Die SPD ist manchmal für eine Überraschung gut. Am 19. Oktober vergibt sie den 4. internationalen Willy-Brandt-Preis und einen Sonderpreis erhält die britische Journalistin Sarah Harrison von Wikileaks.
Aus der Einladung:
Außerdem vergibt die SPD erneut auch einen Sonderpreis für besonderen politischen Mut, den in diesem Jahr die britische Journalistin Sarah Harrison erhalten wird. Sarah Harrison hat mit ihrem Engagement für WikiLeaks und speziell in der Begleitung von Edward Snowden großen politischen Mut bewiesen. Ihr Wirken steht exemplarisch für das Streben nach Transparenz und den Einsatz gegen ausufernde Überwachung.
Das Wirken der SPD steht leider häufig genau nicht für das Streben nach Transparenz und den Einsatz gegen ausufernde Überwachung. Insofern ist diese Auszeichnung schon eine lustige Sache. Danke an die unabhängige Jury für die Nominierung von Sarah Harrison, um damit der SPD und ihrer aktuellen Politik den Spiegel vorzuhalten. Wir sind auf die Performance vor Ort gespannt.