BND möchte sich vor Gesichtserkennung schützen

Der ganze Biometrie-Wahn frisst jetzt die Kinder, die ihn riefen: BND möchte sich vor Gesichtserkennung schützen. Und fördert nun eine Machbarkeitsstudie für 100.000 Euro.

Denn Biometrie enttarnt nicht nur kriminelle Passfälscher, Biometrie enttarnt auch Agenten und Spione, die mit falschem Namen unterwegs sind. „Gerade Agenten haben echte Probleme mit der Einführung der Biometrie bei Grenzkontrollen, da fallen ihre Zweitidentitäten plötzlich auf“, sagt Jan Krissler.[…]Um glaubwürdig zu sein, schreibt der BND, müssten die falschen Lebensläufe von Agenten heute auch mit Internetseiten belegt werden. Gemeint sind wahrscheinlich Facebook-Profile und gefälschte Firmenwebsites. Darauf veröffentlichte Porträtfotos aber würden die Gefahr bergen, dass Gesichtserkennungssoftware sie findet und mit bestehenden Fotodatenbanken vergleicht. Mit dem Risiko, dass die Agenten dem BND zugeordnet würden, oder dass gar ihr richtiger Namen identifiziert werde.

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