USA: Mehr als 10.000 Websites blockieren Zugang von Kongress-IPs

Wie der Guardian berichtet, hat Fight for the Future einen Protest organisiert, an dem sich mehr als 10.000 Websites beteiligen. Zugriffe von IP-Adressen, die einen Kongressabgeordneten identifizieren, werden, wenn sie auf eine der über 10.000 Websites zugreifen wollen, auf diese Seite weitergeleitet, die liest:


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Congress: This is a blackout.

Die Aktion findet anlässlich der Revision der Section 215 des Patriot Act statt, der die gesetzliche Grundlage für die Massenüberwachung der NSA liefert. Fight for the Future erhofft sich, dass der Kongress ein Gesetz auf den Weg bringt, den „USA Freedom Act“, das die Möglichkeiten der NSA-Überwachung einschränken oder sogar teilweise eliminieren soll. Um das zu erreichen, müsste das Gesetz jedoch stark an Reichweite gewinnen.

We’ll keep blocking sites until either the USA Freedom Act is either dramatically improved or dead, or until the Patriot Act provisions have sunset.

Die Debatte, das Gesetz im Kongress auf den Weg zu bringen, endet am heutigen Tag. Wir wünschen viel Erfolg bei dem Protest, an dem sich auch die Internet Defense League beteiligt.

8 Kommentare
    1. Bin dabei. Aber gemessen an dem andauernden Spionage Skandal liefe es wohl auf eine Sperre bis an ihr Ableben und darüber hinaus hinaus. Nicht das mich das scheren würde.

  1. Guter Ansatz.
    Allerdings sollte sich das eingebundene Javascript doch recht leicht wegblocken lassen.
    Wobei ich mir auch nicht vorstellen kann, dass da random Javascripts von fremden Quellen ausgeführt werden, auf den Regierungsrechnern.
    Warum nicht direkt in den iptables die IP Ranges wegblocken, oder im Webserver ein redirect für RegierungsIPs auf die Seite zu schalten ;)?
    Zumal dann ja immer noch die Möglichkeit besteht, die Anfrage über ein nicht geblocktes Netzwerk zu tunneln.

    Klar, ist nur ne Protest-Aktion und man kanns auch übertreiben, aber warum nicht :D

    1. Weil so ein Javascript in einer Minute eingebunden ist (eine Textzeile in die head-Sektion). In der Webserver-Konfiguration rumhacken macht nicht jeder mal so nebenbei.

  2. @dd3 dazu bräuchte man eine Liste der verwendeten IPs (oder Ranges).

    Aber prinzipiell sind solche Aktionen eigentlich gut. Stellt euch mal vor, man erfährt, Handies werden geortet und abgehört, und stellt dann sofort das Handy ab und kündigt den Vertrag. Wenn das genug machen würden, was meinst ihr, wie schnell dann was geändert werden würde…

    1. Die IP-Ranges stehen recht weit oben in dem einzubindenden JavaScript.

      Bring aber mal eine relevante Masse an Leuten dazu auf ihr heißgeliebtes Smartphone so lange zu verzichten bis die einknicken.

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