Im Mai war bekannt geworden, dass der Teleport-Provider Stellar, der darauf spezialisiert ist, entlegene Regionen via Satellit mit Internet zu versorgen, Ziel von GCHQ-Spionage ist oder zumindest war. Diese Berichte wurden in der letzten Woche noch von weiteren Veröffentlichungen bestätigt, die zu Tage förderten, dass die GCHQ auch in den Netzen der Deutschen Telekom und von Netcologne sitzt.
Die Staatsanwaltschaft Köln habe sich nun Berichten des Spiegel zufolge dazu entschieden, Ermittlungen einzuleiten – gegen unbekannt. Grund für einen ausreichenden Anfangsverdacht sei, dass der Name des Unternehmens und E‑Mail-Adressen von 16 Angestellten in GCHQ-Dokumenten zu finden gewesen seien. Im Fall Telekom und Netcologne wird es vorerst keine Ermittlungen geben, dort habe man keine Auffälligkeiten gefunden.
