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Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage

NDR-Zapp berichtete gestern über die Debatte rund um das Leistungsschutzrecht: Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage. Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch…

  • Markus Beckedahl

NDR-Zapp berichtete gestern über die Debatte rund um das Leistungsschutzrecht: Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage.

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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Was ist die Welt heute praktisch. Egal welche Frage man hat, was man gerade wissen will, schaut man einfach ins Internet – irgendwas findet man immer. Und das beste – in der Regel kostenlos. Häufig stößt man dabei auch auf interessante Artikel, die schon in der Zeitung erschienen sind. Texte, die Journalisten geschrieben haben, Texte, für die sie vielleicht lange recherchiert haben. Texte, die die Verlage dann auch gerne ins Internet stellen und damit in Zukunft sogar Geld verdienen wollen. Nur der Journalist geht dabei meist leer aus. ZAPP über den Ausverkauf von Urheberrechten.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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19 Kommentare zu „Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage“


  1. Kommt nur mir das so vor, oder sieht man im ARD und ZDF fast ausschließlich Apple-Produkte?

    Zufall oder Schleichwerbung? Realität oder Wahrnehmungsverzerrung meinerseits?


  2. boelwerkr

    ,

    Im Beitrag wird die „Kulturflatrate“ angesprochen. Und es klingt so durch, als wäre das eine Lösung. Solch eine Flatrate hat aber auch enorme Probleme.
    Jeder der etwas im Internet schreibt ist ein Autor. Jeder der einen Kommentar schreibt, eine kleine Anekdote, einen Bericht über seinen letzten Urlaub, einen Witz, oder gar Hilfe leistet. All das Produziert Inhalte.
    Wenn ich nun bezahlen soll, dann will ich auch etwas davon zurück bekommen. Immerhin produziere ich auch. Und das ist einigen Leute weit aus wertvoller als eine multimillionen Kino Produktion.


  3. Stefan

    ,

    guter bericht. hätte ich beim ndr nicht erwartet.…
    ..zeigt ja nur wie dumm und ignorant unsere politiker sind. wie unverständlich das Urheberrecht ist…

    …bzgl. tweet des tages, da meint der freie journalist, dass man die leute nicht danach fragen muss.…aber imo müsste man schon, denn
    die zeitung arbeitet gewerblich und was bisher betrieben wurde ist wie die verlage selber argumentieren diebstahl geistigen eigentums.


  4. […] über das Urheberrecht, das zur Selbstbedienung der Verlage verkommen ist. [Netzpolitik.org] Teilen: über das Urheberrecht, das zur Selbstbedienung der […]


  5. […] habe ich auf Netzpolitik.org einen schönen Beitrag von Zapp zu dem Thema […]


  6. also eigentlich

    ,

    Und der Journalist wird ja auch nicht vom Verlag bezahlt. Nein, natürlich nicht.

    Man kann natürlich nicht die rosarote Brille aufsetzen und sicherlich liegt da einiges im Argen. Aber viele Journalisten leben von ihrem Gehalt von diesen „bösen“ Verlagshäuser. Und der Verlag versucht eben einfach die dafür notwendigen Einnahmen zu erwirtschaften.


    1. Schöner Beitrag.
      Hat mich dazu inspiriert auch mal über das Leistungsschutzrecht – vor allem im Bezug auf den Springer Konzern zu bloggen:

      http://rettedeinefreiheit.wordpress.com/2012/03/22/leistungsschutzrecht-und-springer/

      Der Springer Konzern wollte nämlich vor ein paar Monaten Nutzungsrechte an einem meiner Videos ‚Du bist Terrorist’ „erwerben“ – zahlen wollten sie dafür natürlich nichts…


    2. Die Verlage sehen wohl zuerst einmal ihren Profit. In dem Bericht hat doch der freie Journalist besonders darauf hingewiesen, dass die Verlage eine kalte Enteignung vollführen.

      Das geforderte Leistungschutzrecht schützt gerade nicht die eigentlichen Urheber, sondern die Verteiler!

      Die Verlage lebten früher von dem knappen Gut „Nachrichten“. Mittlerweile ist das aber kein knappes Gut mehr. Wenn es danach geht, müssten auch noch die Kutschenfahrer in unseren Städten herumfahren!


  7. Urheberrecht: Es geht noch komplizierter…

    Ich lasse das einfach mal so stehen, würde ich sagen. Später den Tag kommt dann noch die letzte Korrespondenz mit Paperblog, das passt dann auch ganz gut zu dem Thema: (via).…..


  8. […] Ja, ja, Urheberrecht und Leistungsschutzrecht… Die Verlage bedienen sich selbst, und freie Journalisten werden abgezockt. (Via Netzpolitik) […]


  9. […] Bröckerhoff/NDR ZAPP Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage (Video, 8 Min.) Bitte alle mal den Fehler suchen: Urheberrecht. Chris Sickendieck hat dann auch […]


  10. Tharben

    ,

    Auch sehenswert ist das Interview für diesen Beitrag mit Matthias Spielkamp:

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/spielkamp103.html


  11. Eine Einigung muss da auf jeden Fall erbracht werden. Nur geht das ganze mal wieder ein eine Falsche Richtung.

    Zum Thema „tweet des Tages“ Natürlich müsste die Zeitung eine Genehmigung einbringen. Aber ich persönlich hätte mich sehr darüber gefreut, auch ohne das man mich fragt dort in der Rubrik auf zu tauchen!


  12. Das ist doch nichts neues. Man ist ja nicht umsonst „freier Autor“… legt doch eure eigene „internet-Zeitung“ zu, wenn Ihr die Rechte behalten wollt.


  13. Man sollte sich den neuen Spiegel print besorgen. Da antwortet jemand auf Niggemeiers „alles für lau“. Und er gibt die richtige Antwort.


  14. […] euch doch mal bitte kurz an, wieviel Geld die Autoren (also die eigentlichen Urheber) dafür bekommen, dass der hannöverscher Ma.… Wer vom Schreiben lebt, sollte allerdings eine Speitüte bereit […]


  15. […] Urheberrecht: Selbstbedienung der Verlage […]


  16. […] durch: Schockwellenreiter und Netzpolitik.org. Teilen Sie dies mit:MehrDruckenE-MailTumblrFacebookDiggTwitterRedditStumbleUponGefällt […]


  17. Soweit es um die Honorare der Journalisten geht, kann man nur hoffen, dass sie sich durchsetzen können.

    Der Teil des Beitrags zu konsequenten für die private Nutzung ist in meinen Augen wenig hilfreich. Mit dünnen Argumenten wird versucht die potenzielle Nutzerfeindlichkeit des Leistungsshutzrechts zu zeigen.

    http://kartothek.wordpress.com/2012/03/24/ndr-zapp-und-das-leistungsschutzrecht/

Dieser Artikel ist älter als 14 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.