Frontal 21: Schleichwerbung im Netz. Gekaufte Blogger, manipulierte Kids

Frontal 21 hat gestern über „Schleichwerbung im Netz. Gekaufte Blogger, manipulierte Kids“ berichtet. Das gibts in der Mediathek zu sehen und auf Youtube.


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Immer mehr Großunternehmen machen Schleichwerbung im Internet. Die Industrie bezahlt Blogger oder Videokünstler, die dann in sozialen Netzwerken wie YouTube, Facebook, Twitter oder Instagram versteckte Produkt- oder Markenempfehlungen unterbringen. Das ist das Ergebnis einer Recherche von Frontal21.

16 Kommentare
  1. Zu schade das diese „Medien“ b.z.w. Propagandainstrumente der übelsten Art auf meiner Liste stehen, von der ich niemals wieder abweichen werde. :-)

    1. Tolle Recherche, … na und nun??
      Frontal21 wird inhaltlich immer dreister weichgespült; das ist mal mein Whistleblowing zum Beitrag.
      Unbestechliche Moderatoren werden ausgetauscht und die Sendezeit durch massives Überziehen von völlig sinnfreien Dokumentationen in dem vorangehenden Sendeblock, zusammen gestrichen.
      Benennt Euch um in Frontal21:15, oder noch besser: löst die Sendung ab durch noch mehr Low-Budget-Gedöns, als Dauer-Düngung für die perfekten Stauden dieser Bananenrepublik in der besten Sendezeit des Tages!

      Net-Nerd

  2. Ganz ehrlich, wenn irgendwo ein Markenname in positiv hervorgehobenen Zusammenhang vorkommt, müssen doch bei medienkompetent geschulten Internetnutzern eigentlich schon alle Lampen angehen. Ein bißchen selbst den Kopf benutzen sollte drin sein, denn dann klappen die Geschäftsmodelle dieser komischen Agenturen alle in sich zusammen.

    Aber man kanns den Kindern auch gar nicht verübeln. Woher sollen sie denn wissen, das sie alle nur die Opfer des Kapitalismus in seiner brutalsten Form sind? Wo ist das Schulfach „Medienkompetenz“ in der Grundschule? Gibts nicht, weil es mit der Medienkompetenz in der Lehrerschaft auch nicht besonders gut aussieht.

    Wobei es an medienkompetenten jungen Menschen nicht mangelt, und viele von ihnen würden bestimmt auch gern Lehrer werden, aber dafür müssten die Länder ja Gelder bereitstellen. Und da siehts dann auch wieder dünn aus. Hauptsache wir haben in jedem Bundesland einen eigenen Geheimdienst.

  3. Es geht dabei nicht nur um kapitalistisch organisierten Raubbau und Manipulation von Teenagern sondern auch um deren Gesundheit : Meine Frau stellt seit einigen Jahren ihre eigenen Cremes, Seifen u. Pflegemittel her und hat durch die intensive Beschäftigung damit sehr schnell herausgefunden, wie viel völlig sinnloser und grenzwertiger Dreck in industriellen „Pflegeprodukten“ verabeitet wird – Dreck den sich dann Fünfzehnjährige ins Gesicht bzw. auf die Haut schmieren.
    Was hat eigentlich der gern gelobte „Feminismus“ dazu beigetragen Frauen von dieser absurd hedonistisch-narzißtischen „Schönheits-Sklaverei“ abzubringen ?
    Nichts oder ? Kaum verständlich wie diese komplett unterbelichteten, postmodernen Hupfdohlen, die sich zu Blogger-Ikonen ausrufen lassen, überhaupt ihren Schulabschluss bzw. den Einzug an eine dt. Uni geschafft haben… gesponsort mit den besten Grüßen der Industrie ?

    Also wirklich….und wir fragen uns warum hier alles den Bach runtergeht….also ehrlich..:)

    1. Produkte die auch ganz offiziell als Werbung im TV beworben werden. Aber die Sender die das ausstrahlen, werden wohl mit Samthandschuhen angepackt. Wie auch die großen Online Shops.

    2. @Rugai, bitte alle gleich beschimpfen und nicht so einseitig wie die Berichterstattung von Frontal 21 wie eine von Abmahnungsanwälten bezahlte Agentur aufblasen. Ich kann Sie durchaus verstehen und finde das mehr als lobenswert was Ihre Frau da erarbeitet. Auch teile ich Ihre Meinung zum Thema Schönheitswahn. Aber bitte bewegen Sie sich nicht auf das Niveau billig recherchierter Sendungen zur Meinungsmache, denen es nur ums eigene Geld geht herunter. Ich bin mir sicher das dies weder Sie noch Ihre Frau mit Ihrer durchaus sehr zu respektierenden Arbeit nötig haben.

  4. Ziemlich schlecht gemachte Reportage die darauf abzielt einen aufkommenden neuen Werbemarkt zu diskreditieren. Wir suchen uns drei dumme und dazu schwarze Schafe und behaupten alle Blogger, Youtuber und Instagramer sind miese Schleichwerber.

    Es gibt Tausende von Bloggern die sich vollkommen korrekt verhalten und nun mit einigen Marktteilnehmern in eine Ecke gedrängt werden, die zu blöd sind ihr Hirn einzuschalten bevor sie den Mund aufmachen.

    RTL II hätte es nicht besser gekonnt. Ein Ritterschlag für alle Blogger, denn das gebührenfinanzierte TV nimmt uns nun offenbar als Mitbewerber wahr und macht mal schlechte Stimmung. Offenbar fehlen ihnen jetzt schon die paar 100.000 Euro die in Blogs investiert werden in der eigenen Kasse.

  5. Oh ein neuer Werbemarkt wird diskreditiert anstatt befreit …DAS ist natürlich ein Problem von wahrhaft globaler Tragweite, da muss natürlich alles hinter zurückstehen….danke für die Kenntlichmachung einer weiteren Milchmädchenrechnung Herr ..äh.. Meier.

  6. Herr Meier sagt: “ Ich vermute sie verdienen ihr Geld außerhalb der Werbeindustrie und nutzen fleißig AdBlocker. Da darf man eine solche Haltung von wegen “Befreiung” gerne habe.

    Ihre Antwort zeigt mehr als deutlich was geschieht, wenn man innerhalb der Werbeindustrie arbeitet, denn der Tunnelblick, den Sie mir mit ihrer etwas hilflosen Antwort suggerieren wollen, ist ein bloße Projektion Ihrerseits.
    Desweiteren haben sie meinen zweiten Satz dementsprechend falsch verstanden : Es war eine ironische Spitze ob des geflügelten Wortes von den „befreiten Märkten“, welches sogenannte Neoliberale aka Marktradikale sowie sonstige Tunnelblicker gerne bemühen, damit der „Kunde“ sich daran sattessen darf – bei qualitativ minderwertigem Brot, Verblödungsspielen und Rente mit 67…richtig peinlich wird es aber wenn assimilierte Trittbrettfahrer dann auch noch anfangen sich selbst innerhalb dieses „Reigens unentschuldbarer Dummheit“ als „Leistungsträger “ wahrzunehmen….

  7. Wenn die Tagesthemen in Zusammenarbeit mit Stefan Aust es vormachen und der Intendant des Hessischen Rundfunk Dr. Helmut Reitze nichts dabei findet und das quasi noch gut findet und die Fakten der Schleichwerbung abstreitet, weil da nicht gewesen sein kann, kann man die paar Blogger nur vergleichsweise als harmlos bezeichnen. Bei so prominenten Vorbildern sind die Blogger wohl eher als die Verführten zu bezeichnen. Leider haben die Vorbilder, eine erheblich größere Durchschlagskraft und Reichweite im täglichen Sendebetrieb und nutzen diese Gegebenheiten genau so schamlos aus wie die kleinen Blogger.
    Belege:
    http://publikumskonferenz.de/wiki/wiki/Publikumskonferenz/Blogbeitr%C3%A4ge/Tagesthemen_Schleichwerbung
    https://publikumskonferenz.de/blog/2015/04/21/projekt-oeffentliche-formale-programmbeschwerden-part-1/
    https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=634

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