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September in Berlin: Konferenz “Technik und Protest” – Zwischen Innovation, Akzeptanzmanagement und Kontrolle

Am 22./23. September 2014 veranstalten die Initiative für Protest- und Bewegungsforschung (IPB) im Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) und Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) die Konferenz Technik und Protest:Technik-und-Protest

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Auf der Konferenz soll das Verhältnis von Technik und Protest und sozialen Bewegungen und dessen Reflexion in der aktuellen Technikdebatte und Innovationsforschung in den Blick genommen werden. Dabei wollen wir unterschiedliche Technologien betrachten und unterschiedlichen Fragen nachgehen: Wie können unter diesen Umständen für weitreichende technologie- und innovationspolitische Entscheidungen künftig zivilgesellschaftliche Akteure mobilisiert werden, um die Effektivität wie Legitimität solcher Entscheidungen zu steigern? Wie wirkungsvoll ist derzeit die breite Beteiligung und ist die Anerkennung von Protesten nur symbolischer bzw. rhetorischer Natur? Welche Folgen für die Technikentwicklung haben die Interventionen zivilgesellschaftlicher Berater und Kritiker? Inwiefern geraten Bewegungen selbst in den Fokus der (Überwachungs-)Technik?

Diese Entwicklungen nachzuzeichnen und die aktuellen Konstellationen von Technik und Protest auszuleuchten ist Aufgabe der geplanten Konferenz „Technik und Protest“ und soll in verschiedenen Themenpanels (Techniksoziologie und Innovationsforschung, Risikotechnologien, Energiekonflikte, Entwicklungen im globalen Süden, Big Data und Kontrolle) diskutiert werden. Mit den geplanten Schwerpunktthemen wenden wir uns an unterschiedliche Zielgruppen: Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft.

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Ein Kommentar
  1. Eine gute Vorbereitung für die Konferenz ist die Aktion ‚Du bist die Datenflut‘, die geplant ist parallel zu den Protestterminen am 26.07. (#stopwatchingus) und 30.08. (‚Freiheit statt Angst‘). Dabei soll über die Ausnutzung modernster antiker Technik dem Protest ein dezentrales, bundesweites Potential erschollsen werden und gegen die Massenüberwachung wirksam Widerstand geleistet werden.

    Alle Details unter
    https://wastun.tem.li/campaign-datenflut

    Benötigt wird ein Datenträger (Diskette, SD-Karte, USB-Stick), eine Briefmarke und ein Umschlag. Der kann dann Wahlweise adressiert werden an

    Amerikanische Botschaft Berlin, Clayallee 170, 14191 Berlin
    ODER
    Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 11012 Berlin

    Viel Spaß beim Mitmachen.

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