgesetzt. Ein Netzwerk aus männlichen YouTubern und deren Communitys haben sie ins Visier genommen. Es geht um geschürten Hass, um die Wahrung von Privilegien – und um Geld.
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Radikalisierung: Rechter Hass und die Gaming-Kultur
Teile der Spieleindustrie haben mit Diskriminierung, Hass und Gewalt zu tun. (Symbolbild) Radikalisierung: Rechter Hass und die Gaming-Kultur Rechtsradikale Gruppierungen tummeln sich auf Steam, Nutzer benennen sich nach Terroristen, Frauen und nicht weiße Spieler werden beschimpft: Rechtes Gedankengut ist in Teilen der Gaming-Kultur weit verbreitet. Wir veröffentlichen vorab ein Kapitel aus dem Buch „Hasskrieger: Der neue globale Rechtsextremismus“ von Karolin Schwarz.
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: Was vom Tage übrig blieb: Digitale Kinderarbeit, Überwachungsexportweltmeister China und Prä-Gamergate-Hetze
Unser Bauchgefühl teilt uns mit, dass der Sommer endgültig eingezogen ist und uns bis zum Herbst ausschließlich Sonnenschein ins Haus steht. : Was vom Tage übrig blieb: Digitale Kinderarbeit, Überwachungsexportweltmeister China und Prä-Gamergate-Hetze Unity Media darf WLAN-Hotspots auf Kundenroutern betreiben, Kidfluencer unterlaufen Normen und Gesetze, China baut für Ecuador ein Überwachungsnetzwerk, schwarze Feministinnen kennen Hass im Netz nur allzu gut und Empfehlungsalgorithmen verstärken Stereotype. Die interessantesten Reste des Tages.
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: Wie Hate-Speech das Netz verändert – und das Netz Hate-Speech
: Wie Hate-Speech das Netz verändert – und das Netz Hate-Speech René Walter hat bei Nerdcore.de ausführlich und reflektiert über Gamergate, Hate-Speech, Trolle und verwandete Debatten multimedial essayiert: Wie Hate-Speech das Netz verändert – und das Netz Hate-Speech.
Gamergate und seine Verwandten haben das Internet maßgeblich verändert und die Ausläufer dürften uns noch eine Weile beschäftigen. Flamewars landen dank GG auf Seite 1 der New York Times und beim „Colbert Report“, es wurden Sicherheitsfirmen gegründet, die nichts weiter als eine freie Meinungsäußerung von Feministinnen gewährleisten sollen und Twitter hat angekündigt, anonyme User aus TOR-Netzen zukünftig per Telefonnummer zu identifizieren.
Langfristig dürfte Gamergate und das übergelagerte Problem einer immer weiter ausartenden Troll-Kultur im Netz zu umfassenden Maßnahmen gegen anonyme Nutzung von Services führen. Ich gehe davon aus, dass Twitter früher oder später die Option anbieten wird, nur noch „confirmed Accounts“ im Feed zuzulassen oder vielleicht eine Realnamen-Politik nach Facebook-Vorbild einführen wird, mit allen Vor- und Nachteilen, und es ist sehr wohl möglich, dass am Ende eine komplette Abschaffung von Anonymität im Internet steht, sollten wir diese ausufernde verbale Gewalt im Netz nicht unter Kontrolle bekommen. Dann hätten die Anons von 4chan schließlich ihre eigene Abschaffung herbeigeführt.
Well done, Trolls.
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: John Oliver zu Sexismus im Netz
: John Oliver zu Sexismus im Netz Der exilierte US-Entertainer John Oliver erklärt mal wieder gut das Internet. In der neuen Folge „Last Week Tonight“ geht es um Sexismus und Frauenfeindlichkeit: Das Internet ist kein wirklich furchterregender Ort, wenn man einen weißen Penis besitzt
(entschuldigt bitte für den Rickroll)
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: Wir haben da ein Problem mit Debatten im Netz.
: Wir haben da ein Problem mit Debatten im Netz. Die Tagesschau berichtet über „#Gamergate: Streit über sexistische Videospiele – Kritikerinnen erhalten Morddrohungen.“
Unter dem Schlagwort „Gamergate“ läuft seit Wochen eine Hetzkampagne im Netz. Ziel des Hasses: Frauen, die sexistische Darstellungen in Videospielen angeprangert haben. Per Twitter werden sie beleidigt, in Blogs erhalten sie Morddrohungen.
Dazu passt auch „Beschimpfungen gegen Politiker: „Du Hure“ – „Achte darauf, wer hinter Dir geht“ bei heute.de.
Politiker sind Kritik gewöhnt. Ein dickes Fell gehört zum Job. Doch wenn sie als „Schwuchtel“ oder „Hure“ beschimpft werden, hört der Spaß für viele auf. Einige nehmen an Diskussionen im Netz nicht mehr teil. Aber ist das die Lösung?
Wir haben da ein Problem mit Debatten im Netz. Das merken wir auch immer wieder in unseren Kommentaren.